Juhuu!

Geschrieben in Learning, My sweet sisters, 100 Gründe für Hamburg, Linus von Anna am 09. February 2015
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Heute muss ich hier mal angeben. Obwohl das peinlich werden könnte: Ich habe etwas geschafft, was die meisten von euch wahrscheinlich schon seit Jahren und Jahrzehnten hinter euch haben. Ich habe meine Theorieprüfung für den Führerschein bestanden, und zwar mit null Fehlerpunkten, yeah!

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Zum Glück haben Lisa und Basti währenddessen auf den kleinen, fiebernden Linus aufgepasst. Nervig war nämlich die Organisation beim TÜV, wodurch sich die Prüfungssituation ewig in die Länge gezogen hat. Insgesamt habe ich ungefähr ne Stunde gewartet, bis ich mit der Prüfung loslegen konnte - für die ich dann, wenns hochkommt, zehn Minuten gebraucht habe. Umso größer war meine Genugtuung ob meines Ergebnisses.

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So langsam kommt das Ziel “Führerschein” also tatsächlich näher. Wird ja auch echt mal Zeit, dass dieser Nervkram hinter mir ist.

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Völlig zusammenhanglos gibt es hier heute Bilder von einem wunderbar sonnigen Hamburg-Ausflug zu sehen, den ich vor ein paar Wochen mit Linus gemacht habe (eigentlich war ich unterwegs, um ein Geburtstagsgeschenk für ihn zu kaufen, eine kleine Babypuppe. Das hat auch am Ende geklappt, aber davor haben wir ganz viel von der sonnigen Innenstadt gesehen! Ich muss gestehen, ich finde Hamburg immer noch wirklich sooo schön! Und auch gestehen muss ich: Kakao mit Minimarshmallows sieht zwar super aus, geschmacklich war das in diesem Fall aber eher so na ja.

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Linus hat sein Rosinenbrötchen definitiv besser geschmeckt - und es war ihm herzlich egal, dass seine Fingerchen ganz rot wurden, als er sie zum Essen in die kalte Luft strecken musste. Ich glaube, Rosinenbrötchen waren seine kulinarische Entdeckung des Jahres! Kann man ja im Januar erst mal so sagen.)

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Was ich so denke

Geschrieben in Learning, Daniel, Baby, Linus von Anna am 22. January 2015

Die letzten Tage meiner “richtigen” Elternzeit sind angebrochen. Schon nächsten Dienstag wird Linus ein Jahr alt und am Montag darauf werden er und ich die Kitaeingewöhnung beginnen (falls jemand wissen will, wie das ungefähr aussieht, kann er hier etwas zum sogenannten “Berliner Modell” lesen - wie genau es dann wird, werde ich ja bald sehen :-)).

Eine komische Zeit. Wir sind ja jetzt viel allein zuhause, Linus und ich, und das ist auch ganz gut, weil ich noch mal mehr merke, dass das wirklich anstrengend sein kann, so viele Stunden am Stück allein für Linus zu sorgen. So kann ich mich ein bisschen damit anfreunden, ab März, wenn ich wieder anfange zu arbeiten, mir einen Teil dieser Betreuung abnehmen zu lassen.

Andererseits ist diese Zeit aber auch ein Abschiednehmen von einem ganz besonderen Lebensabschnitt, den wir ja sogar größtenteils zu dritt erleben durften: Viel in den Tag hineinleben, weil er - vor allem mit einem ganz kleinen Baby - eh nicht wirklich planbar ist, die vielen, neuen Aufgaben und Herausforderungen als Abenteuer begreifen, eine ganz, ganz intensive Art zu leben mit wenig Routine, viel,viel Lernen und über sich Hinauswachsen, körperlich, geistig und seelisch. Sehr “fremdbestimmt” sein, aber halt von meinem Kind, das mit mir irgendwie so ganz besonders verbunden ist, sodass der Begriff eigentlich gar nicht richtig passt. Jeder Tag so präsent, so voll mit gemeinsamer Zeit, dass es mir jetzt schon richtig schwer fällt, mich genau daran zu erinnern, wie es war, wie ER war vor ein paar Tagen, Wochen, Monaten. Obwohl ich mich immer selbst dazu angehalten habe, diesen einen Moment jetzt gerade, genau jetzt, intensiv auszukosten, zu erinnern, zu genießen. Und dann kamen so viele große und vor allem auch kleine, leise, trotzdem ganz besondere Momente, dass sie miteinander verschmelzen, sich überschreiben und überlagern. Manchmal denke ich zurück und kann gar nicht glauben, dass das alles, und ja, das auch noch, in nur einem einzigen Jahr passiert ist!

Wie war das eigentlich vor Linus? Die Schwangerschaft, ja, die habe ich noch im Kopf und Herzen, aber wie waren meine Tage eigentlich so, davor?

Und wie werden sie bald sein, wenn wir alle drei unsere eigenen Wege gehen für einige Stunden am Tag, die vielleicht auch so manches Mal angefüllt sein werden mit Dingen, die gar nicht wichtig und erstrebenswert scheinen gerade? Ich wünsche mir so, dass es trotzdem ganz, ganz viele von diesen wundervollen, warmen, glücklichen, strahlenden Momenten geben wird, dass wir uns weiterhin so miteinander und aneinander freuen werden, dass nicht der “Alltag” uns ganz müde und mürbe macht. Das wünsche ich mir.

Ich glaube, das wird unser nächstes Abenteuer.

Steffis Brautjacke die 2te.

Geschrieben in Learning, Crafting, Freunde von Anna am 28. October 2013

Gestern habe ich ein ganz tolles Foto von Steffi bekommen, das ich euch hier zeigen darf! Ein Brautportrait mit Brautjacke nämlich :-) Bevor es dazu kam, hatte ich viele, viele Stunden gestrickt und mir auch eine ganze Weile den Kopf darüber zerbrochen, wie genau ich aus der eigentlich mit Halbarm angelegten Jacke eine mit Dreiviertelärmeln mache. Und zwar so, dass das Ganze am Ende auch noch passt. Das bedeutete praktische Anwendung des Dreisatzes und räumliches Vorstellungsvermögen… Ich sage euch, Stricken hat schon viel dafür getan, meine mathematischen Ängste zu überwinden - denn ohne Mathe wäre ich hier nicht weit gekommen!

Nachdem aber alle Teile wohlbehalten abgestrickt waren (und ich übrigens während des Strickens noch einen Fehler in der Anleitung entdeckt hatte, den die Designerin dann noch entfernt hat), war längst noch nicht alle Arbeit getan.

Nun mussten nämlich alle einzelnen Teile (zwei Ärmelteile, zwei Frontteile und das Rückenteil sowie eine ca 1,40m einzeln gestrickte Schmuckborte) gebadet werden (Eine englische Anleitung für das gesamte “Blocking” findet man z.B. hier):

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Danach habe ich sie vorsichtig durch Ausdrücken des Wassers und Einrollen in einem großen Handtuch zum richtigen Feuchtigkeitsgrad gebracht:

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Dann war der schwerste Teil dran :-) Ich habe die Schnittmusterangaben aus der Anleitung maßstabsgerecht auf Packpapier gezeichnet. So konnte ich den Schnitt für jedes Teil auf ein Styroporbrett legen und dann die noch feuchten Strickteile direkt auf dem Schnitt in Form stecken. So wird gewährleistet, dass alle Teile die richtigen Maße haben und das ganze Gestrick wird durch dieses Waschen, in Form bringen und dann Trocknen lassen sehr schön gleichmäßig.

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Auf diesen Bildern kann man den Vorher-nachher-Effekt sehr schön sehen:

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Es lohnt sich!
Dadurch hat man es dann auch beim Zusammennähen leichter. Hier habe ich mit blauer Wolle die Teile an festgelegten Kontrollpunkten fixiert, bevor ich alles zusammengenäht hab. Und zwar mit dem sogenannten Matratzenstich (Hier gibt es zum Beispiel eine Anleitung, aber man findet online ganz sicher genau die Anleitung, mit der man am besten zurecht kommt).

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Nachdem die Jacke an sich zusammengenäht war, habe ich dann noch um die vorderen Kanten und den hinteren Halsausschnitt die Zierkante genäht. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass mir das nicht sauber gelingen würde, aber am Ende war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dann fehlte nur noch ein klitzekleines Detail, das ich ins Innere der Jacke eingenäht habe:

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So, und nachdem ihr das nun alles durchgehalten habt, kommt nun die Jacke in ihrer vollen Pracht, an einer zauberhaft schönen Strahle-Braut :-) Wenn ihr das Bild anklickt, könnt ihr es euch auch noch ein ganzes Stück größer anschauen.

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Tadaaa!

Geschrieben in Learning, Daniel, Travelling von Anna am 04. July 2013
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So mancher wird es kaum glauben können!

Heute bin ich das erste Mal (so richtig) selbst Auto gefahren. So mit Kupplung, schalten, Gas und Bremse. Und lenken natürlich, Mama. Sogar den Scheibenwischer habe ich anbekommen ;-) Ich finde, damit ist mein Tagwerk jetzt erstmal vollbracht. Danach gab es noch köstliche gefüllte Zucchini, die Daniel gekocht hat. Perfekt. Jetzt noch ein bisschen “Longmire” gucken und dann schlafen klingt nach nem super Plan.

Ok, ich gebs zu: Das Bild ist nicht aus meiner Fahrstunde. Es entstand auf Daniels und meiner kleinen Bulli-Tour nach Lippstadt. Meine Rolle war dabei nicht das Fahren, sondern eher das Hörbuch-CD-Einlegen und ständige Essen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren wir gerade auf dem Weg zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal , womit wir eine weitere Sehenswürdigkeit abgehakt haben, die andere Leute sich eher zum fortgeschrittenen Rentenalter zu Gemüte führen.

Wochenendfahrt mit den Eichhörnchen

Geschrieben in Pfadfinder, Learning, Natur von Anna am 07. May 2013
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Dieses Wochenende war ich mit meiner Wölflingsgruppe auf Wochenendfahrt. Wir waren drei Leiter und elf Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis zehn Jahren. Das Wetter war wunderschön und die Kinder haben einfach ganz viel draußen gespielt. Außerdem haben wir geschnitzt und Stockbrot gemacht.

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Es war wieder einmal sehr schön, zu erleben, wie gut es tut, im Moment zu leben und ein paar wenige Tage so einfach und sinnvoll zu verbringen: Kinder wecken, Brot für das Frühstück schneiden, Stockbrotteig kneten, Pflaster auf Finger kleben, Zweiglein als Feuerzunder zusammensuchen, Kinder in den Schlaf lesen, Tischgebete sprechen, Ärmel hochkrempeln, Tee kochen und unzählige Rucksackriemen richtig einstellen. Es tat auch gut, zu merken und zu fühlen: Das kann ich gut. Und das bin ich von ganzem Herzen: Pfadfinderin.

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Heute hier ein nahezu unkommentierter Bilderreigen von Eindrücken. Vielleicht hört ihr ja beim Betrachten leise die Vögel zwitschern, die Glut knistern und riecht ein kleines Bisschen Feuerrauch.

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Melanies Schal

Geschrieben in Learning, Crafting, Freunde von Anna am 02. March 2013
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Pünktlich zum Wochenende hier ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich habe diese Woche viel gearbeitet und war abends immer ganz schön ausgepowert. Außerdem habe ich am Montag etwas getan, womit wohl viele meiner Freunde und Verwandten nicht mehr wirklich gerechnet haben: Ich habe mich bei einer Fahrschule angemeldet und auch gleich die erste Theoriestunde absolviert!

Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich mich endlich aufgerafft habe, denn dieses Vorhaben stand schon jahrelang auf meiner To-Do-Liste :-) Mit Erleichterung durfte ich dann am Montag feststellen, dass ich bei weitem nicht die älteste Schülerin bin - auch wenn sich die beiden Mädels hinter mir über ihre Geschichtsklausur unterhalten haben ;-)

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Trotz alledem habe ich diese Woche zum Glück auch noch Zeit zum Stricken gefunden. Die Bilder, die ich euch heute zeige, sind allerdings schon im Dezember entstanden. Denn auch meine liebe Melanie hat etwas Selbstgestricktes zu Weihnachten bekommen :-) Die kostenlose Anleitung für diesen schönen Schal findet ihr hier, zwei, drei technische Details bei Ravelry.

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Habt ihr diese Woche auch etwas erledigt, das ihr euch schon lange vorgenommen hattet? Ich persönlich habe dadurch einen herrlichen Energieschub bekommen, den ich in diesen kalten (und manchmal auch noch recht trüben) Tagen wunderbar gebrauchen kann :-)

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