Lecker, Giersch!

Geschrieben in Cooking, Eating, Natur von Anna am 11. April 2018

Heute habe ich Linus und Elin mit dem Rad zur Kita gefahren, das machen wir seit Freitag so (Wetter und meine Gesundheit spielen wieder mit). Sie finden das beide total toll und ich kriege so eine ordentliche Portion Sport und frische Luft. Auf dem Weg wieder nach Hause hab ich dann schnell mein Gemüse zum Mittagessen gepflückt:

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Den Giersch habe ich zuhause gewaschen, mit einer kleingeschnittenen Zwiebel und einer Zehe Knoblauch kurz in der Pfanne in Olivenöl geschwenkt, Pfeffer, Salz, ein bisschen Parmesan und Zitronensaft dazu - fertig! Und richtig lecker! Das mach ich bald noch mal.

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Zum Nachtisch gab es ein bisschen Eis und Espresso aus meiner Lieblingskindertasse (psst, die gehört eigentlich Elin!). So lässt es sich leben :)

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Hallo :-)

Geschrieben in nur so von Anna am 09. April 2018

Ihr Lieben, es gibt mich noch! Nur war ich quasi den gesamten März bis auf wenige Ausnahmetage krank und bin erst jetzt so langsam wieder “normal” :-) Ich erfreue mich gerade daran, wie schön es ist gesund zu sein. Und ihr so?

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First things first - Chocolate Chip Cookies

Geschrieben in Baking von Anna am 23. February 2018
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Ich hätte ja nicht erwartet, dass mein letzter Post mit diesem wirklich suboptimal zu nennenden Foto tatsächlich so schnell Menschen zum Nachkochen des Quicherezepts bewegen würde. Aber gestern bekam ich von zwei Leuten Beweisfotos per Whatsapp, und Jessi war sogar noch schneller :-) Wie schön! Gutes Essen ist es einfach wert, (digital) geteilt zu werden.

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Und deswegen mache ich gleich weiter damit: Am Montag habe ich für meine Kollegen Chocolate Chip Cookies gebacken, und die waren so furchtbar lecker! Und vegan. Aber halt einfach vegan und nicht noch “gesund”, was auf den ersten Blick meist noch der Anspruch von veganen Rezepten zu sein scheint. Das ist ja auch sehr ehrenhaft und bewundernswert… nur… ab und zu will vielleicht auch manch Veganer einfach was Süßes essen, das halt schlicht böse-lecker (und nebenbei vegan) ist.

Das Original-Rezept findet ihr hier

Weil es ein amerikanisches Rezept ist und die Mengenangaben in Cups, habe ich die für mich umgerechnet. Hier ist also meine Zutatenliste:

Chocolate Chip Cookies - vegan
(für ungefähr 2 Bleche Cookies)

105 g festes Kokosnussöl
240 g brauner (Rohr)Zucker
Wer will: 2 TL Vanilleextrakt
60 g Kokosmilch (die aus der Dose)
60 g (möglichst) ungesüßtes Apfelmus
270 g Mehl
½ TL Salz
1 TL Natron
200 g gehackte Zartbitterschokolade (im Originalrezept stehen 300 g…)

Ofen vorheizen auf 190°C

Im Prinzip mischt man das Kokosöl mit dem Zucker. Dafür würde ich Knethaken benutzen und die hartnäckigen Ölbrocken mit einem Löffel oder einer Gabel zerdrücken, bis sie sich vermischen lassen. Dann kommen Kokosmilch und Apfelmus dazu.

Die trockenen Zutaten werden miteinander vermischt und dann mit einem (Koch)Löffel untergemischt, bis man einen Teig hat. Meiner war erst etwas trocken, deswegen habe ich nach und nach, damit es bloß nicht zu viel ist, ein bisschen kaltes Wasser dazugegeben.

Zum Schluss kommt die gehackte Schokolade dazu. Ganz ehrlich, es war wirklich überhaupt kein bisschen schlimm, dass ich EIN DRITTEL weniger Schokolade genommen habe.

Statt drei Esslöffel voll Teig habe ich eher so einen sehr großzügigen Esslöffel voll beziehungsweise 2 Esslöffel voll pro Cookie genommen und fand die Kekse immer noch mindestens groß genug. Nach ungefähr 10 Minuten Backzeit waren die Ränder goldbraun und da habe ich sie rausgenommen.

Zum Glück ist es in Hamburg ziemlich kalt gerade, wenn man sie da draußen auf die Terrasse zum Abkühlen stellt, muss man wahrhaftig keine 15 Minuten warten, bis man sie essen kann. Das Abkühlen ist wichtig, weil sie direkt aus dem Ofen kommend noch sehr sehr weich sind. In der Wartezeit kann man dann ja schon mal Tee oder Kaffee kochen :-)

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Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende! Vielleicht auch mit frischgebackenen Cookies? :-)

Das war lecker - Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

Geschrieben in nur so, Cooking, Familie, Essensplanung von Anna am 16. February 2018

Gestern habe ich etwas Schlaues gemacht: Ich habe meine Mama eingeladen, uns nach der Arbeit zu besuchen und mit uns zu Abend zu essen. Das war deswegen schlau, weil sie letztendlich die Kinder beschäftigt hat, während ich gekocht habe. Sie selbst hat also ermöglicht, dass sie überhaupt Essen bekommt ;-)

Kochen, während ich mit beiden Mäusen allein zuhause bin, kann recht herausfordernd sein. Zumal mein In-der-Küche-Stehen gerade Elin offenbar als Aufforderung versteht, sich an mein Bein zu klammern oder lauthals kreischend darauf zu bestehen, auf den Arm genommen zu werden. Deswegen finde ich mich immer toll, wenn ich überhaupt koche (durchaus mit einem Repertoire an Gerichten, die quasi einhändig zubereitet werden können) und erst recht, wenn es etwas aufwendiger ist.

Das Rezept von gestern würde man gemeinhin vielleicht nicht als wirklich aufwendig bezeichnen, aber es sind halt mehr als drei Arbeitsschritte ;-) Das Ergebnis war auf jeden Fall ziemlich lecker. Daniel hat seit dem Essen ungefähr fünfmal erwähnt, dass es ja sehr gut geschmeckt habe - und Mama und ich fanden es auch super. Linus und Elin haben lieber nackte Nudeln gegessen, who cares? Immerhin hatten wir es gut (Und sie aus ihrer Sicht höchstwahrscheinlich auch. Ich mein, was gibt es besseres, als kalte Spaghetti ohne Soße mit den Fingern zu essen?…).

Ich habe kein tolles Foto (sprich: gar keins. Edit: crappy Mittagspausenresteessenbild, das ich erst aufgenommen hab, nachdem ich das Stück schon angefressen hatte) vom Essen, aber ein Rezept. Vielleicht hat ja jemand von euch einmal Lust auf eine leckere Quiche, die ja auch ganz unaufwendig ist :P Besonders gut schmeckt sie, wenn man sie mit lieben Gästen teilt.

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Süßkartoffelquiche mit Pinienkernen und Feta

2 große Süßkartoffeln
2 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian
kleine Knoblauchzehe
250 g Mehl
125 g sehr kalte Butter
5 Eier
250 ml Sahne
3 El Pinienkerne
150 g Feta

Den Ofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit zwei EL Olivenöl, Pfeffer und Salz vermischen, 30 Minuten backen.

Für den Mürbeteig Mehl, sehr kalte Butter in kleinen Stückchen, 2 Prisen Salz und 1 Ei rasch zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wird, ganz wenig sehr kaltes Wasser dazugeben. Den Teig in Folie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen (oder auf den Balkon, wenn es da grad kalt genug ist ;-). Inzwischen die Ofentemperatur auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) reduzieren.

Eine Tarteform (23 cm ø) einfetten. Den Teig zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie etwas größer als die Form ausrollen und in die Form legen. An den Seiten andrücken und überstehenden Teig abschneiden. 4 Eier, Sahne, und die geschälte und gepresste Knoblauchzehe verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Feta klein würfeln. Eierguss auf den Tarteboden gießen, Süßkartoffelwürfel und Feta darüberstreuen. Quiche auf einem Gitter auf unterster Schiene 40 Minuten backen (und nach 25 Minuten Pinienkerne darüberstreuen). Herausnehmen und genießen.

Dazu passt sicher ein frischer grüner Salat ganz hervorragend. Falls man noch Zeit hat ;-)

Frostfreuden und Faschingsspaß

Geschrieben in Crafting, Familie, Freunde, Linus, Elin, Gutes von Anna am 12. February 2018
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Diese Woche war es herrlich sonnig in Hamburg, wirklich fast jeden Tag! Aber auch herrlich kalt. In Kombination mit unserem von den Familienmitgliedern unterschiedlich stark geliebten Auto („O-Ton Linus: „Mama, wann kaufen wir uns endlich ein neues Auto??“ – „Aber unseres ist so schön praktisch klein, da kriegen wir überall einen Parkplatz!“ – „Aber es regnet rein!!“ (Wo er recht hat, hat er recht.)) war ein Grundthema in den letzten Tagen: Lassen sich die Türen öffnen und wenn ja, wie viele? So sah man die Kinder und mich also morgens auf dem Weg zur Kita fröhlich durch die hinteren Türen ins Auto klettern und nicht mehr ganz so fröhlich sich an Elins Babyschale vorbeiquetschend durch ihre Tür nach draußen klettern. Alle anderen ließen sich, an der Kita angekommen, nicht von innen öffnen. Traumhaft. Und immer die kurzen bangen Sekunden, bis klar war: Immerhin Elins Tür geht wirklich auf. So ein bisschen Abenteuer im Alltag hat ja durchaus was Belebendes :-)

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Ansonsten war die Woche geprägt von den Vorbereitungen auf Kitafasching und Mayas Kindergeburtstag, beides am Freitag. Nachdem Linus zwischen Elsa, Tiger und Eule geschwankt hatte (und ich immerhin schon für zwei der drei Wünsche Kostümoptionen organisiert hatte), entschied er sich letztlich, doch als Pirat zu gehen, nachdem ich verkündet hatte, dass ich Elin als Piratin verkleiden würde. Das sollte ich mir für nächstes Jahr merken ;-)

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Einen Nachmittag haben wir also seinen Piratenhut gebastelt („Nee, doch kein Kopftuch, Mama! Ich bin der Kapitän!!“). Weil wir keine schwarze Pappe hatten, haben wir einfach Packpapier genommen und Linus hat das dann statt schwarz mit einer ganz individuellen Farbgestaltung bemalt. Fand ich ja insgeheim viel cooler. Am nächsten Tag haben wir dann seinen Krummsäbel gebastelt, einfach aus einem dicken Stück Pappe, Pi mal Auge ausgeschnitten, das wir mit Alufolie beklebt haben. Den Griff haben wir mit schwarzem Klebeband umwickelt. In den runden Handschutz haben wir einen Schlitz geschnitten, um ihn auf den Griff des Säbels zu schieben. Anschließend haben wir ihn mit „Glitzerdiamanten“ beklebt, die wir noch in der Bastelschublade hatten. Die Klamotten waren alle aus Linus‘ regulärem Fundus. Man beachte auch den bösen Piratenblick.

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In der Kita habe ich übrigens in seiner Gruppe auf den ersten Blick nicht ein einziges Kind erspäht, das ein in irgendeiner Form selbstgemachtes Kostüm anhatte. Das muss ja auch wirklich nicht sein, aber ich bin halt auch irgendwie Sparfuchs und finde zudem, dass viele zu kaufende Kostüme sehr polyesterig und damit für mein eher heißblütiges Kind schlecht geeignet sind. Außerdem hat es mir wirklich großen Spaß gemacht, sein Kostüm gemeinsam mit ihm zu erdenken und zu basteln. Auch Mayas Geburtstagsgeschenk haben wir gemeinsam gestaltet.

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Als ich ihn abgeholt hab, um ihn zu Maya zu fahren, hatte ihn dann eine Erzieherin auch noch geschminkt und das sah wirklich lustig aus. Am besten hat mir der Bart gefallen :D

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Bei Maya hatte er viel Spaß – so als Pirat war er natürlich für die anstehende Schatzsuche bestens gerüstet. Ich bin derweil mit Elin zu meinen Schwiegereltern gefahren, die a) bei Maya um die Ecke wohnen b) Kuchen (extra für uns gekauft!) und Kaffee hatten und c) einfach so lieb sind. Elin ist in dem riesigen Wohnzimmer freudestrahlend immer hin und hergelaufen, einfach weil sie es konnte. Sie liebt es im Moment so sehr, einfach mobil auf zwei Beinen zu sein. Das kann man hier auch ganz gut sehen:

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Und mit diesem fröhlichen Bild wünsche ich euch allen einen sonnigen Start in die Woche :-)

30.1.-4.2.2018: Ein Wochenrückblick

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Am Dienstag…

… habe ich einen wichtigen Termin gemacht. Und bin in die Stadt gefahren (das hatte ich seit Monaten nicht gemacht!) und habe mir ein Notizbuch gekauft, so für den erneuten Start ins Arbeitsleben. Seit dem Studium liebe ich die von Clairefontaine, weil sie so schöne farbige Einbände und innen so hochwertiges, festes, glattes Papier haben, auf dem es sich ganz wunderbar schreiben lässt. Außerdem habe ich noch einen bürotauglichen Pulli und eine Strickjacke und ein paar Pralinen gekauft. Man gönnt sich ja sonst nix ;-)

An den Nachmittag kann ich mich nicht recht erinnern, aber ein Blick in meine Whatsapp-Unterhaltungen sagt mir, dass der Abend so mittelgut lief. Daniel schlief um viertel nach neun, Linus um viertel vor zehn und Elin um viertel nach zehn. Das war anstrengend. Aber hey, wen alle vier gleichzeitig kommenden Eckzähne drücken, der darf schon mal ein bisschen Schlaf verweigern. Und wen die kleine Schwester erst durch Protestgeschrei und dann lautstarkes Umräumen der Küche wachhält, der darf auch mal ein bisschen später einschlummern.

Mittwoch…

… wollte ich nur mal eben schnell eine Schublade ausräumen, um da Linus eine zentrale große Bastel-Mal-Materialschublade einzurichten. Riiight. Ich glaube, ich habe fast drei Stunden lang rumgeräumt. Und wahrscheinlich kann das Ergebnis kaum einer sehen. Außer Daniel, dem ist es abends sofort aufgefallen. Guter Mann!

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Nein, ich habe nicht nur diese Schublade aufgeräumt :-)
Auf meiner Liste stand außerdem duschen, Muffins backen, Junas Geschenk endlich fertignähen und Emilys Badehandtuch fertig besticken. Hahaha, klassischer fail: zu viel auf die To-do-Liste schreiben! Um 13 Uhr hab ich dann rasend schnell einen Muffinteig angerührt (mit Joghurt, Zitronenabrieb und Tiefkühlbeeren im Teig, danke Steffi für die Inspiration, die sind wirklich sehr, sehr lecker geworden!) und mich unter die Dusche geworfen. Und dann stand ich da, filmreif mit eingeschäumten Haaren und tropfnass, als mir siedendheiß einfiel: Oh Gott, ich war doch um halb zwei zum Entwicklungsgespräch in der Kita verabredet! Daran hatte ich in den letzten Tagen etwa fünfundsiebzigmal gedacht, aber irgendwie nicht mehr zu dem Zeitpunkt, wo es nötig gewesen wäre, daran zu denken. Also schnell ins Handtuch gewickelt, die Muffins aus dem Ofen geholt und in der Kita angerufen. Zum Glück waren alle ganz flexibel: So konnte ich um Zwei das Gespräch führen und Linus und Elin durften jeweils einfach ein bisschen länger in ihren Gruppen bleiben. Puh!

Nachmittags bekamen wir dann ganz lieben Besuch von Elins Patenonkel Simon mit seiner lieben Vivi. Die wurden so intensiv bespielt und fürs Malen und Vorlesen herangezogen, dass ich ganz entspannt Tee trinken, Muffins essen und Junas Geschenk fertigstellen konnte. Wunderbar!

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Abends durfte ich dann das erste Mal dieses Jahr zum Yoga gehen. Den ersten Termin des Kurses hatte ich dank einer dicken, fetten Mandelentzündung verpasst, die mich in der vorherigen Woche gerissen hatte.

Donnerstag…

… bin ich noch einmal in die Stadt gefahren. Ich hatte ein bisschen Nachholbedarf ;-) Ich habe mir im Antiquariat der Rathauspassage ein sehr nettes Buch gekauft („A spool of blue threat“, ein Roman von Anne Tyler, die mir bis dato gar nichts sagte, aber von der ich gern noch mehr lesen möchte) und bin dann ins Café Paris gegangen und habe dort ein English Breakfast gefrühstückt. Wie man das so macht. Ich wollte schon immer mal ins Café Paris, habe mich aber wegen der fast immer vollen Tische und des vermeintlich etwas gehobeneren Klientels schon so manches Mal nicht getraut. So ein Quatsch! Nachdem ich einen Platz am Tresen abgelehnt hatte (ich bin einfach zu klein für Tresenplätze!) bekam ich doch einen netten Tisch für mich allein. Das Frühstück war sehr lecker und genau das, was ich haben wollte. Der Tee war köstlich und die Atmosphäre hat mich mit dem Gewusel, der Lautstärke und den unzähligen Kellnern in weißen Hemden und schwarzer Fliege tatsächlich an ein Pariser Lokal erinnert, wo ich vor vielen Jahren einmal mit meinem liebsten Patenonkel Martin war, als er mich spontan (!!!) zu einem Wochenende in Paris einlud.

Nach dem Frühstück rannte ich noch etwas kopflos durch die Stadt. Ich hatte eigentlich noch so einige Dinge auf meiner Liste, aber letztendlich habe ich nur Daniel ein neues Notizbuch gekauft. Und dann stand schon mein Lunchdate mit Papa an. Wie gut, dass ich jederzeit essen kann ;-)

Beim Kinderabholen merkte ich, dass ich ganz schön müde war. Also hab ich aus dem Foyer der Kita meine Schwiegereltern angerufen und hab gefragt, ob sie zufällig Langeweile hätten. Ich durfte dann vorbeikommen ;-) Elin und Linus haben viel mit ihrem Opi gespielt und Anne hat mir das erste Kleidchen aus unserer Strick-Näh-Kooperation übergeben.

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Das Oberteil ist mithilfe dieser kostenlosen Anleitung entstanden.

Zu Weihnachten habe ich von ihr mehrere Knäule Merinowolle, jedes in einer anderen Farbe, bekommen. Ich stricke nun also Oberteile, Anne näht die passenden Röckchen an, aus Stoffen aus ihrem Fundus. Herrlich!

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Abends habe ich dann noch Maries Geburtstagsgeschenk verpackt.

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Denn am Freitag…

… war ich vormittags bei Lisa zum Frühstück eingeladen. Ihr merkt schon, eine Schlemmerwoche! Wir haben wie immer wunderbar gequatscht, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben übers Stricken gefachsimpelt. Lisa hat sich Ende letzten Jahres kopfüber in dieses Hobby gestürzt und ich könnte mich nicht mehr darüber freuen :-)

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Nachmittags musste ich noch ein bisschen einkaufen und auf dem Rückweg sind wir dann das erste Mal dieses Jahr auf „unserem“ Spielplatz gelandet. Es war ganz schön grau und nasskalt, doch Linus und Elin hatten ihren Spaß. Und ich freue mich jetzt schon auf etwas schönere Tage und die erste richtige Spielplatzsaison mit ZWEI mobilen Spielplatzwichten.

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Wieder zuhause, hat mich Martin angerufen und mich zu einem spontanen Kinobesuch mit ihm und Moni eingeladen. Zu meinem großen Glück hatte Klara keine Lust auf den Film und Daniel kein Problem, mich abends ziehen zu lassen. Also bin ich nach gut zwei Jahren Pause in den Genuss eines Kinobesuchs gekommen. Wir haben „Three billboards outside Ebbing, Missouri“ gesehen und es war wirklich ein im wahrsten Wortsinne hervorragender Film. Absolut würdig, meine etwas unfreiwillige Kinoabstinenz zu beenden. Danke, Moni und Martin, das war toll!! Sahnehäubchen war, dass Linus und Elin ganz problemlos eingeschlafen waren und Daniel mir das zur Beruhigung auch geschrieben hatte.

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Samstag…

…hatte Daniel den ganzen Tag viel vor. Er hat einer Freundin von uns beim Umzug geholfen und ist danach mit Freunden auf die Hansespirit gegangen, etwas, was er schon seit Jahren vorhatte. Also habe ich in gefühlten tausend Stunden die Kinder und mich angezogen und gefühlte siebzig Taschen gepackt, um Mittag und Nachmittag bei meinen Eltern zu verbringen. Das war auch sehr schön: Wir wurden bekocht, Lisa und Marie waren auch da, ich habe einen Apfelkuchen gebacken, es wurde gespielt, gestrickt, gebadet und rumgerannt. Einziges Downlight: Auf dem Hinweg habe ich mir meinen rechten kleinen Finger in der Autotür geklemmt. Und auch fast eine Woche später kann ich euch sagen: Keine gute Idee, sollte man lassen. Umso besser, dass ich den Tag in so lieber Gesellschaft verbringen konnte.

Sonntag…

…haben wir uns mit Daniels Eltern auf dem Gut Karlshöhe getroffen. Wir hatten ihnen zu Weihnachten einen Brunch im Kleinhuis Gartenbistro geschenkt, den wir nun dort zusammen genossen haben. Sooo lecker! Vom Speisenangebot hat dieser Brunch auf jeden Fall einen der obersten Plätze auf meiner persönlichen Brunchliste in Hamburg verdient :-) Es ist zwar nicht günstig, aber die Qualität, Vielfalt und Auswahl der Speisen rechtfertigt den Preis wirklich. Außerdem ist es eine sehr kinderfreundliche Location, mit Kinderbuchkiste, Wickelraum und viel Platz zum Rumlaufen. Elin ist quasi dauergrinsend und lachend durch die Gegend geflitzt, hat interessiert geguckt, was die anderen Kinder da so machen und hat mit den Gästen und dem Personal geschäkert. Auch die Erlebnisausstellung nebenan zu Umweltthemen in Hamburg ist toll – auf die war Linus die ganze Zeit ganz scharf und natürlich bin ich dann auch mit ihm da rein gegangen. Nach dem Essen kann man eine schöne Spazierrunde auf dem Gutsgelände drehen. Wieder am Auto angekommen, fiel mir übrigens auf, dass ich fast die Zeche geprellt hätte, ups!

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