Mittwoch, 31.8.

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Eating, Freunde, Restaurants in Hamburg, Baby, Mutterschutz 2016 von Anna am 31. August 2016
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Einmal quer durch die Stadt zu einer wundervollen Lomi-Massage, geschenkt von lieben Freunden. Mit so einer Massage habe ich mich schon in der Schwangerschaft mit Linus entspannt und auf die Geburt eingestimmt. Danach mit kleinen Umwegen und Baumhausfunden (da würde ich mein Kind ja nicht draufklettern lassen! ;-) zu einem herrlichen Mittagessen in der Alpenkantine. Ich hätte alles von der Karte essen mögen, aber meine Mangoldknödel mit Mangold-Rosinen-Gemüse und Salat waren auch wirklich eine hervorragende Wahl. Hier möchte ich bald nochmal hin. Dann wieder quer durch die Stadt zurück zur Kita. Jetzt bin ich so wohlig-samtig massageentspannt und hoffe, der Nachmittag wird auch noch schön.

Morgen Vormittag muss ich mich dann mal um so was Vernünftiges wie Elterngeldantrag und Unterlagen zur Geburtsanmeldung kümmern…

Ein altbekannter Spielplatz…

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Freunde, Natur, Linus, Mutterschutz 2016 von Anna am 27. August 2016

… neu entdeckt.

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Linus und ich haben heute mehrere Stunden auf dem Spielplatz an den Alsterwiesen verbracht und können diesen nur wärmstens empfehlen! Superviel Platz, schöne Spielgeräte, die auch für Linus spannend sind, Schatten, alte Bäume, die Alster zum Stöcke-Reinwerfen direkt nebenan, ein Kiosk mit Klo und nicht zu überlaufen. Da müssen wir unbedingt bald nochmal hin. Am besten mit Daniel dann. Diesmal hatten wir aber auch nette Gesellschaft von Mila und Katy :)

Rezept für einen schönen Abend

Geschrieben in Daniel, 100 Gründe für Hamburg, Eating, Baby, Linus, Mutterschutz 2016 von Anna am 26. August 2016
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Man nehme:

- einen heißen Spätsommertag, der in einen von diesen perfekten lauen Sommerabenden überzugehen verspricht

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- ein paar Weintrauben, Melone, Möhrensticks, Käsestückchen, leckeres Brot, etwas zu trinken, eine Picknickdecke und ein paar Kissen

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- Mann und Kind

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- ein Auto, um zehn Minuten zur Außenalster zu fahren und dort direkt an der richtigen Stelle einen Parkplatz zu bekommen

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- ein bisschen Unvernunft, weil das Kind eigentlich früher ins Bett müsste…

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Fertig!

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(Mutterschutz-Tagebucheintrag für Donnerstag, den 25.8. :-)

Mutterschutz - so etwas wie ein Tagebuch :-)

Geschrieben in Daniel, Crafting, Drawing, 100 Gründe für Hamburg, Natur, Baby, Linus von Anna am 26. August 2016

Auch wenn der Alltag schwanger mit dem dicken Bauch doch schon recht beschwerlich sein kann, so ca. fünf Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, genieße ich diese letzte Zeit des Wartens und Krafttankens doch sehr. Eigentlich warte ich auch gar nicht so doll, sondern lebe sehr im Jetzt. Ich muss mich des öfteren selbst ermahnen, gerade die Vormittage auch wirklich zum Krafttanken zu nutzen, denn, das sind ja “nur” etwa 4 Stunden, die ich “ganz für mich” habe, weil Linus in der Kita ist. Nachmittags sind wir natürlich dann wieder zu zweit, ich und der Schnackmann. Da heißt es, schöne und nötige Dinge gut miteinander abzuwägen und nicht in allzu großen Haushaltsaktionismus zu verfallen :-) Zwar fände ich es schon cool, wenn ich die zwei drei Kisten, die von der Schlafzimmerumräumaktion noch rumstehen, mal eben in den Keller tragen könnte, aber Schubladen umräumen und Platz schaffen für Babystrampler und Erstlingsausstattung reicht meist schon, um meine Energie ganz gut aufzubrauchen. Auch wenn ich wirklich recht faul sein kann, Einkaufen und Wäsche waschen muss man ja irgendwie trotzdem ab und zu.

Allerdings ist Hamburg seit diesem Mittwoch mit Temperaturen um die 30°C gesegnet, da muss ich ja schon aus gesundheitlichen Vernunftsgründen (amtliche Warnung vor Hitze! Wer hat denn sowas schon mal gehört?!) ganz langsam machen ;-)

Trotzdem schaffe ich es manchmal noch ganz gut, mich zu den schönen Dingen aufzuraffen, denn die erfordern natürlich auch ein bisschen Kraft. Aber Seele-Auftanken ist ja auch sehr wichtig.

Zum Beispiel am Mittwoch. Da war mein Tag schön gefüllt:

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Gegen neun habe ich Linus in der Kita abgegeben. Da ich mir danach in einem Laden eine potenzielle neue Kamera anschauen wollte (meine ist im Urlaub kaputtgegangen ;-( ), musste ich bis zehn noch etwas Zeit rumkriegen. Ich bin mit dem Auto fünf Minuten weiter weg gefahren und habe dann eine herrliche Zeit beim Spazieren, wilde Brombeeren- und Blumenpflücken verbracht. Als es etwa zehn war, wollte ich dann auf dem Weg zum Elektronikmarkt nur schnell bei einem Kindersecondhandladen vorbeigucken. Eigentlich brauchte Linus Schuhe… Aber dann habe ich was anderes Niedliches für das Baby gefunden, und weil mir genau ein Euro fehlte, bin ich einmal über die Straße zu Lisa und Basti getingelt und habe sie angepumpt. Tja, kaum zwei Stunden war ich dann wieder im Secondhandladen… :-)

Dann habe ich auf dem Weg kurz was gegessen, um im Laden feststellen zu dürfen, dass bei der einen Kamera, die ich mir nun angucken wollte, der Akku leer war. Äh ja. Na gut, wenigstens konnte ich Batterien für Linus’ Kinderküche kaufen. Um halb zwei hab ich den Küchenbesitzer in der Kita abgeholt und nach einer kurzen Pause zuhause konnte ich ihn dann zu einem Ausflug nach Winterhude locken. Wir fahren zu einem Eiscafé, mit dem Auto und ganz viel Wind! Anders war es bei den Temperaturen in unserem unbeklimaten Auto auch nicht zu ertragen :-)Nachdem wir tatsächlich einen Parkplatz gefunden hatten, sind wir zur Eisdiele gelaufen und haben uns dann auf die Bank vor dem Porzellanfräulein gesetzt. In dem Laden hatten Eva und ich genau eine Woche vorher einen wirklich ganz und gar herrlichen, für mich regelrecht meditativen Nachmittag verbracht und nun wollte ich die fertig gebrannten Früchte unserer Arbeit abholen. Aber vorher saßen wir eine ganze Weile auf der Bank, denn zum Glück isst Linus gerne langsam, sodass seine Mama zu einer Schattenpause “gezwungen” war.
Der Spielplatz in der Nähe war uns beiden etwas zu wühlig, also sind wir lieber nach hause gefahren. Linus war offensichtlich auch schon ganz schön kaputt, denn nach einem kapitalen Heulwutanfall mit für mich nur sehr bedingt nachvollziehbarem Auslöser hat er sich gegen viertel vor sechs quasi selbst ins Bett gebracht.

So hatten Daniel und ich einen ziemlich ruhigen Abend, den wir auch genutzt haben, um über Babynamen zu sprechen… :-)

Linus ist gegen halb neun nochmal aufgewacht und wollte gleich aus der “schönen bunten Schüssel” Müsli essen. Hach, das fand ich natürlich cool, dass ihm meine Schüssel so gut gefällt, auch wenn ich sie ja eigentlich für mich bemalt habe. Nach etwa einer Stunde konnten wir ihn dann auch zum Weiterschlafen überreden. Viel länger war ich dann auch nicht mehr wach. Nur Daniel, der hat mir fleißig mein neues Handy eingerichtet. Glück gehabt!

Havelberg - noch ein tolles Ausflugsziel in der Prignitz

Geschrieben in Daniel, Eating, Familie, Travelling, Linus von Anna am 22. August 2016
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An dem Wochenende, an dem meine Mama uns in unserem Urlaub besucht hat, sind wir mit ihr nicht nur auf die Kyritzer Insel gefahren, sondern haben auch einen Ausflug nach Havelberg gemacht. Ein bisschen hatte ich gehofft, dort ein nettes Wollgeschäft zu finden, aber vor allem wollte ich den alten, 1170 geweihten Dom anschauen. Das Wollgeschäft hatte leider zu, aber die Dombesichtigung war toll.

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Ich liebe es, in solch alten Kirchen Details zu entdecken und einfach den Hauch der Jahrhunderte zu spüren, wenn ihr wisst, was ich meine.

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Wir hatten einen sehr schönen Tag in diesem hübschen Städtchen, das zum Beispiel mit einem supertollen Spielplatz mit bester Aussicht auf Wasser und Altstadt aufwartet.

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Aber nicht nur das haben wir dort entdeckt, sondern auch Turmfalken, Riesenraupen,

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schmale Gässchen,

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hübsche Spazierwege und ein Café mit absolut fantastischem Essen.

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Wer nach Havelberg kommt, sollte sich das Bilderbuchcafé auf gar keinen Fall entgehen lassen! Wir konnten “nur” auf die Mittagskarte und das selbstgemachte Eis zugreifen und waren wirklich alle sehr begeistert.

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Havelberg ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, finden wir!

Eine sehr leckere Zwiebelkäsetarte

Geschrieben in Cooking von Anna am 18. August 2016
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Wirklich zu empfehlen! Durch die frische Creme-fraiche-Eier-Creme mit leichter Zitronennote entfalten sich alle Aromen einzeln, ohne so schwer zu wirken, wie es manchmal bei traditionellen Zwiebelkuchen der Fall ist.

Dann noch Sonnenblumen auf den Tisch und man wähnt sich fast im Frankreichurlaub ;-)

So gehts (nach einem Rezept aus der “Living at home”):
(Für zwei bis 4 Personen)
250g Mehl
Salz, schwarzer Pfeffer
3 Eier
120 g weiche Butter
10-12 kleine rote Zwiebeln
2 EL Olivenöl
100 ml Portwein (geht auch mit kräftigem Rotwein)
2 Lorbeerblätter
20 g Creme fraiche
abgeriebene Schale von einer Biozitrone
gehackte Blättchen von vier Stielen Oregano
150 g Blauschimmelkäse
Springform, etwa 26 cm Durchmesser

Mehl mit 1 TL Salz vermischen. 1 Ei mit 1 TL kaltem Wasser verquirlen. Zusammen mit der weichen Butter zum Mehl geben, alles zu einem glatten Teig verkneten (erst mit den Knethaken, dann mit der Hand). Am besten direkt auf dem Backpapier rund ausrollen und dann in die Form legen, einen kleinen Rand hochziehen. Alles 30 Minuten kaltstellen.

Zwiebeln schälen und in 2 cm dicke Ringe schneiden, im heißen Öl in einer Pfanne glasig dünsten, Portwein und Lorbeer hinzufügen, alles mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt etwa 3 Minuten köcheln, dann offen einkochen, bis die Flüssigkeit fast weg ist. Lorbeer entfernen.

Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Creme fraiche, 2 Eier, Oregano, Zitronenabrieb verrühren, würzen. Auf den Teig geben, verstreichen, Zwiebeln darauf verteilen. Käse zerbröckelt darüber geben. Auf der untersten Schiene ca. 30 Minuten goldbraun backen.

Etwas abkühlen lassen und genießen!

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