Unser Mai

Der Mai fing für mich und Elin mit einem traumhaften Wochenende mit meiner Steffi und ihrer kleinen Nele an.

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Wir haben uns mitten in Ostfriesland in einer kleinen Ferienwohnung getroffen und die gemeinsame Zeit genossen. Das erste Mal, dass wir beide “allein” zusammen weggefahren sind, aber sicher nicht das letzte Mal! Ich fand es besonders schön, wie unkompliziert wir es miteinander hatten und wie kompatibel wir in allen Bereichen (Essenswünsche, Ausflugsziele, Tagesgestaltung) waren.

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Die einfachen Gerichte, die wir uns gekocht haben, habe ich direkt in mein Kochrepertoire übernommen (Grüner Spargel, Cherrytomaten, Paprika angebraten mit Brunch zu einer Soße zu Nudeln; Fertigflammkuchenteig mit Creme fraiche bestrichen, Cherrytomaten, rote Zwiebeln, Schinkenwürfel und Pizzakräuter drauf, et voila!).

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Ach Steffi, es war einfach schön! Dafür habe ich die je drei Stunden Fahrt im überhitzten Auto mit genervter Elin gern auf mich genommen :-) Und ich habe dich gern abends mit Geschichten über Linus’ eigensinnige Vorstellungen zu bestimmten Themen zum Lachen gebracht.

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Wenn jemand mal nicht weit von Oldenburg eine absolut top ausgestattete niedliche Ferienwohnung mit liebenswerten Vermietern und einem herrlichen Garten sucht, geeignet für bis zu vier Personen, wir haben da jetzt einen Tipp.

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Die Ankunft zuhause war leider recht steinig: Linus ist ganz ungünstig gefallen und hat sich den Oberarm gebrochen. Was für ein großer Schreck für uns alle! Zum Glück war alles den Umständen entsprechend sehr unkompliziert, sodass er schon nach drei Wochen wieder den Arm aus der Schlinge hatte und den Arm inzwischen wieder ganz normal benutzen kann. Gut war auch, wie lieb alle um uns herum sich um ihn und uns gekümmert haben, wenn wir Hilfe oder Trost brauchten. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

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Schon eine Woche später zum Beispiel hat uns ein spontaner Ausflug mit Freunden in den Wildpark Eekholt super abgelenkt und ganz viel Freude gemacht. Danke an Jan, Jojo, Anne und Chris, mit euch (und unserer (Kinder)Wagenburg) laufen solche Aktionen wirklich wie geschmiert - selbst, wenn ich solo mit zwei Mäusen unterwegs bin!

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Am Pfingstsonntag habe ich aufrund von akuter Sehnsucht entschieden, gemeinsam mit den Kindern doch einen Tag mit Daniel auf das große Pfadipfingstlager zu fahren. Zwar war Daniel da viel eingebunden wegen seines abendlichen Bandauftritts, trotzdem hatten wir viel mehr gemeinsame Zeit als so manches Pfingstlager davor :-) Neben dem eigentlichen Lager waren für mich und Linus die Kaninchenbabys ein Highlight - und den abendlichen Spaziergang mit Klara, um Elin (vergeblich) zum Schlafen zu überreden, fand ich sehr schön.

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Am nächsten Wochenende stand schon das nächste Abenteuer an: Wir waren zusammen mit Simon und Vivi im Elbecamp. Wir durften uns zum Glück den Bulli meiner Eltern ausleihen, in dem wir auch zu viert wunderbar schlafen können. Das Wochenende war wirklich wie komprimierte Sommerferien - einfach entspannt und schön, mit herrlicher Kulisse, toller Gesellschaft und leckerem Essen.

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(Das Foto hat Linus gemacht)

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Außerdem habe ich mich im Mai mit lieben Freundinnen getroffen,

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habe an den wenigen kühlen Tagen mal wieder gestrickt,

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bin als Gartennomadin mit meinen Kindern von Garten zu Garten gezogen und durfte viel Zeit mit netten Menschen in ihren Gärten und an ihren Tischen verbringen.

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Danke lieber Mai, für deine Fülle!

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Das war lecker - Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

Geschrieben in nur so, Cooking, Familie, Essensplanung von Anna am 16. February 2018

Gestern habe ich etwas Schlaues gemacht: Ich habe meine Mama eingeladen, uns nach der Arbeit zu besuchen und mit uns zu Abend zu essen. Das war deswegen schlau, weil sie letztendlich die Kinder beschäftigt hat, während ich gekocht habe. Sie selbst hat also ermöglicht, dass sie überhaupt Essen bekommt ;-)

Kochen, während ich mit beiden Mäusen allein zuhause bin, kann recht herausfordernd sein. Zumal mein In-der-Küche-Stehen gerade Elin offenbar als Aufforderung versteht, sich an mein Bein zu klammern oder lauthals kreischend darauf zu bestehen, auf den Arm genommen zu werden. Deswegen finde ich mich immer toll, wenn ich überhaupt koche (durchaus mit einem Repertoire an Gerichten, die quasi einhändig zubereitet werden können) und erst recht, wenn es etwas aufwendiger ist.

Das Rezept von gestern würde man gemeinhin vielleicht nicht als wirklich aufwendig bezeichnen, aber es sind halt mehr als drei Arbeitsschritte ;-) Das Ergebnis war auf jeden Fall ziemlich lecker. Daniel hat seit dem Essen ungefähr fünfmal erwähnt, dass es ja sehr gut geschmeckt habe - und Mama und ich fanden es auch super. Linus und Elin haben lieber nackte Nudeln gegessen, who cares? Immerhin hatten wir es gut (Und sie aus ihrer Sicht höchstwahrscheinlich auch. Ich mein, was gibt es besseres, als kalte Spaghetti ohne Soße mit den Fingern zu essen?…).

Ich habe kein tolles Foto (sprich: gar keins. Edit: crappy Mittagspausenresteessenbild, das ich erst aufgenommen hab, nachdem ich das Stück schon angefressen hatte) vom Essen, aber ein Rezept. Vielleicht hat ja jemand von euch einmal Lust auf eine leckere Quiche, die ja auch ganz unaufwendig ist :P Besonders gut schmeckt sie, wenn man sie mit lieben Gästen teilt.

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Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

2 große Süßkartoffeln
2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian
kleine Knoblauchzehe
250 g Mehl
125 g sehr kalte Butter
5 Eier
250 ml Sahne
3 El Pinienkerne
150 g Feta

Den Ofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit zwei EL Olivenöl, Pfeffer und Salz vermischen, 30 Minuten backen.

Für den Mürbeteig Mehl, sehr kalte Butter in kleinen Stückchen, 2 Prisen Salz und 1 Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wird, ganz wenig sehr kaltes Wasser dazugeben. Den Teig in Folie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen (oder auf den Balkon, wenn es da grad kalt genug ist ;-). Inzwischen die Ofentemperatur auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) reduzieren.

Eine Tarteform (23 cm ø) einfetten. Den Teig zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie etwas größer als die Form ausrollen und in die Form legen. An den Seiten andrücken und überstehenden Teig abschneiden. 4 Eier, Sahne, und die geschälte und gepresste Knoblauchzehe verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Feta klein würfeln. Eierguss auf den Tarteboden gießen, Süßkartoffelwürfel und Feta darüberstreuen. Quiche auf einem Gitter auf unterster Schiene 40 Minuten backen (und nach 25 Minuten Pinienkerne darüberstreuen). Herausnehmen und genießen.

Dazu passt sicher ein frischer grüner Salat ganz hervorragend. Falls man noch Zeit hat ;-)

Ein neuer Favorit: Kumpir mit Kisir

Geschrieben in Daniel, My sweet sisters, Cooking, Eating, Essensplanung von Anna am 28. March 2013
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alle Bilder von Daniel

Lisa bekam letztens meine Essensplanung für die Woche mit und meinte: „Bei dir und Daniel gibt’s ja auch kaum mal was Normales!“ Interessant wäre jetzt natürlich, was sie unter „normal“ versteht :-) Aber tatsächlich probieren wir gerne Neues aus und schrecken auch vor etwas exotischeren Kombinationen als Bratwürstchen mit Kartoffelbrei (was es tatsächlich eher nie gibt, aufgrund Daniels Bratwürstchenaversion…) nicht zurück. Wir haben inzwischen eine Reihe von Kochbüchern auf dem Küchenfensterbrett stehen und durchforsten auch sehr gerne Food-Blogs und Zeitschriften nach Ideen.

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Ein paar Standard-Rezepte gibt es aber definitiv auch – und gerade so eins war es, welches Lisas Ausruf verursacht hatte: Pasta mit gebackenem Fenchel, Roten Zwiebeln, Kapern, Oliven und Parmesan. Schweineeinfach und superlecker – perfekt also. Andere Favoriten sind Spaghetti mit Zitronen-Räucherlachs-Creme fraiche-Soße, Kokos-Hähnchen-Curry, Indischer Linseneintopf, Ofengemüse (idealerweise mit Kürbis, roter Bete und Süßkartoffeln!) mit Gewürzjoghurt, aber auch Pfannkuchen in süß und herzhaft und himmlischer Kaiserschmarrn (Lisa, das ist doch normal, oder? :-)).

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Ein bisschen zeitaufwendiger, aber auch sehr zu empfehlen: Risotto, Nudeln mit selbstgekochter Tomatensoße, Königsberger Klopse, Blätterteigtaschen mit Gemüse und Feta und diese Pasta-Gerichte (jaja, nudellastig – Pasta macht mich halt glücklich).

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Gestern hat sich ein potenzieller neuer Favorit vorgestellt: Als ich von der Fahrschule nach hause kam, hatte Daniel Kumpir mit Kisir gemacht, nach diesem Rezept. Ich hatte gar nicht mit warmen Essen gerechnet und war sehr positiv überrascht – zumal es köstlich war. Allein in das Kartoffelfrischkäsegemisch könnte ich mich schon komplett reinlegen. Wenn man unsere (sprich: Daniels) kleine Cheatertricks anwendet, geht das Ganze herrlich einfach – und schneller: Statt die Kartoffeln zwei Stunden im Ofen zu backen, kann man sie auch vorkochen und dann erst backen (die genauen Zeiten kann ja vielleicht Daniel nachtragen). Und anstatt den Kisir selbst zuzubereiten, kann man den Bulgursalat von Matiss nehmen. Den haben wir beim Rewe in der Kühlheke entdeckt – insgesamt günstiger, als alle Zutaten (vor allem die frischen Kräuter, die man dann eh nicht ganz aufbraucht) zusammenzukaufen. Außerdem sind da keine komischen Zusatzstoffe und Aromen drin – und es geht schneller!

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Was sind denn so eure Standards? Ich lass mich so gern inspirieren!

Und wisst ihr zufällig, was man mit einem Dreiviertelkopf frischem Rotkohl machen könnte?

Dienstagsdinge

Geschrieben in Pfadfinder, Learning, Daniel, Eating, Essensplanung von Anna am 26. October 2010

Ein bisschen durcheinander hier ein paar Dinge, die mich heute beschäftigt haben:

Die Gruppenstunde mit den Wölflingen. Nachdem wir letzte Woche neue Kinder bekommen hatten und ein paar von den alten sich unmöglich aufführen mussten (weil sie ja sooo cool sind!), war ich heute absolut positiv überrascht. Alles lief super, die Kinder waren lieb und aufmerksam, haben gut zusammengearbeitet und hatten Spaß beim gemeinsamen Spielen. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn die Neuen auf einem Fragebogen schon “Pfadfinder” als ihr Hobby angeben :-)

Heute habe ich das allererste Paket von meiner Fernhochschule bekommen. Seit dem 1. Oktober bin ich nämlich in der PR-Agentur, in der ich zunächst ein Praktikum gemacht habe, Volontärin. Das Volontariat ist dual, das heißt, neben der ganz normalen Arbeit in der Agentur absolviere ich noch einen Fernlehrgang, der mir theoretische Hintergründe näher bringen soll. Und heute also kamen die ersten Lernhefte an, die sowohl Lerninhalt als auch Aufgabenstellungen enthalten. Mein erster Eindruck: Im Fernstudium ist man viel mehr Kunde als an der Uni, man wird sehr sorgfältig und individuell versorgt und verhätschelt :-) Ich bin schon gespannt, wie das so wird mit dem Lehrgang .

Ich hoffe, dass Daniel und ich unsere vorbildliche Essensplanung bald mal wieder aufnehmen. Im Moment leben wir so ein bisschen von der Hand in den Mund, was zu ständigen Kleineinkäufen und uninspirierten Einkaufszetteln führt. Tja, das Wochenende mit ganz viel Zeit zu zweit ist manchmal einfach zu schön und kostbar, um es noch mit schnöder Essensplanung und Lebensmitteleinkäufen zu verbringen ;-)  Aber immerhin war ich heut abend siegreich über meine Faulheit und habe ziemlich leckere Nudeln mit Cherrytomaten, Basilikum und Mozzarella gekocht. Jetzt muss eigentlich nur noch Daniel nach hause kommen und sich freuen, dass es was zu essen gibt :-)

Und was ist grad bei euch so los?

Ein hochwichtiges Thema

Geschrieben in Essensplanung von Anna am 31. March 2010

Auch mal wieder dran (nachdem ich das letzte Mal vor über einem Monat über unsere kulinarischen Organisationsbemühungen berichtet habe):

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Essensplanung für die nächsten Tage:

Pasta mit gebackenem Fenchel

Pizza mit Salami, Tomaten, Oliven und Mozzarella

Risotto

Nudeln mit Zuchini-Minz-Soße

Zander in Zitronendampf

Hähnchenschenkel, Ofenkartoffeln und Salat

Griesbrei mit Kirschen

Tortellini mit Schinken-Käse-Soße

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Hat jemand gute Tipps für leckeres, nicht zu zeitaufwändig zuzubereitendes Essen, das man gut zu einem 8-Stunden-pro-Tag-Job mitnehmen kann? Diese Frage bereitet mir ein wenig Sorge :-) Ja, ich bin ein freak. Doesn’t come as such a big surprise, though.

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Die Bilder zeigen einen sehr köstlichen Couscoussalat, der sicher auch ein wunderbares Partymitbringsel ist. Den hab ich außerdem auch schon als potenzielles Workfood abgespeichert :-)

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Grünzeugalarm!

Geschrieben in Essensplanung von Anna am 18. February 2010
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Bei meinem Wocheneinkauf habe ich mich diesmal gefühlt, als würde ich mindestens 20 Kilo Lebensmitteln in Stoffbeuteln nach hause schleppen und habe kurz mit dem Gedanken gespielt, mir einen Maulesel anzuschaffen. Er könnte ganz wunderbar auf der Wiese hinter unserem Haus leben. Allerdings müsste er dann auf Moos spezialisiert sein, da das etwa 95% der Grünfläche ausmacht… Aber es wäre schön ruhig gelegen und die Pappeln und Birken würden ihm im heißen Sommer Schatten spenden…

Zurück zum Wocheneinkauf: Danach sieht unsere Küche diesmal ein bisschen aus wie nach einer Invasion der Grünlinge. Ist aber bei dem draußen vorherrschenden Weiß gar nicht so schlimm, finde ich :-)

Und außerdem soll aus dem ganzen Grünkrams letztendlich Essen werden. Eine Aussicht, die mich durchaus mit Vorfreude erfüllt.
Hier die allwöchentliche Dokumentation unserer Essensplanung:

Italienischer Spaghetti-Salat (oder zumindest das, was sich Dr. Oe unter “italienisch” vorstellt)

Ofenkartoffeln mit Quark und Mangoldgemüse

Hähnchenbrust und Paprika-Couscous-Salat

Gemüsepfanne mit Sesam und Reis

Spaghetti mit Limetten und Garnelen (man könnte hier einen Trend feststellen, wenn man sich die letzte Liste in Erinnerung ruft…)

Rote-Linsen-Curry

Und hier außerdem noch der Link zu diesem köstlichen Gericht - ich hatte ja versprochen, den Link nachzureichen.

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Habt ihr für diese Woche schon ein Gericht, auf das ihr euch freut?
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