Ein neuer Favorit: Kumpir mit Kisir

Geschrieben in Daniel, My sweet sisters, Cooking, Eating, Essensplanung von Anna am 28. March 2013
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Lisa bekam letztens meine Essensplanung für die Woche mit und meinte: „Bei dir und Daniel gibt’s ja auch kaum mal was Normales!“ Interessant wäre jetzt natürlich, was sie unter „normal“ versteht :-) Aber tatsächlich probieren wir gerne Neues aus und schrecken auch vor etwas exotischeren Kombinationen als Bratwürstchen mit Kartoffelbrei (was es tatsächlich eher nie gibt, aufgrund Daniels Bratwürstchenaversion…) nicht zurück. Wir haben inzwischen eine Reihe von Kochbüchern auf dem Küchenfensterbrett stehen und durchforsten auch sehr gerne Food-Blogs und Zeitschriften nach Ideen.

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Ein paar Standard-Rezepte gibt es aber definitiv auch – und gerade so eins war es, welches Lisas Ausruf verursacht hatte: Pasta mit gebackenem Fenchel, Roten Zwiebeln, Kapern, Oliven und Parmesan. Schweineeinfach und superlecker – perfekt also. Andere Favoriten sind Spaghetti mit Zitronen-Räucherlachs-Creme fraiche-Soße, Kokos-Hähnchen-Curry, Indischer Linseneintopf, Ofengemüse (idealerweise mit Kürbis, roter Bete und Süßkartoffeln!) mit Gewürzjoghurt, aber auch Pfannkuchen in süß und herzhaft und himmlischer Kaiserschmarrn (Lisa, das ist doch normal, oder? :-)).

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Ein bisschen zeitaufwendiger, aber auch sehr zu empfehlen: Risotto, Nudeln mit selbstgekochter Tomatensoße, Königsberger Klopse, Blätterteigtaschen mit Gemüse und Feta und diese Pasta-Gerichte (jaja, nudellastig – Pasta macht mich halt glücklich).

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Gestern hat sich ein potenzieller neuer Favorit vorgestellt: Als ich von der Fahrschule nach hause kam, hatte Daniel Kumpir mit Kisir gemacht, nach diesem Rezept. Ich hatte gar nicht mit warmen Essen gerechnet und war sehr positiv überrascht – zumal es köstlich war. Allein in das Kartoffelfrischkäsegemisch könnte ich mich schon komplett reinlegen. Wenn man unsere (sprich: Daniels) kleine Cheatertricks anwendet, geht das Ganze herrlich einfach – und schneller: Statt die Kartoffeln zwei Stunden im Ofen zu backen, kann man sie auch vorkochen und dann erst backen (die genauen Zeiten kann ja vielleicht Daniel nachtragen). Und anstatt den Kisir selbst zuzubereiten, kann man den Bulgursalat von Matiss nehmen. Den haben wir beim Rewe in der Kühlheke entdeckt – insgesamt günstiger, als alle Zutaten (vor allem die frischen Kräuter, die man dann eh nicht ganz aufbraucht) zusammenzukaufen. Außerdem sind da keine komischen Zusatzstoffe und Aromen drin – und es geht schneller!

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Was sind denn so eure Standards? Ich lass mich so gern inspirieren!

Und wisst ihr zufällig, was man mit einem Dreiviertelkopf frischem Rotkohl machen könnte?

Eva schreibt: Inliner fahren

Geschrieben in Eva von Eva am 27. March 2013
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Gestern hatte sich der starke Wind, der schon seit Tagen über das flache Land Ostwestfalens weht, soweit abgeflacht, dass Tim und ich endlich unser Vorhaben in die Tat umsetzen konnten, Inliner fahren zu gehen.
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Schon vor ein paar Tagen hat Tim sich seine Inline Skates aus dem Keller seiner Mutter abgeholt und sie seitdem im Kofferaum spazieren gefahren. Es fehlten ja noch welche für mich.
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Auf einem Familiengeburtstag vor einer Woche kam das Gespräch dann zufällig auf das Thema, woraufhin Janinas Mutter angeboten hat, bei ihnen im Keller nach alten Skates von Sebbi (Janinas Bruder) zu schauen. Denn Janina und auch Tims Mutter haben beide kleinere Füße als ich. Ihre Inliner kamen also nicht in Frage.
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Gesagt, getan, gefunden! Größe 42, ist ja fast wie 41. Mit dicken Socken waren sie perfekt! Und heute auch das Wetter. Sonne, angenehm kühle 5°C (man kann ganz schön ins Schwitzen kommen beim Fahren) und eben weniger Wind.
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Trotzdem sind wie den “Hinweg” erst gegen den Wind gefahren. Und auch noch mit leichtem Anstieg. Der Rückweg mit dem Wind war dann richtig entspannt und wir konnten uns teilweise einfach rollen lassen. Bitte, Frühling! Du darfst jetzt endlich richtig raus kommen. Damit wir öfter fahren können!
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Ein Sonnengruß aus Hamburg

Geschrieben in nur so, Daniel, 100 Gründe für Hamburg von Anna am 26. March 2013
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Guten Morgen!

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Ich wünsche euch einen sonnengefüllten, freudvollen Tag :-) Und zieht euch schön warm an!

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Die Bilder stammen von einem Freitagnachmittagsspaziergang vor gut einer Woche, aber das Wetter ist heute ähnlich schön.

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Cafés in Hamburg: Das Café Brooks

Geschrieben in Daniel, 100 Gründe für Hamburg, Cafés in Hamburg von Anna am 24. March 2013
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Habe ich euch eigentlich schon vom dem Café-Gutscheinbuch erzählt, das Steffi entdeckt hat? Es stellt Hamburger Cafés vor, jeweils mit einem kleinen Gutschein dazu. Hier ist die Info-Seite, auf der man das Büchlein auch bestellen kann. Steffi und ich haben uns dieses jede selbst zu Weihnachten geschenkt und Merit hat auch noch eins bekommen. Eigentlich ist der Plan, dass wir es für gemeinsame Café-Testaktionen verwenden können. Bisher testen wir allerdings schon mal fleißig in kleineren Teams vor, bis wir es tatsächlich mal schaffen, Termine zu dritt zu vereinbaren :-)

Das Büchlein ist zum Beispiel außerordentlich praktisch, wenn man spontan am Samstagmorgen feststellt, dass die heimischen Vorräte keine allzu verlockenden Frühstücksaussichten bieten. Dann kann man sich einfach durchblättern und schauen, ob es nicht irgendwo nicht allzuweit weg ein nettes Frühstücks-Café zum Ausprobieren gibt. Genauso gestern bei uns eingetreten: Abgesehen davon, dass ich keine Lust hatte, Frühstück zu machen, waren Daniel und ich schon ewig nicht mehr zusammen außer Haus frühstücken gegangen. Außerdem lockte mich in der Beschreibung des Café Brooks, dass es dort einen Kaminofen geben sollte!! Und dass es am Wochenende bis 14 Uhr Frühstück gibt - wenn man mit Daniel verheiratet ist, ein nicht zu verachtendes Detail ;-)

Also haben wir Lesestoff und Strickzeug eingepackt und sind nach Eilbek gefahren. Das ist von uns aus vielleicht nicht zu Fuß zu erreichen, sollte aber bei milderen Temperaturen eine durchaus vorfrühstückstaugliche Strecke mit dem Fahrrad bedeuten. Im Café angekommen, war ich ganz begeistert von der sehr netten Einrichtung - ich kenne so viele Cafés, die gewollt gemütlich, unkonventionell und Vintage-Chic-mäßig eingerichtet sein wollen und dadurch irgendwie doch recht auswechselbar und beliebig wirken. Das Café Brooks ist wirklich sehr schön hell und freundlich und vor allem tatsächlich gemütlich eingerichtet, mit einem sehr stimmigen, durchgängigen Konzept (sogar die Toiletten sind schön - was ich ja immer toll finde, wie ihr wisst :-). Und den Ofen gibt es wirklich! Ich hasse es, in Cafés zu frieren, demnach war ich darüber sehr, sehr glücklich. Was mich aber heimlich am meisten eingenommen hat: der niedliche Blumenschmuck aus frischen, Nicht-Nullachtfuffzehn-Blumen auf den Tischen. Auch die dicken Stumpenkerzen und das Goldrandgeschirr haben mir gut gefallen.

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Das Frühstück war sehr lecker (knusprige Brötchen in verschiedenen Sorten (z.B. Kürbiskern-Sonnenblumenkern-Brötchen), Bio-Eier, hausgemachte Rotweinzwiebeln und Feigensenf als Beilage zu Käse und Aufschnitt…), der Kaffee laut Daniel auch. Vernünftigen Tee gibt es auch (obwohl das Teeangebot des Café du Passage bisher noch von keinem der von mir besuchten Cáfes getoppt werden konnte). Wir haben lange gemütlich dort gesessen und haben uns sehr wohlgefühlt. Hier möchte ich auf jeden Fall bald wieder hin, um auch die verlockend aussehenden Kuchen zu testen. Steffi, wie wär’s? Merit können wir auch mitnehmen, die wohnt ja quasi um die Ecke (und war mit ihrem eigenen Testerteam auch schon da :).

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Danach kann man auch noch ein bisschen durch Eilbek spazieren (das nächste Mal vielleicht nicht bei den arktischen Temperaturen mit schneidend kaltem Wind, so wie Daniel und ich gestern…)

Kleine Sünde zum Wochenende gefällig?

Geschrieben in Daniel, Baking, Reading, Eating von Anna am 22. March 2013
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In unserem Haushalt sind drei Magazine abonniert: Der Spiegel, die ct und die Living at Home. Jetzt könnte manch einer dazu verleitet werden, anzunehmen, dass dementsprechend ja auch klar aufgeteilt sein müsste, wer von uns was liest: Spiegel geht für beide, ct ist eindeutig Daniels Revier und ich bin halt für die Deko-Koch-Zeitschrift gebucht. Das stimmt allerdings nur bedingt.

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abgeriebene Orangenschale für die Mascarponecreme

Klar, rein von den aufgebrachten persönlichen Lesezeiten sind diese Zuteilungen korrekt. Allerdings habe ich schon viele, viele Male in der ct geblättert (am liebsten lese ich die Spielebeschreibungen und die Website-Tipps). Und auch Daniel beschäftigt sich regelmäßig mit der Living at home. Was dann oft zu solchen Aussagen führt: “Ich habe schon mal den Nachtisch für Samstag abend recherchiert.” Ach? Was gibts denn? Wer Daniel kennt, weiß, dass er sich nicht einfach für eine schnöde Quarkcreme mit Mandarinen entscheidet. Nein, ein gewisser technischer Anspruch muss schon gegeben sein, sonst lohnt sich das Nachdenken ja gar nicht :-)

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Schokopfannkuchenteig :-)
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Nur noch Sahne dazu…
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fertig ist die Karamelcreme.

Den Entstehungsprozess und das Ergebnis der letzten Recherche seht ihr hier: Eine Schokopfannkuchentorte mit einer Orangen-Mascarpone-Frischkäse-Creme, Orangenfilets und hausgemachter Karamelsoße. Eigentlich gar nicht so kompliziert in der Herstellung, nur etwas aufwendig. Aber diese Mühe lohnt: Absolut köstlich ist dieses “Gebäck”, das auch für Menschen ohne Backofen geeignet ist :-)

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Nicht zu süß (beziehungsweise mit der Karamellsoße den eigenen Vorlieben individuell anzupassen), mit einer sehr schokoladigen Note und einem herrlich säuerlich-fruchtigen Frischekick durch die Orangen. Was bin ich froh, dass sich Daniel eher zu Kompliziertem hingezogen fühlt! :-)

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Falls euch die Bilder Lust gemacht haben, das Ganze mal selbst auszuprobieren (das anstehende Wochenende ist vielleicht eine gute Gelegenheit), findet ihr hier das Rezept. Kleiner Tipp am Rande: Ladet euch lieber Gäste ein, die euch beim Verspeisen helfen. Am besten solche, die ihr wirklich gerne habt. Anderen wollt ihr vielleicht nichts abgeben…

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Erstes Fahrschulprojekt :-)

Geschrieben in Crafting, Freunde von Anna am 17. March 2013
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Mein erstes Fahrschul(strick)projekt ist abgeschlossen: Der Milo-Pullunder für das Baby meiner Freundin ist fertig. Zugegeben, ich habe ihn nicht nur während der Theoriestunden gestrickt, deswegen war er nach einer Woche schon fertig (was natürlich auch daran liegt, dass an einem Pullunder, der für drei Monate alte Babys gedacht ist, nicht viel “Stoff” dran ist).

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Was ich interessant fand, war, dass das Bügeln am Ende wirklich viel ausgemacht hat. Hier ist ein Vorher-Nachher-Bild:

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Durch das Bügeln wirken die Maschen viel gleichmäßiger :-) Ich hoffe, das kann man auf den kleinen Bildern sehen.

Von links sieht das Ganze so aus:

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Der Pullunder ist aus Baumwolle gestrickt, damit ein Frühlings-Sommer-Baby ihn auch in den ersten Monaten tragen kann. Ich hoffe, dass er Stephie gefallen wird :-)

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Wer sich für die technischen Details interessiert, kann diese auf Ravelry nachlesen, oder mich gerne in den Kommentaren fragen :-)

Das nächste Strick-Projekt ist schon begonnen, sonst sind einige dieser Stunden wirklich nicht auszuhalten ;-) Diesmal habe ich mich aber für einen Schal entschieden, der braucht sicherlich ein bisschen länger!

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