Im Juni: Familienurlaub im Harz - Teil 1

Geschrieben in Daniel, Cooking, Eating, Familie, Travelling, Natur, Linus, Elin, Gutes von Anna am 04. July 2018
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Ich habe gerade versucht, meine Bildauswahl auf eine vernünftige Zahl zu bekommen - und habe dann aufgegeben. Gibt es halt einfach zwei Teile!. Unser Kurzurlaub (knapp fünf Tage) mitten im Juni im Nordwestharz war so, so schön. Mein Herz wollte gerade vor Glück fast noch einmal überfließen beim Betrachten der Bilder. Und meine Kinder so offensichtlich glücklich zu sehen, hach!

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Eva und Tim, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkonnten, haben wir trotzdem sehr vermisst! Aber zumindest Lisa und ich sind uns einig: Wir können ruhig ganz bald noch mal hinfahren, in den schönen Harz, und dann nehmen wir die beiden einfach mit :-)

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Lustigerweise haben wir im gleichen Ort gewohnt wie Lisa, Eva und ich bei unserem Schwesternwochenende im Oktober, nämlich in Hahnenklee-Bockswiese. Allein für den Namen muss man ja hinfahren ;-) Diesmal hatten wir aber ein Haus in Bockswiese, einen riesigen Garten

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und deutlich mehr Wetterglück.

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Irgendwie haben wir es geschafft, in die wenigen Tage sehr viel Erlebnisse UND Erholung hineinzufalten. Aber ich mein, bei der Umgebung:

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Und der Gesellschaft:

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(Vielleicht sieht man das hier nicht so, aber wir waren alle einfach satt und zufrieden und müde nach einem erlebnisreichen Tag und sehr leckerem Essen (diese und diese Quiche gab es). Genau, wie es sein sollte.)

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Und überhaupt.

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Elin war übrigens auch mit ;-) Die seht ihr dann in Teil 2!

Unser Mai

Der Mai fing für mich und Elin mit einem traumhaften Wochenende mit meiner Steffi und ihrer kleinen Nele an.

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Wir haben uns mitten in Ostfriesland in einer kleinen Ferienwohnung getroffen und die gemeinsame Zeit genossen. Das erste Mal, dass wir beide “allein” zusammen weggefahren sind, aber sicher nicht das letzte Mal! Ich fand es besonders schön, wie unkompliziert wir es miteinander hatten und wie kompatibel wir in allen Bereichen (Essenswünsche, Ausflugsziele, Tagesgestaltung) waren.

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Die einfachen Gerichte, die wir uns gekocht haben, habe ich direkt in mein Kochrepertoire übernommen (Grüner Spargel, Cherrytomaten, Paprika angebraten mit Brunch zu einer Soße zu Nudeln; Fertigflammkuchenteig mit Creme fraiche bestrichen, Cherrytomaten, rote Zwiebeln, Schinkenwürfel und Pizzakräuter drauf, et voila!).

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Ach Steffi, es war einfach schön! Dafür habe ich die je drei Stunden Fahrt im überhitzten Auto mit genervter Elin gern auf mich genommen :-) Und ich habe dich gern abends mit Geschichten über Linus’ eigensinnige Vorstellungen zu bestimmten Themen zum Lachen gebracht.

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Wenn jemand mal nicht weit von Oldenburg eine absolut top ausgestattete niedliche Ferienwohnung mit liebenswerten Vermietern und einem herrlichen Garten sucht, geeignet für bis zu vier Personen, wir haben da jetzt einen Tipp.

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Die Ankunft zuhause war leider recht steinig: Linus ist ganz ungünstig gefallen und hat sich den Oberarm gebrochen. Was für ein großer Schreck für uns alle! Zum Glück war alles den Umständen entsprechend sehr unkompliziert, sodass er schon nach drei Wochen wieder den Arm aus der Schlinge hatte und den Arm inzwischen wieder ganz normal benutzen kann. Gut war auch, wie lieb alle um uns herum sich um ihn und uns gekümmert haben, wenn wir Hilfe oder Trost brauchten. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

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Schon eine Woche später zum Beispiel hat uns ein spontaner Ausflug mit Freunden in den Wildpark Eekholt super abgelenkt und ganz viel Freude gemacht. Danke an Jan, Jojo, Anne und Chris, mit euch (und unserer (Kinder)Wagenburg) laufen solche Aktionen wirklich wie geschmiert - selbst, wenn ich solo mit zwei Mäusen unterwegs bin!

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Am Pfingstsonntag habe ich aufrund von akuter Sehnsucht entschieden, gemeinsam mit den Kindern doch einen Tag mit Daniel auf das große Pfadipfingstlager zu fahren. Zwar war Daniel da viel eingebunden wegen seines abendlichen Bandauftritts, trotzdem hatten wir viel mehr gemeinsame Zeit als so manches Pfingstlager davor :-) Neben dem eigentlichen Lager waren für mich und Linus die Kaninchenbabys ein Highlight - und den abendlichen Spaziergang mit Klara, um Elin (vergeblich) zum Schlafen zu überreden, fand ich sehr schön.

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Am nächsten Wochenende stand schon das nächste Abenteuer an: Wir waren zusammen mit Simon und Vivi im Elbecamp. Wir durften uns zum Glück den Bulli meiner Eltern ausleihen, in dem wir auch zu viert wunderbar schlafen können. Das Wochenende war wirklich wie komprimierte Sommerferien - einfach entspannt und schön, mit herrlicher Kulisse, toller Gesellschaft und leckerem Essen.

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(Das Foto hat Linus gemacht)

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Außerdem habe ich mich im Mai mit lieben Freundinnen getroffen,

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habe an den wenigen kühlen Tagen mal wieder gestrickt,

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bin als Gartennomadin mit meinen Kindern von Garten zu Garten gezogen und durfte viel Zeit mit netten Menschen in ihren Gärten und an ihren Tischen verbringen.

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Danke lieber Mai, für deine Fülle!

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Im April

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…habe ich meiner lieben Schwiegermutter mal wieder ein Osterei bemalt. Ich mag diese kleine, ganz unsere Tradition so :-) Hier und hier könnt ihr zwei aus der Vergangenheit sehen.

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…durften wir Ostern mit Daniels Familie wieder in der “Karibik” feiern. Es ist herrlich, bei draußen doch eher dürftigen Temperaturen drinnen in Strandklamotten die nackten Füße im feinsten Sand zu vergraben! So schön ungezwungen, diese Ostertradition (kann man nach dem zweiten Jahr von einer Tradition sprechen?) für uns alle.

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…. und Eiaaa! im Garten meiner Eltern suchen. Elin war selig. Erst recht, als sie entdeckte, dass es Eiaaa! auch aus Schokolade gibt. Ich fand besonders schön, dass Eva und Tim auch dabei waren.

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Das Kuchenbuffet dieses Jahr war aber auch erste Sahne. Lisa, Eva, Daniel und ich haben uns ganz schön ins Zeug gelegt. 4 Kuchen/Torten für 9 Erwachsene und 3 Kinder… Das Beste: dass wir noch Kuchen mit nach Hause nehmen konnten :-) Daniel und ich haben den gefüllten Hefezopf gebacken, den ich bei Frau Frische Brise gefunden hab. Wir sind ein echt gutes Backteam, muss ich sagen. Dank der Tipps aus den Kommentaren hat alles ganz wunderbar funktioniert. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein ganz schönes Schleckermaul bin und die Füllung mir zu quarklastig war. Für mich hätte es deutlich mehr Vanillepudding sein dürfen ;-)

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Haben wir alle (und besonders Elin, Linus und ich) das Frühlingserwachen der Natur ganz begeistert miterlebt. Was für eine verschwenderische Pracht! Dieses Jahr ist das nach einem langen Winter und mit einem sehr neugierigen, aufmerksamen Linus an der Seite (und mit einer Elin, die am liebsten stundenlang draußen rumlaufen möchte) ganz besonders schön. Mir geht es ehrlich gesagt fast ein bisschen zu schnell dieses Jahr. Gefühlt blüht alles im Zeitraffer.

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Ich habe mit Lisa regelmäßige Jobsuche-Zukunftsplanungsdates initiiert und konnte endlich wieder mal zum Friseur gehen. Außerdem haben wir einen tollen Ausflug zu Hagenbecks gemacht, als die Kita wegen Streik geschlossen war. Danke an meine Freundin Anne, die mich motiviert hat, es war ein ganz toller Tag!

Auch der Fahrradanhänger kommt wieder viel zum Einsatz.

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Wir durften wunderbar sommerliche Tage mit unseren Familien erleben. Besonders toll war die Geburtstagsfeier für meine Tante im Rodenbeker Quellental. So ein magischer Ort und so viele liebe Menschen!

Gerne erinnere ich mich auch an das Wasserplantschdate mit meiner lieben Merit und ihrem Sohn, genauso wie an ein gemeinsames Frühstück nur zu zweit.

Die Kinder und ich sind zusammen mit meinen Eltern und Thomas und den Kindern auf einem tollen Familienwochenende auf Schloss Dreilützow gewesen. Nächstes Jahr nehmen wir Melanie und Daniel auch mit ;-)

Ich durfte Linus’ immer weiter wachsende Kreativität insbesondere beim Malen und Zeichnen miterleben. Einfach spannend und herzerwärmend! Auf den Bildern oben malt er gerade ein Einhorn mit Flügeln in Mayas Freundebuch.

Mit meiner Schwiegermama konnte ich seit einer Ewigkeit mal wieder ein bisschen shoppen, um mich frühlingsfein zu machen ;-)

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So herrliche Tage hatte der April für uns im Gepäck! Das hat mir ganz viel Lebensfreude geschenkt. Die vier Bilder oben sind alle in unserer Straße aufgenommen worden. Wie wunderhübsch der Frühling alles macht! So hübsch, dass ich bekloppterweise gestern schon wehmütig wurde und kurz richtig Angst vor den nächsten Wintermonaten hatte ;-)

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Auch ein bisschen “richtiges” Aprilwetter war natürlich dabei. Wunderbar zum Pfützenhüpfen, Waffeln backen und Regenbogen entdecken.

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Am letzten Aprilwochenende haben wir einen tollen Ausflug in die Schanze gemacht, wo uns meine lieben Cousinchen mit ihren Freunden die Hipster-Hotspots gezeigt haben ;-) Kaffee und göttlicher Cheesecake von den Hermetic Coffee Roasters, Jim Burritos, Eis von Eis Schmidt und der Spielplatz hinter der Flora waren Neuland für uns Barmbeker Pflänzchen :-) Elin ist übrigens vom Spielplatz bis zum Schanzenpark komplett selbst gelaufen - und ist ganz unerschrocken auch größeren Menschenströmen entgegengeschritten.

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Mit Linus ist es im Moment so schön. Ich kann einfach so tolle Sachen mit ihm machen und teilen, er ist oft ganz von selbst so unheimlich hilfsbereit und liebenswert, interessiert an Vielem, freundlich und offen gegenüber den Menschen, die er trifft. Einmal hatten wir drei von der Nachmittagsstammbesetzung einen nicht so guten Tag. Mein Nervenkostüm war einfach megadünn, die Kinder auch nicht soo gut drauf… Abends beim Ins-Bett-Bringen sagte ich dann zu Linus, dass ich jetzt auch gleich schlafen würde, damit ich am nächsten Tag ausgeruhter und nicht mehr so genervt und empfindlich sein würde. Er meinte dann: “In Ordnung. Ich mach schon mal jetzt was, damit es dir besser geht!” und gab mir einen Kuss :-)

Ach ja, so ein vollgefüllter Monat, dieser April! Sogar das erste Anna-Daniel-Date, ganz spontan, war dabei! Danke Mama fürs Babysitten :-) Und mit einem neuen Baby im Freundeskreis als Sahnehäubchen. Willkommen, kleine Gesa!

Lecker, Giersch!

Geschrieben in Cooking, Eating, Natur von Anna am 11. April 2018

Heute habe ich Linus und Elin mit dem Rad zur Kita gefahren, das machen wir seit Freitag so (Wetter und meine Gesundheit spielen wieder mit). Sie finden das beide total toll und ich kriege so eine ordentliche Portion Sport und frische Luft. Auf dem Weg wieder nach Hause hab ich dann schnell mein Gemüse zum Mittagessen gepflückt:

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Den Giersch habe ich zuhause gewaschen, mit einer kleingeschnittenen Zwiebel und einer Zehe Knoblauch kurz in der Pfanne in Olivenöl geschwenkt, Pfeffer, Salz, ein bisschen Parmesan und Zitronensaft dazu - fertig! Und richtig lecker! Das mach ich bald noch mal.

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Zum Nachtisch gab es ein bisschen Eis und Espresso aus meiner Lieblingskindertasse (psst, die gehört eigentlich Elin!). So lässt es sich leben :)

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Hallo :-)

Geschrieben in nur so von Anna am 09. April 2018

Ihr Lieben, es gibt mich noch! Nur war ich quasi den gesamten März bis auf wenige Ausnahmetage krank und bin erst jetzt so langsam wieder “normal” :-) Ich erfreue mich gerade daran, wie schön es ist gesund zu sein. Und ihr so?

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First things first - Chocolate Chip Cookies

Geschrieben in Baking von Anna am 23. February 2018
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Ich hätte ja nicht erwartet, dass mein letzter Post mit diesem wirklich suboptimal zu nennenden Foto tatsächlich so schnell Menschen zum Nachkochen des Quicherezepts bewegen würde. Aber gestern bekam ich von zwei Leuten Beweisfotos per Whatsapp, und Jessi war sogar noch schneller :-) Wie schön! Gutes Essen ist es einfach wert, (digital) geteilt zu werden.

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Und deswegen mache ich gleich weiter damit: Am Montag habe ich für meine Kollegen Chocolate Chip Cookies gebacken, und die waren so furchtbar lecker! Und vegan. Aber halt einfach vegan und nicht noch “gesund”, was auf den ersten Blick meist noch der Anspruch von veganen Rezepten zu sein scheint. Das ist ja auch sehr ehrenhaft und bewundernswert… nur… ab und zu will vielleicht auch manch Veganer einfach was Süßes essen, das halt schlicht böse-lecker (und nebenbei vegan) ist.

Das Original-Rezept findet ihr hier

Weil es ein amerikanisches Rezept ist und die Mengenangaben in Cups, habe ich die für mich umgerechnet. Hier ist also meine Zutatenliste:

Chocolate Chip Cookies - vegan
(für ungefähr 2 Bleche Cookies)

105 g festes Kokosnussöl
240 g brauner (Rohr)Zucker
Wer will: 2 TL Vanilleextrakt
60 g Kokosmilch (die aus der Dose)
60 g (möglichst) ungesüßtes Apfelmus
270 g Mehl
½ TL Salz
1 TL Natron
200 g gehackte Zartbitterschokolade (im Originalrezept stehen 300 g…)

Ofen vorheizen auf 190°C

Im Prinzip mischt man das Kokosöl mit dem Zucker. Dafür würde ich Knethaken benutzen und die hartnäckigen Ölbrocken mit einem Löffel oder einer Gabel zerdrücken, bis sie sich vermischen lassen. Dann kommen Kokosmilch und Apfelmus dazu.

Die trockenen Zutaten werden miteinander vermischt und dann mit einem (Koch)Löffel untergemischt, bis man einen Teig hat. Meiner war erst etwas trocken, deswegen habe ich nach und nach, damit es bloß nicht zu viel ist, ein bisschen kaltes Wasser dazugegeben.

Zum Schluss kommt die gehackte Schokolade dazu. Ganz ehrlich, es war wirklich überhaupt kein bisschen schlimm, dass ich EIN DRITTEL weniger Schokolade genommen habe.

Statt drei Esslöffel voll Teig habe ich eher so einen sehr großzügigen Esslöffel voll beziehungsweise 2 Esslöffel voll pro Cookie genommen und fand die Kekse immer noch mindestens groß genug. Nach ungefähr 10 Minuten Backzeit waren die Ränder goldbraun und da habe ich sie rausgenommen.

Zum Glück ist es in Hamburg ziemlich kalt gerade, wenn man sie da draußen auf die Terrasse zum Abkühlen stellt, muss man wahrhaftig keine 15 Minuten warten, bis man sie essen kann. Das Abkühlen ist wichtig, weil sie direkt aus dem Ofen kommend noch sehr sehr weich sind. In der Wartezeit kann man dann ja schon mal Tee oder Kaffee kochen :-)

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Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende! Vielleicht auch mit frischgebackenen Cookies? :-)

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