Hallo September!

Geschrieben in Boston, Daniel, 100 Gründe für Hamburg, Travelling, Wedding, Natur von Anna am 02. September 2011
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Hier in Hamburg ist es ganz deutlich zu merken: Die Morgenluft ist wesentlich kühler, die Sonne scheint in diesem ganz besonderen Winkel durch die Blätter der Bäume, Spinnen scheinen wirklich überall ihre Netze auszuwerfen und es riecht nach Herbst. Wie schön! Wenn der September so wunderbar weitergeht, wie er angefangen hat, dann werde ich mich sicherlich nicht beklagen.

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Zumal der September abgesehen vom schönen Wetter auch noch so einiges anderes Erfreuliches zu bieten hat: Er ist Geburtsmonat von einigen ganz besonderen Menschen in meinem Leben, hat mich schon so manch neue Stadt entdecken lassen (Boston, Dres den, Koblenz, Greena…) und nicht zuletzt war es im September, dass ich angefangen habe, auf Schwertfischaufkoks zu schreiben! Hier ist mein erster richtiger Post :-) Ach ja, und am Rande sei noch zu bemerken, dass Daniel und ich vor fast drei Jahren im September geheiratet haben…

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Und wie gefällt euch der September? Lieblingsmonat (so wie bei mir) oder doch eher Mist-der-Sommer-ist-vorbei-Monat?

Übrigens: Dieser Monat eignet sich auch ganz hervorragend dazu, mal wieder mit wachen Augen durch die Nachbarschaft zu streifen, bisher unbekannte Ecken zu erkunden und auf dem Rückweg einen Käsekuchen bei der Lieblingskonditorei zu erstehen! Nebenbei kann man dann ein paar Fotos von Äpfeln und Häusern machen, wenn man will :-)

Post von Klara!

Geschrieben in Boston von Anna am 23. February 2007
Post von Klara 2
Post von Klara 1
Heute hab ich den ganzen Tag nicht in den Briefkasten geschaut. Als Daniel und ich eben schnell noch Brot und Milch und Tee gekauft haben, hab ich es dann doch gemacht und einen Brief von Klara gefunden! Mit einer ganz tollen Kette drin, die sie extra für mich gemacht hat. Inklusive einem absolut “adorable” Brief und amerikanischen Geschenkpapier (behaupte ich mal), auf dem die Frösche Badeklamotten tragen ;) Danke, meine liebste Klara! Und danke Moni, für die Verschick-Dienste :)
Klaras Kette
Und nochmal mit Blitz, da sieht man die Kette besser :)
Klaras Kette flash

Six weird things about me

Geschrieben in nur so, Boston von Anna am 01. February 2007
zuhause 100

Jetzt bin ich doch nicht rausgegangen, sondern habe abgewaschen. Das trägt auch zur Aufmunterung bei, weil man sich selber toll finden kann, dass man so etwas sinnvolles und nerviges gemacht hat. Dann wollte ich aber noch was netteres machen und habe beschlossen, diesen post zu schreiben. In den letzten Wochen wurden viele englischsprachige Blogger, die ich lese, “getagged”, das heißt, ein anderer Blogger hat sie auf seinem Blog erwähnt und gesagt, sie müssten jetzt “six weird things”, also sechs merkwürdige Dinge über sich erzählen. Da mein Blog auf deutsch ist, werd ich wohl nie getagged werden, aber ich wollte trotzdem mitmachen ;)Ich gehe davon aus, dass ihr sowieso schon ziemlich viele Sachen von mir wisst, die ihr merkwürdig findet. Aber vielleicht kommen ja doch noch zwei drei überraschende Tatsachen:

1) Ich finde Rotze auf Fußwegen oder so absolut widerlich. So widerlich, dass ich mich nicht auf einen Wartedrahtstuhl auf dem U-Bahnsteig setze, wenn davor Rotze auf dem Boden ist. Auch wenn ich dann auf einem entfernteren Stuhl sitze, versuche ich die ganze Zeit, nicht hinzugucken und ekele mich.

2) Wenn ich auf einer Wiese mit sehr saftigem Gras bin, ziehe ich gerne Grasstängel aus ihrem Schaft (Grashalme sind ja so verschachtelt konstruiert). Den ganz weichen Teil vom oberen Grashalm, der in dem Schaft gesteckt hab, beiße ich dann ab und esse ihn.

3) Meine Socken scheinen nie korrekt an meinen Füßen bleiben zu wollen. Sie sind irgendwie immer verdreht oder runtergerutscht. Ich weiß nicht, ob es an den Socken, der falschen Sockengröße oder an meinen Füßen liegt. Oder daran, dass daniel mir das nur eingeredet hat udn meien Socken eigentlich ganz normal sitzen.
4) Wenn ich einen Apfel esse, esse ich alles mit. Kerngehäuse und alles. Manchmal sogar den Stiel.

5) Zahlen, die aus zwei Ziffern bestehen (so wie 25), schreibe ich meist mit der Hand so, wie man sie spricht. Also zuerst die 5 und dann links daneben die 2. Früher hab ich das immer so gemacht, in den letzten Jahren habe ich manchmal versucht, mir die “richtige” Schreibweise anzugewöhnen.

6) Ich erfinde gerne Wörter, die dann teilweise sogar in den Wortschatz meiner Familie eingehen. Prominentestes Beispiel ist wohl das Adjektiv “gnebig”, das ungefähr soviel bedeutet wie: traurig, genervt, unzufrieden und sauer (hauptsächlich auf sich selbst oder auch auf andere), diese Gefühle sehr deutlich zur Schau stellend.

So, und damit das Spiel auch in den deutschen Blogs weitergeht: Melanie, Thomas und Kerstin, ihr seid getagged! Wenn ihr wollt :)

Und nun zum Schluss noch was ganz Tolles. Passend zum Thema Überraschungspakete und Telepathie: Ich habe die letzten Tage darüber nachgedacht, ein Päckchen oder eine Karte oder so zu den Dörings nach Boston zu schicken, auch, weil Klaras Weihnachtsgeschenk von mir wohl leider verschollen ist (inklusive Koffer…). Und was war heute bei mir im Briefkasten? Das hier:

March
Ein Buch und eine Mr Seahorse-Karte mit ganz liebem Text von Moni! Danke Moni, das war genau das Richtige heute! Und das Buch werde ich gleich mitnehmen für die U-Bahnfahrt, in der letzten Ruhephase vor den Hausarbeiten habe ich nämlich durchaus Zeit zum Lesen und hatte schon ganz verzweifelt einen - schlechten - Tom-Clancy-Roman angefangen. Vielen vielen Dank! Auch wenn es sicher bittersüß ist, aus Boston weg und wieder hierherzukommen, ich freu mich sehr auf dich (und deinen Anhang, natürlich) :)
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