Ihr Lieben, wie geht es euch gerade so? Ich kämpfe im Moment mal wieder mit der berühmt-berüchtigten Work-Live-Balance, wobei das Wort an sich ja schon herrlich beknackt ist, denn lebt man schließlich nicht auch während der Arbeit? Wünschenswert wäre es ja allemal :-) Am Wochenende fallen mir immer soo viele Sachen ein, die ich gern machen möchte, weil ich unter der Woche keine Zeit dafür zu haben scheine. Und andererseits merke ich, dass ich mir auch nicht zu viel auf meine Freizeitliste setzen darf, denn sonst stressen mich am Ende die schönen Dinge, die ich mir vorgenommen hab. Verdreht, nicht wahr? Ich versuche außerdem sehr, nicht nur auf das Wochenende hin zu leben, sondern auch unter der Woche das Leben zu genießen. Manchmal gar nicht so einfach.
Jaja, die Work-Action-Erholungs-Balance hat so ihre Tücken :-) Seid ihr schon schwindelfreie Profis? Oder schwankt ihr auch noch so manches Mal?
Aber genug des schwermütigen Sinnierens. Hier eine kleine Auswahl dessen, was ich in der letzten Woche genießen durfte:
Fast-Spontan-Übernachtungs-Besuch von Lene * Hagebuttenmarmelade kochen (und davor America’s Next Topmodel gucken beim Entkernen der kleinen Biester) * Ein Zwiebelkuchen-Federweißer-Abend mit Lisa und Basti * Mit einem Riesenstrauß Sonnenblumen und Zinnien im Arm mit der S-Bahn von Ottensen nach Barmbek fahren * Abendessen und Gerüchte spinnen mit Jan im Schweinske * Ein Wiedersehen mit einer lieben ehemaligen Arbeitskollegin * Die erste Yogastunde seit MONATEN * A-Kaputt-Spielen im Herbstsonnenschein * Ein Besuch bei Melanie und Juna * Ein neues Strickprojekt mit ach so wunderbar weicher Wolle * ein Besuch bei lang nicht mehr gesehenen Freunden, mit Baby-Haus-Hund-Kennenlernen, leckerem Essen und einer gemütlichen Autofahrt mit netter Musik und meinem Lieblingsdaniel * Frierfrühstück mit köstlich-frischgepressten Orangensaft anlässlich Daniels Geburtstag (wir saßen draußen auf der tollen Terrasse mit Alsterblick, deswegen mussten wir ein bisschen frieren. Aber es war trotzdem sehr schön :-)
Und was hat dir die letzte Woche erhellt?
Ein Dienstagmorgen, perfekt genutzt
Und ich bin doch fähig, vor 9 Uhr produktiv zu sein. Das habe ich mir heute selbst bewiesen, indem ich nach dem Aufstehen und vor’m Zur-Arbeit-Fahren mal eben schnell Johannisbeergelee gekocht habe.
Wie ich Helene schon auf Facebook erzählt habe, habe ich tatsächlich “insgesamt nur höchstens 45 Minuten gebraucht. Und das beinhaltete auch das Rezeptnachlesen im Internet, Krüppeldreisatz, um das Rezept an meine Mengen anzupassen, “Abkochen” der Gläser und Toastbrot-essen :-)” Das Ganze resultierte in 4 gut gefüllten Gläsern.
So gaanz reibungslos lief es dann doch nicht (siehe unten). Aber wie sagt man schließlich so schön: Schwund ist überall.
Sverige, du får mitt hjärta att längta*
Was kann einem Besseres passieren, als den Jahreswechsel hier zu verbringen?
Wohl nur eins: unbeschwerte Sommertage in dieser wundervollen Landschaft. Ich war mir gar nicht bewusst, wie sehr mein Herz doch an diesem Land hängt - und wie sehr ich von den kostbaren Erinnerungen aus meiner Kindheit zehre, in der ich unzählige Sommermomente dort erleben durfte. Sie sind wie ein nach Moos und Kiefernnadeln duftender Schatz in meine Seele gewebt.
*Schweden, du lässt mein Herz sehnen