30.1.-4.2.2018: Ein Wochenrückblick

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Am Dienstag…

… habe ich einen wichtigen Termin gemacht. Und bin in die Stadt gefahren (das hatte ich seit Monaten nicht gemacht!) und habe mir ein Notizbuch gekauft, so für den erneuten Start ins Arbeitsleben. Seit dem Studium liebe ich die von Clairefontaine, weil sie so schöne farbige Einbände und innen so hochwertiges, festes, glattes Papier haben, auf dem es sich ganz wunderbar schreiben lässt. Außerdem habe ich noch einen bürotauglichen Pulli und eine Strickjacke und ein paar Pralinen gekauft. Man gönnt sich ja sonst nix ;-)

An den Nachmittag kann ich mich nicht recht erinnern, aber ein Blick in meine Whatsapp-Unterhaltungen sagt mir, dass der Abend so mittelgut lief. Daniel schlief um viertel nach neun, Linus um viertel vor zehn und Elin um viertel nach zehn. Das war anstrengend. Aber hey, wen alle vier gleichzeitig kommenden Eckzähne drücken, der darf schon mal ein bisschen Schlaf verweigern. Und wen die kleine Schwester erst durch Protestgeschrei und dann lautstarkes Umräumen der Küche wachhält, der darf auch mal ein bisschen später einschlummern.

Mittwoch…

… wollte ich nur mal eben schnell eine Schublade ausräumen, um da Linus eine zentrale große Bastel-Mal-Materialschublade einzurichten. Riiight. Ich glaube, ich habe fast drei Stunden lang rumgeräumt. Und wahrscheinlich kann das Ergebnis kaum einer sehen. Außer Daniel, dem ist es abends sofort aufgefallen. Guter Mann!

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Nein, ich habe nicht nur diese Schublade aufgeräumt :-)
Auf meiner Liste stand außerdem duschen, Muffins backen, Junas Geschenk endlich fertignähen und Emilys Badehandtuch fertig besticken. Hahaha, klassischer fail: zu viel auf die To-do-Liste schreiben! Um 13 Uhr hab ich dann rasend schnell einen Muffinteig angerührt (mit Joghurt, Zitronenabrieb und Tiefkühlbeeren im Teig, danke Steffi für die Inspiration, die sind wirklich sehr, sehr lecker geworden!) und mich unter die Dusche geworfen. Und dann stand ich da, filmreif mit eingeschäumten Haaren und tropfnass, als mir siedendheiß einfiel: Oh Gott, ich war doch um halb zwei zum Entwicklungsgespräch in der Kita verabredet! Daran hatte ich in den letzten Tagen etwa fünfundsiebzigmal gedacht, aber irgendwie nicht mehr zu dem Zeitpunkt, wo es nötig gewesen wäre, daran zu denken. Also schnell ins Handtuch gewickelt, die Muffins aus dem Ofen geholt und in der Kita angerufen. Zum Glück waren alle ganz flexibel: So konnte ich um Zwei das Gespräch führen und Linus und Elin durften jeweils einfach ein bisschen länger in ihren Gruppen bleiben. Puh!

Nachmittags bekamen wir dann ganz lieben Besuch von Elins Patenonkel Simon mit seiner lieben Vivi. Die wurden so intensiv bespielt und fürs Malen und Vorlesen herangezogen, dass ich ganz entspannt Tee trinken, Muffins essen und Junas Geschenk fertigstellen konnte. Wunderbar!

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Abends durfte ich dann das erste Mal dieses Jahr zum Yoga gehen. Den ersten Termin des Kurses hatte ich dank einer dicken, fetten Mandelentzündung verpasst, die mich in der vorherigen Woche gerissen hatte.

Donnerstag…

… bin ich noch einmal in die Stadt gefahren. Ich hatte ein bisschen Nachholbedarf ;-) Ich habe mir im Antiquariat der Rathauspassage ein sehr nettes Buch gekauft („A spool of blue threat“, ein Roman von Anne Tyler, die mir bis dato gar nichts sagte, aber von der ich gern noch mehr lesen möchte) und bin dann ins Café Paris gegangen und habe dort ein English Breakfast gefrühstückt. Wie man das so macht. Ich wollte schon immer mal ins Café Paris, habe mich aber wegen der fast immer vollen Tische und des vermeintlich etwas gehobeneren Klientels schon so manches Mal nicht getraut. So ein Quatsch! Nachdem ich einen Platz am Tresen abgelehnt hatte (ich bin einfach zu klein für Tresenplätze!) bekam ich doch einen netten Tisch für mich allein. Das Frühstück war sehr lecker und genau das, was ich haben wollte. Der Tee war köstlich und die Atmosphäre hat mich mit dem Gewusel, der Lautstärke und den unzähligen Kellnern in weißen Hemden und schwarzer Fliege tatsächlich an ein Pariser Lokal erinnert, wo ich vor vielen Jahren einmal mit meinem liebsten Patenonkel Martin war, als er mich spontan (!!!) zu einem Wochenende in Paris einlud.

Nach dem Frühstück rannte ich noch etwas kopflos durch die Stadt. Ich hatte eigentlich noch so einige Dinge auf meiner Liste, aber letztendlich habe ich nur Daniel ein neues Notizbuch gekauft. Und dann stand schon mein Lunchdate mit Papa an. Wie gut, dass ich jederzeit essen kann ;-)

Beim Kinderabholen merkte ich, dass ich ganz schön müde war. Also hab ich aus dem Foyer der Kita meine Schwiegereltern angerufen und hab gefragt, ob sie zufällig Langeweile hätten. Ich durfte dann vorbeikommen ;-) Elin und Linus haben viel mit ihrem Opi gespielt und Anne hat mir das erste Kleidchen aus unserer Strick-Näh-Kooperation übergeben.

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Das Oberteil ist mithilfe dieser kostenlosen Anleitung entstanden.

Zu Weihnachten habe ich von ihr mehrere Knäule Merinowolle, jedes in einer anderen Farbe, bekommen. Ich stricke nun also Oberteile, Anne näht die passenden Röckchen an, aus Stoffen aus ihrem Fundus. Herrlich!

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Abends habe ich dann noch Maries Geburtstagsgeschenk verpackt.

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Denn am Freitag…

… war ich vormittags bei Lisa zum Frühstück eingeladen. Ihr merkt schon, eine Schlemmerwoche! Wir haben wie immer wunderbar gequatscht, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben übers Stricken gefachsimpelt. Lisa hat sich Ende letzten Jahres kopfüber in dieses Hobby gestürzt und ich könnte mich nicht mehr darüber freuen :-)

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Nachmittags musste ich noch ein bisschen einkaufen und auf dem Rückweg sind wir dann das erste Mal dieses Jahr auf „unserem“ Spielplatz gelandet. Es war ganz schön grau und nasskalt, doch Linus und Elin hatten ihren Spaß. Und ich freue mich jetzt schon auf etwas schönere Tage und die erste richtige Spielplatzsaison mit ZWEI mobilen Spielplatzwichten.

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Wieder zuhause, hat mich Martin angerufen und mich zu einem spontanen Kinobesuch mit ihm und Moni eingeladen. Zu meinem großen Glück hatte Klara keine Lust auf den Film und Daniel kein Problem, mich abends ziehen zu lassen. Also bin ich nach gut zwei Jahren Pause in den Genuss eines Kinobesuchs gekommen. Wir haben „Three billboards outside Ebbing, Missouri“ gesehen und es war wirklich ein im wahrsten Wortsinne hervorragender Film. Absolut würdig, meine etwas unfreiwillige Kinoabstinenz zu beenden. Danke, Moni und Martin, das war toll!! Sahnehäubchen war, dass Linus und Elin ganz problemlos eingeschlafen waren und Daniel mir das zur Beruhigung auch geschrieben hatte.

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Samstag…

…hatte Daniel den ganzen Tag viel vor. Er hat einer Freundin von uns beim Umzug geholfen und ist danach mit Freunden auf die Hansespirit gegangen, etwas, was er schon seit Jahren vorhatte. Also habe ich in gefühlten tausend Stunden die Kinder und mich angezogen und gefühlte siebzig Taschen gepackt, um Mittag und Nachmittag bei meinen Eltern zu verbringen. Das war auch sehr schön: Wir wurden bekocht, Lisa und Marie waren auch da, ich habe einen Apfelkuchen gebacken, es wurde gespielt, gestrickt, gebadet und rumgerannt. Einziges Downlight: Auf dem Hinweg habe ich mir meinen rechten kleinen Finger in der Autotür geklemmt. Und auch fast eine Woche später kann ich euch sagen: Keine gute Idee, sollte man lassen. Umso besser, dass ich den Tag in so lieber Gesellschaft verbringen konnte.

Sonntag…

…haben wir uns mit Daniels Eltern auf dem Gut Karlshöhe getroffen. Wir hatten ihnen zu Weihnachten einen Brunch im Kleinhuis Gartenbistro geschenkt, den wir nun dort zusammen genossen haben. Sooo lecker! Vom Speisenangebot hat dieser Brunch auf jeden Fall einen der obersten Plätze auf meiner persönlichen Brunchliste in Hamburg verdient :-) Es ist zwar nicht günstig, aber die Qualität, Vielfalt und Auswahl der Speisen rechtfertigt den Preis wirklich. Außerdem ist es eine sehr kinderfreundliche Location, mit Kinderbuchkiste, Wickelraum und viel Platz zum Rumlaufen. Elin ist quasi dauergrinsend und lachend durch die Gegend geflitzt, hat interessiert geguckt, was die anderen Kinder da so machen und hat mit den Gästen und dem Personal geschäkert. Auch die Erlebnisausstellung nebenan zu Umweltthemen in Hamburg ist toll – auf die war Linus die ganze Zeit ganz scharf und natürlich bin ich dann auch mit ihm da rein gegangen. Nach dem Essen kann man eine schöne Spazierrunde auf dem Gutsgelände drehen. Wieder am Auto angekommen, fiel mir übrigens auf, dass ich fast die Zeche geprellt hätte, ups!

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Random ramblings and nice things in November

Geschrieben in nur so, Daniel, Reading, Freunde, Watching, Linus, Elin von Anna am 15. November 2017

Daniel hat gerade eine Woche Urlaub. Dass wir hier alle mehr oder weniger erkältungsgeplagt sind, ist zwar nicht so schön, aber vieles andere.

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Plätzchen haben wir sogar schon vor Daniels Urlaub gebacken

Allem voran, dass wir einfach zu zweit sind, den ganzen Tag. Das gibt selbst den Alltagsdingen so eine ganz andere Leichtigkeit. Zum Beispiel Linus zu dritt von der Kita abholen. Oder gestern, als ich mit Elin von der Eingewöhnung nach Hause kam und sie direkt einen laaangen Mittagsschlaf gemacht hat. Da haben wir uns einfach Pizza bestellt und es uns zusammen auf dem Sofa gemütlich gemacht, zwei Folgen Tatortreiniger geguckt, zusammen gelacht und es einfach nett gehabt. So mitten am Tag! Ganz ohne Kinder! Fast wie früher, nur mit mehr Wertschätzung für den Moment ;-)

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Richtig schön waren auch die Laternenumzüge am Freitag in der Kita und am Samstag mit Freunden und der inzwischen schon ganz beträchtlichen Kinderschar - besonders gut natürlich, weil das Ganze mit viel Verpflegung einherging :-)

Heute waren wir zusammen mit Elin “shoppen” - wenn man das so nennen darf, wenn man unter zwei Stunden Zeit hat und vornehmlich Kinderunterhosen und -socken, Waschmittel und Deo kauft. Immerhin haben wir uns beide neue Jeans gekauft, und ich schwöre euch, so eine bequeme und noch dazu offensichtlich schmeichelnde Jeans hatte ich noch nie. Wenn mir das früher mal jemand gesagt hätte, dass es diesen Moment geben würde, wo ich mit neuer Jeans aus der Umkleidekabine komme und mich einfach nur richtig gut fühle, und hübsch, und sich dieser Eindruck im Gesichtsausdruck meines Mannes auch eindeutig widerspiegelt… :-) Noch dazu habe ich mir ganz spontan Hausschuhe gekauft. Ungelogen seit Jahren will ich gute Hausschuhe haben. Aber ich habe nie so recht das Richtige gefunden. Aber heute! Und wo? Im Reformhaus of all places! Insgesamt mag das für die meisten jetzt nicht sonderlich aufregend sein, aber ich freue mich einen Keks über diese wollig-warmen, hübschen Hausschuhe (und dass ich sie gleich noch mit einer kleinen Filzbrosche in Form einer Hummel aufpimpen konnte, was bei Daniel amüsiertes Augenrollen verursacht und bei mir Glücksgefühle hervorruft. Immer noch besser als Crocs mit Winnie-Puh-Ansteckern!).

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Hummeln sind hier gerade ganz en vogue…

Kurz bevor wir dann Linus abgeholt haben, bin ich schnell noch in die Bücherhalle reingehuscht und habe ein Vorlesebuch für Linus ausgeliehen - Der kleine Ritter Trenk und der Große Gefährliche. Verratet ihm nicht, dass das Buch erst ab sechs ist, wir sind schon bei Kapitel 12 oder so… Und für mich auch zwei Bücher, dieses hier von J.K. Rowling hat mich so angelacht und bisher hält es auch genau, was ihr Name mir persönlich verspricht: Einfach ein verdammt gut geschriebenes Buch. Das Thema würde mich ja ehrlich gesagt sonst nicht so locken, aber ich habe heute Daniel schon drei Sätze vorlesen müssen, weil ich sie so gelungen fand und hatte so ein kribbeliges Bedürfnis, sie zu unterstreichen, einfach nur, weil ich sie gut fand. Hab ich natürlich nicht gemacht. Bücherhallenbuch und so. Obwohl mir ja mein Literaturstudium meine persönliche Aversion, in Bücher “reinzumalen”, gründlich ausgetrieben hat. Nachdem mich in letzter Zeit kein Buch so recht zufriedenstellen konnte, mag ich das gerade gern lesen. Und das ist ja irgendwie die Hauptsache bei Büchern.

Elin macht ihre Eingewöhnung klasse mit und war heute auch so gut drauf nach ihrer Zeit in der Kita, einfach zu niedlich. Ich habe während meiner Wartezeit im Kitafoyer die Fäden des Babyjäckchens vernäht und sogar die Knöpfe schon angenäht. Wie Steffi meinte: Schon praktisch, so eine Eingewöhnung ;-)

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Ich gebe zu, mein Post heute hat nicht recht Hand und Fuß, aber was solls. Vielleicht hilft er mir später einmal, mich an die netten Stunden zurückzuerinnern, mit Eclairs und Puppenmützenstricken (nach Größenberechnungshilfe meines mathematisch klar begabteren Mannes), Vorlesezeiten, gemütlichen Nachmittagen zu viert und geteilter Kopfhörer mit schöner Musik beim Kinder-in-den-Schlaf-Begleiten.

Hurray, Circus!

Geschrieben in Watching, Baby von Anna am 14. March 2014

Für alle, die der Meinung sind, Linus würde immer nur schlafen:

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Übrigens passt diese sehr nette Doku über Robbendressur, die man sich noch genau bis heute in der arte-Mediathek anschauen kann, perfekt zu diesen Fotos. Daniel und ich haben sie letztens zufällig geguckt und ich fand sie wirklich toll.

Donnerstagsgedanken

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Freunde, Watching, Cafés in Hamburg von Anna am 14. February 2013
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Heute hat in Hamburg den ganzen Tag die Sonne geschienen, wunderschön! Auch wenn ich sie meist nur durch das Fenster meines Büros sehen konnte (oder vielmehr den blauen Himmel und die golden angestrahlten Bäume und Häuser), war es doch ein Genuss. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel die Wetterlage an meiner Stimmung rühren kann. Ich bin halt nicht ganz so stoisch wie Daniel, der meist sagt: „Ist doch nur Wetter!“ Bestimmt auch nicht die schlechteste Einstellung. Aber schön ist Sonne doch :-)

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Drei Dinge, die mir in den letzten Tagen gefallen haben, und die euch vielleicht auch interessieren:

Der Film Argo. Daniel und ich haben ihn letztes Wochenende geguckt und fanden ihn interessant und spannend. Sehenswert :-)

Frühstück im Mutterland. Letzten Samstag war ich mit meiner Freundin Sandra dort zum Frühstücken verabredet. Meine Kollegin hatte mir empfohlen, dass wir uns das große Frühstück einfach teilen sollten. Das haben wir auch gemacht, und das eine Brötchen, dass wir uns zur Sicherheit dazu bestellt hatten, hätten wir eigentlich gar nicht gebraucht. Es gibt dort leckersten Aufschnitt und Käse, absolut keine Nullachtfuffzehn-Auswahl, außerdem köstlichstes Vollkornbrot und tolle Brötchen. Mein Earl-Grey-Tee war ebenfalls sehr lecker und da bin ich durchaus anspruchsvoll. Wir wurden sehr zuvorkommend bedient und haben uns wirklich wohlgefühlt. Abgesehen davon, dass es ein bisschen kühl dort war (aber eigentlich friere ich in den Monaten Oktober bis April in fast allen Frühstückscafés in Hamburg…), kann ich das Mutterland wirklich nur weiterempfehlen. Und das würde ich längst nicht mit allen von mir besuchten Frühstückscafés machen.

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Die Giacometti-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Giacomettis Skulpturen haben mir schon immer gefallen (ich erinnere mich noch ganz deutlich an ein Foto aus einem Schulbuch, das ich ganz fasziniert betrachtet habe) und in der Ausstellung fand ich außerdem noch die Fotos von Giacometti, seinem Schaffensprozess und seinem Studio toll. Sandra und ich waren uns einig, dass die die Ausstellung begleitenden Texte unsäglich und unverständlich waren – viel zu kompliziert und „vergeistigt“. Nun mag man anmerken, dass zwei Frauen, die zum einen Literatur studiert und zum anderen beide auch als Lektorinnen und Texterinnen tätig sind, vielleicht überkritisch sind. Aber ich bin der Meinung, dass diese Texte dazu da sein sollten, Besuchern den inhaltlichen Zugang zur Ausstellung zu erleichtern und schmackhaft zu machen. Das ist unserer Meinung nicht gelungen, sie haben vielmehr eine unnötige Barriere aufgebaut. Davon sollte man sich aber wirklich nicht abhalten lassen!! Die Ausstellung selber ist nämlich toll. Doof nur, dass man die Skulpturen nicht anfassen darf, einige luden von ihrer Oberfläche her sehr dazu ein, fand ich :-)

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Und ihr? Ist euch diese Woche auch etwas über den Weg gelaufen, das euch gefallen hat? Vielleicht mögt ihr es ja berichten :-)

Have a wonderful weekend!

Geschrieben in nur so, Reading, Cooking, Freunde, Watching von Anna am 01. February 2013
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Was macht ihr dieses Wochenende?
Vielleicht einen Spaziergang?
Oder habt ihr ein Date mit eurer Couch? Für wochenendsleichte Lesekost kann ich die “Orchideensammlerin” empfehlen. Es ist so ein Krimi, wie man ihn in den Regalen von Ferienhäusern findet.
Vielleicht läuft bei euch ja auch noch irgendwo “Silver Linings” im Kino. Den habe ich letztens an einem Mittwochabend quasi ganz allein in der dritten Reihe sitzend gesehen und fand ihn toll. Und es war schön, so nah dran zu sein und die Gesichter der beiden Hauptdarsteller ganz nah und groß zu sehen, um jede kleinste Regung genau betrachten zu können.
Oder ihr kocht vielleicht dieses köstliche Gericht: Persischer Pilaw mit Maronen. Den gab es bei uns letzten Sonntag, zusammen mit einer wunderbaren Neuigkeit von lieben Freunden.
Ich werde erstmal fast nix tun. Ein bisschen stricken und ein bisschen fernsehen. Und dann schauen, was das Wochenende so bringen mag.

Das ziemlich beste Wochenende…

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Freunde, Watching, Eva von Anna am 20. January 2012
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… des Jahres bisher habe ich von Freitag bis Sonntag verlebt :-) Ich war zwar Strohwitwe, hatte aber trotzdem ganz entzückende Gesellschaft. Nach einer mittelschweren Stressattacke, die mit reservierten Eintrittskarten und Kinokassen, die keine EC-Kartenzahlung akzeptieren, zu tun hatte, konnte ich in den bequemsten Kinosesseln der Stadt zusammen mit Elli und Jule in der Passage einen sehr schönen, sehr zu empfehlenden Gute-Laune-mach-Film genießen (nämlich “Ziemlich beste Freunde :-)). Hurra, Bandwurmsatz!

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Samstag startete ich mit einem gemütlichen Lese-Frühstück, um dann ein bisschen aufzuräumen. Tja, irgendwie endete es dann mit der Entrümpelung eines Vorratsschrankes… Das ist aber auch wesentlich befriedigender als abwaschen, das macht man schließlich ständig und die Wirkung ist immer so schnell verflogen!

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So ganz, ganz knapp kam ich dann noch rechtzeitig am Hauptbahnhof an, wo mich meine liebste Merit erwartete. Einigen Stunden widmeten wir dem Klatschen, Tratschen und Herumjammern, aber auch viel Hochzeitsvorfreude und unserem traditionellen Januar-Geschenke-Austausch - ungeplanterweise mit einem durchgängigen Backthema :-) Merits und Moritz Geschenk zeige ich euch bald mal, ich habe eine wundervolle Verzierspritztüte mit auswechselbaren Tüllen bekommen! Yeah! Die nächste Cupcakeschlacht kann kommen.

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Zuhause angekommen, konnte ich schon bald meinen Übernachtungsgast Eva begrüßen. Quatschen, kochen und Scrabble-Spielen standen auf dem Programm. Vielleicht postet Eva ja mal das Rezept für die köstliche Gruyere-Emmentaler-Cidre-Quiche auf Schwertfisch, die wir zusammen mit einem leckeren Salat mit Birnenstückchen und gerösteten Kürbiskernen verputzt haben.

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to be continued…
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