30.1.-4.2.2018: Ein Wochenrückblick

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Am Dienstag…

… habe ich einen wichtigen Termin gemacht. Und bin in die Stadt gefahren (das hatte ich seit Monaten nicht gemacht!) und habe mir ein Notizbuch gekauft, so für den erneuten Start ins Arbeitsleben. Seit dem Studium liebe ich die von Clairefontaine, weil sie so schöne farbige Einbände und innen so hochwertiges, festes, glattes Papier haben, auf dem es sich ganz wunderbar schreiben lässt. Außerdem habe ich noch einen bürotauglichen Pulli und eine Strickjacke und ein paar Pralinen gekauft. Man gönnt sich ja sonst nix ;-)

An den Nachmittag kann ich mich nicht recht erinnern, aber ein Blick in meine Whatsapp-Unterhaltungen sagt mir, dass der Abend so mittelgut lief. Daniel schlief um viertel nach neun, Linus um viertel vor zehn und Elin um viertel nach zehn. Das war anstrengend. Aber hey, wen alle vier gleichzeitig kommenden Eckzähne drücken, der darf schon mal ein bisschen Schlaf verweigern. Und wen die kleine Schwester erst durch Protestgeschrei und dann lautstarkes Umräumen der Küche wachhält, der darf auch mal ein bisschen später einschlummern.

Mittwoch…

… wollte ich nur mal eben schnell eine Schublade ausräumen, um da Linus eine zentrale große Bastel-Mal-Materialschublade einzurichten. Riiight. Ich glaube, ich habe fast drei Stunden lang rumgeräumt. Und wahrscheinlich kann das Ergebnis kaum einer sehen. Außer Daniel, dem ist es abends sofort aufgefallen. Guter Mann!

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Nein, ich habe nicht nur diese Schublade aufgeräumt :-)
Auf meiner Liste stand außerdem duschen, Muffins backen, Junas Geschenk endlich fertignähen und Emilys Badehandtuch fertig besticken. Hahaha, klassischer fail: zu viel auf die To-do-Liste schreiben! Um 13 Uhr hab ich dann rasend schnell einen Muffinteig angerührt (mit Joghurt, Zitronenabrieb und Tiefkühlbeeren im Teig, danke Steffi für die Inspiration, die sind wirklich sehr, sehr lecker geworden!) und mich unter die Dusche geworfen. Und dann stand ich da, filmreif mit eingeschäumten Haaren und tropfnass, als mir siedendheiß einfiel: Oh Gott, ich war doch um halb zwei zum Entwicklungsgespräch in der Kita verabredet! Daran hatte ich in den letzten Tagen etwa fünfundsiebzigmal gedacht, aber irgendwie nicht mehr zu dem Zeitpunkt, wo es nötig gewesen wäre, daran zu denken. Also schnell ins Handtuch gewickelt, die Muffins aus dem Ofen geholt und in der Kita angerufen. Zum Glück waren alle ganz flexibel: So konnte ich um Zwei das Gespräch führen und Linus und Elin durften jeweils einfach ein bisschen länger in ihren Gruppen bleiben. Puh!

Nachmittags bekamen wir dann ganz lieben Besuch von Elins Patenonkel Simon mit seiner lieben Vivi. Die wurden so intensiv bespielt und fürs Malen und Vorlesen herangezogen, dass ich ganz entspannt Tee trinken, Muffins essen und Junas Geschenk fertigstellen konnte. Wunderbar!

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Abends durfte ich dann das erste Mal dieses Jahr zum Yoga gehen. Den ersten Termin des Kurses hatte ich dank einer dicken, fetten Mandelentzündung verpasst, die mich in der vorherigen Woche gerissen hatte.

Donnerstag…

… bin ich noch einmal in die Stadt gefahren. Ich hatte ein bisschen Nachholbedarf ;-) Ich habe mir im Antiquariat der Rathauspassage ein sehr nettes Buch gekauft („A spool of blue threat“, ein Roman von Anne Tyler, die mir bis dato gar nichts sagte, aber von der ich gern noch mehr lesen möchte) und bin dann ins Café Paris gegangen und habe dort ein English Breakfast gefrühstückt. Wie man das so macht. Ich wollte schon immer mal ins Café Paris, habe mich aber wegen der fast immer vollen Tische und des vermeintlich etwas gehobeneren Klientels schon so manches Mal nicht getraut. So ein Quatsch! Nachdem ich einen Platz am Tresen abgelehnt hatte (ich bin einfach zu klein für Tresenplätze!) bekam ich doch einen netten Tisch für mich allein. Das Frühstück war sehr lecker und genau das, was ich haben wollte. Der Tee war köstlich und die Atmosphäre hat mich mit dem Gewusel, der Lautstärke und den unzähligen Kellnern in weißen Hemden und schwarzer Fliege tatsächlich an ein Pariser Lokal erinnert, wo ich vor vielen Jahren einmal mit meinem liebsten Patenonkel Martin war, als er mich spontan (!!!) zu einem Wochenende in Paris einlud.

Nach dem Frühstück rannte ich noch etwas kopflos durch die Stadt. Ich hatte eigentlich noch so einige Dinge auf meiner Liste, aber letztendlich habe ich nur Daniel ein neues Notizbuch gekauft. Und dann stand schon mein Lunchdate mit Papa an. Wie gut, dass ich jederzeit essen kann ;-)

Beim Kinderabholen merkte ich, dass ich ganz schön müde war. Also hab ich aus dem Foyer der Kita meine Schwiegereltern angerufen und hab gefragt, ob sie zufällig Langeweile hätten. Ich durfte dann vorbeikommen ;-) Elin und Linus haben viel mit ihrem Opi gespielt und Anne hat mir das erste Kleidchen aus unserer Strick-Näh-Kooperation übergeben.

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Das Oberteil ist mithilfe dieser kostenlosen Anleitung entstanden.

Zu Weihnachten habe ich von ihr mehrere Knäule Merinowolle, jedes in einer anderen Farbe, bekommen. Ich stricke nun also Oberteile, Anne näht die passenden Röckchen an, aus Stoffen aus ihrem Fundus. Herrlich!

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Abends habe ich dann noch Maries Geburtstagsgeschenk verpackt.

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Denn am Freitag…

… war ich vormittags bei Lisa zum Frühstück eingeladen. Ihr merkt schon, eine Schlemmerwoche! Wir haben wie immer wunderbar gequatscht, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben übers Stricken gefachsimpelt. Lisa hat sich Ende letzten Jahres kopfüber in dieses Hobby gestürzt und ich könnte mich nicht mehr darüber freuen :-)

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Nachmittags musste ich noch ein bisschen einkaufen und auf dem Rückweg sind wir dann das erste Mal dieses Jahr auf „unserem“ Spielplatz gelandet. Es war ganz schön grau und nasskalt, doch Linus und Elin hatten ihren Spaß. Und ich freue mich jetzt schon auf etwas schönere Tage und die erste richtige Spielplatzsaison mit ZWEI mobilen Spielplatzwichten.

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Wieder zuhause, hat mich Martin angerufen und mich zu einem spontanen Kinobesuch mit ihm und Moni eingeladen. Zu meinem großen Glück hatte Klara keine Lust auf den Film und Daniel kein Problem, mich abends ziehen zu lassen. Also bin ich nach gut zwei Jahren Pause in den Genuss eines Kinobesuchs gekommen. Wir haben „Three billboards outside Ebbing, Missouri“ gesehen und es war wirklich ein im wahrsten Wortsinne hervorragender Film. Absolut würdig, meine etwas unfreiwillige Kinoabstinenz zu beenden. Danke, Moni und Martin, das war toll!! Sahnehäubchen war, dass Linus und Elin ganz problemlos eingeschlafen waren und Daniel mir das zur Beruhigung auch geschrieben hatte.

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Samstag…

…hatte Daniel den ganzen Tag viel vor. Er hat einer Freundin von uns beim Umzug geholfen und ist danach mit Freunden auf die Hansespirit gegangen, etwas, was er schon seit Jahren vorhatte. Also habe ich in gefühlten tausend Stunden die Kinder und mich angezogen und gefühlte siebzig Taschen gepackt, um Mittag und Nachmittag bei meinen Eltern zu verbringen. Das war auch sehr schön: Wir wurden bekocht, Lisa und Marie waren auch da, ich habe einen Apfelkuchen gebacken, es wurde gespielt, gestrickt, gebadet und rumgerannt. Einziges Downlight: Auf dem Hinweg habe ich mir meinen rechten kleinen Finger in der Autotür geklemmt. Und auch fast eine Woche später kann ich euch sagen: Keine gute Idee, sollte man lassen. Umso besser, dass ich den Tag in so lieber Gesellschaft verbringen konnte.

Sonntag…

…haben wir uns mit Daniels Eltern auf dem Gut Karlshöhe getroffen. Wir hatten ihnen zu Weihnachten einen Brunch im Kleinhuis Gartenbistro geschenkt, den wir nun dort zusammen genossen haben. Sooo lecker! Vom Speisenangebot hat dieser Brunch auf jeden Fall einen der obersten Plätze auf meiner persönlichen Brunchliste in Hamburg verdient :-) Es ist zwar nicht günstig, aber die Qualität, Vielfalt und Auswahl der Speisen rechtfertigt den Preis wirklich. Außerdem ist es eine sehr kinderfreundliche Location, mit Kinderbuchkiste, Wickelraum und viel Platz zum Rumlaufen. Elin ist quasi dauergrinsend und lachend durch die Gegend geflitzt, hat interessiert geguckt, was die anderen Kinder da so machen und hat mit den Gästen und dem Personal geschäkert. Auch die Erlebnisausstellung nebenan zu Umweltthemen in Hamburg ist toll – auf die war Linus die ganze Zeit ganz scharf und natürlich bin ich dann auch mit ihm da rein gegangen. Nach dem Essen kann man eine schöne Spazierrunde auf dem Gutsgelände drehen. Wieder am Auto angekommen, fiel mir übrigens auf, dass ich fast die Zeche geprellt hätte, ups!

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Random ramblings and nice things in November

Geschrieben in nur so, Daniel, Reading, Freunde, Watching, Linus, Elin von Anna am 15. November 2017

Daniel hat gerade eine Woche Urlaub. Dass wir hier alle mehr oder weniger erkältungsgeplagt sind, ist zwar nicht so schön, aber vieles andere.

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Plätzchen haben wir sogar schon vor Daniels Urlaub gebacken

Allem voran, dass wir einfach zu zweit sind, den ganzen Tag. Das gibt selbst den Alltagsdingen so eine ganz andere Leichtigkeit. Zum Beispiel Linus zu dritt von der Kita abholen. Oder gestern, als ich mit Elin von der Eingewöhnung nach Hause kam und sie direkt einen laaangen Mittagsschlaf gemacht hat. Da haben wir uns einfach Pizza bestellt und es uns zusammen auf dem Sofa gemütlich gemacht, zwei Folgen Tatortreiniger geguckt, zusammen gelacht und es einfach nett gehabt. So mitten am Tag! Ganz ohne Kinder! Fast wie früher, nur mit mehr Wertschätzung für den Moment ;-)

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Richtig schön waren auch die Laternenumzüge am Freitag in der Kita und am Samstag mit Freunden und der inzwischen schon ganz beträchtlichen Kinderschar - besonders gut natürlich, weil das Ganze mit viel Verpflegung einherging :-)

Heute waren wir zusammen mit Elin “shoppen” - wenn man das so nennen darf, wenn man unter zwei Stunden Zeit hat und vornehmlich Kinderunterhosen und -socken, Waschmittel und Deo kauft. Immerhin haben wir uns beide neue Jeans gekauft, und ich schwöre euch, so eine bequeme und noch dazu offensichtlich schmeichelnde Jeans hatte ich noch nie. Wenn mir das früher mal jemand gesagt hätte, dass es diesen Moment geben würde, wo ich mit neuer Jeans aus der Umkleidekabine komme und mich einfach nur richtig gut fühle, und hübsch, und sich dieser Eindruck im Gesichtsausdruck meines Mannes auch eindeutig widerspiegelt… :-) Noch dazu habe ich mir ganz spontan Hausschuhe gekauft. Ungelogen seit Jahren will ich gute Hausschuhe haben. Aber ich habe nie so recht das Richtige gefunden. Aber heute! Und wo? Im Reformhaus of all places! Insgesamt mag das für die meisten jetzt nicht sonderlich aufregend sein, aber ich freue mich einen Keks über diese wollig-warmen, hübschen Hausschuhe (und dass ich sie gleich noch mit einer kleinen Filzbrosche in Form einer Hummel aufpimpen konnte, was bei Daniel amüsiertes Augenrollen verursacht und bei mir Glücksgefühle hervorruft. Immer noch besser als Crocs mit Winnie-Puh-Ansteckern!).

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Hummeln sind hier gerade ganz en vogue…

Kurz bevor wir dann Linus abgeholt haben, bin ich schnell noch in die Bücherhalle reingehuscht und habe ein Vorlesebuch für Linus ausgeliehen - Der kleine Ritter Trenk und der Große Gefährliche. Verratet ihm nicht, dass das Buch erst ab sechs ist, wir sind schon bei Kapitel 12 oder so… Und für mich auch zwei Bücher, dieses hier von J.K. Rowling hat mich so angelacht und bisher hält es auch genau, was ihr Name mir persönlich verspricht: Einfach ein verdammt gut geschriebenes Buch. Das Thema würde mich ja ehrlich gesagt sonst nicht so locken, aber ich habe heute Daniel schon drei Sätze vorlesen müssen, weil ich sie so gelungen fand und hatte so ein kribbeliges Bedürfnis, sie zu unterstreichen, einfach nur, weil ich sie gut fand. Hab ich natürlich nicht gemacht. Bücherhallenbuch und so. Obwohl mir ja mein Literaturstudium meine persönliche Aversion, in Bücher “reinzumalen”, gründlich ausgetrieben hat. Nachdem mich in letzter Zeit kein Buch so recht zufriedenstellen konnte, mag ich das gerade gern lesen. Und das ist ja irgendwie die Hauptsache bei Büchern.

Elin macht ihre Eingewöhnung klasse mit und war heute auch so gut drauf nach ihrer Zeit in der Kita, einfach zu niedlich. Ich habe während meiner Wartezeit im Kitafoyer die Fäden des Babyjäckchens vernäht und sogar die Knöpfe schon angenäht. Wie Steffi meinte: Schon praktisch, so eine Eingewöhnung ;-)

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Ich gebe zu, mein Post heute hat nicht recht Hand und Fuß, aber was solls. Vielleicht hilft er mir später einmal, mich an die netten Stunden zurückzuerinnern, mit Eclairs und Puppenmützenstricken (nach Größenberechnungshilfe meines mathematisch klar begabteren Mannes), Vorlesezeiten, gemütlichen Nachmittagen zu viert und geteilter Kopfhörer mit schöner Musik beim Kinder-in-den-Schlaf-Begleiten.

Mein Juli

Geschrieben in Daniel, Crafting, Baking, Reading, Familie, Freunde, Natur, Baby, Linus, Elin, Gutes von Anna am 06. August 2017
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Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt: Die Bilder sind nicht aus dem Juli, sondern aus dem Juni. Der Rest der ersten, herrlichen Familienurlaubswoche :-) Aber stimmungstechnisch passen die ganz gut zu dem, was ich hier heute schreibe.

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Schühchen stricken, Gästelisten schreiben, Röckchen nähen, Outfits shoppen, zusammenstellen und überlegen für die Kinder und mich, mit meiner Schwiegermama grübeln, wie sie das Taufkleid ändern kann, damit es Elin passt, Taufgespräch mit einem sehr entspannten Diakon. Liedzettelgestaltung und Planungsdetails einen ganzen Abend lang mit Daniel, Lieder üben, sich vorfreuen. Doch ein bisschen ziemlich aufgeregt sein, die von Eva gestaltete Taufkerze bewundern, mich über die vielen lieben Menschen freuen, die in die Kirche strömen, die Wärme in der Kirche mit einem bei jedem Lied mitwippenden Baby im Arm und dem Klammeräffchen Linus am Bein, die herzerwärmenden Wünsche, unsere liebsten Menschen um uns. Das fantastische Buffet, das unsere Gäste mitgebracht haben, die Scharen von Kindern, unsere wunderbaren Eltern, die den Raum zum Feiern hergerichtet haben, die netten Gespräche, die tolle Stimmung, trotz Wärme, Lautstärke und dem Regen draußen. Das Ausklingenlassen bei meinen Eltern, die Geschenkeschlacht am Abend, so kaputt und so dankbar sein. Das war Elins segensreiche Taufe.

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Wie wir mit dem Rad erst zum Sommerfest in Linus’ Kita gefahren sind, wo wir Oma Gisi getroffen haben. Und von dort direkt weiter zu Daniels Firmensommerfest. Warm war es. Und schön. Und Daniels White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren… Yum.

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Überhaupt, so viele schöne Stunden mit Familie und Freunden. Erste Geburtstage, zweite Geburtstage, 33te Geburtstage ;-) (ganz spontan gefeiert mit einem Pizzapicknick auf der Wiese hinter unserem Haus). Ein ganzer Tag mit Klara und Co. und später noch ein Abend, mit Sushi und Spaß. Playdates mit Anne, Maya und Emily. Ein Besuch bei meiner Großtante Moni. Und einer bei Opa Fridolin, damit Linus gucken kann, wo er so wohnt (nebst Eis und Kaffee und mit Urenkeln angeben). Cousinen-Tanten-Nichten-Schwester-Dates mit Lisa und Marie.

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Evas Brautbolero fertigstricken. Junas Geburtstagsgeschenk kaufen. Ein bisschen blöd krank sein. Ein sehr sehr tolles Buch lesen, nachdem es seit Monaten und Monaten auf meiner Aus-der-Bücherhalle-ausleihen-Liste stand und immer schon ausgeliehen war und jetzt stand es plötzlich einfach im Regal! Versuchen, es aufzusparen und doch so schnell durchlesen. Traurig sein, dass es nicht doppelt so dick war.

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Immer noch nicht zum Friseur gehen, obwohl es sein müsste. Manchmal echt an meine Geduldsgrenzen kommen und diese mit aufflackernder Riesenwut auch mal deutlich überschreiten. Mich fragen, wo eigentlich diese geduldige, zufriedene, liebe Mama hin ist, die ich mal war, und die ich viel lieber mochte. Aber eben auch: Linus eine Sonnenblume kaufen und ihn damit beim Kitaabholen überraschen. Flucht vor den Mücken in der Hahnheide bei einer Landpartie mit den lieben Schwiegereltern. Tragetucheinschlafspaziergang am Abend mit dramatischem Sonnenuntergang und Snickerseis von der Tankstelle zur Belohnung. Barmbek genießen. Vorsichtiges Zukunftsausgemale. Mein Baby knutschen, meinen kleinen Jungen knuddeln und meinen Daniel umarmen.

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Montagsdinge

Geschrieben in nur so, Daniel, Reading, Eating, Freunde, Baby, Linus, Elin, Gutes von Anna am 06. March 2017

Was mich heute zum Lächeln (oder auch Schmunzeln) gebracht hat:

* Diese zwei Nasen

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Elin findet es sogar lustig, wenn Linus sie anniest! Das muss Liebe sein.

* Ben & Jerry’s Peanut Buttercup. Manchmal muss das einfach sein.

* Dass Linus unbedingt seinen Katzen-Luftballon mit ins Auto nehmen wollte, als wir zur Kita gefahren sind. Und dass ich die Nerven hatte, das zu erlauben.

* Zum Budni nahe der Kita gehen und auf dem Weg dahin daran denken, dass ich mir dort im Herbst 2015 ein paar Mal ein bisschen aufgeregt Schwangerschaftstests gekauft habe. Einmal sogar bei einer Kassiererin, die Frau Storch hieß. Hat in dem konkreten Fall aber leider nix geholfen ;-)

* Elin, die im Kinderwagen liegt und vor Freude quietscht. Einfach so und sehr laut und lange. Und der Postmitarbeiter, der davon ganz fasziniert ist.

* der junge Kassierer beim Edeka, der erst vier mittelgroße Äpfel zusammen abwiegt, dann etwas verwirrt den fünften, recht kleinen in die Hand nimmt und fragt: “Das ist auch ein Apfel, oder?” - “Jaa, das ist auch ein Apfel.” - “Ich mein ja nur, weil der so klein ist…”

* ein Ausflug mit den Kindern zum Baumarkt, um neue Frühlingsblumen für unsere Balkonkästen zu kaufen. Die Kissenprimeln, die ich so richtig schön finde. Und Linus, der mich bei allem Möglichen fragt, was das denn sei (und ich muss des Öfteren erst mal das Schild dazu lesen…). Auf die spätere Frage, was ihm den dort am besten gefallen hat, gab er übrigens die Antwort: “Alles!”

* Sehr leckeres Abendessen als Gemeinschaftsprojekt: Von Linus (!) und mir geschälte und von Linus geschnittene Kartoffeln für das Kartoffelmus, erstmalig Tiefkühlrosenkohl, der richtig lecker schmeckt und Geschnetzeltes, das Daniel für uns macht und das dementsprechend köstlich ist.

* erstaunlich gut schmeckender Matcha Latte in fieser Fertigpulverform aus dem Asiamarkt

* meine Wange an Elins Wange legen. Überhaupt: Bewusste Babykuscheleinheiten. Hach. Aber auch sehr schön: so ein Dreijähriger auf dem Schoß, der sich an mich anschmiegt und ganz klein zusammenrollt.

*Mal kurz telefonieren mit Melanie. Unter 30 Minuten schaffen wir kaum einmal ;-) Diesmal waren es eher 50.

* ein ganz paar Seiten in diesem Buch lesen. Eigentlich ist es genau das richtige Buch zum In-kleinen-Häppchen-auch-mal-über-Monate-Lesen. Ich mag die Sprache so. “Vor dem Fest” fand ich auch so toll.

Im November…

Geschrieben in Pfadfinder, Daniel, Crafting, Reading, Cooking, Eating, Familie, Freunde, Natur, Baby, Linus, Elin von Anna am 30. November 2016

… haben wir viel Zeit bei meinen Eltern verbracht und natürlich ganz viel gespielt

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…gab es Schnee!

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… und wunderschöne Herbstsonnentage

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… hat Elin ganz viel gestrampelt, gelächelt und erzählt.

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…Aber auch die ersten Fiebertage und -nächte
durchgestanden - und wir allgemein so manche Krankheit.

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… haben wir leckere Sachen gegessen. Dieses Rezept für Gebratene Penne mit Rotkohl, Birne und Salsiccia kann ich euch sehr empfehlen! Auch die herzhaft-würzigen Bratäpfel waren köstlich, dazu haben wir Kartoffelspalten aus dem Ofen gegessen.

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…hat Linus mit Oma und Opa einen Ausflug ins Museum für Hamburgische Geschichte gemacht.

… habe ich viel dieses sehr amüsante Hörbuch gehört: Der Pfau von Isabel Bogdan, gelesen von Christoph Maria Herbst.

… durfte ich Emilys Taufkerze gestalten und sie bei ihrer sehr schönen Tauffeier als Patin begleiten

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… wurde ein Adventskalender für Linus erdacht und gebastelt

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…waren wir bei zwei Laternenfesten direkt hintereinander :)

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…hat Linus bei seinem Patenonkel Jan Kekse gebacken

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…war es ganz schön kalt! Also hab ich für Elin das hier gestrickt:

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…hat Daniel ein Pfadiwochenende mit einem bewegenden Abschied erlebt.

… und noch einiges mehr. Was habt ihr denn so gemacht?

What we’re up to these days

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Baumarktbesuche, um die Wohnung weiter für das Wohnen zu viert “aufzurüsten”. Idealerweise sitze ich dabei im Bäckereicafé und stricke, während Linus und Daniel schuften ;-)

Hitzeflucht ins Haus und den Garten meiner Eltern. Inklusive ausgewogenem pädagogischen Programm für Linus:
Ernährungslehre: Birnen-Schokokuchen backen (wenn mir jemand erzählt hätte, dass ich den zuletzt 2011 gebacken habe, hätte ich es nicht geglaubt. Vor 5 Jahren - und dann noch fast auf den Tag genau?? Blog sei dank bin ich jetzt schlauer. Und denke, das nächste Mal warte ich nicht so lange auf eine Wiederholung)

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Sport: mit Tante Lisa plantschen

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Handwerken: mit Papa und Opas Stichsäge die Teile für den neuen Wickeltisch zusägen :-)

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Sowas macht natürlich müde!

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Spielplatzbesuche. Entweder auf dem “Haus-Spielplatz”, wo ich trotz der Wärme schon mal Vorbereitungen in Form einer gestrickten Latzhose für die kommenden Wintermonate mit Baby treffe. Das Strickmuster ist übrigens aus dem Mama-Baby-Strickbuch Und das Projekt war/ist die reine Freude. Pssst, das Buch gibt es auch bei den Hamburger Bücherhallen!

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…oder direkt an den Landungsbrücken, mit vorheriger U-Bahnerlebnisfahrt (”Ich will vorne beim Fahrer fahren, Mama!”), Postkartenaussicht auf den Hafen und Schokoladeneis. Wer mal am Hafen Lust auf ein Eis hat: Das Café direkt an der U-Bahnstation Baumwall, neben dem Gasthaus Heimathafen hat wirklich leckeres Eis. Also, zumindest Schoko war sehr gut :-)

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Der Spielplatz liegt direkt neben dem Gruner & Jahr-Gebäude, zwei Minuten von der U-Bahn-Haltestelle entfernt. Und zumindest Linus’ Phantasie hat er sehr angeregt, ich habe quasi im Daueraudiostream erfahren, welches Schiff wir gerade fahren, dass das Steuerrad fehlt, die Gangway kaputt ist, welche Postkarte gerade an mich verschickt wird…

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Wenn dann nach dem ausgiebigen Bespielen der coolen Spielgeräte noch Opa Thomas auf dem Rad vorbeikommt und einen auf der U-Bahnfahrt nach hause begleitet, ist das Glück perfekt :-)

Verschönerungsaktionen im Schlafzimmer. Linus’ Schlafecke ist so gut wie fertig dekoriert - Mama, Papa, Freunde und Familie wachen jetzt über seinen Schlaf.

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Und auch das Babybettchen ist jetzt ganz und gar bereit für das kleine neue Schlafwürmchen. Danke an Merit und Moritz fürs Ausleihen des Babybays! Ich habe gestern schnell noch ein altes, viel zu großes Nestchen modifiziert und mit hübschen Rückseitenstoff benäht. Und Daniel hat für eine lückenfreie Installation am Elternbett gesorgt. Auch der neue Wickeltisch, von den Handwerkerjungs professionell mit Bohrhammereinsatz angebracht und durch Springtest auf Stabilität geprüft, ist fertig.

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Außerdem gibt es hier eine neuentdeckte Leidenschaft für Duplo.

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Und ich genieße zwischendurch auch einfach ein bisschen Ruhe. Mit leichter Lesekost (Buchbeschreibungen in den Links) und Spätsommerblumen.

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Auch sehr schön: ein gemeinsamer Abend mit Daniel und Simon im Quartier21 Gasthaus, während Linus ein Übernachtungsabenteuer mit Oma und Opa hatte.

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