Das war lecker - Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

Geschrieben in nur so, Cooking, Familie, Essensplanung von Anna am 16. February 2018

Gestern habe ich etwas Schlaues gemacht: Ich habe meine Mama eingeladen, uns nach der Arbeit zu besuchen und mit uns zu Abend zu essen. Das war deswegen schlau, weil sie letztendlich die Kinder beschäftigt hat, während ich gekocht habe. Sie selbst hat also ermöglicht, dass sie überhaupt Essen bekommt ;-)

Kochen, während ich mit beiden Mäusen allein zuhause bin, kann recht herausfordernd sein. Zumal mein In-der-Küche-Stehen gerade Elin offenbar als Aufforderung versteht, sich an mein Bein zu klammern oder lauthals kreischend darauf zu bestehen, auf den Arm genommen zu werden. Deswegen finde ich mich immer toll, wenn ich überhaupt koche (durchaus mit einem Repertoire an Gerichten, die quasi einhändig zubereitet werden können) und erst recht, wenn es etwas aufwendiger ist.

Das Rezept von gestern würde man gemeinhin vielleicht nicht als wirklich aufwendig bezeichnen, aber es sind halt mehr als drei Arbeitsschritte ;-) Das Ergebnis war auf jeden Fall ziemlich lecker. Daniel hat seit dem Essen ungefähr fünfmal erwähnt, dass es ja sehr gut geschmeckt habe - und Mama und ich fanden es auch super. Linus und Elin haben lieber nackte Nudeln gegessen, who cares? Immerhin hatten wir es gut (Und sie aus ihrer Sicht höchstwahrscheinlich auch. Ich mein, was gibt es besseres, als kalte Spaghetti ohne Soße mit den Fingern zu essen?…).

Ich habe kein tolles Foto (sprich: gar keins. Edit: crappy Mittagspausenresteessenbild, das ich erst aufgenommen hab, nachdem ich das Stück schon angefressen hatte) vom Essen, aber ein Rezept. Vielleicht hat ja jemand von euch einmal Lust auf eine leckere Quiche, die ja auch ganz unaufwendig ist :P Besonders gut schmeckt sie, wenn man sie mit lieben Gästen teilt.

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Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

2 große Süßkartoffeln
2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian
kleine Knoblauchzehe
250 g Mehl
125 g sehr kalte Butter
5 Eier
250 ml Sahne
3 El Pinienkerne
150 g Feta

Den Ofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit zwei EL Olivenöl, Pfeffer und Salz vermischen, 30 Minuten backen.

Für den Mürbeteig Mehl, sehr kalte Butter in kleinen Stückchen, 2 Prisen Salz und 1 Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wird, ganz wenig sehr kaltes Wasser dazugeben. Den Teig in Folie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen (oder auf den Balkon, wenn es da grad kalt genug ist ;-). Inzwischen die Ofentemperatur auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) reduzieren.

Eine Tarteform (23 cm ø) einfetten. Den Teig zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie etwas größer als die Form ausrollen und in die Form legen. An den Seiten andrücken und überstehenden Teig abschneiden. 4 Eier, Sahne, und die geschälte und gepresste Knoblauchzehe verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Feta klein würfeln. Eierguss auf den Tarteboden gießen, Süßkartoffelwürfel und Feta darüberstreuen. Quiche auf einem Gitter auf unterster Schiene 40 Minuten backen (und nach 25 Minuten Pinienkerne darüberstreuen). Herausnehmen und genießen.

Dazu passt sicher ein frischer grüner Salat ganz hervorragend. Falls man noch Zeit hat ;-)

Frostfreuden und Faschingsspaß

Geschrieben in Crafting, Familie, Freunde, Linus, Elin, Gutes von Anna am 12. February 2018
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Diese Woche war es herrlich sonnig in Hamburg, wirklich fast jeden Tag! Aber auch herrlich kalt. In Kombination mit unserem von den Familienmitgliedern unterschiedlich stark geliebten Auto („O-Ton Linus: „Mama, wann kaufen wir uns endlich ein neues Auto??“ – „Aber unseres ist so schön praktisch klein, da kriegen wir überall einen Parkplatz!“ – „Aber es regnet rein!!“ (Wo er recht hat, hat er recht.)) war ein Grundthema in den letzten Tagen: Lassen sich die Türen öffnen und wenn ja, wie viele? So sah man die Kinder und mich also morgens auf dem Weg zur Kita fröhlich durch die hinteren Türen ins Auto klettern und nicht mehr ganz so fröhlich sich an Elins Babyschale vorbeiquetschend durch ihre Tür nach draußen klettern. Alle anderen ließen sich, an der Kita angekommen, nicht von innen öffnen. Traumhaft. Und immer die kurzen bangen Sekunden, bis klar war: Immerhin Elins Tür geht wirklich auf. So ein bisschen Abenteuer im Alltag hat ja durchaus was Belebendes :-)

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Ansonsten war die Woche geprägt von den Vorbereitungen auf Kitafasching und Mayas Kindergeburtstag, beides am Freitag. Nachdem Linus zwischen Elsa, Tiger und Eule geschwankt hatte (und ich immerhin schon für zwei der drei Wünsche Kostümoptionen organisiert hatte), entschied er sich letztlich, doch als Pirat zu gehen, nachdem ich verkündet hatte, dass ich Elin als Piratin verkleiden würde. Das sollte ich mir für nächstes Jahr merken ;-)

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Einen Nachmittag haben wir also seinen Piratenhut gebastelt („Nee, doch kein Kopftuch, Mama! Ich bin der Kapitän!!“). Weil wir keine schwarze Pappe hatten, haben wir einfach Packpapier genommen und Linus hat das dann statt schwarz mit einer ganz individuellen Farbgestaltung bemalt. Fand ich ja insgeheim viel cooler. Am nächsten Tag haben wir dann seinen Krummsäbel gebastelt, einfach aus einem dicken Stück Pappe, Pi mal Auge ausgeschnitten, das wir mit Alufolie beklebt haben. Den Griff haben wir mit schwarzem Klebeband umwickelt. In den runden Handschutz haben wir einen Schlitz geschnitten, um ihn auf den Griff des Säbels zu schieben. Anschließend haben wir ihn mit „Glitzerdiamanten“ beklebt, die wir noch in der Bastelschublade hatten. Die Klamotten waren alle aus Linus‘ regulärem Fundus. Man beachte auch den bösen Piratenblick.

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In der Kita habe ich übrigens in seiner Gruppe auf den ersten Blick nicht ein einziges Kind erspäht, das ein in irgendeiner Form selbstgemachtes Kostüm anhatte. Das muss ja auch wirklich nicht sein, aber ich bin halt auch irgendwie Sparfuchs und finde zudem, dass viele zu kaufende Kostüme sehr polyesterig und damit für mein eher heißblütiges Kind schlecht geeignet sind. Außerdem hat es mir wirklich großen Spaß gemacht, sein Kostüm gemeinsam mit ihm zu erdenken und zu basteln. Auch Mayas Geburtstagsgeschenk haben wir gemeinsam gestaltet.

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Als ich ihn abgeholt hab, um ihn zu Maya zu fahren, hatte ihn dann eine Erzieherin auch noch geschminkt und das sah wirklich lustig aus. Am besten hat mir der Bart gefallen :D

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Bei Maya hatte er viel Spaß – so als Pirat war er natürlich für die anstehende Schatzsuche bestens gerüstet. Ich bin derweil mit Elin zu meinen Schwiegereltern gefahren, die a) bei Maya um die Ecke wohnen b) Kuchen (extra für uns gekauft!) und Kaffee hatten und c) einfach so lieb sind. Elin ist in dem riesigen Wohnzimmer freudestrahlend immer hin und hergelaufen, einfach weil sie es konnte. Sie liebt es im Moment so sehr, einfach mobil auf zwei Beinen zu sein. Das kann man hier auch ganz gut sehen:

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Und mit diesem fröhlichen Bild wünsche ich euch allen einen sonnigen Start in die Woche :-)

30.1.-4.2.2018: Ein Wochenrückblick

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Am Dienstag…

… habe ich einen wichtigen Termin gemacht. Und bin in die Stadt gefahren (das hatte ich seit Monaten nicht gemacht!) und habe mir ein Notizbuch gekauft, so für den erneuten Start ins Arbeitsleben. Seit dem Studium liebe ich die von Clairefontaine, weil sie so schöne farbige Einbände und innen so hochwertiges, festes, glattes Papier haben, auf dem es sich ganz wunderbar schreiben lässt. Außerdem habe ich noch einen bürotauglichen Pulli und eine Strickjacke und ein paar Pralinen gekauft. Man gönnt sich ja sonst nix ;-)

An den Nachmittag kann ich mich nicht recht erinnern, aber ein Blick in meine Whatsapp-Unterhaltungen sagt mir, dass der Abend so mittelgut lief. Daniel schlief um viertel nach neun, Linus um viertel vor zehn und Elin um viertel nach zehn. Das war anstrengend. Aber hey, wen alle vier gleichzeitig kommenden Eckzähne drücken, der darf schon mal ein bisschen Schlaf verweigern. Und wen die kleine Schwester erst durch Protestgeschrei und dann lautstarkes Umräumen der Küche wachhält, der darf auch mal ein bisschen später einschlummern.

Mittwoch…

… wollte ich nur mal eben schnell eine Schublade ausräumen, um da Linus eine zentrale große Bastel-Mal-Materialschublade einzurichten. Riiight. Ich glaube, ich habe fast drei Stunden lang rumgeräumt. Und wahrscheinlich kann das Ergebnis kaum einer sehen. Außer Daniel, dem ist es abends sofort aufgefallen. Guter Mann!

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Nein, ich habe nicht nur diese Schublade aufgeräumt :-)
Auf meiner Liste stand außerdem duschen, Muffins backen, Junas Geschenk endlich fertignähen und Emilys Badehandtuch fertig besticken. Hahaha, klassischer fail: zu viel auf die To-do-Liste schreiben! Um 13 Uhr hab ich dann rasend schnell einen Muffinteig angerührt (mit Joghurt, Zitronenabrieb und Tiefkühlbeeren im Teig, danke Steffi für die Inspiration, die sind wirklich sehr, sehr lecker geworden!) und mich unter die Dusche geworfen. Und dann stand ich da, filmreif mit eingeschäumten Haaren und tropfnass, als mir siedendheiß einfiel: Oh Gott, ich war doch um halb zwei zum Entwicklungsgespräch in der Kita verabredet! Daran hatte ich in den letzten Tagen etwa fünfundsiebzigmal gedacht, aber irgendwie nicht mehr zu dem Zeitpunkt, wo es nötig gewesen wäre, daran zu denken. Also schnell ins Handtuch gewickelt, die Muffins aus dem Ofen geholt und in der Kita angerufen. Zum Glück waren alle ganz flexibel: So konnte ich um Zwei das Gespräch führen und Linus und Elin durften jeweils einfach ein bisschen länger in ihren Gruppen bleiben. Puh!

Nachmittags bekamen wir dann ganz lieben Besuch von Elins Patenonkel Simon mit seiner lieben Vivi. Die wurden so intensiv bespielt und fürs Malen und Vorlesen herangezogen, dass ich ganz entspannt Tee trinken, Muffins essen und Junas Geschenk fertigstellen konnte. Wunderbar!

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Abends durfte ich dann das erste Mal dieses Jahr zum Yoga gehen. Den ersten Termin des Kurses hatte ich dank einer dicken, fetten Mandelentzündung verpasst, die mich in der vorherigen Woche gerissen hatte.

Donnerstag…

… bin ich noch einmal in die Stadt gefahren. Ich hatte ein bisschen Nachholbedarf ;-) Ich habe mir im Antiquariat der Rathauspassage ein sehr nettes Buch gekauft („A spool of blue threat“, ein Roman von Anne Tyler, die mir bis dato gar nichts sagte, aber von der ich gern noch mehr lesen möchte) und bin dann ins Café Paris gegangen und habe dort ein English Breakfast gefrühstückt. Wie man das so macht. Ich wollte schon immer mal ins Café Paris, habe mich aber wegen der fast immer vollen Tische und des vermeintlich etwas gehobeneren Klientels schon so manches Mal nicht getraut. So ein Quatsch! Nachdem ich einen Platz am Tresen abgelehnt hatte (ich bin einfach zu klein für Tresenplätze!) bekam ich doch einen netten Tisch für mich allein. Das Frühstück war sehr lecker und genau das, was ich haben wollte. Der Tee war köstlich und die Atmosphäre hat mich mit dem Gewusel, der Lautstärke und den unzähligen Kellnern in weißen Hemden und schwarzer Fliege tatsächlich an ein Pariser Lokal erinnert, wo ich vor vielen Jahren einmal mit meinem liebsten Patenonkel Martin war, als er mich spontan (!!!) zu einem Wochenende in Paris einlud.

Nach dem Frühstück rannte ich noch etwas kopflos durch die Stadt. Ich hatte eigentlich noch so einige Dinge auf meiner Liste, aber letztendlich habe ich nur Daniel ein neues Notizbuch gekauft. Und dann stand schon mein Lunchdate mit Papa an. Wie gut, dass ich jederzeit essen kann ;-)

Beim Kinderabholen merkte ich, dass ich ganz schön müde war. Also hab ich aus dem Foyer der Kita meine Schwiegereltern angerufen und hab gefragt, ob sie zufällig Langeweile hätten. Ich durfte dann vorbeikommen ;-) Elin und Linus haben viel mit ihrem Opi gespielt und Anne hat mir das erste Kleidchen aus unserer Strick-Näh-Kooperation übergeben.

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Das Oberteil ist mithilfe dieser kostenlosen Anleitung entstanden.

Zu Weihnachten habe ich von ihr mehrere Knäule Merinowolle, jedes in einer anderen Farbe, bekommen. Ich stricke nun also Oberteile, Anne näht die passenden Röckchen an, aus Stoffen aus ihrem Fundus. Herrlich!

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Abends habe ich dann noch Maries Geburtstagsgeschenk verpackt.

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Denn am Freitag…

… war ich vormittags bei Lisa zum Frühstück eingeladen. Ihr merkt schon, eine Schlemmerwoche! Wir haben wie immer wunderbar gequatscht, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben übers Stricken gefachsimpelt. Lisa hat sich Ende letzten Jahres kopfüber in dieses Hobby gestürzt und ich könnte mich nicht mehr darüber freuen :-)

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Nachmittags musste ich noch ein bisschen einkaufen und auf dem Rückweg sind wir dann das erste Mal dieses Jahr auf „unserem“ Spielplatz gelandet. Es war ganz schön grau und nasskalt, doch Linus und Elin hatten ihren Spaß. Und ich freue mich jetzt schon auf etwas schönere Tage und die erste richtige Spielplatzsaison mit ZWEI mobilen Spielplatzwichten.

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Wieder zuhause, hat mich Martin angerufen und mich zu einem spontanen Kinobesuch mit ihm und Moni eingeladen. Zu meinem großen Glück hatte Klara keine Lust auf den Film und Daniel kein Problem, mich abends ziehen zu lassen. Also bin ich nach gut zwei Jahren Pause in den Genuss eines Kinobesuchs gekommen. Wir haben „Three billboards outside Ebbing, Missouri“ gesehen und es war wirklich ein im wahrsten Wortsinne hervorragender Film. Absolut würdig, meine etwas unfreiwillige Kinoabstinenz zu beenden. Danke, Moni und Martin, das war toll!! Sahnehäubchen war, dass Linus und Elin ganz problemlos eingeschlafen waren und Daniel mir das zur Beruhigung auch geschrieben hatte.

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Samstag…

…hatte Daniel den ganzen Tag viel vor. Er hat einer Freundin von uns beim Umzug geholfen und ist danach mit Freunden auf die Hansespirit gegangen, etwas, was er schon seit Jahren vorhatte. Also habe ich in gefühlten tausend Stunden die Kinder und mich angezogen und gefühlte siebzig Taschen gepackt, um Mittag und Nachmittag bei meinen Eltern zu verbringen. Das war auch sehr schön: Wir wurden bekocht, Lisa und Marie waren auch da, ich habe einen Apfelkuchen gebacken, es wurde gespielt, gestrickt, gebadet und rumgerannt. Einziges Downlight: Auf dem Hinweg habe ich mir meinen rechten kleinen Finger in der Autotür geklemmt. Und auch fast eine Woche später kann ich euch sagen: Keine gute Idee, sollte man lassen. Umso besser, dass ich den Tag in so lieber Gesellschaft verbringen konnte.

Sonntag…

…haben wir uns mit Daniels Eltern auf dem Gut Karlshöhe getroffen. Wir hatten ihnen zu Weihnachten einen Brunch im Kleinhuis Gartenbistro geschenkt, den wir nun dort zusammen genossen haben. Sooo lecker! Vom Speisenangebot hat dieser Brunch auf jeden Fall einen der obersten Plätze auf meiner persönlichen Brunchliste in Hamburg verdient :-) Es ist zwar nicht günstig, aber die Qualität, Vielfalt und Auswahl der Speisen rechtfertigt den Preis wirklich. Außerdem ist es eine sehr kinderfreundliche Location, mit Kinderbuchkiste, Wickelraum und viel Platz zum Rumlaufen. Elin ist quasi dauergrinsend und lachend durch die Gegend geflitzt, hat interessiert geguckt, was die anderen Kinder da so machen und hat mit den Gästen und dem Personal geschäkert. Auch die Erlebnisausstellung nebenan zu Umweltthemen in Hamburg ist toll – auf die war Linus die ganze Zeit ganz scharf und natürlich bin ich dann auch mit ihm da rein gegangen. Nach dem Essen kann man eine schöne Spazierrunde auf dem Gutsgelände drehen. Wieder am Auto angekommen, fiel mir übrigens auf, dass ich fast die Zeche geprellt hätte, ups!

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Some things about Linus

Geschrieben in Linus, Gutes von Anna am 06. February 2018
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Am Montag Vormittag hatte ich ein Linus-Date. Morgens haben wir zusammen Elin zur Kita gebracht. Auf dem Rückweg meinte Linus, dass es ja sehr windig sei und wir ja vielleicht Drachen fliegen lassen könnten. Also sind wir zuhause nur kurz reingehüpft, haben seinen kleinen Taschendrachen sowie Kuchen und etwas zu trinken als Proviant eingepackt und sind zum Stadtpark gedüst. Dort war es grau und böig und wir haben es tatsächlich geschafft, den Drachen ein bisschen steigen zu lassen. Danach haben wir auf dem menschenleeren Stadtparkspielplatz diverse Kaufmannsschiffe gekapert. Eins hatte sogar eine riesige ins Deck eingelassene Badewanne, wo wir –na? – ein Schaumbad nehmen konnten :D

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Leider hatten wir schon um 12 einen Termin beim Kinderarzt zur U8. Ich hätte viel lieber noch länger mit Linus gespielt und Abenteuer erlebt und werde ganz bald wieder ein Einzeldate mit ihm organisieren. Das hat nämlich richtig Spaß gemacht und er hat es sichtlich genossen. Die Untersuchung zur U8 war in Ordnung, auch wenn der Arzt so schön meinte, Linus sei ja „selektiv kooperativ“ gewesen ;-) Ich hingegen war froh, dass er fast alles mitgemacht hat. Das Abhören war auch nicht mehr schlimm, weil ich auf seinen vorherigen Wunsch den Arzt gebeten hatte, das Stethoskop anzuwärmen. Auf die Frage, womit er denn lieber spiele in der Kita, mit Autos oder mit Puppen, meinte er: „Mit Bausteinen.“ Jo. Am allerliebsten spielt er dort nämlich gerade mit den sogenannten Plussteinen, aus denen er wirklich sehr komplexe Gebäude baut.

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Insgesamt ist er sowieso eher so der Typ Konstrukteur. Er erzählt uns gerne etwas über ausgedachte Maschinen, oder ist selbst ein Roboter mit unterschiedlichsten Funktionen. Zur Zeit sehr beliebt: der Schneideroboter. Seit ein, zwei Wochen malt und zeichnet er auch sehr gern und dabei kommen dann auch eher Maschinen, Fahrzeuge oder Gebäude denn Bäume, Menschen oder Tiere heraus. Obwohl: Schnecken und Tausendfüßler mag er. Beim Tuschen findet er es am allerspannensten, Farben zu mischen. Auch Kneten steht gerade hoch im Kurs.

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Das Goldene ist eins von seinen Gebäuden :)
Natürlich sind wir inzwischen an seine Redefreude gewöhnt. Nicht selten spielt er irgendwo ganz allein und versunken und erzählt sich dabei selber eine lange, lange Geschichte. Bei korrekt angewandten Wendungen wie „Tja, da hat sich das Blatt wohl gerade gewendet!“, “Papa, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, war die Platte so dick”, oder „Mama, da habe ich mich aber sehr gewundert, als es doch wieder schneite!“ staune ich allerdings immer noch.

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Am Mittwoch im Entwicklungsgespräch mit Linus’ Bezugserzieher in der Kita sagte dieser mir, dass er es gut findet, dass Linus auch ganz klar sagt, wenn er etwas nicht möchte. Das können wohl längst nicht alle Kinder, sie würden sich das nicht trauen oder es wäre ihnen peinlich. Aus der Perspektive hatte ich das noch gar nicht so konkret betrachtet und ich muss sagen: Ich finde das auch gut.

Ach, es ist so spannend mit so einem großen Jungen! Und es wird immer besser :-)

Linus’ Geburtstagswochenende

Geschrieben in Daniel, Familie, Freunde, Linus, Gutes von Anna am 05. February 2018
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Gestern habe ich auf die vergangene Woche zurückgeschaut und konnte gar nicht recht glauben, dass all das, was ich erlebt hatte, tatsächlich nur in einer einzigen Woche gesteckt hat. Heute bricht für mich ein neuer Abschnitt an: Meine Elternzeit ist offiziell vorbei, ich bin erst einmal wieder an meinem alten Arbeitsplatz und schaue in eine jobtechnisch doch sehr ungewisse Zukunft. Das ist alles mit eher gemischten Gefühlen verbunden. Deswegen habe ich mir vorgenommen, mir in den nächsten Tagen noch einmal die Zeit zu nehmen, die letzte Woche ein bisschen festzuhalten, denn die war in so vielen Dingen so schön.

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Gestartet haben wir Samstag mit Linus‘ viertem Geburtstag. Um halb acht fiel ihm auf, dass er jetzt ja mal aufstehen und seine Geschenke auspacken könnte. Nach einem bisschen Hinhalten durfte er das dann auch. Er hat sich sehr über Filzstifte, Krickekrackelmalbuch, Spiel und Elsa-Müslischale gefreut und sich auch ganz lieb bei Daniel für die tolle Schokoladentorte bedankt, die dieser bis drei Uhr nachts nach Linus‘ Wünschen gebacken und verziert hatte.

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Danach haben wir gemeinsam das Wohnzimmer „fein gemacht“, wie Linus sagen würde. Sprich: Möglichst viel Platz geschaffen (haha!) und Luftballons und Luftschlangen aufgehängt.

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Daniel und Linus haben noch Pizzateig vorbereitet. Um elf kamen schon Linus‘ fünf Gäste – das erste Mal Kindergeburtstag ohne begleitende Eltern, hui! Übrigens fingen alle Gästenamen mit einem „M“ an, wirklich! Elin stürzte sich freudestrahlend mit ins Getümmel. Ein Kind konnte gar nicht fassen, dass Linus kein eigenes Zimmer hat. Geschenke wurden ausgepackt, unsere Spielsachen bespielt und dann durften alle, die wollten, ihre eigenen Minipizzen belegen. Die Belagoptionen haben wir mit Tomatensoße, Kochschinken, Salami, Mais, Gouda und Paprika ganz basic gehalten. Spontan haben wir auch noch gemalt und vorgelesen und natürlich Pizza gegessen.

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Dann bin ich mit Elin in der Trage nach draußen vorgegangen und habe für die Schatzsuche die von mir heimlich gebastelten Augenklappen und den Piratenschatz versteckt – übrigens in einer „richtigen“ Schatztruhe, die wir vor fast zehn Jahren zur Hochzeit geschenkt bekommen haben. Dann habe ich noch das Piratenschiff zu Wasser gelassen, mit dem die Kinder dann paarweise zur Schatzinsel übergesetzt sind. So eine Hängematte ist schon was Cooles.

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Daniel hat die Schatzsuche ganz toll angeleitet und alle hatten ziemlich viel Spaß. Besonders Linus, und das war ja für uns die Hauptsache. Auf die Frage, ob es ihm gefallen hat, sagte er später: „Das war der beste Geburtstag! Genauso einen will ich nächstes Jahr wieder!“

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Da wir im Garten hinter unserem Haus waren (zehn Grad Ende Januar und kein Regen, juchu!), habe ich mich mit der irgendwann eingeschlafenen Elin im Tuch vorne vor unsere Haustür gestellt und die abholenden Eltern abgefangen. Die fanden die Feierzeit über Mittag übrigens alle ziemlich praktisch (vielleicht bis auf die Mama, die eine Freundin zum Abholen schicken musste, weil ihr jüngerer Sohn noch Mittagsschlaf machte).

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Das ist übrigens Linus’ Rock, auf seinen Wunsch von der Omi genäht und von beiden Kindern heißgeliebt.

Nachdem gegen zwei alle Kinder abgeholt waren, haben wir noch ein bisschen das Chaos im Wohnzimmer beseitigt, Torte gegessen (und später zum Abendessen Pizzareste), mit Linus‘ Geschenken gespielt, ein wenig zusammen ferngesehen und uns ausgeruht. Daniel und ich fanden uns ziemlich toll, dass wir die Feier offensichtlich so kind- und altersgerecht geplant hatten, dass wir so wunderbar Hand in Hand gearbeitet haben, flexibel auf alle(s) eingegangen sind und einfach auch selbst Spaß dabei hatten. Mir hat die Feier (vor der ich ein bisschen aufgeregt war, ob alles klappen würde) wirklich ein echtes Erfolgserlebnis und Glücksgefühle beschert. Es war ein rundum schöner Geburtstag.

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Am Sonntag haben wir dann noch in „kleiner“ Familienrunde (12 Erwachsene und 7 Kinder)bei meinen Eltern weitergefeiert.

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Eine wahrhaft Liebe-volle Veranstaltung. Und für uns total entspannt: das Einzige, was wir mitgebracht haben, waren Luftballons, Luftschlangen, den Rest Schokotorte, Gummibärchen und das Geburtstagskind.

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Die Kuchen kamen (lieberweise und ohne, dass wir darum hätten bitten müssen) von den Gästen, meine Eltern haben Getränke und Location gestellt. Perfekt. Zum Abschluss hat Linus dann noch in der großen Badewanne „ein Schaumbad genommen“ (Zitat Linus). Wie man das halt so macht ;-)

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Und weil es ja Geburtstag war, sind wir danach noch mit meinen Eltern zu Burgerking gefahren, wo es für Linus und Elin Pommes gab. So ging das schöne Geburtstagswochenende ganz entspannt zuende.

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