Im April

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…habe ich meiner lieben Schwiegermutter mal wieder ein Osterei bemalt. Ich mag diese kleine, ganz unsere Tradition so :-) Hier und hier könnt ihr zwei aus der Vergangenheit sehen.

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…durften wir Ostern mit Daniels Familie wieder in der “Karibik” feiern. Es ist herrlich, bei draußen doch eher dürftigen Temperaturen drinnen in Strandklamotten die nackten Füße im feinsten Sand zu vergraben! So schön ungezwungen, diese Ostertradition (kann man nach dem zweiten Jahr von einer Tradition sprechen?) für uns alle.

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…. und Eiaaa! im Garten meiner Eltern suchen. Elin war selig. Erst recht, als sie entdeckte, dass es Eiaaa! auch aus Schokolade gibt. Ich fand besonders schön, dass Eva und Tim auch dabei waren.

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Das Kuchenbuffet dieses Jahr war aber auch erste Sahne. Lisa, Eva, Daniel und ich haben uns ganz schön ins Zeug gelegt. 4 Kuchen/Torten für 9 Erwachsene und 3 Kinder… Das Beste: dass wir noch Kuchen mit nach Hause nehmen konnten :-) Daniel und ich haben den gefüllten Hefezopf gebacken, den ich bei Frau Frische Brise gefunden hab. Wir sind ein echt gutes Backteam, muss ich sagen. Dank der Tipps aus den Kommentaren hat alles ganz wunderbar funktioniert. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein ganz schönes Schleckermaul bin und die Füllung mir zu quarklastig war. Für mich hätte es deutlich mehr Vanillepudding sein dürfen ;-)

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Haben wir alle (und besonders Elin, Linus und ich) das Frühlingserwachen der Natur ganz begeistert miterlebt. Was für eine verschwenderische Pracht! Dieses Jahr ist das nach einem langen Winter und mit einem sehr neugierigen, aufmerksamen Linus an der Seite (und mit einer Elin, die am liebsten stundenlang draußen rumlaufen möchte) ganz besonders schön. Mir geht es ehrlich gesagt fast ein bisschen zu schnell dieses Jahr. Gefühlt blüht alles im Zeitraffer.

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Ich habe mit Lisa regelmäßige Jobsuche-Zukunftsplanungsdates initiiert und konnte endlich wieder mal zum Friseur gehen. Außerdem haben wir einen tollen Ausflug zu Hagenbecks gemacht, als die Kita wegen Streik geschlossen war. Danke an meine Freundin Anne, die mich motiviert hat, es war ein ganz toller Tag!

Auch der Fahrradanhänger kommt wieder viel zum Einsatz.

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Wir durften wunderbar sommerliche Tage mit unseren Familien erleben. Besonders toll war die Geburtstagsfeier für meine Tante im Rodenbeker Quellental. So ein magischer Ort und so viele liebe Menschen!

Gerne erinnere ich mich auch an das Wasserplantschdate mit meiner lieben Merit und ihrem Sohn, genauso wie an ein gemeinsames Frühstück nur zu zweit.

Die Kinder und ich sind zusammen mit meinen Eltern und Thomas und den Kindern auf einem tollen Familienwochenende auf Schloss Dreilützow gewesen. Nächstes Jahr nehmen wir Melanie und Daniel auch mit ;-)

Ich durfte Linus’ immer weiter wachsende Kreativität insbesondere beim Malen und Zeichnen miterleben. Einfach spannend und herzerwärmend! Auf den Bildern oben malt er gerade ein Einhorn mit Flügeln in Mayas Freundebuch.

Mit meiner Schwiegermama konnte ich seit einer Ewigkeit mal wieder ein bisschen shoppen, um mich frühlingsfein zu machen ;-)

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So herrliche Tage hatte der April für uns im Gepäck! Das hat mir ganz viel Lebensfreude geschenkt. Die vier Bilder oben sind alle in unserer Straße aufgenommen worden. Wie wunderhübsch der Frühling alles macht! So hübsch, dass ich bekloppterweise gestern schon wehmütig wurde und kurz richtig Angst vor den nächsten Wintermonaten hatte ;-)

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Auch ein bisschen “richtiges” Aprilwetter war natürlich dabei. Wunderbar zum Pfützenhüpfen, Waffeln backen und Regenbogen entdecken.

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Am letzten Aprilwochenende haben wir einen tollen Ausflug in die Schanze gemacht, wo uns meine lieben Cousinchen mit ihren Freunden die Hipster-Hotspots gezeigt haben ;-) Kaffee und göttlicher Cheesecake von den Hermetic Coffee Roasters, Jim Burritos, Eis von Eis Schmidt und der Spielplatz hinter der Flora waren Neuland für uns Barmbeker Pflänzchen :-) Elin ist übrigens vom Spielplatz bis zum Schanzenpark komplett selbst gelaufen - und ist ganz unerschrocken auch größeren Menschenströmen entgegengeschritten.

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Mit Linus ist es im Moment so schön. Ich kann einfach so tolle Sachen mit ihm machen und teilen, er ist oft ganz von selbst so unheimlich hilfsbereit und liebenswert, interessiert an Vielem, freundlich und offen gegenüber den Menschen, die er trifft. Einmal hatten wir drei von der Nachmittagsstammbesetzung einen nicht so guten Tag. Mein Nervenkostüm war einfach megadünn, die Kinder auch nicht soo gut drauf… Abends beim Ins-Bett-Bringen sagte ich dann zu Linus, dass ich jetzt auch gleich schlafen würde, damit ich am nächsten Tag ausgeruhter und nicht mehr so genervt und empfindlich sein würde. Er meinte dann: “In Ordnung. Ich mach schon mal jetzt was, damit es dir besser geht!” und gab mir einen Kuss :-)

Ach ja, so ein vollgefüllter Monat, dieser April! Sogar das erste Anna-Daniel-Date, ganz spontan, war dabei! Danke Mama fürs Babysitten :-) Und mit einem neuen Baby im Freundeskreis als Sahnehäubchen. Willkommen, kleine Gesa!

Lecker, Giersch!

Geschrieben in Cooking, Eating, Natur von Anna am 11. April 2018

Heute habe ich Linus und Elin mit dem Rad zur Kita gefahren, das machen wir seit Freitag so (Wetter und meine Gesundheit spielen wieder mit). Sie finden das beide total toll und ich kriege so eine ordentliche Portion Sport und frische Luft. Auf dem Weg wieder nach Hause hab ich dann schnell mein Gemüse zum Mittagessen gepflückt:

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Den Giersch habe ich zuhause gewaschen, mit einer kleingeschnittenen Zwiebel und einer Zehe Knoblauch kurz in der Pfanne in Olivenöl geschwenkt, Pfeffer, Salz, ein bisschen Parmesan und Zitronensaft dazu - fertig! Und richtig lecker! Das mach ich bald noch mal.

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Zum Nachtisch gab es ein bisschen Eis und Espresso aus meiner Lieblingskindertasse (psst, die gehört eigentlich Elin!). So lässt es sich leben :)

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Hallo :-)

Geschrieben in nur so von Anna am 09. April 2018

Ihr Lieben, es gibt mich noch! Nur war ich quasi den gesamten März bis auf wenige Ausnahmetage krank und bin erst jetzt so langsam wieder “normal” :-) Ich erfreue mich gerade daran, wie schön es ist gesund zu sein. Und ihr so?

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First things first - Chocolate Chip Cookies

Geschrieben in Baking von Anna am 23. February 2018
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Ich hätte ja nicht erwartet, dass mein letzter Post mit diesem wirklich suboptimal zu nennenden Foto tatsächlich so schnell Menschen zum Nachkochen des Quicherezepts bewegen würde. Aber gestern bekam ich von zwei Leuten Beweisfotos per Whatsapp, und Jessi war sogar noch schneller :-) Wie schön! Gutes Essen ist es einfach wert, (digital) geteilt zu werden.

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Und deswegen mache ich gleich weiter damit: Am Montag habe ich für meine Kollegen Chocolate Chip Cookies gebacken, und die waren so furchtbar lecker! Und vegan. Aber halt einfach vegan und nicht noch “gesund”, was auf den ersten Blick meist noch der Anspruch von veganen Rezepten zu sein scheint. Das ist ja auch sehr ehrenhaft und bewundernswert… nur… ab und zu will vielleicht auch manch Veganer einfach was Süßes essen, das halt schlicht böse-lecker (und nebenbei vegan) ist.

Das Original-Rezept findet ihr hier

Weil es ein amerikanisches Rezept ist und die Mengenangaben in Cups, habe ich die für mich umgerechnet. Hier ist also meine Zutatenliste:

Chocolate Chip Cookies - vegan
(für ungefähr 2 Bleche Cookies)

105 g festes Kokosnussöl
240 g brauner (Rohr)Zucker
Wer will: 2 TL Vanilleextrakt
60 g Kokosmilch (die aus der Dose)
60 g (möglichst) ungesüßtes Apfelmus
270 g Mehl
½ TL Salz
1 TL Natron
200 g gehackte Zartbitterschokolade (im Originalrezept stehen 300 g…)

Ofen vorheizen auf 190°C

Im Prinzip mischt man das Kokosöl mit dem Zucker. Dafür würde ich Knethaken benutzen und die hartnäckigen Ölbrocken mit einem Löffel oder einer Gabel zerdrücken, bis sie sich vermischen lassen. Dann kommen Kokosmilch und Apfelmus dazu.

Die trockenen Zutaten werden miteinander vermischt und dann mit einem (Koch)Löffel untergemischt, bis man einen Teig hat. Meiner war erst etwas trocken, deswegen habe ich nach und nach, damit es bloß nicht zu viel ist, ein bisschen kaltes Wasser dazugegeben.

Zum Schluss kommt die gehackte Schokolade dazu. Ganz ehrlich, es war wirklich überhaupt kein bisschen schlimm, dass ich EIN DRITTEL weniger Schokolade genommen habe.

Statt drei Esslöffel voll Teig habe ich eher so einen sehr großzügigen Esslöffel voll beziehungsweise 2 Esslöffel voll pro Cookie genommen und fand die Kekse immer noch mindestens groß genug. Nach ungefähr 10 Minuten Backzeit waren die Ränder goldbraun und da habe ich sie rausgenommen.

Zum Glück ist es in Hamburg ziemlich kalt gerade, wenn man sie da draußen auf die Terrasse zum Abkühlen stellt, muss man wahrhaftig keine 15 Minuten warten, bis man sie essen kann. Das Abkühlen ist wichtig, weil sie direkt aus dem Ofen kommend noch sehr sehr weich sind. In der Wartezeit kann man dann ja schon mal Tee oder Kaffee kochen :-)

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Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende! Vielleicht auch mit frischgebackenen Cookies? :-)

Das war lecker - Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

Geschrieben in nur so, Cooking, Familie, Essensplanung von Anna am 16. February 2018

Gestern habe ich etwas Schlaues gemacht: Ich habe meine Mama eingeladen, uns nach der Arbeit zu besuchen und mit uns zu Abend zu essen. Das war deswegen schlau, weil sie letztendlich die Kinder beschäftigt hat, während ich gekocht habe. Sie selbst hat also ermöglicht, dass sie überhaupt Essen bekommt ;-)

Kochen, während ich mit beiden Mäusen allein zuhause bin, kann recht herausfordernd sein. Zumal mein In-der-Küche-Stehen gerade Elin offenbar als Aufforderung versteht, sich an mein Bein zu klammern oder lauthals kreischend darauf zu bestehen, auf den Arm genommen zu werden. Deswegen finde ich mich immer toll, wenn ich überhaupt koche (durchaus mit einem Repertoire an Gerichten, die quasi einhändig zubereitet werden können) und erst recht, wenn es etwas aufwendiger ist.

Das Rezept von gestern würde man gemeinhin vielleicht nicht als wirklich aufwendig bezeichnen, aber es sind halt mehr als drei Arbeitsschritte ;-) Das Ergebnis war auf jeden Fall ziemlich lecker. Daniel hat seit dem Essen ungefähr fünfmal erwähnt, dass es ja sehr gut geschmeckt habe - und Mama und ich fanden es auch super. Linus und Elin haben lieber nackte Nudeln gegessen, who cares? Immerhin hatten wir es gut (Und sie aus ihrer Sicht höchstwahrscheinlich auch. Ich mein, was gibt es besseres, als kalte Spaghetti ohne Soße mit den Fingern zu essen?…).

Ich habe kein tolles Foto (sprich: gar keins. Edit: crappy Mittagspausenresteessenbild, das ich erst aufgenommen hab, nachdem ich das Stück schon angefressen hatte) vom Essen, aber ein Rezept. Vielleicht hat ja jemand von euch einmal Lust auf eine leckere Quiche, die ja auch ganz unaufwendig ist :P Besonders gut schmeckt sie, wenn man sie mit lieben Gästen teilt.

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Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

2 große Süßkartoffeln
2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian
kleine Knoblauchzehe
250 g Mehl
125 g sehr kalte Butter
5 Eier
250 ml Sahne
3 El Pinienkerne
150 g Feta

Den Ofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit zwei EL Olivenöl, Pfeffer und Salz vermischen, 30 Minuten backen.

Für den Mürbeteig Mehl, sehr kalte Butter in kleinen Stückchen, 2 Prisen Salz und 1 Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wird, ganz wenig sehr kaltes Wasser dazugeben. Den Teig in Folie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen (oder auf den Balkon, wenn es da grad kalt genug ist ;-). Inzwischen die Ofentemperatur auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) reduzieren.

Eine Tarteform (23 cm ø) einfetten. Den Teig zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie etwas größer als die Form ausrollen und in die Form legen. An den Seiten andrücken und überstehenden Teig abschneiden. 4 Eier, Sahne, und die geschälte und gepresste Knoblauchzehe verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Feta klein würfeln. Eierguss auf den Tarteboden gießen, Süßkartoffelwürfel und Feta darüberstreuen. Quiche auf einem Gitter auf unterster Schiene 40 Minuten backen (und nach 25 Minuten Pinienkerne darüberstreuen). Herausnehmen und genießen.

Dazu passt sicher ein frischer grüner Salat ganz hervorragend. Falls man noch Zeit hat ;-)

Frostfreuden und Faschingsspaß

Geschrieben in Crafting, Familie, Freunde, Linus, Elin, Gutes von Anna am 12. February 2018
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Diese Woche war es herrlich sonnig in Hamburg, wirklich fast jeden Tag! Aber auch herrlich kalt. In Kombination mit unserem von den Familienmitgliedern unterschiedlich stark geliebten Auto („O-Ton Linus: „Mama, wann kaufen wir uns endlich ein neues Auto??“ – „Aber unseres ist so schön praktisch klein, da kriegen wir überall einen Parkplatz!“ – „Aber es regnet rein!!“ (Wo er recht hat, hat er recht.)) war ein Grundthema in den letzten Tagen: Lassen sich die Türen öffnen und wenn ja, wie viele? So sah man die Kinder und mich also morgens auf dem Weg zur Kita fröhlich durch die hinteren Türen ins Auto klettern und nicht mehr ganz so fröhlich sich an Elins Babyschale vorbeiquetschend durch ihre Tür nach draußen klettern. Alle anderen ließen sich, an der Kita angekommen, nicht von innen öffnen. Traumhaft. Und immer die kurzen bangen Sekunden, bis klar war: Immerhin Elins Tür geht wirklich auf. So ein bisschen Abenteuer im Alltag hat ja durchaus was Belebendes :-)

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Ansonsten war die Woche geprägt von den Vorbereitungen auf Kitafasching und Mayas Kindergeburtstag, beides am Freitag. Nachdem Linus zwischen Elsa, Tiger und Eule geschwankt hatte (und ich immerhin schon für zwei der drei Wünsche Kostümoptionen organisiert hatte), entschied er sich letztlich, doch als Pirat zu gehen, nachdem ich verkündet hatte, dass ich Elin als Piratin verkleiden würde. Das sollte ich mir für nächstes Jahr merken ;-)

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Einen Nachmittag haben wir also seinen Piratenhut gebastelt („Nee, doch kein Kopftuch, Mama! Ich bin der Kapitän!!“). Weil wir keine schwarze Pappe hatten, haben wir einfach Packpapier genommen und Linus hat das dann statt schwarz mit einer ganz individuellen Farbgestaltung bemalt. Fand ich ja insgeheim viel cooler. Am nächsten Tag haben wir dann seinen Krummsäbel gebastelt, einfach aus einem dicken Stück Pappe, Pi mal Auge ausgeschnitten, das wir mit Alufolie beklebt haben. Den Griff haben wir mit schwarzem Klebeband umwickelt. In den runden Handschutz haben wir einen Schlitz geschnitten, um ihn auf den Griff des Säbels zu schieben. Anschließend haben wir ihn mit „Glitzerdiamanten“ beklebt, die wir noch in der Bastelschublade hatten. Die Klamotten waren alle aus Linus‘ regulärem Fundus. Man beachte auch den bösen Piratenblick.

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In der Kita habe ich übrigens in seiner Gruppe auf den ersten Blick nicht ein einziges Kind erspäht, das ein in irgendeiner Form selbstgemachtes Kostüm anhatte. Das muss ja auch wirklich nicht sein, aber ich bin halt auch irgendwie Sparfuchs und finde zudem, dass viele zu kaufende Kostüme sehr polyesterig und damit für mein eher heißblütiges Kind schlecht geeignet sind. Außerdem hat es mir wirklich großen Spaß gemacht, sein Kostüm gemeinsam mit ihm zu erdenken und zu basteln. Auch Mayas Geburtstagsgeschenk haben wir gemeinsam gestaltet.

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Als ich ihn abgeholt hab, um ihn zu Maya zu fahren, hatte ihn dann eine Erzieherin auch noch geschminkt und das sah wirklich lustig aus. Am besten hat mir der Bart gefallen :D

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Bei Maya hatte er viel Spaß – so als Pirat war er natürlich für die anstehende Schatzsuche bestens gerüstet. Ich bin derweil mit Elin zu meinen Schwiegereltern gefahren, die a) bei Maya um die Ecke wohnen b) Kuchen (extra für uns gekauft!) und Kaffee hatten und c) einfach so lieb sind. Elin ist in dem riesigen Wohnzimmer freudestrahlend immer hin und hergelaufen, einfach weil sie es konnte. Sie liebt es im Moment so sehr, einfach mobil auf zwei Beinen zu sein. Das kann man hier auch ganz gut sehen:

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Und mit diesem fröhlichen Bild wünsche ich euch allen einen sonnigen Start in die Woche :-)

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