Wer ist eigentlich dieser Nütschau?

Geschrieben in Drawing von Anna am 14. April 2011
Osterei 012ab

Für die, die sich gefragt haben, was es denn eigentlich mit Nütschau auf sich hat, hier eine kleine Erklärung:

Nütschau ist ein Benediktinerkloster in der Nähe von Bad Oldesloe. Es liegt in einer sehr schönen ländlichen Umgebung, in der man tolle Spaziergänge machen kann. Vor allem aber gibt es dort viele Angebote für Gäste. Eva war schon oft Gast im Jugendhaus, wo viele Kurse, Jugendfreizeiten und so weiter angeboten werden. Deshalb kennt sie viele Jugendliche, die dort regelmäßig zu Besuch sind und auch viele der Mönche. Wer sich gern selbst ein Bild von Nütschau machen will, hier gibt es alle Informationen.

Osterei 015ab

Und völlig ohne Zusammenhang: Erkennt man, an welchen Künstler die Bilder in diesem Post angelehnt sind?

Osterei 019ab
Was ich mich bei dem Bemalen solcher Ostereier manchmal frage: Ist es eigentlich aus künstlerischer Sicht verwerflich beziehungsweise dilletantenhaft, wenn man die ganze Zeit nur den einen Lieblingspinsel verwendet? :-)

I did a lot of this when I was younger

Geschrieben in Drawing, My sweet sisters von Anna am 30. January 2010
Zeichnung 007b

Work in progress
Gestern abend hatte ich plötzlich das Bedürfnis, irgendetwas zu zeichnen. Ich kann gar nicht genau sagen, woher das kam. Vielleicht, weil ich Klaras Maltisch in ihrem Zimmer gesehen hatte und schon da am liebsten losgelegt hätte? :-) Als Vorlage habe ich mir kurzerhand ein Foto ausgesucht, das ich letztes Jahr von Lisa gemacht hatte. Daran hat mir immer schon Lisas entzückende Rückenansicht gefallen, der Hintergrund allerdings war mir irgendwie zu unruhig und beliebig. Also ein perfektes Motiv, denn in meiner Zeichnung kann ich die blöde Bank und das ganze Gestrüpp im Hintergrund ja einfach weglassen.

Früher habe ich sehr viel mehr gezeichnet. Der Kunstunterricht in der Oberstufe war meine kleine Oase, auf die ich mich immer gefreut habe, und ich habe auch eine ganze Zeit mit dem Gedanken gespielt, etwas Gestalterisches zu meinem Beruf zu machen. Allerdings war ich immer der Meinung, dafür nicht gut genug zu sein. Außerdem dachte (und denke) ich, dass man noch ein bisschen mehr “besessen” sein müsste, um das wirklich beruflich zu machen.

Inzwischen zeichne ich kaum noch. Gestern habe ich aber wieder gemerkt, wie gern ich es eigentlich tue und wie sehr es mich in einen ganz eigenen, in mich gekehrten, nahezu meditativen Zustand versetzt. Ich brauche dabei keinerlei Unterhaltung wie Musik oder gar Hörbücher, sondern kann einfach nur ganz bei und in dieser einen Tätigkeit sein. Etwas, was das Zeichnen und Malen für mich ganz eindeutig vom Stricken, Sticken und Nähen unterscheidet.

Nur für euch…

Geschrieben in Drawing, Cooking, Eating von Anna am 01. July 2009

… habe ich dieses Rezept aufgemalt, denn leider war das von mir erdachte Mittagessen so lecker, dass es schon längst aufgegessen war, bevor ich auf die Idee kam, es zu fotografieren.

Salatrezept

Nachdem ich gestern fast einen halben Kuchen aufgegessen hatte, war mir heute eher nach Salat :-) Also bin ich, bewaffnet mit einer großen Einkaufstasche und meinem neuen Sonnenhut, losgezogen, um auf der Fuhle Salatzutaten zu erstehen. Bei einem der zahlreichen türkischen Gemüsehändler entdeckte ich dann für norddeutsche Verhältnisse riesengroße Feigen. Sie waren mindestens so groß wie die, die ich frisch auf Sizilien essen durfte! Also mussten zwei gekauft werden. Ebenfalls beim Türken erstand ich einen kleinen runden Ziegenkäse, der eine gute Schnittfähigkeit und Salatkonsistenz hatte. Der Rest ergab sich dann so. Es war eins dieser Küchenerlebnisse, wo das Ergebnis tatsächlich noch besser ist als die anfängliche Vorstellung. Perfekt :-)

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