Linus auf dem Pfila

Geschrieben in Pfadfinder, Daniel, Baby von Anna am 30. June 2014
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In unserem Zimmer - sogar mit eigenem Badezimmer! Luxuslagerleben, sozusagen
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Anfang Juni haben Linus und ich Daniel nach Dreilützow begleitet. Dort fand unser großes Pfadfinderpfingstlager mit ungefähr 900 Teilnehmern statt. Daniel ist Leiter des Orga-Teams, sodass wir nicht nur die vier Tage des eigentlichen Lagers dort waren, sondern insgesamt 8 Tage (also zum Aufbau und Abbau). Wir waren gespannt, wie Linus mit der fremden Umgebung, den vielen Menschen und dem ganzen Gewusel umgehen würde.

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Die Antwort: sehr entspannt. Er hat es regelrecht genossen, würde ich sagen. Und für mich war es auch toll, das Lager miterleben zu können, quasi Urlaub zu machen und viele liebe Menschen zu treffen.

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Toll war auch, dass es immer mal jemanden gab, dem ich Linus in den Arm drücken konnte. Besonders gern war er bei Jojo - und ich habe auch deswegen während des Aufbaus sehr gern Zeit in der tollen Wölflingsjurtenburg verbracht :-)

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Selbst Daniels Bandauftritt habe ich komplett mitbekommen - während Linus ganz entspannt schlief :-)

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Natürlich ganz stilecht in der tollen Minikluft, die Oma Anne für ihn genäht hatte!

Es war wirklich ein ganz besonderes Lager für uns. Daniel und ich haben uns sehr gefreut, dass wir es zu dritt erleben konnten.

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Übrigens sind meine Fotos sehr trügerisch: So menschenleer und ruhig-idyllisch war es natürlich (zum Glück!) nicht! Hier könnt ihr ein paar Eindrücke bekommen.

Ein köstlicher Glücksgriff: Das Beiti

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Eating, Familie, Freunde, Restaurants in Hamburg von Anna am 20. June 2014
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An einem sonnigen Freitag im Mai wollte ich eigentlich Steffi und Niklas eines meiner Lieblingscafés zeigen. Die beiden haben Linus und mich abgeholt und wir sind zum Lattenkamp gefahren. Wir wollten gern etwas zu Mittag essen, was man im Café du Passage eigentlich hervorragend tun kann, nur an diesem speziellen Freitag hatten wir Pech: Kein Mittagstisch, keine Quiche, nix. Schade!

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Also machten wir uns auf, einfach mal auf der Alsterdorfer Straße zu gucken, wo wir denn sonst etwas zu essen bekommen könnten. Normalerweise finde ich solche Aktionen enttäuschend: Irgendwie finde ich beim planlosen Suchen oft überhaupt nichts, was wirklich nett, lecker und erschwinglich ist.

Diesmal allerdings nahm das Ganze einen ganz wunderbaren Ausgang: Wir stolperten quasi über das Beiti, ein Restaurant mit “feiner libanesischer Küche”, wie es dort auf der Speisekarte hieß. Da die auf den Tafeln angepriesenen Speisen lecker klangen und auch ziemlich günstig waren, suchten wir uns ein nettes Plätzchen im Halbschatten draußen. Wir waren ganz erstaunt, als wir das Angebot zum Mittagstisch lasen: Drei Gänge, wobei man das Hauptgericht aus der Karte auswählen durfte, für knapp 11 Euro! Das war zu verlockend. Also haben wir alle drei das Mittagsmenü bestellt, mit unterschiedlichen Hauptgerichten.

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Schon bei den Vorspeisen wurden wir positiv überrascht: Wir bekamen drei unterschiedliche Zusammenstellungen, sodass wir insgesamt eine große Auswahl hatten - nebenbei bemerkt, alle köstlich!

Auch unsere Hauptgerichte waren einfach köstlich. Meins war noch dazu wunderschön angerichtet. Am Ende waren wir froh, dass der Nachtisch aus einem kleinen Stück süßen Gebäcks bestand, mehr hätten wir echt nicht essen können.

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Abgesehen davon, dass das Essen einfach traumhaft war, war der Service herzlich und sehr, sehr freundlich. Man hatte so richtig das Gefühl, dass da jemand um unser Wohl besorgt war und sich sehr gefreut hat, uns mit köstlichem Essen verwöhnen zu dürfen. Unseren leergekratzen Tellern konnte man ansehen, dass das geklappt hat :-)

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Ich kann das Beiti nur wärmstens empfehlen. Im warmen Sonnenschein mit lieben Menschen ein unverhofft köstliches Mittagsmahl zu verzehren, hat mir wahre Glücksgefühle bereitet :-)

Meine Begeisterung ist wohl auch an der Häufung des Wortes “köstlich” in diesem Post abzulesen…

Niklas und Steffi hat es übrigens auch gut gefallen. Linus fand besonders den Spaziergang danach sehr angenehm, den er von einem kuschligen Aussichtspunkt herunter genossen hat.

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Happy birthday, Eva!!!

Geschrieben in nur so, My sweet sisters, Eva, Baby von Anna am 19. June 2014

Heute hat meine liebste Eva Geburtstag. Ich hoffe, dass sie in Lippstadt ein bisschen mehr Glück mit dem Wetter hat. Bei uns sind es gerade 15°C und es nieselt. Aber das ist ja eigentlich gar nicht so wichtig. Ich weiß, dass sie ganz sicher einen schönen Geburtstag haben wird, dafür wird ihr Tim schon sorgen :-)

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Für mich ist ihr Geburtstag auf jeden Fall ein wunderbarer Anlass, meine kleine Blogpause zu beenden. Das riesengroße Pfadfinderpfingstlager mit 900 Leuten und eine Erkältung sind mir bisher dazwischen gekommen, hier mal wieder zu schreiben. Aber heute möchte ich euch die niedlichen Fotos zeigen, die ich bei Evas und Tims letzten Besuch in Hamburg gemacht habe.

Ich finde, an Evas Gesicht kann man gut ablesen, wie gern sie Linus hat. Das macht mich sehr glücklich. Ich bin froh, wie innig unsere Geschwisterbeziehung ist, ganz egal, dass Eva ein ganzes Stück weiter weg wohnt. Und ich bin erst recht froh, dass sie und Linus sich auch so gut verstehen. Der hat nämlich ganz selig bei Eva im Tragetuch (technisch korrekt ist es übrigens eine Mai Tai-Tragehilfe) geschlafen.

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Liebste Eva, ich wünsche dir einen ganz herrlichen Geburtstag und freue mich schon darauf, dir bald ganz in echt gratulieren zu können :-)

Eva schreibt: So soll Sonntag sein

Geschrieben in Eva von Eva am 15. June 2014
2.4
Den heutigen Sonntag habe ich ganz wunderbar verbracht. Eine meiner Mitschülerinnen hatte mich vor einigen Tagen angesprochen, dass heute großer Stoffmarkt in Münster sei, und ob ich nicht Lust hätte, mit ihr da hin zu gehen. Wie cool! Ich weiß gar nicht, worüber ich mich mehr gefreut habe. Über den Stoffmarkt an sich oder über die nette Einladung von Ramona. Aber ich glaube, über die Einladung!
2.2
Eine weitere Mitschülerin, Maren, hat das ganze mitbekommen und wollte auch gerne mit. Denn sie ist genau so näh- und stoffbegeistert wie ich. Und wir haben uns auch schon so manches Nähprojekt stolz vorgeführt. Cool, also zu dritt!
2.1
Praktisch war, dass Marens Freund in Münster Freunde besuchen wollte, so dass wir uns zu dritt (Ramona war schon in Münster) ein NRW-Ticket teilen konnten.
2.5
Erst dachte ich, der Markt wäre doch nicht so groß. Aber dann habe ich gesehen, wie viele Reihen an Ständen es gab, die jedes Näherinnen-Herz höher schlagen ließen.
2.6
Sooo viel Auswahl. So viele Stoffe, Knöpfe, Bänder… Mich hatte das Jagdfieber gepackt.
Besonders reizvoll fand ich den Stand mit hunderten Rollen Webbändern, an denen man sich selbst die Bänder zuschneiden sollte. Aber da erst mal eine Auswahl treffen…
2.8
Es waren wirklich hunderte Rollen, ich übertreibe nicht! Mehrere Blöcke an denen sich die Menschen nur so drängten.
2.7
Da hieß es, einen kühlen Kopf zu bewahren…
2.3
Es war total nett, mit den beiden von Stand zu Stand zu ziehen und die schönen Dinge zu durchstöbern. Nach erfolgreicher Jagd ging es dann noch raus aus dem bunten Treiben in die ruhige Altstadt, um in einem Café eine Stärkung zu finden.
2.9
2.11
2.10
Was für ein schöner Tag. Ich habe zwei liebe neue Freundinnen gewonnen und wir sind uns alle einig: Das muss wiederholt werden!
2.12
Meine Beute

Eva schreibt: Draußen lernen

Geschrieben in Eva von Eva am 13. June 2014
1.1
Wenn es das Wetter zulässt, das heißt, wenn es nicht zu kalt oder nass und auch nicht zu heiß und sonnig ist, halte ich mich sehr gerne unten hinter unseren Garagen auf, wo ich mir ja eine kleine Gartenecke eingerichtet habe. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch daran, wie ich das erste Mal davon geschrieben habe. Seit dem hat sich einiges getan.
1.2
Wir haben inzwischen eine Bierzeltgarnitur, bestehend aus einem großen Tisch und zwei Bänken, die sogar Lehnen haben. Die Blumen in den Holz-Pflanzkübeln sind so groß geworden. Schaut nur, was aus der kleinen Rose und der unscheinbaren Clematis geworden ist.
1.4
1.10
1.3
Links unter dem Fenster ist mein kleiner Kräutergarten mit Petersilie, Basilikum, Majoran und Pfefferminze. Außerdem gedeihen dort meine Edbeeren heran. Sie wachsen prächtig und ich habe schon mitbekommen, dass unser kleiner Nachbarjunge nur zu gerne welche naschen würde. Hätte ich auch gar nichts gegen, wenn er mal ein, zwei pflückt. Aber seine Mutter hält ihn immer davon ab.
1.5
Bis unsere Erdbeeren ganz rot sind, esse ich aber auch gerne noch die gekauften. :-)
1.6

Auf der anderen Seite, am Zaun, hinter dem sich das Gerümpel der Nachbarn verbirgt, steht jetzt eine lange “Mauer” aus aufgeschichteten Pflanzkübeln, die reichlich bewachsen sind.

1.11
1.7
1.9
Und die Gießkanne hat noch einen Kollegen dazu bekommen. Jetzt teilen sie sich die harte Arbeit. Denn für alle Pflanzen brauch ich schon mal 3-4 Kannen voll Wasser. In jede Hand eine, dann gehts auch schneller mit dem Wasserholen. Zum Glück hat unsere Nachbarin mir letztens gezeigt, wo ich unten im Erdgeschoss Wasser im Heizungsraum bekomme. Jetzt muss ich nicht mehr die Kannen am Hahn in der Badewann auffüllen, sie dann über den Rannenwand wuchten und durch drei Türen und eine Treppe runter schleppen. Jetzt ist es viel einfacher. Und wenn wir mal weg sind, kümmert sich immer Detlef ums Gießen. :-)
1.8
So ein Fleckchen Garten ist schon was feines. Und machmal lerne ich dann auch. Wenn ich nicht grade verblühte Blüten oder trockene Blätter abpflücke, Erdbeeren nasche, Hummeln und Schmetterlinge anschaue, den Spatzen lausche, mich über seltene Gäste wie Hausrotschwänze freue, Leute auf dem Nachbargrundstück beobachte oder Fotos für einen Blogeintrag schieße.
1.12

Eva schreibt: bumblebees´ paradise

Geschrieben in Eva von Eva am 03. June 2014
2.1
Übers lange Wochenende waren Tim und ich bei meiner Familie in Hamburg. Einen Vormittag sind wir mit meinen Eltern auf den Energieberg nach Georgswerder gefahren und dort spazieren gegangen. Wer mehr über den Berg wissen möchte, kann das hier nachlesen. Ich möchte mich hier lieber der vielfältigen und reichen Blütenpracht und ihren geflügelten Besuchern widmen, die wir auf dem Berg angetoffen haben.
2.2
2.3
Die Flächen waren überzogen von einem Meer aus Wildblumen, von denen die Hummeln und Schmetterlinge geradezu magisch angezgen wurden.
2.4
2.5
2.6
Papa hat mit seinem Fernglas die tolle Aussicht und den Blick auf Hamburg im großen Überblick genossen. Ich habe mich mit meiner Kamera und dem Makro-Modus lieber auf die Suche nach dem Kleinen gemacht.
2.7
2.8
Dieser blaue Schmetterling war besonders schwierig “einzufangen”. Sobald ich mich genähert habe, ist er flink davon geflogen und hat sich mehrere Meter weiter auf einer anderen Blüte niedergelassen, zu der ich mich wieder erst vorsichtig durchs hohe Gras und die Blüten bewegen musste. Ich wollte ja nichts zertrampeln.
2.9
2.12
2.11
Kurz bevor wir nach der großen Runde um den Berg wieder am Auto angekommen sind, habe ich am Parkplatz noch diese blaue Blume mit Gast entdeckt. Dank des eher bedeckten Himmels, ist die Farbqualität des Bildes echt gut geworden. Bei strahlender Sonne ist dies nämlich meist gar nicht so einfach.
2.10