2017

Offensichtlich ist es schon vier Jahre her, dass ich hier einen “richtigen” Jahresrückblick geschrieben hab. Ich glaube, das lag daran, dass ich mir als Thema für meine Rückschau gern die Dinge genommen hab, die ich in dem betreffenden Jahr das allererste Mal gemacht habe. Und das waren seit Linus’ Geburt einfach so unfassbar viele! Das scheint mich überfordert zu haben ;-)

Heute aber hab ich Lust, noch einmal auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Mal gucken, was ich 2017 so alles das allererste Mal getan oder erlebt habe :-)

Ich habe das erste Mal…
… Eva im Brautkleid gesehen. Und natürlich gleich ein Foto gemacht. Habt ihr mich im Spiegel entdeckt?

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… einen Anruf bekommen, in dem Lisa mir mitteilte, dass ich Tante geworden bin! Passenderweise während meines eigenen Rückbildungskurses (den ich übrigens zusammen mit Elin gemacht habe und sehr geliebt habe). Das war vielleicht aufregend! So eine Nichte ist schon was Tolles :-)

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… und natürlich war 2017 das Jahr der Mama-Baby-Dates mit Lisa und Marie :-)

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… in der Sternwarte Bergedorf gebruncht, zusammen mit Daniels Eltern. Das war unser Weihnachtsgeschenk an die beiden. Der Brunch dort ist wirklich sehr zu empfehlen, wenn man sich einmal etwas gönnen möchte :-) Das Café ist wunderschön und das Essen köstlich.

… Linus’ dritten Geburtstag gefeiert.

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… einen Wochenendtrip nur mit Klara (und Moni und Elin, hihi) nach Boltenhagen gemacht.

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Und weil ich wohl so von unserem Ferienhäuschen geschwärmt hatte, hatte ich das große Glück, bald direkt noch einmal hinfahren zu können. Zu meinem ersten Urlaub allein mit meinen Eltern und Kindern.

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…. und einen Kinderausflug zum Flughafen.

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eine Eule in die Kita gebracht.
… das Feuerwehrmuseum in Norderstedt besucht. Ich glaube, das war eins von Linus’ Jahreshighlights. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er seine Großeltern seitdem zweimal dazu gebracht, nochmal mit ihm dorthin zu fahren :D

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… einen Reisepass für Elin ausstellen lassen.
… für eine Frühlingswoche auf Mallorca gepackt. Was noch so einige erste Male bot: Das erste Mal mit Kind/ern fliegen, das erste Mal diese wunderschöne Insel besuchen, das erste Mal “Sommerurlaub” im März z.B. Diese Reise war nach den zum Teil sehr anstrengenden Wintermonaten sehr sehr nötig und einfach traumhaft. Sie hat uns ganz viel Sonnenlicht und Seelenfreude tanken lassen.

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….den Geburtstag meines Patenkinds Emily gefeiert.

…Besuch von meiner Freundin Elli mit ihrem Sohn Henrik bekommen. Den hatte ich bis dahin nur einmal sehr versteckt kennenlernen dürfen:

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… zusammen mit meiner Tante Claudia einen Ausflug zu Hagenbecks gemacht. Das war ein sehr schöner, sonniger Tag :-) Daniel, Elin und Linus waren natürlich auch mit.

… Daniel direkt nach der Arbeit zu einem Spielplatzpicknickabendbrot abgefangen.

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… den 60. Geburtstag meiner Tante in Nordhorn gefeiert, mit einem wunderbaren Familienwochenende.

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… das zoologische Museum Hamburg besucht.

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… im spajz gegessen. Etwas, das ich dieses Jahr unbedingt öfter machen sollte.

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… ebenfalls zum ersten Mal getestet und für absolut wiederholungsbedürftig befunden: Die Eiskantine

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…eine Einladung für Elins Taufe entworfen (und dann glatt bei der ersten Bestellung das DATUM vergessen! Oh Mann.)

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… mit Linus und Elin zusammen meine Großtante Moni besucht

… mit elf Leuten eine Woche Urlaub in einem Ferienhaus mit nur einem Klo gemacht ;-)
Das war - ganz nebenbei - auch der erste Familienurlaub mit Elin und Marie.

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… eine Fledermaus in meinem Ferienhaus gefunden

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… mit Elin das Auto in die Autowerkstatt gebracht und danach meine Tante Claudia in ihrem wunderschönen Garten besucht.

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… für alle meine Geburtstagsgäste einfach mal Pizza beim Italiener besorgen lassen.

… meine Freundin Kerstin in ihrer Wohnung in der Schanze besucht

… Papas Geburtstag im Singin’ Tapas gefeiert, mit Regenmusik auf dem Dach der überdachten Terrasse

… Eva und Tim zur Hochzeit gratuliert

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… und zwar gleich zweimal ;-)

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Sehen sie nicht toll aus?

… festgestellt, dass Lichtschalter im Kopfteil eines Hotelbetts eher doof sind. Aus Gründen.

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… das spanische Festland besucht. Und durfte da wundervolle zwei Wochen mit meinen drei Lieblingsmenschen verbringen, an einem himmlisch friedlichen Ort.

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… zwei Kinder von unseren Superbabysittern (a.k.a Oma und Opa) betreuen lassen, um gemeinsam mit Daniel auf Melanies Geburtstagsparty zu gehen.

… Und weil das so gut geklappt hat, kam dann schon das nächste Erste Mal: Daniel und ich haben gemeinsam ein Konzert in der Elbphilharmonie besucht. Davon gibt es leider kein Foto. Aber ich kann euch versichern: Wir sahen toll aus! ;-) Und das Konzert war ganz wundervoll.

… ein Wochenende mit Lisa und Eva in Hahnenklee verbracht. Und so schön fanden wir es im Harz, dass wir unsere Familie gern dorthin zum nächsten Familienurlaub hinlocken wollen.

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… mit Linus (und Elin im Schlepptau) in der Kita eine Laterne gebastelt. Wer das ohne Stresspickel schafft, ist gut ;-)

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… mit Freunden einen privaten Laternenumzug organisiert.

… an einem gar köstlichen Thanksgiving-Essen bei meinen Pateneltern teilgenommen. War das lecker! Wir haben den Pumpkin Pie beigesteuert.

… das tolle Café Entenwerder 1 besucht.

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…den coolen Spielplatz in der Hafencity getestet. Hier müssen wir unbedingt nochmal bei wärmeren Wetter hin.

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… Linus bei einem Ikea-Besuch auf seinen Wunsch im Smaland abgegeben. Und Elin, statt sie im Bollerwagen zu ziehen, diesen schieben lassen.

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… noch ein für mich neues Café entdeckt: das pantarin in Barmbek
Hier habe ich mir mehrmals nach meinem Rückbildungskurs leckere Panini gekauft. Aber auch das Frühstück und der Kuchen sind zu empfehlen.

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… Klara bei ihrer Firmung begleitet. Und später mit Linus die Tulpenzwiebeln eingepflanzt, die wir als Gastgeschenk bekommen haben.

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Dazu kamen viele weitere erste Male, und natürlich viele, viele nicht erste Male, die das letzte Jahr ebenfalls zu einem reichgefüllten gemacht haben. Ich freue mich schon auf das vor uns liegende, auch wenn es jetzt noch so einige unbekannte “weiße Flecken” aufweist, die mich im Moment noch etwas unruhig machen. Aber das wird schon!

Hallo 2018!

Geschrieben in nur so, Gutes von Anna am 02. January 2018

Doch doch,
es gibt mich noch!

Mit diesem hochoriginellem Reim melde ich mich kurz aus der Versenkung zurück. Bei mir und den Zwergies sieht es aktuell so aus:

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Linus knetet leichtbekleidet, meine größte Tagesleistung besteht in der erfolgreich gewaschenen und aufgehängten Wäsche. Außerdem habe ich ungefähr 37 Mal Elins Nase geputzt. Edit: Jetzt ist es mindestens zwei Stunden später. Inzwischen sind es bestimmt 58 Mal. Und eingekauft und gekocht habe ich sogar auch. Relativ erfolglos versucht, mal schnell einen Blogpost zu schreiben. Ging schon deswegen nicht, weil Elin dann immer das Handy haben wollte. Linus hat sich um sieben selbst ins Bett gebracht. Er hat leichtes Fieber und ich hoffe, er schläft sich einfach gesund. Beim Einkauf war übrigens plötzlich an der Kasse meine EC-Karte nicht im Portemonnaie. Recht fassungslos starrte ich auf den Slot im Portemonnaie, wo eigentlich diese Karte steckt, aber dann gerade halt nix. Zum Glück ist direkt nebenan eine Bank, wo man mit der Kreditkarte dann Geld abheben kann. Die Kassiererin trug übrigens Sonnenbrille. Hm.

Irgendwie sind meine Tage die letzten Wochen sehr voll, häufig mit sehr alltäglichen, zum Glück auch immer wieder mit unalltäglich-schönen Dingen. Ein, zwei Stunden am Stück für mich einfach so, ab und zu, die fehlen (oder finden erst statt, wenn ich eigentlich nur noch konsumieren mag(, deswegen habe ich mich hier im Dezember auch nicht zu Wort gemeldet. Ich hoffe, dass ich ein bisschen nachholen kann in nächster Zeit. Denn bei allem Anstrengenden, durchaus auch Kräftezehrendem gab es auch so viel Gutes, an dass ich mich aufschreibend erinnern möchte :) Auf jeden Fall hatten wir einen schönen Advent und ebensolche Weihnachtstage und danach einen herrlich-entspannten Kurzurlaub mit Freunden im Elternhaus meiner Freundin Anne im Siegerland. Ich habe Dinge geschafft, die mir wichtig waren, für den Advents- und Weihnachtszauber, und habe viele leuchtende Momente genossen.

Jetzt blicke ich noch ein bisschen müde und erschöpft, aber auch hoffnungsfroh in das neue Jahr. Was es wohl bringen mag?

Und bei euch so, ihr Lieben?

Willkommen Dezember!

Geschrieben in Crafting, Familie, Natur, Linus, Elin, Gutes von Anna am 01. December 2017

Ich hoffe, du wirst ein schöner Monat :-)

Eigentlich hast du heute schon ganz vielversprechend angefangen:
Mit einem Linus, der sich nach zwei Tagen Vorfreude (so lange hing der Adventskalender bereits) morgens beim Auspacken des ersten Päckchens sehr über “Horst, die Hüpfknete” gefreut hat.

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Mit einem Spaziergang, eher aus Vernunftsgründen gestartet, weil Elin und ich im Moment wirklich zu wenig draußen sind. Und der mir dann viele kleine Glücksmomente beschert hat. Zum Beispiel, weil ich Elins Kinderwagen endlich winteradäquat ausgestattet habe und sie dann auch wirklich schnell in ihrer Kuschelhöhle eingeschlafen ist. Und weil ich zwei superniedliche Eichhörnchen und ein Rotkehlchen von ganz Nahem betrachten konnte. Außerdem habe ich ein paar Erlen- und Weidenzweige und ein bisschen Efeu gesammelt, woraus ich später einen schönen, schnellen Winterkranz gewunden habe. Da haben die vielen Weihnachtshefte aus meiner Living at home-Sammlung, die ich in den letzten Tagen durchgeblättert hatte, wohl ein paar inspirative Samenkörnchen gelegt:

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Auch ein leckerer Mittagssnack war für mich drin und dann habe ich noch die ersten bestellten Weihnachtsgeschenkebücher in unserem tollen Buchladen um die Ecke gekauft. Ich lieeebe das!

Zwar lief heute auch einiges anders als gedacht (Zum Beispiel Elins Eingewöhnung - wir haben nämlich heute mangels anwesender Bezugserzieherinnen gemeinsam eine Stunde in der Krippe verbracht, anstatt dass Elin dort ohne mich blieb - oder Linus’ Adventsbasteln in der Kita. Ich hatte extra die Omi engagiert, mitzukommen, aber als wir dann da waren, wollte er eigentlich nur ein Stück Kuchen essen und nach hause fahren. Na ja gut.), aber trotzdem war es für mich wirklich ein guter Tag. Auch wenn ich jetzt total erschossen bin und auch nix dagegen gehabt hätte, ab halb acht nur noch im Sessel vor dem (nonexistenten) Kaminofen zu sitzen und Kakao zu schlürfen.

Stattdessen habe ich Linus und Elin dabei zugesehen, wie sie das Wohnzimmer mithilfe eines Wollknäuels auf ein neues Chaoslevel gehoben haben:

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Und mich beim Kinder-ins-Bett-bringen an meiner (Papier)Schnee(Flocken)Wehe erfreut, die nun unser Schlafzimmerfenster schmückt, nachdem mich vor ein paar Tagen ganz plötzlich der Schnipselwahn überkommen hatte.

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Jetzt hoffe ich, dass sich Elins Schlafgehuste gleich mit der ersten Tiefschlafphase wieder legt und es eine geruhsame Nacht wird. Schließlich haben wir noch so einiges vor mit dir, Dezember!

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Diese Fotos stammen rein faktisch noch aus dem November, aber da sie unsere persönliche Weihnachtsmarktsaisoneröffnung dokumentieren, schummle ich sie hier mal zum Dezember dazu :-)

In Erinnerungen schwelgen: ein schwedischer Bilderreigen

Geschrieben in Daniel, Travelling, Natur, Linus, Elin, Gutes, Schweden von Anna am 28. October 2017
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Gefühlt schon eine Ewigkeit ist vergangen, seit wir diesen Sommer in Schweden waren. Im Juli hatte ich ja von unserer ersten Woche geschrieben, und im September unsere Tage in Göteborg protokolliert.

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Und heute, an diesem nassgraustürmischen Gerade-noch-Oktober-Tag hab ich plötzlich Lust bekommen, endlich auch einige viele Fotos unserer zweiten Woche zu zeigen. Wir waren in Torarp am See Bolmen, so richtig mitten auf dem Land.

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Hier schauen meine drei Süßen gerade einer Ballenpresse in Aktion zu. Sehr spannend!

Letztlich sind wir dort gelandet, weil wir einen Ort gesucht hatten, der ungefähr zwischen Göteborg und dem Fährhafen in Helsingborg liegt. Und dieses Suchkriterium hat uns hierher geführt:

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Was für ein Glück!

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Was wir gemacht haben: Spaziergänge rund um “unser” Haus. Zum Beispiel ganz bis zur Spitze einer langgezogenen Landzunge in den See hinein.

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Linus ist superviel selbst gelaufen, am liebsten, in dem er mit Daniel oder mir Wettrennen gemacht hat:

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Hier angelt er gerade Stockfisch, ist ja klar.

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Außerdem haben wir unser Häuschen genossen, das mit sehr viel Liebe und historischen Details eingerichtet war und wirklich eine Seele hatte. Besonders gerührt haben mich die Fotos der Familie, die das Haus wohl gebaut hat.

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Im Haus lagen viele Flyer und Broschüren mit Ausflugstipps aus. Unsere Vermieterin hatte auf einer Karte auch ein empfehlenswertes Fischrestaurant markiert. An unserem letzten Tag, einem sehr, sehr verregneten Freitag, machten wir uns dahin zum Mittagessen auf. Oh, das war lecker!

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Und schon auch besonders cool, wenn man weiß, dass der Fisch aus dem See direkt nebenan stammt! Falls ihr mal in der Gegend seid: Tiraholms fisk kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Linus war übrigens ganz fasziniert von den Aalbecken.

Ich glaube, dort fanden wir auch in einem Regal mit Flyern und Broschüren ein kleines Heftchen, einen Genussreiseführer durch die Region. Und da es wirklich fieses Wetter war, haben wir uns dann gleich mal ein Café in annehmbarer Entfernung rausgesucht :-) Ohhh, es war ein Traum! Ein Café in einem Gewächshaus, mit wunderbarem Kuchen, einer Herde von Schaukelpferden, Bücherregal und Gesellschaftsspielen, wo wir es uns ewig lange gutgehen ließen, während der Regen aufs Dach prasselte. Aber bestimmt ist es auch bei Sonnenschein schön dort ;-) Bäckhästens Bageri & Café

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Danach, auf dem Weg nach Hause, haben wir noch einen Spaziergang in einem Naturschutzgebiet gemacht, in dem ein kleiner Wanderpfad durch einen Wald führt, der vor einigen Jahren durch einen Sturm stark beschädigt wurde.

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Sehr eindrucksvoll, die umgestürzten, großen Bäume, die da mitten im Wald einfach abgeknickt worden waren. Nach dem ganzen Drinnensitzen und Essen war das ein wunderbarer Abschluss, auch, weil das genau so ein kleiner, wilder Wanderpfad war, wie ich sie schon als Kind in Schweden so geliebt habe.

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Ach, wir hatten es so schön!

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Am 4.10.2016…

Geschrieben in Daniel, 100 Gründe für Hamburg, Familie, Baby, Mutterschutz 2016, Elin, Gutes von Anna am 04. October 2017

…bin ich, nach einem absolut unauffälligen CTG ohne erkennbare Wehentätigkeit (ich saß dabei in einem Kreißsaal und dachte: “Toll, jetzt sitz’ ich hier im Kreißsaal rum und krieg kein Kind”) und nach der Frage des Arztes, wie lange ich denn so übertragen wolle (ich war gerade an Tag 6 nach dem errechneten Geburtstermin und meinte dann, so lange, wie es halt geht!) hier spazieren gegangen:

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Das Wetter war fantastisch, Wehen nonexistent.

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Zwei Stunden später, so gegen 16 Uhr, im Wohnzimmer meiner Schwiegereltern, hatte ich so ein komisches Ziehen im Unterbauch. Meine Schwiegermutter meinte nur: “Schau doch mal, ob das regelmäßig kommt!” Kam es. Alle 20 Minuten. Hä? Ich dachte, ich merke Wehen immer nur im Rücken.

Also hab ich Linus noch entspannt ein Salamibrot essen lassen, mich nach hause fahren lassen (so ne Wehe beim Autofahren stellte ich mir ungünstig vor), meiner Mama Bescheid gesagt, dass wir ganz ganz eventuell vielleicht irgendwann heute Nacht einen Babysitter für Linus brauchen würden. Also eher nicht. Hab mit Daniel gegen 20 Uhr Lasagne gegessen (”Schließlich wird das ja jetzt noch eeeewig dauern! Vielleicht ist es ja auch wieder nur falscher Alarm…Beim letzten Mal hab ich so wenig gegessen, ich war völlig kaputt danach”), um halb neun ins Bett gelegt. Bin müde geworden. Nach zwanzig Minuten kam…nix. Also doch nur falscher Alarm. Hab ich mir doch alles nur eingebildet. Ach Mann.

Dann waren 30 Minuten um. Und eine heftige Wehe trieb mich innerhalb von Sekundenbruchteilen in den Stand und zum Tönen. Hups. Das ist ja doch ganz schön doll. Wie soll denn das jetzt noch 10 Stunden funktionieren? Linus’ Geburt hatte 28 Stunden gedauert, ich war also auf einen Marathon vorbereitet.

Um halb zehn hab ich meine Mama angerufen und ihr gesagt, dass sie ja mal laangsam kommen könne, sie könne ja auf dem Sofa schlafen, falls wir doch irgendwann nachts los müssten. Um kurz nach zehn war sie da und ich habe sie direkt ins Schlafzimmer zum Schlafen geschickt. Denn ins Bett legen würde ich mich sowieso nicht mehr. Die Wehen kamen alle acht Minuten. Ich war längst nicht so “Zen” wie bei Linus’ Geburt. Eine Lampe, die Daniel irgendwann anknipste, schaltete ich kommentarlos sehr nachdrücklich wieder aus. Beim Tönen musste ich mich selbst innerlich zurechtweisen, sich da jetzt auch mal drauf zu konzentrieren und nicht auf das, was weiter unten los war. Zwischen den Wehen sagte ich dem Baby, dass das ja alles super sei, die Wehen würden uns helfen und sie dürfe jetzt gerne kommen. Irgendwie musste ich mich ja auch selber überzeugen ;-)

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Etwa um halb elf bat ich Daniel, unsere Beleghebamme anzurufen. Sie wollte - natürlich ;-) mit mir sprechen. Daniel versuchte, mir während einer Wehe das Telefon anzudrehen. Ha! Lustig! Als ob ich dabei sprechen könnte! Aber nach der Wehe erklärte ich Gode ganz entspannt, dass ich nur zur Sicherheit langsam ins Krankenhaus fahren wolle, sie könne sich ja Zeit lassen, die Arme, die gerade erst von einer langen Geburt nach hause gekommen war. Ihr Kommentar: “Ich trinke jetzt einen Espresso und dann sehen wir uns gleich im Kreißsaal.”

Auf dem kurzen Weg zu unserem Auto hatte ich auch eine Wehe und habe irgendwelche vorbeikommenden Menschen sicher ziemlich erschreckt. Die Wehen kamen jetzt plötzlich alle drei Minuten und wir hatten noch 20 Minuten Autofahrt ins Amalie-Sieveking-Krankenhaus vor uns. Im Auto sagte ich zu Daniel: “Müssen da nicht so Pausen zwischen den Wehen sein? Wo es nicht wehtut? Das sind jetzt so Wehen, wie ich sie bei Linus vor den Presswehen im Kreißsaal hatte…” Von ihm dazu nur ein Seitenblick vom Fahrersitz…

Vom Auto bis zur Krankenhaustür: 3 Wehen. Schnell durch die Notaufnahme gerannt, vor der Fahrstuhltür geflucht, Daniel angekündigt, dass ich das sicher noch öfter tun würde. Im Fahrstuhl: Noch ne Wehe. Dann nur noch raus aus dem Fahrstuhl, rein in den Kreißsaal. Zum Glück war Gode auch schon da. Irgendwie haben wir es geschafft, meine Hose auszuziehen und mich aufs Bett zu bekommen. “Ich muss dich jetzt noch mal kurz untersuchen… Am besten zwischen zwei Wehen” Haha! Viel Glück! “Was glaubst du, wie weit der Muttermund geöffnet ist, Anna?” - “Was weiß ich denn, sags mir einfach!” (Es war mir ehrlich gesagt, herzlich egal. Ich hatte nicht eine Sekunde lang über den sich doch öffnen müssenden Muttermund nachgedacht. Ich wusste nur, dass das Baby jetzt irgendwie schon kommen würde. Er war dann auch vollständig eröffnet. Nach nicht mal vier Stunden “anständiger” Wehen!

Ich kniete mich aufrecht auf das Bett und hielt mich am Kopfteil fest. Was war das denn für ein Mistbett? Das hatte ja gar keine vernünftigen Griffe zum Festhalten! Jetzt sollte ich ruhig mal pressen, wurde mir gesagt. Ok, kann ich machen. Pressdrang in dem Sinne hatte ich bei beiden Geburten nicht. Wow, das war heftig. Bei Linus habe ich die Presswehen als einfach nur erleichternd empfunden, weil ich wusste, es ist fast geschafft, nach den vielen, vielen Stunden. Die hier aber waren schon schmerzhaft. Aber auch gut! Eine Presswehe: Ich merkte richtig, wie das Köpfchen kurz davor stand, geboren zu werden. So ein brennender Druck. Bei der nächsten: Das Köpfchen war da! O-Ton Gode: “Das Köpfchen ist da! Oh guck mal, Daniel, wie niedlich sie ist!” Dritte Presswehe: Elin glitt in einer drehenden Bewegung heraus. Das war schon cool, das so genau zu merken! Bei Linus hab ich das definitiv nicht so gespürt.

Und dann war sie da! Nach weniger als 15 Minuten im Kreißsaal! Um 23:49 Uhr, um genau zu sein. Als ich nur kurze Zeit später dann da lag, mit ihr auf der Brust, schaute ich Daniel nur an und sagte so etwas wie: “Wow. Wie, sie ist schon da? Ich dachte, das geht hier noch Stunden!” Wir konnten beide gar nicht fassen, dass sie wirklich schon da war! Ich war aber auch so froh, dass es vorbei war. Viel länger hätte ich auch keine Lust mehr gehabt. Es war schon genau richtig so.

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Und weil alles so schnell ging (und bestimmt wegen der Lasagne ;-)) war ich nicht einfach nur absolut zufrieden und erschöpft und erleichtert und stolz auf mich, wie ich es nach den vielen Stunden bei Linus’ Geburt gewesen war. Nein. Da war einfach noch mehr Energie übrig: Ich wurde regelrecht geflutet von Glück.

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Was für eine Geburt. Das hätte nicht meine erste sein dürfen. Das wäre einfach zu schnell, zu heftig gewesen. Ich glaube, da wären mein Körper, mein Herz und mein Verstand nicht mitgekommen. Aber für die zweite war sie perfekt. Dafür bin ich sehr dankbar. Ja, für meine Geburtserlebnisse, für meine Kinder, für Daniel an meiner Seite und die anderen Menschen, die um mich waren und es mir ermöglicht haben, diese Geburten auf die für mich richtige Weise zu erleben.

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15 Tage in Katalonien

Geschrieben in Daniel, Familie, Travelling, Linus, Elin, Gutes von Anna am 03. October 2017

Einfach nur schön war es. Elternzeiturlaub. Zeit zum Durchatmen und Beisammensein. Genau richtig. Hier die ersten 15 Bilder.

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Im Kloster Santes Creus

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Auf “unserer” Finca.

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Abendspaziergang im wunderhübschen Altafulla

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Strandspaß

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Unsere Aussicht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Traum.

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Und auch sonst hatten wir es schön :-)

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Eine kleine Wandertour an Daniels Geburtstag.

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Unser erster Ausflugstag nach Barcelona

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Sogar mit Museumsbesuch!

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Audioguide der Sagrada familia oder doch Ritter Trenk? :-)

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Spielplatzaussicht auf katalanische Art.

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