Im April

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…habe ich meiner lieben Schwiegermutter mal wieder ein Osterei bemalt. Ich mag diese kleine, ganz unsere Tradition so :-) Hier und hier könnt ihr zwei aus der Vergangenheit sehen.

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…durften wir Ostern mit Daniels Familie wieder in der “Karibik” feiern. Es ist herrlich, bei draußen doch eher dürftigen Temperaturen drinnen in Strandklamotten die nackten Füße im feinsten Sand zu vergraben! So schön ungezwungen, diese Ostertradition (kann man nach dem zweiten Jahr von einer Tradition sprechen?) für uns alle.

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…. und Eiaaa! im Garten meiner Eltern suchen. Elin war selig. Erst recht, als sie entdeckte, dass es Eiaaa! auch aus Schokolade gibt. Ich fand besonders schön, dass Eva und Tim auch dabei waren.

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Das Kuchenbuffet dieses Jahr war aber auch erste Sahne. Lisa, Eva, Daniel und ich haben uns ganz schön ins Zeug gelegt. 4 Kuchen/Torten für 9 Erwachsene und 3 Kinder… Das Beste: dass wir noch Kuchen mit nach Hause nehmen konnten :-) Daniel und ich haben den gefüllten Hefezopf gebacken, den ich bei Frau Frische Brise gefunden hab. Wir sind ein echt gutes Backteam, muss ich sagen. Dank der Tipps aus den Kommentaren hat alles ganz wunderbar funktioniert. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein ganz schönes Schleckermaul bin und die Füllung mir zu quarklastig war. Für mich hätte es deutlich mehr Vanillepudding sein dürfen ;-)

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Haben wir alle (und besonders Elin, Linus und ich) das Frühlingserwachen der Natur ganz begeistert miterlebt. Was für eine verschwenderische Pracht! Dieses Jahr ist das nach einem langen Winter und mit einem sehr neugierigen, aufmerksamen Linus an der Seite (und mit einer Elin, die am liebsten stundenlang draußen rumlaufen möchte) ganz besonders schön. Mir geht es ehrlich gesagt fast ein bisschen zu schnell dieses Jahr. Gefühlt blüht alles im Zeitraffer.

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Ich habe mit Lisa regelmäßige Jobsuche-Zukunftsplanungsdates initiiert und konnte endlich wieder mal zum Friseur gehen. Außerdem haben wir einen tollen Ausflug zu Hagenbecks gemacht, als die Kita wegen Streik geschlossen war. Danke an meine Freundin Anne, die mich motiviert hat, es war ein ganz toller Tag!

Auch der Fahrradanhänger kommt wieder viel zum Einsatz.

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Wir durften wunderbar sommerliche Tage mit unseren Familien erleben. Besonders toll war die Geburtstagsfeier für meine Tante im Rodenbeker Quellental. So ein magischer Ort und so viele liebe Menschen!

Gerne erinnere ich mich auch an das Wasserplantschdate mit meiner lieben Merit und ihrem Sohn, genauso wie an ein gemeinsames Frühstück nur zu zweit.

Die Kinder und ich sind zusammen mit meinen Eltern und Thomas und den Kindern auf einem tollen Familienwochenende auf Schloss Dreilützow gewesen. Nächstes Jahr nehmen wir Melanie und Daniel auch mit ;-)

Ich durfte Linus’ immer weiter wachsende Kreativität insbesondere beim Malen und Zeichnen miterleben. Einfach spannend und herzerwärmend! Auf den Bildern oben malt er gerade ein Einhorn mit Flügeln in Mayas Freundebuch.

Mit meiner Schwiegermama konnte ich seit einer Ewigkeit mal wieder ein bisschen shoppen, um mich frühlingsfein zu machen ;-)

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So herrliche Tage hatte der April für uns im Gepäck! Das hat mir ganz viel Lebensfreude geschenkt. Die vier Bilder oben sind alle in unserer Straße aufgenommen worden. Wie wunderhübsch der Frühling alles macht! So hübsch, dass ich bekloppterweise gestern schon wehmütig wurde und kurz richtig Angst vor den nächsten Wintermonaten hatte ;-)

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Auch ein bisschen “richtiges” Aprilwetter war natürlich dabei. Wunderbar zum Pfützenhüpfen, Waffeln backen und Regenbogen entdecken.

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Am letzten Aprilwochenende haben wir einen tollen Ausflug in die Schanze gemacht, wo uns meine lieben Cousinchen mit ihren Freunden die Hipster-Hotspots gezeigt haben ;-) Kaffee und göttlicher Cheesecake von den Hermetic Coffee Roasters, Jim Burritos, Eis von Eis Schmidt und der Spielplatz hinter der Flora waren Neuland für uns Barmbeker Pflänzchen :-) Elin ist übrigens vom Spielplatz bis zum Schanzenpark komplett selbst gelaufen - und ist ganz unerschrocken auch größeren Menschenströmen entgegengeschritten.

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Mit Linus ist es im Moment so schön. Ich kann einfach so tolle Sachen mit ihm machen und teilen, er ist oft ganz von selbst so unheimlich hilfsbereit und liebenswert, interessiert an Vielem, freundlich und offen gegenüber den Menschen, die er trifft. Einmal hatten wir drei von der Nachmittagsstammbesetzung einen nicht so guten Tag. Mein Nervenkostüm war einfach megadünn, die Kinder auch nicht soo gut drauf… Abends beim Ins-Bett-Bringen sagte ich dann zu Linus, dass ich jetzt auch gleich schlafen würde, damit ich am nächsten Tag ausgeruhter und nicht mehr so genervt und empfindlich sein würde. Er meinte dann: “In Ordnung. Ich mach schon mal jetzt was, damit es dir besser geht!” und gab mir einen Kuss :-)

Ach ja, so ein vollgefüllter Monat, dieser April! Sogar das erste Anna-Daniel-Date, ganz spontan, war dabei! Danke Mama fürs Babysitten :-) Und mit einem neuen Baby im Freundeskreis als Sahnehäubchen. Willkommen, kleine Gesa!

First things first - Chocolate Chip Cookies

Geschrieben in Baking von Anna am 23. February 2018
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Ich hätte ja nicht erwartet, dass mein letzter Post mit diesem wirklich suboptimal zu nennenden Foto tatsächlich so schnell Menschen zum Nachkochen des Quicherezepts bewegen würde. Aber gestern bekam ich von zwei Leuten Beweisfotos per Whatsapp, und Jessi war sogar noch schneller :-) Wie schön! Gutes Essen ist es einfach wert, (digital) geteilt zu werden.

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Und deswegen mache ich gleich weiter damit: Am Montag habe ich für meine Kollegen Chocolate Chip Cookies gebacken, und die waren so furchtbar lecker! Und vegan. Aber halt einfach vegan und nicht noch “gesund”, was auf den ersten Blick meist noch der Anspruch von veganen Rezepten zu sein scheint. Das ist ja auch sehr ehrenhaft und bewundernswert… nur… ab und zu will vielleicht auch manch Veganer einfach was Süßes essen, das halt schlicht böse-lecker (und nebenbei vegan) ist.

Das Original-Rezept findet ihr hier

Weil es ein amerikanisches Rezept ist und die Mengenangaben in Cups, habe ich die für mich umgerechnet. Hier ist also meine Zutatenliste:

Chocolate Chip Cookies - vegan
(für ungefähr 2 Bleche Cookies)

105 g festes Kokosnussöl
240 g brauner (Rohr)Zucker
Wer will: 2 TL Vanilleextrakt
60 g Kokosmilch (die aus der Dose)
60 g (möglichst) ungesüßtes Apfelmus
270 g Mehl
½ TL Salz
1 TL Natron
200 g gehackte Zartbitterschokolade (im Originalrezept stehen 300 g…)

Ofen vorheizen auf 190°C

Im Prinzip mischt man das Kokosöl mit dem Zucker. Dafür würde ich Knethaken benutzen und die hartnäckigen Ölbrocken mit einem Löffel oder einer Gabel zerdrücken, bis sie sich vermischen lassen. Dann kommen Kokosmilch und Apfelmus dazu.

Die trockenen Zutaten werden miteinander vermischt und dann mit einem (Koch)Löffel untergemischt, bis man einen Teig hat. Meiner war erst etwas trocken, deswegen habe ich nach und nach, damit es bloß nicht zu viel ist, ein bisschen kaltes Wasser dazugegeben.

Zum Schluss kommt die gehackte Schokolade dazu. Ganz ehrlich, es war wirklich überhaupt kein bisschen schlimm, dass ich EIN DRITTEL weniger Schokolade genommen habe.

Statt drei Esslöffel voll Teig habe ich eher so einen sehr großzügigen Esslöffel voll beziehungsweise 2 Esslöffel voll pro Cookie genommen und fand die Kekse immer noch mindestens groß genug. Nach ungefähr 10 Minuten Backzeit waren die Ränder goldbraun und da habe ich sie rausgenommen.

Zum Glück ist es in Hamburg ziemlich kalt gerade, wenn man sie da draußen auf die Terrasse zum Abkühlen stellt, muss man wahrhaftig keine 15 Minuten warten, bis man sie essen kann. Das Abkühlen ist wichtig, weil sie direkt aus dem Ofen kommend noch sehr sehr weich sind. In der Wartezeit kann man dann ja schon mal Tee oder Kaffee kochen :-)

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Ich wünsche euch ein kuscheliges Wochenende! Vielleicht auch mit frischgebackenen Cookies? :-)

30.1.-4.2.2018: Ein Wochenrückblick

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Am Dienstag…

… habe ich einen wichtigen Termin gemacht. Und bin in die Stadt gefahren (das hatte ich seit Monaten nicht gemacht!) und habe mir ein Notizbuch gekauft, so für den erneuten Start ins Arbeitsleben. Seit dem Studium liebe ich die von Clairefontaine, weil sie so schöne farbige Einbände und innen so hochwertiges, festes, glattes Papier haben, auf dem es sich ganz wunderbar schreiben lässt. Außerdem habe ich noch einen bürotauglichen Pulli und eine Strickjacke und ein paar Pralinen gekauft. Man gönnt sich ja sonst nix ;-)

An den Nachmittag kann ich mich nicht recht erinnern, aber ein Blick in meine Whatsapp-Unterhaltungen sagt mir, dass der Abend so mittelgut lief. Daniel schlief um viertel nach neun, Linus um viertel vor zehn und Elin um viertel nach zehn. Das war anstrengend. Aber hey, wen alle vier gleichzeitig kommenden Eckzähne drücken, der darf schon mal ein bisschen Schlaf verweigern. Und wen die kleine Schwester erst durch Protestgeschrei und dann lautstarkes Umräumen der Küche wachhält, der darf auch mal ein bisschen später einschlummern.

Mittwoch…

… wollte ich nur mal eben schnell eine Schublade ausräumen, um da Linus eine zentrale große Bastel-Mal-Materialschublade einzurichten. Riiight. Ich glaube, ich habe fast drei Stunden lang rumgeräumt. Und wahrscheinlich kann das Ergebnis kaum einer sehen. Außer Daniel, dem ist es abends sofort aufgefallen. Guter Mann!

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Nein, ich habe nicht nur diese Schublade aufgeräumt :-)
Auf meiner Liste stand außerdem duschen, Muffins backen, Junas Geschenk endlich fertignähen und Emilys Badehandtuch fertig besticken. Hahaha, klassischer fail: zu viel auf die To-do-Liste schreiben! Um 13 Uhr hab ich dann rasend schnell einen Muffinteig angerührt (mit Joghurt, Zitronenabrieb und Tiefkühlbeeren im Teig, danke Steffi für die Inspiration, die sind wirklich sehr, sehr lecker geworden!) und mich unter die Dusche geworfen. Und dann stand ich da, filmreif mit eingeschäumten Haaren und tropfnass, als mir siedendheiß einfiel: Oh Gott, ich war doch um halb zwei zum Entwicklungsgespräch in der Kita verabredet! Daran hatte ich in den letzten Tagen etwa fünfundsiebzigmal gedacht, aber irgendwie nicht mehr zu dem Zeitpunkt, wo es nötig gewesen wäre, daran zu denken. Also schnell ins Handtuch gewickelt, die Muffins aus dem Ofen geholt und in der Kita angerufen. Zum Glück waren alle ganz flexibel: So konnte ich um Zwei das Gespräch führen und Linus und Elin durften jeweils einfach ein bisschen länger in ihren Gruppen bleiben. Puh!

Nachmittags bekamen wir dann ganz lieben Besuch von Elins Patenonkel Simon mit seiner lieben Vivi. Die wurden so intensiv bespielt und fürs Malen und Vorlesen herangezogen, dass ich ganz entspannt Tee trinken, Muffins essen und Junas Geschenk fertigstellen konnte. Wunderbar!

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Abends durfte ich dann das erste Mal dieses Jahr zum Yoga gehen. Den ersten Termin des Kurses hatte ich dank einer dicken, fetten Mandelentzündung verpasst, die mich in der vorherigen Woche gerissen hatte.

Donnerstag…

… bin ich noch einmal in die Stadt gefahren. Ich hatte ein bisschen Nachholbedarf ;-) Ich habe mir im Antiquariat der Rathauspassage ein sehr nettes Buch gekauft („A spool of blue threat“, ein Roman von Anne Tyler, die mir bis dato gar nichts sagte, aber von der ich gern noch mehr lesen möchte) und bin dann ins Café Paris gegangen und habe dort ein English Breakfast gefrühstückt. Wie man das so macht. Ich wollte schon immer mal ins Café Paris, habe mich aber wegen der fast immer vollen Tische und des vermeintlich etwas gehobeneren Klientels schon so manches Mal nicht getraut. So ein Quatsch! Nachdem ich einen Platz am Tresen abgelehnt hatte (ich bin einfach zu klein für Tresenplätze!) bekam ich doch einen netten Tisch für mich allein. Das Frühstück war sehr lecker und genau das, was ich haben wollte. Der Tee war köstlich und die Atmosphäre hat mich mit dem Gewusel, der Lautstärke und den unzähligen Kellnern in weißen Hemden und schwarzer Fliege tatsächlich an ein Pariser Lokal erinnert, wo ich vor vielen Jahren einmal mit meinem liebsten Patenonkel Martin war, als er mich spontan (!!!) zu einem Wochenende in Paris einlud.

Nach dem Frühstück rannte ich noch etwas kopflos durch die Stadt. Ich hatte eigentlich noch so einige Dinge auf meiner Liste, aber letztendlich habe ich nur Daniel ein neues Notizbuch gekauft. Und dann stand schon mein Lunchdate mit Papa an. Wie gut, dass ich jederzeit essen kann ;-)

Beim Kinderabholen merkte ich, dass ich ganz schön müde war. Also hab ich aus dem Foyer der Kita meine Schwiegereltern angerufen und hab gefragt, ob sie zufällig Langeweile hätten. Ich durfte dann vorbeikommen ;-) Elin und Linus haben viel mit ihrem Opi gespielt und Anne hat mir das erste Kleidchen aus unserer Strick-Näh-Kooperation übergeben.

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Das Oberteil ist mithilfe dieser kostenlosen Anleitung entstanden.

Zu Weihnachten habe ich von ihr mehrere Knäule Merinowolle, jedes in einer anderen Farbe, bekommen. Ich stricke nun also Oberteile, Anne näht die passenden Röckchen an, aus Stoffen aus ihrem Fundus. Herrlich!

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Abends habe ich dann noch Maries Geburtstagsgeschenk verpackt.

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Denn am Freitag…

… war ich vormittags bei Lisa zum Frühstück eingeladen. Ihr merkt schon, eine Schlemmerwoche! Wir haben wie immer wunderbar gequatscht, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben übers Stricken gefachsimpelt. Lisa hat sich Ende letzten Jahres kopfüber in dieses Hobby gestürzt und ich könnte mich nicht mehr darüber freuen :-)

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Nachmittags musste ich noch ein bisschen einkaufen und auf dem Rückweg sind wir dann das erste Mal dieses Jahr auf „unserem“ Spielplatz gelandet. Es war ganz schön grau und nasskalt, doch Linus und Elin hatten ihren Spaß. Und ich freue mich jetzt schon auf etwas schönere Tage und die erste richtige Spielplatzsaison mit ZWEI mobilen Spielplatzwichten.

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Wieder zuhause, hat mich Martin angerufen und mich zu einem spontanen Kinobesuch mit ihm und Moni eingeladen. Zu meinem großen Glück hatte Klara keine Lust auf den Film und Daniel kein Problem, mich abends ziehen zu lassen. Also bin ich nach gut zwei Jahren Pause in den Genuss eines Kinobesuchs gekommen. Wir haben „Three billboards outside Ebbing, Missouri“ gesehen und es war wirklich ein im wahrsten Wortsinne hervorragender Film. Absolut würdig, meine etwas unfreiwillige Kinoabstinenz zu beenden. Danke, Moni und Martin, das war toll!! Sahnehäubchen war, dass Linus und Elin ganz problemlos eingeschlafen waren und Daniel mir das zur Beruhigung auch geschrieben hatte.

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Samstag…

…hatte Daniel den ganzen Tag viel vor. Er hat einer Freundin von uns beim Umzug geholfen und ist danach mit Freunden auf die Hansespirit gegangen, etwas, was er schon seit Jahren vorhatte. Also habe ich in gefühlten tausend Stunden die Kinder und mich angezogen und gefühlte siebzig Taschen gepackt, um Mittag und Nachmittag bei meinen Eltern zu verbringen. Das war auch sehr schön: Wir wurden bekocht, Lisa und Marie waren auch da, ich habe einen Apfelkuchen gebacken, es wurde gespielt, gestrickt, gebadet und rumgerannt. Einziges Downlight: Auf dem Hinweg habe ich mir meinen rechten kleinen Finger in der Autotür geklemmt. Und auch fast eine Woche später kann ich euch sagen: Keine gute Idee, sollte man lassen. Umso besser, dass ich den Tag in so lieber Gesellschaft verbringen konnte.

Sonntag…

…haben wir uns mit Daniels Eltern auf dem Gut Karlshöhe getroffen. Wir hatten ihnen zu Weihnachten einen Brunch im Kleinhuis Gartenbistro geschenkt, den wir nun dort zusammen genossen haben. Sooo lecker! Vom Speisenangebot hat dieser Brunch auf jeden Fall einen der obersten Plätze auf meiner persönlichen Brunchliste in Hamburg verdient :-) Es ist zwar nicht günstig, aber die Qualität, Vielfalt und Auswahl der Speisen rechtfertigt den Preis wirklich. Außerdem ist es eine sehr kinderfreundliche Location, mit Kinderbuchkiste, Wickelraum und viel Platz zum Rumlaufen. Elin ist quasi dauergrinsend und lachend durch die Gegend geflitzt, hat interessiert geguckt, was die anderen Kinder da so machen und hat mit den Gästen und dem Personal geschäkert. Auch die Erlebnisausstellung nebenan zu Umweltthemen in Hamburg ist toll – auf die war Linus die ganze Zeit ganz scharf und natürlich bin ich dann auch mit ihm da rein gegangen. Nach dem Essen kann man eine schöne Spazierrunde auf dem Gutsgelände drehen. Wieder am Auto angekommen, fiel mir übrigens auf, dass ich fast die Zeche geprellt hätte, ups!

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Mein Juli

Geschrieben in Daniel, Crafting, Baking, Reading, Familie, Freunde, Natur, Baby, Linus, Elin, Gutes von Anna am 06. August 2017
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Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt: Die Bilder sind nicht aus dem Juli, sondern aus dem Juni. Der Rest der ersten, herrlichen Familienurlaubswoche :-) Aber stimmungstechnisch passen die ganz gut zu dem, was ich hier heute schreibe.

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Schühchen stricken, Gästelisten schreiben, Röckchen nähen, Outfits shoppen, zusammenstellen und überlegen für die Kinder und mich, mit meiner Schwiegermama grübeln, wie sie das Taufkleid ändern kann, damit es Elin passt, Taufgespräch mit einem sehr entspannten Diakon. Liedzettelgestaltung und Planungsdetails einen ganzen Abend lang mit Daniel, Lieder üben, sich vorfreuen. Doch ein bisschen ziemlich aufgeregt sein, die von Eva gestaltete Taufkerze bewundern, mich über die vielen lieben Menschen freuen, die in die Kirche strömen, die Wärme in der Kirche mit einem bei jedem Lied mitwippenden Baby im Arm und dem Klammeräffchen Linus am Bein, die herzerwärmenden Wünsche, unsere liebsten Menschen um uns. Das fantastische Buffet, das unsere Gäste mitgebracht haben, die Scharen von Kindern, unsere wunderbaren Eltern, die den Raum zum Feiern hergerichtet haben, die netten Gespräche, die tolle Stimmung, trotz Wärme, Lautstärke und dem Regen draußen. Das Ausklingenlassen bei meinen Eltern, die Geschenkeschlacht am Abend, so kaputt und so dankbar sein. Das war Elins segensreiche Taufe.

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Wie wir mit dem Rad erst zum Sommerfest in Linus’ Kita gefahren sind, wo wir Oma Gisi getroffen haben. Und von dort direkt weiter zu Daniels Firmensommerfest. Warm war es. Und schön. Und Daniels White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren… Yum.

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Überhaupt, so viele schöne Stunden mit Familie und Freunden. Erste Geburtstage, zweite Geburtstage, 33te Geburtstage ;-) (ganz spontan gefeiert mit einem Pizzapicknick auf der Wiese hinter unserem Haus). Ein ganzer Tag mit Klara und Co. und später noch ein Abend, mit Sushi und Spaß. Playdates mit Anne, Maya und Emily. Ein Besuch bei meiner Großtante Moni. Und einer bei Opa Fridolin, damit Linus gucken kann, wo er so wohnt (nebst Eis und Kaffee und mit Urenkeln angeben). Cousinen-Tanten-Nichten-Schwester-Dates mit Lisa und Marie.

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Evas Brautbolero fertigstricken. Junas Geburtstagsgeschenk kaufen. Ein bisschen blöd krank sein. Ein sehr sehr tolles Buch lesen, nachdem es seit Monaten und Monaten auf meiner Aus-der-Bücherhalle-ausleihen-Liste stand und immer schon ausgeliehen war und jetzt stand es plötzlich einfach im Regal! Versuchen, es aufzusparen und doch so schnell durchlesen. Traurig sein, dass es nicht doppelt so dick war.

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Immer noch nicht zum Friseur gehen, obwohl es sein müsste. Manchmal echt an meine Geduldsgrenzen kommen und diese mit aufflackernder Riesenwut auch mal deutlich überschreiten. Mich fragen, wo eigentlich diese geduldige, zufriedene, liebe Mama hin ist, die ich mal war, und die ich viel lieber mochte. Aber eben auch: Linus eine Sonnenblume kaufen und ihn damit beim Kitaabholen überraschen. Flucht vor den Mücken in der Hahnheide bei einer Landpartie mit den lieben Schwiegereltern. Tragetucheinschlafspaziergang am Abend mit dramatischem Sonnenuntergang und Snickerseis von der Tankstelle zur Belohnung. Barmbek genießen. Vorsichtiges Zukunftsausgemale. Mein Baby knutschen, meinen kleinen Jungen knuddeln und meinen Daniel umarmen.

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Backen mit Linus: Apfel-Zimtschnecken

Geschrieben in Baking, Linus von Anna am 10. May 2017
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Linus und ich backen häufig zusammen, wir sind inzwischen ein gutes Team :-) Bei diesen Zimtschnecken hat er so ziemlich alles mitgemacht, sogar das Zerschneiden der Teigrolle am Ende kurz vorm Backen.

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Das Rezept ist aus der Living at home. Die Schnecken sind uns etwas fest geraten, ich weiß nicht, wieso. Aufgetoastet mit Butter als Frühstücksgebäck waren sie aber herrlich.

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Beim nächsten Mal werde ich sie direkt eng an eng ohne Papiermuffinförmchen aufs Blech setzen, damit sie saftiger bleiben - Zumal unsere Schnecken eh kaum in die Förmchen gepasst haben.

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Und ich werde sie entweder mit Hagelzucker bestreuen oder nach dem Backen mit nem Frosting bestreichen. Die Apfelstücke in der Füllung waren allerdings superklasse!

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Ein schöner Tag

Geschrieben in Baking, 100 Gründe für Hamburg, Cooking, Eating, Familie, Natur, Linus, Elin von Anna am 27. April 2017
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Ein Vormittagsspaziergang im Herzenswald. Auch im Frühling einfach zauberhaft! Uns sind ein Feldhase und, ziemlich nah dran, ein Rehbock begegnet. Auch freundliche Radfahrer, viele, viele Buschwindröschen und noch mehr Frühlingsgrün. Hier kann meine Seele so richtig auftanken. Und meine Begleitung war einfach zum Knutschen!

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Danach habe ich in Berne fürs Abendessen eingekauft und danach das gesündeste Mittagessen ever genossen. Zum Ausgleich habe ich später im Auto ne Möhre geknabbert. Außerdem ist das Detoxtee. Also.

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Elin ließ sich sehr gerne mit einem Löffel abspeisen. Seit zwei Tagen sitzt sie stolz wie Bolle richtig mit am Tisch! Diese neuen, ungeahnten Möglichkeiten!

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Ein bisschen NDR Kultur im Auto vor der Kita hören, während das Baby schläft und die Abholzeit noch nicht gekommen ist, war auch schön. Mein Ausgleich zu den ewigen Kinderhörspielen :-)

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Backen mit Linus, bevor Oma Gisi zu Besuch kommt und vorliest, Ball spielt und die Hängematte im Garten mit aufbaut. So kann ich später auch in Ruhe schnell Abendessen kochen. Klingt paradox, aber ich wette, so einige Eltern verstehen mich… Pasta mit grünem Spargel in Limettensahnesauce, getoppt von Parmaschinken. Supereinfach, superschnell, superlecker!

Die Muffins haben wir nach diesem Rezept gebacken und sie sind sehr lecker und prima fluffig geworden. Das Rezept kommt auf jeden Fall in den Wiederholungsordner :-) Ging vielleicht nicht ganz so schnell wie später das Abendbrot, aber es macht trotz aller Geduldsprobenmomente auch einfach Spaß, mit Linus zu backen. Wir sind schon ein eingespieltes Team!

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Ja, heute war einfach ein schöner Tag. Das wollte ich gern hier festhalten :-)

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