Sweet little flowers

Geschrieben in Familie von Anna am 31. March 2008
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As seen on my wonderful spring walk today with my dad. Also seen:

Ein Graureiher beim Fröschefangen und Verspeisen; viele andere Vögel (Kleiber, Buntspechte, eine ganze Schar Buchfinken, Zaunkönige, Rotkehlchen, Amseln, Meisen…); viele, viele Blumen (Narzissen, Huflattich, Schlüsselblumen, Hohler Lerchensporn, Gemeiner Goldstern, Scharbockskraut, Buschwindröschen…).

Eine kleine Frage an euch: ich bin im Moment ja ein bisschen schreibfaul, aber wie sieht es mit eurem Leseinteresse aus? Manchmal weiß ich nicht, ob im Moment überhaupt jemand hierher zum Lesen kommt, vielleicht auch daher ein bisschen Antienthusiasmus… aber ich habe mir vorgenommen, häufiger zu schreiben :-) Ich werd einen ganzen, großen neuen Themenkomplex hier im Blog einführen, den ich bis jetzt ausgespart habe. Der wird hier ganz bald mal Thema sein.

Ostern 2008 - Eine Bildreportage

Geschrieben in Daniel, Crafting, Baking, My sweet sisters, Familie von Anna am 24. March 2008

hochtrabender Titel, bescheidener Inhalt:

Ostereier 2008

Osterkärtchen für die engere Verwandschaft. Frühblüher von oben links bis unten rechts: Märzenbecher, Perlhyazinthe, Huflattich, Narzisse, Gänseblümchen, Krokus

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Daniel und sein Osterkörbchen (das er sich selbst hergerichtet hat, um seine ungeheuren Mengen von Ostereierfunden tragen zu können)

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Bei dem abgebildeten Backwerk handelt es sich - passend zu Ostern - um eine so genannte Teufelstorte. Die Namensgebung ist direkt mit deren Kalorienzahl und dem dazugehörigen Hauptlaster “gula” (Völlerei) verbunden. Daniel ist mit dem Namen nicht in Verbindung zu bringen. Aber wir haben sie gemeinsam gebacken und verziert und das war cool!

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Obligatorischer Spaziergang

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Anna nervt Eva mit albernen Fotos

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Eva macht nette Fotos von der nervigen Anna

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Das Wetter am Ostermontag. Unglaublich.

Alltagsgedanken einer Stabi-Bewohnerin

Geschrieben in nur so, Learning von Anna am 20. March 2008

Die letzten drei Tage habe ich jeweils vier bis fünf Stunden in der Staatsbibliothek gesessen und für meine Magisterarbeit recherchiert. Ich könnte das theoretisch auch Zuhause tun, da ich aber bis Anfang August Zeit für die Fertigstellung der Arbeit habe, ist der Druck noch nicht groß genug, mich dort am Schreibtisch zu halten. Also habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, früher oder (meist) später am Tag zur Uni zu fahren und dort in der Stab einen Tisch zu okkupieren. Auf dem Weg dorthin und auch in der Bibliothek selber gibt es so einige Dinge, die mir auffallen (meist trivial, aber doch nervig oder erfreulich), und davon möchte ich heute ein, zwei berichten:

- in der U-Bahn am Dienstag: absolut idiotische Betreuer, die die etwa sieben Jahre alten Kinder nur anschnauzen und dann beim Umsteigen ein Kind in der Bahn vergessen, welches dies in letzter Sekunde bemerkt und völlig panisch in die gegenüberliegende Bahn stürzt. Ich bin vielleicht im Öffentlichen Raum mit “meinen” Kindern übervorsichtig, aber auf jeden Fall besser als das!

- Studenten in der Stabi, die nervig laute Laptops haben und dann dort a) Filme gucken b) bei eingeschalteten Laptop mindestens 20 Minuten schlafen. Aaarg! Zum Glück habe ich Hypersensibelchen gestern eine Laptopfreie Arbeitzone gefunden, puh.

Und nun zum Erfreulichen:

- wunderschöner Sonnenschein auf dem Hinweg, der mich einfach nur glücklich gemacht hat.

- Tolle Namen, die einem bei der Recherche begegnen: 1. Urban von Wurmsknick (fiktiv) 2. Erdmann Weihrauch (real!!)

Was ich mir jetzt noch wünsche: Einen Mit-Stabi-Bewohner, mit dem man zwischendurch mal einen Kaffee trinken gehen könnte…

Fotos sind aus der U-Bahn raus zwischen Saarlandstraße und Borgweg entstanden. Klara würde jetzt wieder über die zerkratzten Scheiben meckern :-) 

So what did I do the last days

Geschrieben in Familie, Travelling von Anna am 17. March 2008

Hallo ihr Lieben,

so langsam wird es wohl mal wieder Zeit, hier ein paar Worte fallen zu lassen. Liest hier überhaupt noch jemand, bei diesem Faultierverhalten von mir? Zur Rechtfertigung: Dieses Wochenende habe ich kaum Zeit am PC verbracht und bin deswegen auch nicht dazu gekommen, mich um Schwertfisch zu kümmern. Samstag hatte ich nämlich schon ganz von allein tausend andere Ablenkungen, die mir irgendwie alle fünf Minuten einfielen, während ich am Schreibtisch saß und an meiner Magisterarbeit bastelte. Solche Dinge wie: Oh, ich sollte wirklich mal wieder meine Fingernägel feilen :-) Jaja, die Freuden des akademischen Arbeitens.
Heute möchte ich euch noch ein kleines bisschen über mein Wochenende auf Föhr vor einer Woche mit Mama erzählen. Ein paar Bilder habt ihr ja schon gesehen, aus irgendeiner Doofheit habe ich sie großformatig hochgeladen, sodass das Laden etwas länger dauert, Entschuldigung! Also, wie man auf den Bildern erkennen konnte, war das Wetter nicht sonderlich berauschend. Aber immerhin konnten wir Samstag Morgen bei Sonnenschein frühstücken und außerdem hat es den ganzen Tag nicht geregnet.

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Nach dem Frühstück ist es dann leider ganz grau geworden. Der Wind war auch nicht zu ignorieren, teilweise kam uns der Sand mehr oder weniger waagerecht entgegengeflogen. Das hielt uns aber nicht von Spaziergängen sowohl am Strand als auch am Deich entlang ab. Von unserem sehr niedlichen kleinen Appartment aus konnten wir Wyk auf Föhr prima zu Fuß erreichen. Wir waren ohne Auto auf die Insel gekommen, denn die Fährkosten für Autos betragen ein Vielfaches des Personenpreises und außerdem war das, was wir machen wollten (Spazierengehen, Verpflegung einkaufen und Essen gehen), zu Fuß absolut zu erledigen. Wenn wir länger geblieben wären und es nicht ganz so windig gewesen wäre, dann hätten wir uns einfach Fahrräder gemietet. Im Sommer stelle ich mir das sehr nett vor. Nach unserem Strandspaziergang nahe Wyk sind wir dann in einem Restaurant am Fährhafen Essen gegangen, wo ich gefühlt zwei Kilo Muscheln serviert bekam :-) Sehr lecker! Auf dem Rückweg zu unserem Appartment haben wir noch eine uralte Kirche besichtigt (sie stammt aus dem 13. Jahrhundert, gilt das als uralt?). Dank meines Mediävistik-lastigem Literaturstudiums, in dem mittelalterliche Frömmigkeit auch eine Rolle spielt, finde ich solch alte Kirchen ungemein spannend. Diese hier war eine richtige Inselkirche, grundsolide den Elementen trotzend.

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Nach einer gemütlichen Tee- und Keksepause bei uns “zuhause” haben wir dann noch einen recht langem Spaziergang am Deich entlang gemacht. Dort war der Wind viel weniger schlimm und wir konnten die lustigen Austernfischer beobachten:

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Abends haben wir einen grottenschlechten Kitschfilm geguckt, was sehr lustig war. Mama konnte am nächsten Tag noch Teile der Dialoge aufsagen, also hat er wohl einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Zu Sonntag wäre zu erwähnen, dass das Wetter so schlecht war, dass wir lieber ein bisschen früher die Fähre genommen haben und dafür noch nach Flendsburg ins Phänomenta gefahren. Das netteste an unserem Wochenende war, einfach Zeit miteinander zu verbringen und zu quatschen. Zum Teil habe ich Mama ganz sicher ein bisschen das Ohr abgekaut :-) Zuletzt noch zwei Fotos von unserem Appartment, bevor ich endlich frühstücken kann :-)

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Very girly

Geschrieben in Crafting, Familie, Travelling von Anna am 12. March 2008

Nachdem ich mich mit meinen Stylingexperten beraten hatte und auch in euren Kommentaren eher eine Tendenz zu einer etwas stärker bekleideten Meerjungfrau zu erkennen war, hier das Fashion-update:

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Was meint ihr? Auf jeden Fall eine gute Ausrede, noch mehr Glasperlchen zu benutzen :-) Wie Mama richtig angemerkt hat, war es, bekleidet oder nicht, auf Föhr und im Meer drumherum ganz offensichtlich zu kalt für Nixen. Das ist sicher auf den folgenden Fotos unschwer zu erkennen:

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Wie gemeinhin bekannt, kann Grau eine sehr beruhigende Wirkung haben. Ob das nun allerdings auf Mama und mich dementsprechend gewirkt hat, sei dahingestellt…
Dafür durfte mein Nixchen aber heute wenigstens mit einer echt Föhrer Deichmuschel posen:
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Total lack of words

Geschrieben in Crafting von Anna am 05. March 2008

Ich habe gerade ungefähr 6 1/2 Minuten über einen möglichen Titel nachgedacht. Wie unschwer zu erkennen ist, ist mir trotzdem keiner eingefallen. Beim Tippen bemerke ich gerade, dass ich ständig Wörter großschreiben will, obwohl sie klein gehören. Lesson learned, no more words, just pictures. Ok, nur noch ein paar Wörterchen zur Erklärung: Inspiriert wurde das ganze Projekt durch Klaras Wunsch, ich solle ihr eine Meerjungfrau malen (die sie dann angemalt hat und außerdem einfach perfektes Meer dazu gemalt hat, die Entstehung des Bildes könnt ihr auf diesem Foto sehen), weil ich ihr einmal ein T-Shirt mit einer Meerjungfrau bemalt habe. Das T-shirt hat sie im Oktober 2005 zum Geburtstag bekommen, das verlinkte Foto stammt von 2006 und angeblich passt es noch immer. Ich hab da ja so meine Zweifel, aber sie hat mir erzählt, dass sie es vor Kurzem im Kindergarten anhatte und dass die anderen Mädchen auch so ein schönes T-shirt hätten haben wollen :-) Dann habe ich vor Kurzem noch das hier gesehen. Und während ich gestern den ganzen Tag an meiner Magisterarbeit gearbeitet habe (ähem) ist dies Geschöpf hier irgendwie den Tiefen meiner Stoffschublade entstiegen:

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Meerjungfrau1
Meerjungfrau3
Noch ist sie “oben ohne” (in jedem Sinne) und ich denke, ich werde es auch so belassen. Was meint ihr?
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