Der Schal
Um einen kleinen Ausgleich zum gestrigen Beitrag mit vielen Wörtern und keinen Bildern zu schaffen, heute der Schal-Post mit vielen Bildern und wenig Wörtern :)
Das Ende naht, nur noch vier Reihen sind zu häkeln:
Mein Versuch des Selbstportaits (der Bildausschnitt ist mehr oder weniger bewusst so gewählt, allerdings hatte ich die arrogante Haltung meines Kinns nicht ganz so geplant…):
Und hier könnt ihr sehen, wie lang das Werkstück tatsächlich ist:
Gestartet wurde das Projekt übrigens - dokumentiert durch dieses Bild - vor sechseinhalb Wochen:
There is fun to be had!
Gestern war ein schöner Tag. Ein echter Sommertag im April. Demnach musste eine Aktivität gefunden werden, die diesem Umstand Rechnung tragen könnte. Nachdem das Beobachten von diversen Vögeln und Nagern auf der Wiese hinter unserem Haus durchaus schon erfreuliche Resultate gezeigt hatte - auch wenn dabei der Text über Allegorese in einem recht langsamen Tempo rezipiert wurde - war dennoch mein Bedürfnis nach Gesellschaft noch nicht wirklich befriedigt. Außer dieser sollte bei der Aktivität Essen vorhanden sein. Ich denke, dass ich dies dem aufmerksamen Schwertfisch-auf-Koks-Leser nicht erklären muss. Zusätzlich musste nach einem passenden Ort gefahndet werden, an dem die noch zu bestimmende Aktivität mit Nahrungsaufnahme stattfinden konnte.
Nach kurzer Rücksprache mit Mama konnte ich dann zum zweiten Schritt meines Projektes vorrücken und eine e-mail verfassen, in der ich zu einem “Sommerfest auf der Wiese” einlud. Dieses sollte im Garten meiner Eltern stattfinden und aus einem Lagerfeuer mit diversen Essensangeboten, die auf diesem zubereitet werden konnten, bestehen. Eine kleine erlesene Zahl von Interessierten meldete sich.
Nach einem Einkauf der notwendigen Utensilien machte ich mich in Begleitung des perfect What auf zum Veranstaltungsort. Stockbrotteig wurde angesetzt, das Feuer entzündet, Decken im Gras ausgebreitet und Schafskäse mit Tomate, Olivenöl und Gewürzen in Alufolie eingewickelt.
Nach und nach trafen die Gäste ein. Diese führten weitere Lebensmittel bei sich, wobei besonders der Beitrag zu den Getränken von allen mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Man ließ sich am Lagerfeuer nieder. Die Sonne stand schon etwas tiefer, so dass die zusätzliche Wärmequelle durchaus angenehm war. Nun wurde die erste Phase der Essenszubereitung begonnen, zu der zunächst Haselruten geschnitten werden mussten. Erfolgreich wurde Stockbrot gebacken und mit Kräuterbutter bestrichen verzehrt. Auch die Schafskäsepäckchen fanden Anklang. Nachdem der erste Hunger gestillt war, ging man zu den Würstchen über, die kunstvoll aufgespießt am Stock geröstet wurden. Dazu wurden von einem in Brasilien ausgebildeten Spezialisten Caipirinha gereicht.
Nachdem das Bedürfnis nach herzhaften Speisen gestillt war, kamen die Haselruten in der dritten Phase zum Einsatz. Marshmallows wurden behutsam karamelisiert und nach Belieben zwischen zwei Butterkeksen und Schokolade oder auch pur zu sich genommen. Inzwischen war es dunkel geworden und eine richtige Lagerfeueratmosphäre zu spüren. Auf Anfrage einer Anwesenden wurde nun eine Gitarre herbeigeholt, die dann als begleitendes Instrument zu Gesang zum Einsatz kam. Dabei musste stets auf die Lautstärke geachtet werden, denn trotz allem befand man sich doch immer noch innerhalb bewohnten Gebietes. Dennoch war das Musizieren sehr stimmungsvoll. Nachdem alle gesättigt und zufrieden waren, die Lieder gesungen, und das Feuer heruntergebrannt war, bestätigte man sich gegenseitig, dass es ein gelungener Abend gewesen war. Der Nachttau war schon gefallen und im Mondschein wurden die Überreste unseres Sommerfests auf der Wiese gemeinsam beseitigt.
Vielen Dank, Mama, Eva, Daniel, Melanie, Merit und Thomas für den wunderschönen Abend, der für mich ein perfekter Einstieg ins Wochenende war!
Es ist alles so grün!
Es tut mir leid, das hier wird kein besonders langer Eintrag, ich muss mich noch von der Peinlichkeit erholen, dass ich tatsächlich ein Foto von meinem Kühlschrank ins Internet gestellt habe. Aber ich wollte mich auch nicht so lange nicht melden und deswegen bekommt ihr ein paar Frühlingsexplosionsfotos zu sehen. Es gibt im Moment so viel Leben und Grün und Wachstum in Hamburg zu sehen, meine Fotos sind da nur ein mickeriger Ausschnitt.
Ansonsten ist noch zu berichten, dass meine Woll-Odysee endlich ein Ende hat: Wir haben Daniels Mama Anne gefragt und die hatte zufällig noch ein Knäuel Catania in Silber… Sie benutzt diese Wollsorte für Freundschaftsbänderkurse. Da hätten wir echt auch mal früher fragen können! Allerdings scheint es so, als ob ich wohl doch nicht Silber gesucht habe, die Farbschattierung ist ein klitzekleines bisschen anders als bei meiner Wolle. Aber ich sehe diesen Unterschied in 70 % meiner Betrachtungszeit nicht und ich würde mal sagen, dass er minimal auffälig ist. Ich werde bald mal ein Foto hier reinschmeißen und dann könnt ihr selbst entscheiden.
Nun aber zu den Bildern, euch allen ein schöner Donnerstag, mit Zeit, um das Wetter zu genießen!
Auf dem Heimweg von der Uni am Isekanal (ich bin eine U-Bahnstation gelaufen, es lohnt sich)