Right now…

Geschrieben in Familie, Baby, Linus, Gutes von Anna am 26. January 2018
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…staying up late due to birthday preparations. Exactly four years ago I was heavily in labour, so glad I was finally allowed into the Kreißsaal after so many hours with contractions, which weren’t “real”, as the midwifes told me. Yeah right, felt real to me ;-)

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It still took some long hours till our baby boy was really there, and I was so relieved and proud when I finally held him in my arms :-) It was a good birth. Still very thankful for that. And for so much more.

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2017

Offensichtlich ist es schon vier Jahre her, dass ich hier einen “richtigen” Jahresrückblick geschrieben hab. Ich glaube, das lag daran, dass ich mir als Thema für meine Rückschau gern die Dinge genommen hab, die ich in dem betreffenden Jahr das allererste Mal gemacht habe. Und das waren seit Linus’ Geburt einfach so unfassbar viele! Das scheint mich überfordert zu haben ;-)

Heute aber hab ich Lust, noch einmal auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Mal gucken, was ich 2017 so alles das allererste Mal getan oder erlebt habe :-)

Ich habe das erste Mal…
… Eva im Brautkleid gesehen. Und natürlich gleich ein Foto gemacht. Habt ihr mich im Spiegel entdeckt?

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… einen Anruf bekommen, in dem Lisa mir mitteilte, dass ich Tante geworden bin! Passenderweise während meines eigenen Rückbildungskurses (den ich übrigens zusammen mit Elin gemacht habe und sehr geliebt habe). Das war vielleicht aufregend! So eine Nichte ist schon was Tolles :-)

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… und natürlich war 2017 das Jahr der Mama-Baby-Dates mit Lisa und Marie :-)

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… in der Sternwarte Bergedorf gebruncht, zusammen mit Daniels Eltern. Das war unser Weihnachtsgeschenk an die beiden. Der Brunch dort ist wirklich sehr zu empfehlen, wenn man sich einmal etwas gönnen möchte :-) Das Café ist wunderschön und das Essen köstlich.

… Linus’ dritten Geburtstag gefeiert.

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… einen Wochenendtrip nur mit Klara (und Moni und Elin, hihi) nach Boltenhagen gemacht.

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Und weil ich wohl so von unserem Ferienhäuschen geschwärmt hatte, hatte ich das große Glück, bald direkt noch einmal hinfahren zu können. Zu meinem ersten Urlaub allein mit meinen Eltern und Kindern.

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…. und einen Kinderausflug zum Flughafen.

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eine Eule in die Kita gebracht.
… das Feuerwehrmuseum in Norderstedt besucht. Ich glaube, das war eins von Linus’ Jahreshighlights. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er seine Großeltern seitdem zweimal dazu gebracht, nochmal mit ihm dorthin zu fahren :D

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… einen Reisepass für Elin ausstellen lassen.
… für eine Frühlingswoche auf Mallorca gepackt. Was noch so einige erste Male bot: Das erste Mal mit Kind/ern fliegen, das erste Mal diese wunderschöne Insel besuchen, das erste Mal “Sommerurlaub” im März z.B. Diese Reise war nach den zum Teil sehr anstrengenden Wintermonaten sehr sehr nötig und einfach traumhaft. Sie hat uns ganz viel Sonnenlicht und Seelenfreude tanken lassen.

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….den Geburtstag meines Patenkinds Emily gefeiert.

…Besuch von meiner Freundin Elli mit ihrem Sohn Henrik bekommen. Den hatte ich bis dahin nur einmal sehr versteckt kennenlernen dürfen:

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… zusammen mit meiner Tante Claudia einen Ausflug zu Hagenbecks gemacht. Das war ein sehr schöner, sonniger Tag :-) Daniel, Elin und Linus waren natürlich auch mit.

… Daniel direkt nach der Arbeit zu einem Spielplatzpicknickabendbrot abgefangen.

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… den 60. Geburtstag meiner Tante in Nordhorn gefeiert, mit einem wunderbaren Familienwochenende.

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… das zoologische Museum Hamburg besucht.

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… im spajz gegessen. Etwas, das ich dieses Jahr unbedingt öfter machen sollte.

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… ebenfalls zum ersten Mal getestet und für absolut wiederholungsbedürftig befunden: Die Eiskantine

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…eine Einladung für Elins Taufe entworfen (und dann glatt bei der ersten Bestellung das DATUM vergessen! Oh Mann.)

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… mit Linus und Elin zusammen meine Großtante Moni besucht

… mit elf Leuten eine Woche Urlaub in einem Ferienhaus mit nur einem Klo gemacht ;-)
Das war - ganz nebenbei - auch der erste Familienurlaub mit Elin und Marie.

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… eine Fledermaus in meinem Ferienhaus gefunden

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… mit Elin das Auto in die Autowerkstatt gebracht und danach meine Tante Claudia in ihrem wunderschönen Garten besucht.

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… für alle meine Geburtstagsgäste einfach mal Pizza beim Italiener besorgen lassen.

… meine Freundin Kerstin in ihrer Wohnung in der Schanze besucht

… Papas Geburtstag im Singin’ Tapas gefeiert, mit Regenmusik auf dem Dach der überdachten Terrasse

… Eva und Tim zur Hochzeit gratuliert

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… und zwar gleich zweimal ;-)

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Sehen sie nicht toll aus?

… festgestellt, dass Lichtschalter im Kopfteil eines Hotelbetts eher doof sind. Aus Gründen.

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… das spanische Festland besucht. Und durfte da wundervolle zwei Wochen mit meinen drei Lieblingsmenschen verbringen, an einem himmlisch friedlichen Ort.

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… zwei Kinder von unseren Superbabysittern (a.k.a Oma und Opa) betreuen lassen, um gemeinsam mit Daniel auf Melanies Geburtstagsparty zu gehen.

… Und weil das so gut geklappt hat, kam dann schon das nächste Erste Mal: Daniel und ich haben gemeinsam ein Konzert in der Elbphilharmonie besucht. Davon gibt es leider kein Foto. Aber ich kann euch versichern: Wir sahen toll aus! ;-) Und das Konzert war ganz wundervoll.

… ein Wochenende mit Lisa und Eva in Hahnenklee verbracht. Und so schön fanden wir es im Harz, dass wir unsere Familie gern dorthin zum nächsten Familienurlaub hinlocken wollen.

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… mit Linus (und Elin im Schlepptau) in der Kita eine Laterne gebastelt. Wer das ohne Stresspickel schafft, ist gut ;-)

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… mit Freunden einen privaten Laternenumzug organisiert.

… an einem gar köstlichen Thanksgiving-Essen bei meinen Pateneltern teilgenommen. War das lecker! Wir haben den Pumpkin Pie beigesteuert.

… das tolle Café Entenwerder 1 besucht.

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…den coolen Spielplatz in der Hafencity getestet. Hier müssen wir unbedingt nochmal bei wärmeren Wetter hin.

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… Linus bei einem Ikea-Besuch auf seinen Wunsch im Smaland abgegeben. Und Elin, statt sie im Bollerwagen zu ziehen, diesen schieben lassen.

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… noch ein für mich neues Café entdeckt: das pantarin in Barmbek
Hier habe ich mir mehrmals nach meinem Rückbildungskurs leckere Panini gekauft. Aber auch das Frühstück und der Kuchen sind zu empfehlen.

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… Klara bei ihrer Firmung begleitet. Und später mit Linus die Tulpenzwiebeln eingepflanzt, die wir als Gastgeschenk bekommen haben.

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Dazu kamen viele weitere erste Male, und natürlich viele, viele nicht erste Male, die das letzte Jahr ebenfalls zu einem reichgefüllten gemacht haben. Ich freue mich schon auf das vor uns liegende, auch wenn es jetzt noch so einige unbekannte “weiße Flecken” aufweist, die mich im Moment noch etwas unruhig machen. Aber das wird schon!

Am 4.10.2016…

Geschrieben in Daniel, 100 Gründe für Hamburg, Familie, Baby, Mutterschutz 2016, Elin, Gutes von Anna am 04. October 2017

…bin ich, nach einem absolut unauffälligen CTG ohne erkennbare Wehentätigkeit (ich saß dabei in einem Kreißsaal und dachte: “Toll, jetzt sitz’ ich hier im Kreißsaal rum und krieg kein Kind”) und nach der Frage des Arztes, wie lange ich denn so übertragen wolle (ich war gerade an Tag 6 nach dem errechneten Geburtstermin und meinte dann, so lange, wie es halt geht!) hier spazieren gegangen:

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Das Wetter war fantastisch, Wehen nonexistent.

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Zwei Stunden später, so gegen 16 Uhr, im Wohnzimmer meiner Schwiegereltern, hatte ich so ein komisches Ziehen im Unterbauch. Meine Schwiegermutter meinte nur: “Schau doch mal, ob das regelmäßig kommt!” Kam es. Alle 20 Minuten. Hä? Ich dachte, ich merke Wehen immer nur im Rücken.

Also hab ich Linus noch entspannt ein Salamibrot essen lassen, mich nach hause fahren lassen (so ne Wehe beim Autofahren stellte ich mir ungünstig vor), meiner Mama Bescheid gesagt, dass wir ganz ganz eventuell vielleicht irgendwann heute Nacht einen Babysitter für Linus brauchen würden. Also eher nicht. Hab mit Daniel gegen 20 Uhr Lasagne gegessen (”Schließlich wird das ja jetzt noch eeeewig dauern! Vielleicht ist es ja auch wieder nur falscher Alarm…Beim letzten Mal hab ich so wenig gegessen, ich war völlig kaputt danach”), um halb neun ins Bett gelegt. Bin müde geworden. Nach zwanzig Minuten kam…nix. Also doch nur falscher Alarm. Hab ich mir doch alles nur eingebildet. Ach Mann.

Dann waren 30 Minuten um. Und eine heftige Wehe trieb mich innerhalb von Sekundenbruchteilen in den Stand und zum Tönen. Hups. Das ist ja doch ganz schön doll. Wie soll denn das jetzt noch 10 Stunden funktionieren? Linus’ Geburt hatte 28 Stunden gedauert, ich war also auf einen Marathon vorbereitet.

Um halb zehn hab ich meine Mama angerufen und ihr gesagt, dass sie ja mal laangsam kommen könne, sie könne ja auf dem Sofa schlafen, falls wir doch irgendwann nachts los müssten. Um kurz nach zehn war sie da und ich habe sie direkt ins Schlafzimmer zum Schlafen geschickt. Denn ins Bett legen würde ich mich sowieso nicht mehr. Die Wehen kamen alle acht Minuten. Ich war längst nicht so “Zen” wie bei Linus’ Geburt. Eine Lampe, die Daniel irgendwann anknipste, schaltete ich kommentarlos sehr nachdrücklich wieder aus. Beim Tönen musste ich mich selbst innerlich zurechtweisen, sich da jetzt auch mal drauf zu konzentrieren und nicht auf das, was weiter unten los war. Zwischen den Wehen sagte ich dem Baby, dass das ja alles super sei, die Wehen würden uns helfen und sie dürfe jetzt gerne kommen. Irgendwie musste ich mich ja auch selber überzeugen ;-)

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Etwa um halb elf bat ich Daniel, unsere Beleghebamme anzurufen. Sie wollte - natürlich ;-) mit mir sprechen. Daniel versuchte, mir während einer Wehe das Telefon anzudrehen. Ha! Lustig! Als ob ich dabei sprechen könnte! Aber nach der Wehe erklärte ich Gode ganz entspannt, dass ich nur zur Sicherheit langsam ins Krankenhaus fahren wolle, sie könne sich ja Zeit lassen, die Arme, die gerade erst von einer langen Geburt nach hause gekommen war. Ihr Kommentar: “Ich trinke jetzt einen Espresso und dann sehen wir uns gleich im Kreißsaal.”

Auf dem kurzen Weg zu unserem Auto hatte ich auch eine Wehe und habe irgendwelche vorbeikommenden Menschen sicher ziemlich erschreckt. Die Wehen kamen jetzt plötzlich alle drei Minuten und wir hatten noch 20 Minuten Autofahrt ins Amalie-Sieveking-Krankenhaus vor uns. Im Auto sagte ich zu Daniel: “Müssen da nicht so Pausen zwischen den Wehen sein? Wo es nicht wehtut? Das sind jetzt so Wehen, wie ich sie bei Linus vor den Presswehen im Kreißsaal hatte…” Von ihm dazu nur ein Seitenblick vom Fahrersitz…

Vom Auto bis zur Krankenhaustür: 3 Wehen. Schnell durch die Notaufnahme gerannt, vor der Fahrstuhltür geflucht, Daniel angekündigt, dass ich das sicher noch öfter tun würde. Im Fahrstuhl: Noch ne Wehe. Dann nur noch raus aus dem Fahrstuhl, rein in den Kreißsaal. Zum Glück war Gode auch schon da. Irgendwie haben wir es geschafft, meine Hose auszuziehen und mich aufs Bett zu bekommen. “Ich muss dich jetzt noch mal kurz untersuchen… Am besten zwischen zwei Wehen” Haha! Viel Glück! “Was glaubst du, wie weit der Muttermund geöffnet ist, Anna?” - “Was weiß ich denn, sags mir einfach!” (Es war mir ehrlich gesagt, herzlich egal. Ich hatte nicht eine Sekunde lang über den sich doch öffnen müssenden Muttermund nachgedacht. Ich wusste nur, dass das Baby jetzt irgendwie schon kommen würde. Er war dann auch vollständig eröffnet. Nach nicht mal vier Stunden “anständiger” Wehen!

Ich kniete mich aufrecht auf das Bett und hielt mich am Kopfteil fest. Was war das denn für ein Mistbett? Das hatte ja gar keine vernünftigen Griffe zum Festhalten! Jetzt sollte ich ruhig mal pressen, wurde mir gesagt. Ok, kann ich machen. Pressdrang in dem Sinne hatte ich bei beiden Geburten nicht. Wow, das war heftig. Bei Linus habe ich die Presswehen als einfach nur erleichternd empfunden, weil ich wusste, es ist fast geschafft, nach den vielen, vielen Stunden. Die hier aber waren schon schmerzhaft. Aber auch gut! Eine Presswehe: Ich merkte richtig, wie das Köpfchen kurz davor stand, geboren zu werden. So ein brennender Druck. Bei der nächsten: Das Köpfchen war da! O-Ton Gode: “Das Köpfchen ist da! Oh guck mal, Daniel, wie niedlich sie ist!” Dritte Presswehe: Elin glitt in einer drehenden Bewegung heraus. Das war schon cool, das so genau zu merken! Bei Linus hab ich das definitiv nicht so gespürt.

Und dann war sie da! Nach weniger als 15 Minuten im Kreißsaal! Um 23:49 Uhr, um genau zu sein. Als ich nur kurze Zeit später dann da lag, mit ihr auf der Brust, schaute ich Daniel nur an und sagte so etwas wie: “Wow. Wie, sie ist schon da? Ich dachte, das geht hier noch Stunden!” Wir konnten beide gar nicht fassen, dass sie wirklich schon da war! Ich war aber auch so froh, dass es vorbei war. Viel länger hätte ich auch keine Lust mehr gehabt. Es war schon genau richtig so.

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Und weil alles so schnell ging (und bestimmt wegen der Lasagne ;-)) war ich nicht einfach nur absolut zufrieden und erschöpft und erleichtert und stolz auf mich, wie ich es nach den vielen Stunden bei Linus’ Geburt gewesen war. Nein. Da war einfach noch mehr Energie übrig: Ich wurde regelrecht geflutet von Glück.

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Was für eine Geburt. Das hätte nicht meine erste sein dürfen. Das wäre einfach zu schnell, zu heftig gewesen. Ich glaube, da wären mein Körper, mein Herz und mein Verstand nicht mitgekommen. Aber für die zweite war sie perfekt. Dafür bin ich sehr dankbar. Ja, für meine Geburtserlebnisse, für meine Kinder, für Daniel an meiner Seite und die anderen Menschen, die um mich waren und es mir ermöglicht haben, diese Geburten auf die für mich richtige Weise zu erleben.

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Heute

Geschrieben in nur so, Boston, Daniel, Crafting, Freunde, Eva, Baby, Linus, Mutterschutz 2016, Elin, Gutes von Anna am 16. August 2017

… hatte Elin kolossal viel Spaß in Milas Planschbecken.

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… hab ich mich gefreut, dass Linus einfach mal ein bisschen nackig rumrennen und den Sommer genießen konnte, im Garten von Katy und Felix (wo wir jetzt regelmäßig einfallen und die Kinderzahl hochtreiben).
… musste ich ewig weit weg von zuhause parken. Aber dann hat Linus sich in die Karre gesetzt und Elin auf den Schoß genommen und supergut festgehalten und das war so niedlich und deswegen war es gar nicht schlimm.
… habe ich mich sehr aufraffen müssen, um abends trotz Müdigkeit noch zum Yoga zu gehen. Und dann war es wirklich eine schöne Stunde, auch wenn es mich ein bisschen wehmütig macht, dass sie fast schon im Dunklen endete. Aber dafür leuchteten die Kerzen umso schöner.
… durfte ich noch schnell ein Foto von dem Kleid machen, das ich für Marie gemacht hab. In Schwedenfarben natürlich!

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…riecht die Abendluft schon so anders. Der Herbst schleicht heran! Eigentlich finde ich das nie schlimm, denn ich liebe den Herbst. Aber dieses Jahr geht es mir doch ein bisschen zu schnell. Die Babymonate fliegen nur so dahin! Kann es nicht noch viel länger Sommer sein, bitte?
… hat mich plötzlich so ein ganz dolles Glücksgefühl geflutet, als ich mein Babymädchen vom Wickeltisch gehoben hab und sie sich mit ihrer weichen, weichen Haut an meinen Arm geschmiegt hat. Endorphinausschüttung is real!
… fand ich Linus’ Essenswunsch erst so mitteltoll. Und hab dann doch selbst ganz viel Tomatensoße zu meinen Pellkartoffeln gegessen ;-)
… blühen die Husarenknöpfchen in unserem Blumenkasten so schön.
… liegt hier wunderschön gefaltete Wäsche auf dem Sessel. Ich war’s nicht.
… musste ich beim Yoga wieder ganz viel zurückdenken an genau diese Zeit letztes Jahr, als ich mit dickem Kugelbauch herumgelaufen bin. Und an die Geburt. Ob die Beckenbodenübungen schuld waren? ;-) Na, und die liebgewonnenen Mantren, die ich auch im Schwangerschaftsyogakurs gesungen habe.
… bin ich dankbar, dass ich Daniel hab.
… ist mir klargeworden, wie nah Evas und Tims Hochzeit schon ist!
… hab ich Linus wieder beim Schaufelsurfen in der Kita zugeguckt und mich gefreut, wie viel Spaß er dabei hat.
… habe ich, wie immer um diese Zeit, wenn dieser besondere Geruch in der Luft liegt, an meinen Monat 2006 in Boston zurückgedacht.
… weht gerade schöne Musik aus dem Stadtpark zu uns herüber.
… wollte ich so gern ein paar Momente und Gedanken hier notieren. Hab ich ja jetzt :-) Ein kleines Bisschen das Glück festhalten.

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Mein Juli

Geschrieben in Daniel, Crafting, Baking, Reading, Familie, Freunde, Natur, Baby, Linus, Elin, Gutes von Anna am 06. August 2017
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Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt: Die Bilder sind nicht aus dem Juli, sondern aus dem Juni. Der Rest der ersten, herrlichen Familienurlaubswoche :-) Aber stimmungstechnisch passen die ganz gut zu dem, was ich hier heute schreibe.

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Schühchen stricken, Gästelisten schreiben, Röckchen nähen, Outfits shoppen, zusammenstellen und überlegen für die Kinder und mich, mit meiner Schwiegermama grübeln, wie sie das Taufkleid ändern kann, damit es Elin passt, Taufgespräch mit einem sehr entspannten Diakon. Liedzettelgestaltung und Planungsdetails einen ganzen Abend lang mit Daniel, Lieder üben, sich vorfreuen. Doch ein bisschen ziemlich aufgeregt sein, die von Eva gestaltete Taufkerze bewundern, mich über die vielen lieben Menschen freuen, die in die Kirche strömen, die Wärme in der Kirche mit einem bei jedem Lied mitwippenden Baby im Arm und dem Klammeräffchen Linus am Bein, die herzerwärmenden Wünsche, unsere liebsten Menschen um uns. Das fantastische Buffet, das unsere Gäste mitgebracht haben, die Scharen von Kindern, unsere wunderbaren Eltern, die den Raum zum Feiern hergerichtet haben, die netten Gespräche, die tolle Stimmung, trotz Wärme, Lautstärke und dem Regen draußen. Das Ausklingenlassen bei meinen Eltern, die Geschenkeschlacht am Abend, so kaputt und so dankbar sein. Das war Elins segensreiche Taufe.

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Wie wir mit dem Rad erst zum Sommerfest in Linus’ Kita gefahren sind, wo wir Oma Gisi getroffen haben. Und von dort direkt weiter zu Daniels Firmensommerfest. Warm war es. Und schön. Und Daniels White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren… Yum.

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Überhaupt, so viele schöne Stunden mit Familie und Freunden. Erste Geburtstage, zweite Geburtstage, 33te Geburtstage ;-) (ganz spontan gefeiert mit einem Pizzapicknick auf der Wiese hinter unserem Haus). Ein ganzer Tag mit Klara und Co. und später noch ein Abend, mit Sushi und Spaß. Playdates mit Anne, Maya und Emily. Ein Besuch bei meiner Großtante Moni. Und einer bei Opa Fridolin, damit Linus gucken kann, wo er so wohnt (nebst Eis und Kaffee und mit Urenkeln angeben). Cousinen-Tanten-Nichten-Schwester-Dates mit Lisa und Marie.

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Evas Brautbolero fertigstricken. Junas Geburtstagsgeschenk kaufen. Ein bisschen blöd krank sein. Ein sehr sehr tolles Buch lesen, nachdem es seit Monaten und Monaten auf meiner Aus-der-Bücherhalle-ausleihen-Liste stand und immer schon ausgeliehen war und jetzt stand es plötzlich einfach im Regal! Versuchen, es aufzusparen und doch so schnell durchlesen. Traurig sein, dass es nicht doppelt so dick war.

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Immer noch nicht zum Friseur gehen, obwohl es sein müsste. Manchmal echt an meine Geduldsgrenzen kommen und diese mit aufflackernder Riesenwut auch mal deutlich überschreiten. Mich fragen, wo eigentlich diese geduldige, zufriedene, liebe Mama hin ist, die ich mal war, und die ich viel lieber mochte. Aber eben auch: Linus eine Sonnenblume kaufen und ihn damit beim Kitaabholen überraschen. Flucht vor den Mücken in der Hahnheide bei einer Landpartie mit den lieben Schwiegereltern. Tragetucheinschlafspaziergang am Abend mit dramatischem Sonnenuntergang und Snickerseis von der Tankstelle zur Belohnung. Barmbek genießen. Vorsichtiges Zukunftsausgemale. Mein Baby knutschen, meinen kleinen Jungen knuddeln und meinen Daniel umarmen.

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Na gut.

Geschrieben in nur so, Learning, Baby, Linus, Elin von Anna am 26. July 2017

Ich gebe es zu. Ein kleines Bisschen ähnlich sehen sich die beiden doch.

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