Happy thoughts

Geschrieben in Daniel, Reading, Eating, Familie, Freunde, Natur von Anna am 13. October 2011
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Weil ich gerade genervt bin und unzufrieden, hab ich mir jetzt mal eine Aufmunterungsübung verordnet: Sachen aufzählen, die schön waren diese Woche. Dafür muss auch im Büroalltag Zeit sein :-) Und fünf Minuten darf ich mir sicher dafür gönnen. Also los (und ich werde mich diesmal definitiv nicht dafür rechtfertigen, dass viele meiner erinnerungswerten Dinge mit Essen zu tun haben!):

1. Ein sehr spätes zweites Frühstück am Samstag

2. Eine Verabredung mit Klara inklusive Kino-Besuch, Pfannkuchenessen und Memoryspielen

3. Ein köstlicher Brunch im L’Orient in der Osterstraße mit lieben Freundinnen (Merit, wir haben dich vermisst!)

4. Der gelungene Versuch, aus einem Bund Mini-Sonnenblumen und einem Topf Kissenastern einen halbwegs ansehnlichen Blumenstrauß zu fabrizieren

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5. Juna-Kuschelzeit, Kuchen und aufgeregte 3-Jährige bei Melanies Geburtstagskaffee

6. Glee gucken beim Abwaschen

7. Fahrradfahren

8. Spaghetti Bolognese (aber das wisst ihr ja schon :-)

9. Bücher bestellen. Na ja, besser gesagt, Bücherbestellungen erhalten. „Die Wanze. Ein Insektenkrimi“, schon allein beim Lesen des Titels muss man doch einfach gute Laune bekommen! Aber ich freu mich auch schon auf „No Name“ von Wilkie Collins. Sieht so ganz nach einem herrlichen viktorianischen Schinken aus.

10. Ein köstliches Abendessen zusammen mit Merit und Moritz. Und Bratäpfel zum Nachtisch! Ich finde, aus diesen „Unter-der-Woche-unkompliziert-zusammen-Abendessen“-Treffen kann gern eine monatliche Tradition werden!

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11. Ein unerwarteter Anruf von Mama aus Israel

12. Ein herbstlich verfärbter Tulpenbaum im Oktobersonnenlicht während der Mittagspause.

13. Lavendelblüten im grünen Tee

14. Daniel :-)

15. Ein nettes Telefonat mit Angie

16. Stricken – nur noch einen Ärmel und die Knopfleisten, dann ist Junas Jäckchen fertig!

17. Kerzenlicht

18. Unser neuer Miniwecker von Tiger, damit wir während des Frühstücks die Zeit im Blick behalten können. In Knallrot, was sonst.

19. Bananensaft

Und ihr? Was war bei euch schön diese Woche?

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Lesbar

Geschrieben in Reading, Freunde von Anna am 15. September 2011
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Vor einiger Zeit habe ich auf Facebook meine Freunde nach Lesefutter-Tipps gefragt. Sie haben mir viele tolle Anregungen gegeben und als Dankeschön habe ich einfach mal protokolliert, was mir in den letzten Tagen und Wochen lesetechnisch so zwischen die Finger gekommen ist. Vielleicht könnt ihr ja auch ein paar Anregungen gebrauchen :-) Und außerdem passt diese recht lange Liste doch viel besser hierher als in so eine blöde Facebook-Notiz.

Leseupdate: Seit meiner Frage nach Lesetipps habe ich Folgendes gelesen und für gut befunden:
Silberflügel. Ein Jugendbuch, ein wenig düster, sehr spannend und aus einer ganz neuen Perspektive - nämlich der einer Fledermaus -  geschrieben. Ich freue mich schon auf die nächsten zwei Bände.
Truman Capote: Breakfast at Tiffany’s. Jetzt muss ich nur noch den Flim sehen und schauen, ob er auch nur annähernd irgendetwas mit der Erzählung gemeinsam hat. Ich glaube, nicht. :-)Philip Roth: Everyman. Dieses Buch hat mich manchmal zu Tränen gerührt, etwas, das mir mit Büchern nahezu nie passiert.

Ein bisschen ähnelt das nächste Buch der Stimmung von Everyman, finde ich:  The Private Lifes Of Pippa Lee. Den Film kenne ich nicht, das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn es vielleicht manchmal etwas schräg ist.

Zwei Kommisar-Beck-Krimis: Der Mann auf dem Balkon und Endstation für neun.Wie Stuart sagte: Klassiker, atmosphärisch sehr dicht, und außerdem spielen sie in Stockholm :-)

Noch ein schwedischer Krimi, der allerdings in einem fiktiven eurpäischen Land mit niederländischen Anleihen spielt: Håkan Nessers “Die Frau mit dem Muttermal”. Ich mochte vor allem das kollegiale Geplänkel zwischen den Ermittlern. Kein superbeeindruckender, aber durchaus zufriedenstellener Krimi :-)
Noch ein Kinder/Jugendbuch, das mir TROTZ des mit darin enthaltenen 2.Weltkrieg-Themas sehr gut gefallen hat, weil es so hoffnungsvoll ist (wenn auch zugegebenerweise mit ziemlich märchenhaften Zügen): The Dragonfly Pool von Eva Ibbotson.

Dass ich noch nicht bei den anderen Buchempfehlungen angelangt bin, liegt vor allem daran, dass ich sie bisher noch nicht in die Finger bekommen habe. Alle oben genannten Bücher kann man übrigens in den Hamburger Bücherhallen ausleihen.

Im Moment lese ich gerade Disgrace von Coetzee. Auch wenn es gar nicht hauptsächlich darum geht: Die Beschreibung der Lyrikseminare hat mich ganz wehmütig gemacht…

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Und was lest ihr gerade so? :-)

Damit ich es nicht vergesse

Geschrieben in Daniel, 100 Gründe für Hamburg, Reading, Eating, Freunde von Anna am 09. January 2011

Einige Dinge, die ich nicht vergessen möchte und an die ich mich auch in einem Jahr, wenn ich das hier nochmal lese, gern erinnern werde:

Haruki Murakamis “Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt“. Ich hatte es mir zusammen mit einem Kurzgeschichtenband von Banana Yoshimoto für den Schwedenurlaub aus der Bücherhalle ausgeliehen und war sehr froh, dass ich es mithatte. Seine Sprache ist magisch. Und ich verstehe sehr gut, wie man auf so verrückte Ideen kommen kann. Wie man daraus einen so schönen Roman machen kann, das verstehe ich nicht. Zum Glück weiß er es aber. Und zum Glück gibt es jemanden, die diesen Roman auch noch übersetzen konnte. Wenn ich Murakami lese, fühle ich wieder die Wunder des Lesens, die ich so oft als Kind verspürt habe.

Mein Date mit Daniel im Käthners 23 am Freitagabend. Leckeres Essen, nette Bedienung und einfach ein schöner gemeinsamer Abend zum Pläneschmieden und Zeit miteinander verbringen nach einer anstrengenden Woche. Es ist halt doch noch ungewohnt für mich, nach dem Urlaub wieder in den Arbeitsalltag einzusteigen. Dafür hab ich mir aber zur Motivation Büroblumen mitgenommen. Mal gucken, ob die Perlhyazinthen am Montag schon blühen :-)

Das Treffen mit Matthis im Café May, auch wenn Jan leider nicht konnte. Die Baileystorte, die gemütliche Atmosphäre und das Gespräch mit Matthis waren einfach genau das Richtige für einen Samstagnachmittag. Auch mit Daniel habe ich dort schon einmal sehr nett gesessen und gegessen:

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