Happy Halloween!

Geschrieben in nur so, Crafting von Anna am 31. October 2006
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Nach einem ziemlich anstrengenden Unitag - 1,5 Std “Middlemarch” (George Eliot) und 2,5 Std “The Jew of Malta” (Marlowe) sowie knapp 1,5 Std Bibliothek - hier nur ein kurzer kleiner Blogeintrag :)

Erst einmal möchte ich hier mal danke sagen für all die lieben/frechen/witzigen Kommentare, die ich immer bekomme. Da mir jeder Kommentar auch noch mal als mail zugestellt wird, lese ich auch wirklich jeden und freue mich immer sehr. Bis jetzt habe ich 55 Beiträge geschrieben und 77 Kommentare erhalten :)
Nun aber zum Thema: Heute ist Halloween. Bis jetzt habe ich mich erfolgreich im Hinterzimmer versteckt, aber jetzt ist Daniel da und hat im Wohnzimmer Licht angemacht… Das Hauptproblem ist, dass wir nie sehr viel Süßigkeiten da haben. Oder sie sehr alt sind, weil wir sie nicht essen. Aber bis jetzt hat auch noch niemand geklingelt.

Ganz oben könnt ihr mich in meiner bis jetzt schönsten Verkleidung überhaupt sehen: In meiner Fledermausbrille. Ja, das Foto ist furchtbar. Aber irgendwie mag ich es auch. Und es passt definitiv zu Halloween. Genauso wie das Armband, dass ich Kerstin vor eineinhalb Wochen geschenkt habe, als wir im Kino waren (”The devil wears Prada”):

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Aufmerksame Beobachter werden merken, dass das Armband den gleichen Anhänger und die gleiche Farben hat wie Merits Armband. Aber das Muster ist ein ganz anderes. Kerstin ist heute übrigens nach Venedig abgeflogen. Ich vermisse sie schon jetzt, besonders, weil heute abend Gruppenstunde ist und sie dort nicht sein wird.

Aber schließen wir doch lieber mit etwas Erfreulichem: Und zwar mit dem einen, einzig wirklich wundervollen Grund, warum man unbedingt im Philturm studieren sollte - trotz der langen, dunklen Gänge, der viel zu kleinen Räume und merkwürdigen Waschräume -:

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Die Aussicht. Wer immer will, ist hiermit zu einer Special-Anna-Uni-Tour eingeladen. Dann zeig ich sie euch, die Aussicht :)

Ja, ich weiß von jedem den Namen

Geschrieben in Learning, Daniel, Travelling von Anna am 31. October 2006
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Und auf dem Bild sind längst nicht alle drauf…

Daniel und ich waren dieses Wochenende auf einem Familientreffen in Buchholz bei Boppart am Rhein. Kira, Florians Freundin (beide sind ganz links zu sehen), und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, sämtliche Namen und Verwandtschaftsverhältnisse zu lernen und waren darin wesentlich erfolgreicher als Daniel und Florian :) Grund des Treffens war der 70ste Geburtstag von Daniels Onkel und Tante.

Am Freitag sind wir zu fünft angereist. Florian kam allein aus dem Süden dazu. Es war gar nicht soo furchtbar eng und das Wetter war sehr schön:

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Leider haben wir ziemlich lange gebraucht, es mag auch daran gelegen haben, dass wir irgendwie durch Köln und am Dom vorbei gefahren sind und dass Daniel dort aus dem Autofenster Schokobrötchen an andere Autofahrer verschenkt hat…

Am Samstag war das Wetter leider garnicht mehr schön. Was die Verwandschaft aber nicht vom “spazieren gehen” abhielt. Anna und ihre völlig ungeeigneten Schuhe gingen auch mit:

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Meine Füße waren sehr schnell sehr nass. Und ich war dann auch sehr froh, als wir endlich untem am Rhein waren:

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Hier auch nochmal ein ganz dickes Dankeschön an Daniel, dass er so heldenhaft und lieb mein Gejammer ertragen hat :)

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Das Abendessen war dann aber trocken und sehr sehr lecker.

Sonntag sind wir dann nochmal zum Vierseenblick gefahren, von wo man einen ganz besonderen Blick auf den Rhein hat:

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Auf der Rückfahrt (ohne Florian und Kira) haben wir noch Daniels Oma Thea einen Überraschungsbesuch abgestattet. Und sind dann nachdem wir manfred in Moers abgesetzt haben, zu dritt entspannt nach hause gefahren.

Mama und Papa, zufrieden? ;) Ich geh jetzt schlafen :)

Die Fotos in diesem Beitrag stammen alle von derselben Kamera, aber von verschiedenen Fotografen - Kira, Daniel, Anne und mir. Ich hoffe, dass es ok ist, dass ich sie hier einfach verwendet habe :)

100 Gründe, Nr. 15

Geschrieben in My sweet sisters, 100 Gründe für Hamburg von Anna am 27. October 2006

Ich möchte hier nur kurz auf Evas Kommentar zu meinem gestrigen Beitrag aufmerksam machen. Es ist 1. fast ein eigener Blogeintrag für sich ( ich habe sozusagen eine Gastautorin zu Besuch gehabt) und 2. eine tolle Beschreibung des Grundes Nr. 15 für Hamburg. Nicht verpassen! :)

Babybel is not only an item of food

Geschrieben in nur so, Learning von Anna am 26. October 2006

Jan, es tut mir leid, der nachfolgende Text ist leider auf Englisch. Aber vielleicht können ja Katzen helfen… ;) Geschrieben habe ich ihn, weil ich musste. Ich habe dieses Semester einen Kurs belegt, der heißt: Advanced Writing - Writing about Food and Feasts. Und unsere Aufgabe gestern war, in Kleingruppen verschiedene Essensachen unter die Lupe zu nehmen und sie ganz genau zu beschreiben. Unsere Gruppe hatte kleine Koalakekse (Kennt ihr die noch? Sie sehen aus wie kleine Kissen, auf die ein Koala gedruckt ist und sind mit einer Art Schokoladencreme gefüllt), Physalis und halt Babybel. Hausaufgabe war, einen kurzen Text über eines dieser drei Dinge zu schreiben. Und hier ist er nun (Verbesserungsvorschläge sind willkommen, ich muss ihn erst Mittwoch abgeben) :

Babybel cheese is not only an item of food – oh no! It is an experience in taste, touch, vision and sound worthy to remember. It all starts by unfolding the thin, translucent, red-shining wrapping paper. Softly rustling, it reveals the tiny cheese wheel which is protected by a signal-red wax skin. By pulling a little strip you part this skin into two perfect half moons. Thereby the delicate, pale ivory-coloured cheese is unveiled. Only after having carefully removed it from the remains of its protective shell you can slowly sink your teeth into the cheese’s delicious softness. But not even here the wonderful experience comes to an end. After the cheese is eaten you are free to knead the remaining wax between your fingers, forming and moulding it according to your personal likings and delights. Celebrate the Babybel cheese by creating an individual work of art with the bitter-buttery taste of it still lingering on your tongue!

How to make me happy

Geschrieben in Daniel, 100 Gründe für Hamburg von Anna am 25. October 2006
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Ich hatte schon gedacht, ich würde heute auch nicht mehr zum Bloggen kommen. Ich treffe mich nämlich gleich mit meiner liebsten Kerstin im Feuervogel in Wandsbek zum Abschiedsessen. Die Mutige geht für sieben Monate als Au Pair nach Venedig! Wenn das nicht mal ne Traum-Au Pair-Stadt ist. Allein wegen des Essens ;) Leider wird sie uns hier aber sehr fehlen, und weil das alles sehr kurzfristig gekommen ist und wir nach meiner Rückkehr aus Boston noch gar keine Zeit zum Reden hatten, treffen wir uns heute. Sie fliegt schon Montag!! Und eigentlich hätte ich bis sechs Uni gehabt, aber irgendwie ging das Seminar heute nur bis 5. Also doch noch Zeit für einen kurzen Eintrag. Gesund bin ich zwar noch nicht wieder 100 Prozent, aber trotzdem. Viel kränker ist mein armer Daniel, ich hab ihn angesteckt (das erste Mal, dass ich ihn so richtig angesteckt hab, hm) und er konnte heut Nacht vor Halsschmerzen gar nicht richtig schlafen :( Ich hoffe, dass es ihm ganz ganz bald wieder besser geht. Im Moment schlucken wir synchron Gelomytol-Kapseln.
Jetzt aber zu was Netterem: Nummer 14 für Hamburg - wer Papas Kommentare fleißig liest, kennt schon Nummer 12 und 13 -

Der Isemarkt.

Ein wunderschöner Wochenmarkt, auf dem man alles findet, was man für konventionelle und unkonventionelle Kochrezepte so braucht. Und noch viel besser: Blumen. Denn die machen mich glücklich. Gestern bin ich nach der Uni über diesen Markt geschlendert. Er findet Dienstag und Freitag unter der U-Bahn-Line U 3 zwischen Hoheluftchaussee und Eppendorfer Baum statt. Ich habe auf jeden Fall zwei dicke Blumensträuße mit Herbstblumen, also vor allem Dahlien gekauft. Mit Blumen beladen über den Wochenmarkt schlendern, das macht mich glücklich. Und erst recht, die Blumen zu hause alle neu anzuschneiden und in einer Vase zu arangieren.

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Das Foto am Anfang des Beitrags ist die Aussicht die ich heute hatte, als ich nach der Uni vom Bus zur U-Bahn-Station gegangen bin. Auch schön. Und wie man mich auch noch glücklich machen kann: Trotz Krankseiung mir einen lieben Herz-Zettel zur Begrüßung in den Flur legen :)

Ganz kurz

Geschrieben in Crafting von Anna am 23. October 2006

Hallo ihr Lieben, längere Posts gibts wieder wenn ich gesund bin - hab nur eine dicke Erkältung, keine Sorge :)  - und ich mich vom Uni-Anfangs-Schock erholt habe. Zur Beruhigung musste ich dann heute auch gleich wieder was nähen. Nachdem ich ganze 20 Minuten im Seminar zugebracht hatte: “Heute ist ja nur die erste Sitzung, da klären wir nur Organisatorisches…” Ja super.

Heute morgen vor der Uni habe ich mir ein Haarband genäht, Anleitung und Schnittmuster gab es hier. Ihre Fotos sind auch viel schöner, bei mir gilt zu den Selbstportraits mal wieder zu sagen: Die Unscharfen sind die schönsten… Hm. Muss ich echt mal üben. Aber das Haarband war echt easy-peasy zu nähen und ist auch sehr angenehm zu tragen.

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Und dann habe ich noch ein kleines Püppchen angefangen: puppchen.jpg Das Kleid ist noch nicht fertig und sehr schief und krumm, und ein Gesicht hat sie auch noch nicht. Aber vom Prinzip gefällt sie mir schon sehr gut.

Und jetzt ist auch Zeit, schlafen zu gehen. Und ja, ich habe heute auch schon ungefähr zwei Stunden was für die Uni gelesen. Ganz so faul bin ich ja doch nicht :)

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