Ein köstlicher Kuchen
Falls jemand von euch in der nächsten Zeit Lust auf einen leckeren Kuchen hat, der genau die richtige Balance von knusprig-saftig-sauer-süß besitzt, dann kann ich diesen Rhabarber-Himbeerkuchen nur empfehlen.
Das Rezept findet sich auf der Living-at-Home-Seite hier. Mich hatte es aus einer alten Aprilausgabe, die ich aus der Bücherhalle ausgeliehen hatte, angelächelt. Und zwar so überzeugend, dass ich es tatsächlich gleich nachgebacken habe, nachdem ich die nötigen Zutaten besorgt hatte.
Lasst euch von der Mengenangabe “Für 20 Personen” nicht abschrecken - es war einfach nur ein Blech voll Kuchen und in meiner Verwandtschaft braucht man nicht unbedingt 20 Personen, um in einer einzigen Kaffee-Kuchen-Sitzung gut drei Viertel des Backwerks zu verputzen…
Die Methode, die Zutaten mit den ausgespülten Joghurtbechern abzumessen, hat mich nicht überzeugt - perfektionistisch wie ich bin, habe ich mich lieber ans Abwiegen gehalten. Aber immerhin habe ich, ohne mit der Wimper zu zucken, Sahnejoghurt durch normalen, Orangenschale durch Zitronenschale und Pinienkerne durch Mandelblättchen ersetzt - und sogar einen Teil der Speisestärke durch Weizenmehl :-) Was dem Kuchen meiner Meinung nach nicht zum Nachteil gereicht hat. Dieser Kuchen ist köstlich, wenn er gerade ganz frisch aus dem Ofen kommt, aber auch noch einige Tage später als Tee-Snack ins Büro mitgenommen war er absolut wunderbar.
Falls ihr ihn nachbackt, erschreckt nicht, wenn die Himbeeren beim Belegen des vorgebackenen Kuchens herunterzupurzeln drohen - alles wird gut! :-)
Daniels Cupcakes
Normalerweise ist die Rollenverteilung bei uns recht klar: Ich backe, Daniel hält sich ans Verzehren der Resultate (wobei ich ihn natürlich tatkräftig unterstütze). Das liegt nicht unbedingt daran, dass in unserem Haushalt ein traditionelles Rollenbild vorherrscht (ha!), sondern schlichtweg daran, dass ich sehr gerne backe und wir beide sehr gerne Kuchen/Muffins/Cookies und dergleichen essen.
Backen entspannt mich - meistens gelingt es und meistens kann ich mit dem Ergebnis jemanden eine Freude bereiten. Ich habe es schon als Kind geliebt zu backen (wie ja bereits hier beschrieben). Und Backen ist fast die einzige Tätigkeit in der Küche, bei der es mir nichts ausmacht, viele, viele Schüsseln dreckig zu machen, OBWOHL ich danach ganz schön viel abwaschen muss :-)
Was fast noch besser ist als selbst zu backen? Wenn Daniel backt! Denn wenn Daniel backt, dann auch richtig :-) Diesmal waren es “Oreo Cookie Cream Cheesecake Cupcakes”, 30 Stück an der Zahl, die wir als Buffetmitbringsel zu einer Osterfeuereinladung mitgebracht haben. Und ich kann euch sagen, sie waren köstlich!
Falls ihr euch also selber daran versuchen wollt (oder jemanden habt, der sie für euch backen könnte), dann findet ihr hier das Rezept für die Oreo Cream Cheesecakes. Die Bilder von den fertigen Cupcakes hat Daniel gemacht. Mein einziger Beitrag war übrigens die Beschriftung und “Beherzung” des Schildes :-)
Das ziemlich beste Wochenende… II
Sonntag Morgen musste ich Eva recht bald rausschmeißen, denn ich war mit Sandra zum Frühstück im Café du Passage verabredet.
Unseren anschließenden Spaziergang am Leinpfad-Kanal habe ich dann mit einer kleinen Unterbrechung zusammen mit Melanie, Thomas und Juna fortgesetzt, um die Sonne maximal auszunutzen (und natürlich, weil ich so noch ein bisschen mit Juna kuscheln konnte) :-)
Wieder zuhause, erwartete mich bereits Daniel, der zum Glück schon wiedergekommen war. Denn so nett es auch ist, das Bett mal ganz für mich allein zu haben, ist es noch viel schöner, mich beim Einschlafen an Daniel rankuscheln zu können :-)
Was dieses Wochenende übrigens auch außerordentlich gut gemacht hat, war das fantastische Wetter. Da kann das aktuelle Wochenende wirklich nicht mithalten…