Das Belvedere auf dem Pfingstberg
Jetzt, wo der frühlingshafte Sonnenschein auch endlich Hamburg so richtig erreicht hat, möchte ich euch noch einige Fotos aus Potsdam zeigen. Für mich war der Besuch dieses Gebäudes ein Highlight.
Ein weiteres Highlight im wahrsten Sinne des Wortes war, dass die Sonne plötzlich rauskam, als wir gerade mitten beim Besichtigen waren. Darüber habe ich mich auch sehr gefreut. Was für eine Verwandlungskraft die Sonne doch hat!
Wer noch ein bisschen etwas über die Geschichte und Bestimmung des Gebäudes erfahren will, kann ja hier mal die Seite zum Belvedere anschauen.
Pictures from Potsdam
Hier kommen ein paar viele Bilder von Lisas, Evas und meinem Wochenende in Potsdam. Die Fotos stammen vom Freitag und Samstag, die vom Sonntag zeige ich euch ein anderes Mal, damit ihr nicht gleich erschlagen werdet von Bildern :-)
Am Freitag haben die zwei mich direkt von der Arbeit abgeholt. Ich war schon ganz aufgeregt, weil ich mich so gefreut habe. Wir sind sehr gut bis Potsdam durchgekommen und konnten früher als erwartet in unser sehr schönes Appartment einziehen. Den Rest des Abends haben wir dann mit Pastaessen und Schnacken verbracht.
Samstagmorgen haben wir gemütlich gefrühstückt und sind - nach kurzem Lebensmittelkauf - dann zu Fuß und mit der Tram losgezogen zum Park Sanssouci. Wie ihr der jetzt folgenden Bilderflut entnehmen könnt, lag der Park noch fast vollständig im Winterschlaf. Außerdem war es ganz schön kalt und grau.
Deshalb haben wir uns entschlossen, lieber eine Führung durch Schloss Sanssouci mitzumachen und haben danach schnellstmöglich eine sehr warme, gemütliche französische Creperie aufgesucht, die ich jedem Potsdambesucher nur wärmstens empfehlen kann. Die Suppen und der Salat waren klasse!
Wieder aufgewärmt haben wir einen Bummel durch das Holländische Viertel gemacht, “Massen” von Kosmetik und Nagellack erstanden und sind schließlich, zwecks erneuter Wärme- und erstmaliger Heißgetränkzufuhr im Café Lekker Snoepjes gelandet. Da gab es dann lecker Kuchen und lecker Teespezialitäten :-) Außerdem hatten wir Zeit, ein paar Postkarten zu schreiben.
Der Rückweg zu unserem Appartment hat gefühlt recht lang gedauert, weil es doch einfach ganz schön kalt war und wir ganz schön müde waren. Deswegen waren wir froh, als wir “zuhause” angekommen waren und den Abend richtig entspannt gestalten konnten.
Der Himmel über Israel
Erst zwei Wochen und zwei Tage sind wir wieder zuhause seit unserer Woche in Israel und doch erscheint es mir wie eine kleine Ewigkeit. So ganz anders ist unser Alltag hier und so viel ist einfach in diesen Tagen zu tun, ganz in herbstwinterlich-weihnachtlicher Manier - da ist es kaum verwunderlich, dass Sonnenbaden, Strandspaziergänge, orientalische Märkte und schwer mit Früchten beladene Orangenbäume eher wie eine ferne Erinnerung als wie nahe Vergangenheit scheinen.
Immer mehr wird mir bewusst, wie viel wir in den Tagen bei Viola und Yevgeny tatsächlich gesehen haben und wie neu doch so vieles davon war. Offensichtlich hatte mein Hirn beschlossen, so einige von diesen Eindrücken vorerst als völlig normal aufzufassen, um einen Overload zu verhindern :-)
Langsam wird jetzt klar, was ich da eigentlich erlebt habe - und schon scheint es mir, als sei das vielleicht doch eine ganz andere Anna gewesen, die da durch Jerusalem gelaufen, am Ufer des See Genezaret gestanden und die Straßen von Haifa beschritten hat. Bizzar. Aber auch schön :-)