Handmade Christmas, Part II

Geschrieben in Crafting, Freunde von Anna am 24. January 2016

Zum Ausgleich für meinen letzten Post gibt es heute viele Bilder und wenig Worte. Nachdem ich Juna Freitagabend endlich mein Weihnachtsgeschenk geben konnte, kann ich euch auch zeigen, was ich für sie genäht habe:

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Eine kleine Federtasche aus einem Stoff, den ich für die kleine Pferdefreundin extra im Internet bestellt habe. Normalerweise kaufe ich Stoff lieber offline, damit ich ihn vor dem Kauf im Original sehen und fühlen kann. Aber ich habe bei meinen Weihnachtseinkaufstripps einfach keinen (schönen) Pferdestoff gefunden. Den hier fand ich allerdings so toll, dass ich ihn dann doch online bestellt habe. Die zur Auswahl stehenden Farben waren nicht ganz so meins, aber das Motiv gefällt mir einfach so gut, dass ich mich inzwischen auch mit der Farbe angefreundet habe :-) Falls den mal jemand suchen wollen sollte: Der Stoff heißt “Michael Miller Wee Wander Summer Ride Melon”, Designerin ist Sarah Jane (in der Kollektion gibt es noch andere sehr niedliche Motive). Den Futterstoff habe ich aus dem unermesslichen Stoffvorrat meiner liebsten Schwiegermutter erschnorrt, genauso wie den Reißverschluss. Da habe ich echt eine sehr gute Quelle…

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Die Anleitung für das Täschchen ist von hier, ich habe es allerdings in der Größe etwas angepasst, damit auch möglichst viele Pferde draufpassten. Deswegen galopieren die auch so wild nach schräg unten… Anders hätte es nicht gepasst.

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Den inneren Stoff habe ich noch mit der Hand etwas festgenäht, damit er sich nicht im Reißverschluss verfängt. Dazu gab es Buntstifte, die die Farbe verändern, wenn man sie mit Wasser vermalt. Die hab ich selber und find sie irgendwie so cool, deswegen habe ich lange danach gesucht und sie schließlich - online bestellt. Und ein Pferdehof-Spiel-Sticker-Buch, das ich mehr zufällig bei der Suche nach einem Malbuch gefunden habe und das bei Juna dann die größte Begeisterung ausgelöst hat. Weil, “Amelie hat auch so eins, nur ein anderes!” Alles klar :-)

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Alles in allem ein sehr schönes kleines Projekt, das mir in allen Stadien (ausdenken, Material beschaffen, nähen und verschenken) sehr viel Freude gemacht hat.

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Ein ganz normaler Tag :-)

Geschrieben in nur so, Daniel, Linus von Anna am 19. January 2016

7:15 Uhr: Ups, schnell aufstehen, ich wollte doch noch duschen! Mit nem kleinen Liedchen auf den Lippen geht das ganz fix.
7:40 Uhr: Ich versuche Linus und Daniel zu motivieren, schnell aufzustehen. Dann wickle und ziehe ich Linus an, während Daniel den Frühstückstisch zuende deckt. Zwischendurch ist Linus sehr erbost, dass er jetzt gleich nicht “Maus gucken” darf. Oft darf er das morgens so fünf bis zehn Minuten, aber heute sieht es eng aus. Ich sage ihm, dass er nachher etwas gucken darf, wenn ich ihm Jacke, Schneehose und Co. anziehe.
So gegen fünf vor acht sitzen wir dann am Frühstückstisch. Linus kniet auf einem großen Stuhl, das findet er im Moment ganz toll und es klappt auch meistens gut. Daniel und ich sind recht schnell fertig, aber wir versuchen, Linus in Ruhe frühstücken zu lassen. Ist ja auch eigentlich gesünder, langsam zu essen ;-)

8:19 Uhr: Gut, dass ich gestern abend schon meinen Rucksack mit Büroproviant gepackt habe. Jetzt schnell noch Linus in die gefühlt hundert Schichten reinwurschteln, denn ich habe beschlossen, trotz der -4°C mit dem Rad zu fahren. Daniel räumt den Frühstückstisch ab (diese beiden Konstanten, Linus antüddeln und Frühstückstisch teilen wir uns morgens immer wechselseitig auf). So, jetzt selbst die ganze Fahrradbekleidung anziehen (Schuhe, Stulpen, Daunenmantel, Warnweste, Schal, Handschuhe - warte, wo hat Linus meinen einen Handschuh hingeschleppt??! Mist, dann muss ich andere, dünnere nehmen. Unten im Fahrradkeller warten noch Mütze, Helm und zusätzlicher Schlauchschal auf mich.). Verabschiedung von Daniel, der bestimmt ganz froh ist, dass er mit seiner dicken Erkältung heute das Auto nehmen kann.

Natürlich will Linus die zwei Treppen allein runterklettern. Find ich ja auch gut… Dann noch Fahrrad abschließen, inklusive Anhänger rückwärts durch die sehr knapp passende Tür nach draußen schieben, Linus im Anhänger festschnallen und mit der Fleecedecke zudecken (Warum, warum muss immer dieses blöde Lammfell runterrutschen, auf dem er sitzt? Und warum gehen diese vermaledeiten Druckknöpfe vom Verdeck nur ohne Handschuhe zu? Argh). Los!

Kurzer Check der Kirchuhr beim Vorbeifahren: 8:45 Uhr, das wird knapp. Trotzdem fahre ich die schöne Strecke durchs Kleingartengelände, inklusive steile Fußgängerbrücke über die U-Bahngleise, wo ich mein Gespann hoch und runterschieben muss. Weil: der Himmel ist da so viel besser zu sehen und der sieht heute morgen so schön aus :-)

9:00 Uhr: Ankunft in der Kita. Linus aus dem Anhänger raus, Schuhüberzieher im Vorraum an, Linus’ Schuhe aus, schnell, schnell zur Garderobe (Jaa, das sind tolle Fotos, Linus, und jaa, du darfst auch im Büro der Kitaleitung Hallo sagen, jetzt ists auch irgendwie eh egal). Schneehose etc aus, Hausschuhe an, Tschüß Häschen, viel Spaß!

Draußen Anhänger abkoppeln und anschließen, Handschuhe wieder an, fix weiterfahren. Nächster Kirchenuhrcheckpoint sagt: Ich bin zu spät. Ach was. Bleib ich halt etwas länger heute.

9:20 Uhr: Im Büro. Fahrradzeug auspellen, und vier Stunden entspannt arbeiten. Plus Mittagspause mit lieben Kolleginnen. Und Tee von Steffi. Sehr schön. Dumm nur, dass mir irgendwie ständig kalt ist. Und dass mein Handyakku leer ist. Na ja, wird schon passen.

14:20 Uhr: Tja, jetzt habe ich sogar einen Puffer aufgebaut, für eventuelles zukünftiges Zuspätkommen (sehr unwahrscheinlich *hüstel*). Warum fängt es denn gerade jetzt an, zu schneien?

14:30 Uhr: In der Kita ists schön warm. Linus möchte eigentlich noch ein bisschen spielen. Aber dann locken ihn doch die Aussichten auf Mamamilch und Schnee. Und dass er mir auf den Fotos vorm Essensraum zeigen kann, was es heute zu Essen gab. Wie immer lassen wir uns jetzt einfach Zeit. So ist es viel entspannter für uns beide und wir haben eh keine Verpflichtungen mehr heute. So können wir noch die schöne Vogeluhr um 15 Uhr im Foyer der Kita “piepsen” hören :-)

Dann gehen wir raus. Linus ist ganz begeistert vom Schnee, und nachdem ich kurzerhand das blöde, viel zu kurze Anti-Verlierband seiner Handschuhe mit meinem Taschenmesser durchgeschnitten habe (jede Mama sollte ein Taschenmesser im Rucksack haben!), spielt er lange und ausgiebig mit dem Schnee, der auf dem Anhänger und dem kleinen Mäuerchen vor der Kita liegt. Das ist das erste Mal, dass er das tut, vorher gab es einfach noch keine Gelegenheit für Schneespiele!

Bestimmt ne halbe Stunde “hängen” wir also vor der Kita rum. Langsam wird mir doch ganz schön kalt! Also Kind in den Anhänger (diese verdammten Druckknöpfe!) und möglichst schnell nach hause fahren, damit meine Fingerkuppen wieder warm werden. Mit den selbstgestrickten Fäustlingen inklusive Fleeceinlay wäre das nicht passiert…
So gegen 16 Uhr kommen wir zuhause an. Also, vor der Kellertür. Jetzt Fahrrad wieder rein, Kind aus Anhänger raus, durch die zwei Türen ins Treppenhaus, Linus locken, dass er doch den Briefkasten aufschließen könnte (anstatt an den Fahrrädern der Nachbarn rumzuspielen…). Gefühlt dauert es vom Keller- zu Wohnungstür ne halbe Stunde. Aber was solls, gleich machen wir uns warmen Kakao!

Nun bricht der gemütliche Teil des Nachmittags an: Kakao trinken, ein bisschen Schokolade knabbern und mit Linus entspannt am Esstisch sitzen. Danach: Vorlesen, Spielen, ein bisschen Kikaninchen gucken und währenddessen mit Steffi chatten, noch mal vorlesen… Irgendwie bin ich inzwischen ganz kaputt. Schließlich bin ich auch ziemlich erkältet. Und Daniel wird heute abend auch nicht zuhause sein… Wer kocht denn dann? Und außerdem ist mir kalt.
Um 17:30 Uhr beschließe ich, dass es mir mit leckerem Essen bestimmt viel besser gehen wird. Und gegen das Kaltsein helfen Strickjacke und Schal, welch Wunder! Also fange ich ganz entspannt an zu kochen. Zum Glück liebt Linus es, auf der Arbeitsfläche zu sitzen, zuzugucken und mitzuhelfen. Ich schäle und schneide Möhren, Pastinaken und Rote Bete für Ofengemüse. Linus rührt in der Schüssel mit trockenen Couscouskörnchen und füllt diese immer wieder von einer Tasse in die Schüssel und umgekehrt. Irgendwie schaffe ich es tatsächlich, Ofengemüse, einen Kichererbsensalat, Couscous und Halloumi zuzubereiten, auch, weil Linus recht lange versucht, den Dosenöffner an der Salatschüssel erfolgreich zum Einsatz zu bringen.

So gegen 18:20 Uhr macht Daniel eine kurze Stippvisite, bevor er zu einem Pfadi-Termin aufbricht. Kurz danach essen Linus und ich. Linus schmeckt es auch so gut wie mir, prima! Nur Couscous auf nem flachen Teller war keine gute Idee - schnell in eine Schüssel umfüllen :-)

19:10 Uhr: Soll ich jetzt direkt abräumen, die Reste für Daniel und mich zur morgigen Mittagspause einpacken und die Spülmaschine aus- und einräumen? Och nöö. Lieber Sofa und Kreuzworträtsel. Ne Weile guckt Linus tatsächlich ganz zufrieden neben mir ein Buch an und kocht mir mit seiner Kaffeemaschine Kaffee. Dann ist aber Schluss: Er wirft alles Mögliche vom Sofa, bis ich ihn frage, ob er was mit mir machen will. Das war wohl der Grund für die Runterschmeißaktion. Er sagt gleich ja, rennt los und holt ein Vorlesebuch. “Na gut, das noch und dann mach ich dich aber fertig fürs Bett”. Aber um kurz vor acht lasse ich mich dann doch noch erweichen: “Tanzen, Mama, ja?” Im Radio kommen natürlich nur Nachrichten. Also suche ich uns die Beachboys raus und wir tanzen drei Lieder durch. Jetzt reichts aber echt.

Wickeln, waschen, Schlafanzug an. Ich liebe ja kleine Kinder in Schlafanzügen, aber dieser hier hat eindeutig zu viele Druckknöpfe! Irgendwie ziehen die sich eh als roter Faden durch den Tag, scheint es :D Gesicht und Kopf waschen mit dem Waschlappen läuft nach der Verhandlung, dass Linus danach auch mich waschen und fönen darf. Mir solls recht sein. Jetzt noch Zähneputzen (Kindchen muss erst seinen Ikea-Hocker holen, dann die Zahnpastatube SELBER aufdrehen und SELBER die Zahnpasta auf BEIDE Zahnbürsten machen und um Gottes Willen, Mama, natürlich auch SELBER wieder die Tube zudrehen. Und dann SELBER putzen, mit, na klar, BEIDEN Bürsten, bis ich dann bei meinem “1,2,3,4,5″-Gesang für jede relevante Zahnfläche meinen allabendlichen Kindheits-Zahnputzbrunnen-Frau-Bratfisch-Flashback habe).Ging ja ganz schnell.

20:20 Uhr: “Mamamilch?”. Nee, echt nicht. Na gut, dann: “Buch anducken?” Joa, kannste. Ich sitz mal hier daneben und mach nix. Kurz danach gehe ich dann ins Wohnzimmer und lasse ihn noch ein bisschen Buch angucken, während ich leidlich den Tisch abräume und so weiter. Dann um 20:35 Uhr endgültig Gute Nacht sagen, mit Nachttischlampe aus und Nachtlicht-Mauslampe an. Linus legt sich auch ganz lieb hin und schläft alleine ein, während ich mal ganz kurz den heutigen Tagesverlauf aufschreibe :-)

22:00 uhr: Gleich kuschel ich mich dann neben das schlafende Kind ins Bett, hör noch ein bisschen Hörbuch und hoffe, dass mein Daniel heute nicht mehr so lang fleißig sein muss.

Ganz normal ist dieser Tag natürlich nicht, denn meistens ist Daniel ab 18 Uhr zuhause und wir können uns Kinderbetreuung und Haushaltszeug miteinander teilen.

Eva schreibt: 2015

Geschrieben in Eva von Eva am 17. January 2016

… habe ich das neue Jahr zum ersten Mal zusammen mit Janina begrüßt.

… habe ich mein Praktikum in einer Werkstatt für behinderte Menschen gemacht und Dinge gelernt, von denen ich vorher keinen Plan hatte. Zum Beispiel in Bezug auf Rollstühle.

… haben Tim und ich das erste Mal im Casino-Tanzkreis getanzt, einer Gruppe, die nach den vorherigen Tanzkursen zusammen bleibt und so weiter tanzt und neue Schritte lernt.

… haben Lisa, Basti und ich zum ersten Mal selber Franzbrötchen gebacken. Mhhh…lecker! Außerdem sind wir dann damit zu Veras Housewarming gefahren.

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… habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, um in Lippstadt Klavier spielen zu können. Denn schon seit vor Weihnachten hatten Anna und ich den Plan, auf Lisas und Bastis Hochzeit als Überraschung das Stück “In dreams” aus “Herr der Ringe” zu spielen. Auf Klavier und Geige. Das musste geübt werden. Ich konnte schließlich im Gemeindehaus meiner Wahlgemeinde in Lipperode üben.

… habe ich das Spiel “Dominion” kennengelernt und damit ein neues Lieblingsspiel entdeckt.

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… habe ich das Praktikum in einer Ergotherapie-Praxis, die sich auf Handtherapie spezialisiert hat, absolviert. Ich hatte mich stark um diesen Praktikumsplatz mühen und mehrmals nachhaken müssen, bis ich eine Zusage erhielt. Und es hat sich gelohnt. Ich habe sehr viel gelernt, hatte eine super Anleiterin und eine echte Vorstellung davon, wo ich nach dem Examen hin wollte. Und siehe da… aber dazu gleich noch ;-)

… habe ich auch das Klettern für mich entdeckt. In der Praxis wird therapeutisches Klettern als erfolgreiches Medium genutzt. Für mein Praktikum habe ich dann freiwillig einen Kletterschein beim Deutschen Alpen Verein gemacht und hatte sehr viel Spaß.

… habe ich - neben dem geheimen Klavierspielen - noch in einigen anderen Hochzeitsvorbereitungen gesteckt. Unter anderem durfte ich Lisas und Bastis Hochzeitskerze gestalten, was mir zunächst sehr viel Kopfzerbrechen bereitet hat, dann aber wie am Schnürchen lief, als ich erst mal die Idee hatte.

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… waren wir auf zwei Richtfesten in Lippstadt. Zuerst bei unseren Freunden Miriam und Tobias. Einige Wochen später bei Sebi und Andrea. Beides schöne Abende mit lieben Menschen…. habe ich für einige Wochen im Kirchenchor hier gesungen. Es hat viel Spaß gemacht, dann aber mit meinen Arbeitszeiten nicht mehr überein gepasst. Ein kurzes Intermezzo, aber vielleicht passt es ja irgendwann doch wieder mit den Zeiten.

… haben wir Lisas Jungesellin-Abschied gefeiert. An einem schönen Apriltag, zuerst im Kletterwald, später dann bei einer der Trauzeuginnen zuhause mit einem Krimi-Dinner und leckerem Essen.

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… hatten Tim und ich unseren 3. Jahrestag. Allerdings 300 km von einander entfernt, da ich zum Jungesellin-Abschied in Hamburg war und Tim in Lippstadt geblieben war

… durfte ich den wunderschönen Hochzeitstag von Lisa und Basti miterleben. Ich durfte Lisa morgens zum Friseur begleiten und dabei sein, als sie ihr Kleid anzog. Ich durfte im Gottesdienst Klavier spielen (ein Stück, von dem sie wussten, und das oben erwähnte geheime Stück). Ich durfte einen Text zur Kerze vorlesen. Und ich durfte mit ihnen feiern.

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… habe ich einen Brautstrauß gefangen. Lisas Brautstrauß. Es war wie im kitschigsten Rosamunde Pilcher-Film. Aber wunderschön!

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… mussten wir uns nur wenige Tage später für immer von einem ganz lieben Menschen verabschieden. Vollkommen unerwartet und als Schock für die ganze Familie in Lippstadt.

… haben Tim und ich das erste Mal eine 1.-Mai-Fahrradtour mit Janina gemacht.

… war ich zum ersten Mal bei Hagenbecks “Jungle Nächten”. Mit Edelgard, Tim, Mama und Papa.

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… habe ich das vierte Praktikum meiner Ausbildung in einem Senioren- und Pflegeheim absolviert.

… ist zum ersten Mal meine Familie aus Hamburg zu meinem Geburtstag nach Lippstadt gekommen und wir haben ein ganzes Wochenende gefeiert.

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… haben wir Annas Geburtstag hinter ihrem Wohnhaus im grünen gefeiert. Soweit ich mich erinnern kann, für mich zum ersten Mal dort.

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… habe ich den ganzen Sommer über sehr viel gelernt.

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… habe ich gelernt….

… habe ich in Hamburg gelernt.

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… habe ich in Lippstadt gelernt.

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… habe ich gelernt und Nudeln von Tim gegessen!

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… habe ich beobachtet, wie eine Gruppe junger Stare erste Erkundungstouren durch den Garten meiner Eltern gemacht hat und dabei noch gefüttert wurde.

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… habe ich bei uns im Hinterhof-Garten Vögel gesehen, von denen ich noch nicht mal wusste, dass es sie gibt: Bluthänflinge

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… hat Tim mir zum Geburtstag einen kleinen Tisch und Stühle für unseren Hinterhof-Garten geschenkt und einen lauen Sommerabend ein romantisches Picknick daran vorbereitet.

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… habe ich drei schriftliche, drei mündliche und eine praktische Examensprüfung abgelegt und schließlich auch bestanden. Von nun an darf ich auf die Frage, was ich beruflich mache, antworten: “Ich bin Ergotherapeutin!”

… durfte ich bei der Zeugnisverleihung mit einer kleinen Gruppe Schülerinnen und Schüler gesondert nach vorne kommen, um eine besondere Annerkennung der guten Leistung im Examen entgegenzunehmen. Die stolzen Eltern und Tim saßen im Publikum und Papa hat meinen Blick zu ihnen mit diesem Foto eingefangen.

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… habe ich meinen ersten echten, richtigen Arbeitsvertrag unterschrieben. In eben der Praxis, in der ich im Frühjahr mein Praktikum gemacht hatte und in der ich uuunbedingt arbeiten wollte. Von angedachten 10 Stunden kamen wir zu 12 und dann 15 Stunden. Nach ein paar Wochen habe ich dann einen neuen Vertrag mit 30 Stunden pro Woche unterschrieben. Seit Oktober arbeite ich also nun in meinem Beruf.

… haben Tim und ich das erste Mal Urlaub in Bayern gemacht.

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… habe ich in Bayern zum ersten Mal Tannenmeisen, Haubenmeisen und Wintergoldhähnchen gesehen.

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… habe ich mir mein erstes eigenes Auto gekauft. Nachdem ich mich lange und intensiv damit auseinandersetzen und das passende suchen musste, bin ich dann ganz in der Nähe fündig geworden und bin nun stolze Besitzerin dieses überaus zuverlässigen und sparsamen Skoda Fabias.

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… haben wir Mamas Geburtstag in einem Ferienhaus in Nordhorn gefeiert, weil wir zur Taufe von Thore und Lasse eingeladen waren. Die beiden habe ich dort übrigens zum ersten Mal gesehen.
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… habe ich meine erste Handtherapie-Fortbildung mit meiner Freundin Daniela besucht.

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… haben Daniela und ich während der Fortbildung einen Ausflug nach Hameln gemacht.

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… war ich zum ersten Mal bei der Allerheiligenkirmes in Soest, zusammen mit Tim, seinem Papa und dessen Freundin.

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… habe ich Edelgard zum ersten Mal einen Adventskalender geschenkt.

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… waren wir das erste Mal mit Miriam und Tobias auf dem mittelalterlichen phantastischen Weihnachtsmarkt in Dortmund. Und haben sie sofort angefixt. Die Karten für den sommerlichen Markt im August sind schon online bestellt worde.

… habe ich Lisa ihr Geburtstagsgeschenk erst zu Weihnachten überreicht.

… habe ich mit Mama, Papa und Tim Silvester schon am 29.12. gefeiert.

… waren wir zur zweiten Silvesterfeier am 31.12. bei Miriam und Tobias in ihrem Haus und haben zu viert 2016 begrüßt. Auf ein neues, buntes, aufregendes Jahr!!!

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Ein super Waffelrezept

Geschrieben in Baking, Eating, Familie, Freunde von Anna am 16. January 2016

So, und damit die Überschrift hält, was sie verspricht, kommt es hier schon:

Apfelwaffel-Rezept

für ca. 9 Waffeln

150 g weiche Butter

90 g Zucker

3 Eier

225 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver (6 g)

einen guten Schluck Sprudel-Mineralwasser (oder Milch)
1 Apfel, gerieben

(optional: ein bisschen Zimt oder etwas abgeriebene Zitronenschale)

Butter und Zucker verrühren, dann die Eier dazu, verrühren. Mehl und Backpulver vermischen, dazuschmeißen, verrühren. Schluck Mineralwasser dazu, Apfel dazu, verrühren (ach was!). Eine halbe Stunde stehen lassen, dann im Waffeleisen backen (ca 2 Esslöffel Teig pro Waffel).

Und dann halt mit Puderzucker bestäuben und essen, klar.

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Das Rezept habe ich von Anne, die im Silvesterurlaub einen Riesenhaufen Waffeln damit erzeugt hat (da allerdings mit 750 g Mehl und entsprechend hochgerechneten Restzutatenmengen). Und die waren so lecker (schön fluffig und saftig, aber trotzdem mit Knusper, wenn man sie kurz auf einem Gitter abkühlen lässt), dass ich sie bisher schon dreimal nachgebacken habe. Wenn man bedenkt, dass das Jahr erst gut drei Wochen alt ist, ist das doch eine recht überzeugende Quote, oder?

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Zum Beispiel getestet beim dekadenten Riesenfrühstück letzten Samstag mit Lisa und Basti

Um so besser, dass ich von Lisa und Basti zu Weihnachten ein tolles Waffeleisen bekommen habe. Unser altes war einfach nur noch furchtbar. Mit dem neuen macht das Waffelbacken viel mehr Spaß!

Habt ihr ein Lieblingswaffelteigrezept, das ihr empfehlen könnt?

Handmade presents this Christmas, part I

Geschrieben in Crafting, Familie von Anna am 14. January 2016
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For my dear mother in law, whom I asked: “Wenn dir jemand ganz theoretisch einen Schal zu Weihnachten stricken würde, welche Farbe sollte er dann haben?” And her very quick answer: “Ein helles Türkis, heller als der andere, den du mir gestrickt hast” (and which she still uses quite constantly :-)))

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I found just the right yarn in the perfect colour at a new favourite yarn store. The pattern is Winterlong (to be found on Ravelry here, and a joy to knit). I changed it a bit to be a scarf rather than a cowl/loop, which makes it a bit more elegant, I think. Love the result and Anne does, too :-)

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Pause

Geschrieben in Daniel, Freunde, Travelling, Natur, Linus von Anna am 09. January 2016
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Ich hatte mich schon Wochen vorher sehr auf unseren geplanten Silvesterurlaub gefreut. Sechs Tage in einer Ferienwohnung am Plöner See, zusammen mit Freunden (Anne, Maya, Chris und Benni), gar nicht so weit weg von zuhause, aber bestimmt doch ganz anders. Vor allem sehnte ich mich danach, dass es nachts wirklich dunkel sein würde und nach frischer Luft. Ich war einfach reif für ein bisschen Urlaub von der Stadt.

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Und so war es dann auch: Dunkel, wenn es dunkel sein sollte, mit ganz viel frischer Luft und weitem Himmel, und mit ganz viel Kinderbespaßung, netten Frühstücksrunden, mit ausruhen und lesen und kochen und Waffeln backen und reden und spielen, abends, wenn die Kinder im Bett waren.

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Meine Fotos allein sind da irgendwie nicht so sehr repräsentativ, sie stammen vor allem von einem langen Spaziergang, den Daniel und ich am 31.12. mit Linus in der Karre zur Mittagsschlafzeit gemacht haben. Im Regen gestartet, über sehr schöne, aber auch ganz schön steile, enge Spazierpfade, schließlich runter zum Plöner See, genauer gesagt, zum kleinen Wader am Bischofssee. Dort gab es viele Fotomotive zu entdecken und der Regen hatte auch endlich aufgehört. Nach einem kleinen Zwischenstopp in der gut 850 Jahre alten St.-Petri-Kirche haben wir unseren Rundweg schließlich im Ferienhaus abgeschlossen. Ich erinnere mich noch, wie schön es war, wieder in der warmen Ferienwohnung anzukommen, von lieben Menschen begrüßt zu werden und die superleckeren Wraps zu verputzen, die vom vorherigen Abendessen übriggeblieben waren :-)

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Daniels Fotos zeigen noch ein bisschen mehr von unseren Aktivitäten:

ein Ausflug nach Plön bei wirklich eisigen Temperaturen (wo Linus sehr lautstark insistierte, reinzugehen und etwas zu essen - der Cafébesuch war gesichert)

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ein Nachmittag in der Ostseetherme mit noch mehr Freunden aus Hamburg

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Unser Versuch Linus und Maya für Feuerwerk zu begeistern. In Linus’ Fall so gar nicht erfolgreich.

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Die Wunderkerzen am nächsten Abend fanden deutlich mehr Anklang.

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Wir Erwachsene haben übrigens den Silvesternachmittag mit den Vorbereitungen für unser Tapas-Schlemmerfest am Abend verbracht. Das war vielleicht lecker und entspannt! Sehr zu empfehlen. Beim anschließenden Spielespielen am Tisch bin ich fast eingeschlafen, kurz vor 12. Aber die Miniberliner in der Neujahrsnacht haben mich dann doch noch etwas wachgehalten :-)

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Ach ja, das war wirklich ein rundum gelungener, entspannter Silvesterurlaub. Genau richtig für die Zeit zwischen den Jahren.

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Was man hier übrigens nicht sieht, für mich aber ein Highlight des Urlaubs war: wie toll und ausgiebig Maya und Linus zusammen gespielt und Zeit verbracht haben. Das war, trotz so mancher kleinen Streitigkeiten, zu niedlich mitanzusehen!

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