Eva schreibt: Samstag

Geschrieben in Eva von Eva am 28. January 2013
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Am Samstagmorgen wurden wir endlich mal wieder mit schönster Wintersonne verwöhnt. Schon beim ersten Aufwachen enteckte ich einen Lichtschimmer auf der Jalousie, der nicht zur Straßenlaterne gehören konnte. Es war die Morgensonne, die rosa Streifen an den Himmel und unser Fenster malte. Auch beim Frühstück genossen wir die warmen Strahlen in vollen Zügen. Die Welt draußen war noch voller Schnee und Eis, und sie funkelte und glitzerte im gleißenden Licht. Ich muss es euch so beschreiben, denn wie es Samstagmorgene so an sich haben, war es so gemütlich, noch ein bisschen im Schlafzeug abzulenzen und den Tag langsam beginnen zu lassen. Als wir dann zum Spaziergang raus kamen, waren schon leichte Wolken aufgezogen. Doch dadurch gab es ein fast magisches Licht, das die Eiswelt verauberte.
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Ich gebe zu, dass diese Wahrnehmung auch etwas durch die romantische und fröhliche Stimmung des Wochenendes verblendet gewesen sein könnte. Aber wenn ich meine Bilder anschaue, sehe ich eine verschneite Märchenwelt, durch die mich mein starker Prinz zu den Ufern des Schwanenflusses geleitete. :-)
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Unzählige Enten, Blesshühner und einige Schwäne hatten sich im Wasser versammelt und schwammen im seichten Licht der letzten Sonnentstrahlen.
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Die Prinzessin mit der Mütze… ähm, ich meine natürlich mich, konnte zufrieden einige Fotos machen. Ein schöner Samstag!
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Eva schreibt: Winterpost

Geschrieben in Eva von Eva am 26. January 2013
Gestern kam ich von der Schule nach Hause und entdeckte sofort den dicken Briefumschlag, der aus unserem Briefkasten hinausragte. Noch bevor das Fahrrad in den Stall kam, wollte ich nachschauen, was das für ein Brief war. Bestimmt irgendwas langweiliges für Tim. Aber nein…
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Es war Wintepost. Für mich! Mit einer wunderbar kuscheligen, stylischen Mütze drin, die Anna “heimlich” für mich gestrickt hat. “Heimlich” in sofern, als dass ich die Mütze, die sie zu Weihnachten für Thomas gestrickt hatte, sehr positiv gelobt habe und meinte, ich wolle auch so eine. Und da Anna das noch mal nachgefragt hat, ich es noch mal wiederholt habe, und darauf hin nichts mehr passierte, habe ich insgeheim darauf gehofft, wirklich eine zu bekommen.
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Liebe Anna! Ich habe mich total doll gefreut. Schon darüber, dass etwas im Briefkasten war. Und dann erst recht über den super Inhalt. Das Fotoshooting auf dem farblich passenden Sofa hat wieder mal so ein paar Millionen Fotos zu Tage gebracht. Selbstportraits sind echt nicht das einfachste. ;-)
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Aber heute beim Winterspaziergang mit Tim (dem es übrigens sehr gefällt, wenn ich die Mütze trage) kam sie schon zum vollen Einsatz. Sie ist toll!
Trage ich denn das kleine Webbändchen an der richtigen Stelle?
Man muss wohl ein wenig experimentieren, bis man weiß, wie man sie am liebsten trägt. Ich finde es gut, wenn noch ein paar Haare heraus schauen.
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Vielen Dank für die fast ganz heimliche Überraschung. Ich hab dich auch sehr lieb!!!

Annes Cladonia

Geschrieben in Crafting, Familie von Anna am 24. January 2013
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Nachdem hier von meiner Seite aus gefühlt monatelang kein sonderlich crafty-kreativer Inhalt gezeigt wurde, scheine ich im Moment kaum andere Themen zu haben :) Heute möchte ich euch etwas zeigen, auf das ich ganz schön stolz bin: mein Weihnachtsgeschenk für Anne.

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Meine Idee war zwar, meiner Lieblingsschwiegermutter ein Schaltuch zu stricken, da ich aber wusste, dass ich in dieses Projekt viel Zeit, Mühe und Liebe investieren würde, habe ich nicht einfach drauflos gestrickt. Lieber habe ich mir auf Ravelry fünf Modelle rausgesucht, die mir a) gefielen, von denen ich b) dachte, dass sie auch Annes Geschmack treffen und die ich c) alle auch gern gestrickt hätte.

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Das war natürlich insofern geschickt, als ich mir so Zeit erkauft habe: Anstatt irgendwie zu versuchen, in den Tagen vor Weihnachten neben diversesten anderen Projekten auch noch einen 1-Meter-40-breiten Schal aus dünner Wolle zu stricken, habe ich Anne Weihnachten einen Gutschein überreicht. Sie konnte sich das Modell anhand von Bildern aussuchen (Cladonia von Kirsten Kapur ) und mir ihren Farbwunsch mitteilen.

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Viel länger habe ich es dann aber auch nicht mehr ausgehalten – also sind Daniel und ich am ersten Nicht-Weihnachtstag gleich nach einem sehr schönen, wenn auch kaltnassen Spaziergang an der Außenalster zu einem Wollladen gefahren und haben dort Wolle ausgesucht. Ich konnte es kaum abwarten, nach Hause zu kommen und anzufangen :) Zum Glück sind wir kurz danach in unseren Silvesterurlaub gefahren, wo ich ganz viel Strickzeit hatte. Deswegen war der Schal für meine Verhältnisse auch superschnell fertig, nach gut zwei Wochen. Obwohl er aus dünner Sockenwolle gestrickt ist…

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Jetzt liegt er schon eine Weile bei uns zuhause und ich habe ihn auch schon ein paar Mal mit mir rumgetragen, um eventuell einen guten Ort fürs Fotografieren zu finden, oder ihn ganz stolz herumzuzeigen. Nur Anne muss bisher noch auf ihn warten. Ich hoffe, dass wir uns am Wochenende sehen und ich ihn ihr dann übergeben kann. Ich bin sehr gespannt, wie er ihr gefallen wird!

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Für die stricktechnischen Details guckt auch gern auf Ravelry.

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Eva schreibt: making an impression

Geschrieben in Eva von Eva am 20. January 2013

Zu Weihnachten habe ich von Anna und Daniel ein wunderbares Buch bekommen, das erklärt, wie man aus Radiergummis Stempel schnitzen kann. Dazu gabs dann gleich das passende Werkzeug und einige Radiergummis. Seit Weihnachten bin ich im Stempel-Fieber. Immer, wenn meine Zeit es zulässt und ich ein geeignetes Motiv habe, mache ich mich ans Werk. Stempel fand ich auch schon immer toll. Vielleicht erinnern sich noch einige an frühere Stempel-Projekte von mir. Da habe ich die Stempel aus Mossgummi ausgeschnitten. Zum Beipspiel hier und hier. Mir fällt grade ein, dass ich sogar in der Schule mal in der Projektwoche an einem Projekt teilgenommen habe, bei dem wir Blätterdruck gemacht haben. Heute zeige ich euch jedenfalls, wie man aus einem Radiergummi einen Stempel schnitzen kann:

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Zunächst braucht man eine Idee für ein Motiv. Ich habe dieses Mal ein Foto von einem Gorilla im Zoo Hannover genommen, dass ich vor einiger Zeit aufgenommen habe. Dieses Motiv muss man auf ein Papier übertragen. Freihand oder durchpausen… das ist jedem selbst überlassen. Am besten nimmt man einen Bleistift mit sehr weicher Mine, dann lässt sich die Farbe später besser übertragen und man kratzt auch die Oberfläche des Radierers nicht kaputt.

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Danach habe ich das Motiv grob ausgeschnitten und geguckt, wie es auf das Radiergummi passt.

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Dann wird das Papier mit der Bleistiftlinie nach unten auf das Radiergummi gelegt und durch Drüberstreichen mit leichtem Druck auf das Radiergummi übertragen.

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Womöglich sind die Linien etwas schwach auf dem Radiergummi und schlecht zu sehen. Dann empfiehlt es sich, die Linien noch einmal nachzuziehen.

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Dann kann es richtig losgehen.

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Zum Schnitzen benötigt man Linolschnittbesteck. Mit der kleinsten Schneide fängt man nun an, die inneren Linien nachzuschneiden.
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Mit einer etwas größeren Klinge kann man die Bereiche, die nicht stehen bleiben sollen, wegschneiden. Alles, was stehen bleibt, gehört später zum Stempel selbst. Dort wird Farbe drauf sein und damit wird gestempelt werden.
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Dann wird das ganze Motiv auch von an den äußeren Linien “ausgeschnitten”. Wenn ihr soweit seit, könnt ihr mit einem Cutter den ganzen Stempel grob ausschneiden.
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Alle überschüssigen Radiergummireste müssen nun noch mit einer der Linolschnittklingen entfernt werden. Dann seid ihr eigentlich soweit fertig. Im Buch wird noch empfohlen, den Stempel mit lauwarmem Wasser und pH-neutraler Seife abzuwaschen und trocknen zu lassen, um alle kleinen Krümelchen zu entfernen. Danach ist der Stempel bereit zum Farbeauftragen.
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Eventuelle kleine Fehlerchen können nach einem Teststempeln noch ausgebessert werden. Passt auf, dass ihr nichts ver-schlimm-bessert (wie es mir am Fuß des Affens passiert ist). Und fertig ist euer Stempel!
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Nun kann man nach Herzenslust stempeln und sein Motiv hinsetzen, wohin man will. Briefe, Kalenderseiten, Notizzettel, Geschenkanhänger… es gibt keine Grenzen.

Klaras Weihnachtsgeschenk

Geschrieben in Crafting von Anna am 17. January 2013
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Dank eines sehr konkreten Tipps von Klaras Mama Moni musste ich diesmal gar nicht so lange nachdenken, als es um ein Weihnachtsgeschenk für Klara ging. Eine Handytasche sollte es sein! Zum um den Hals hängen oder in die Jackentasche stecken. Farbe: bloß nicht pink, gerne türkis.

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Thank you, Daniel, for the in-progress shots :-)

Zu Anfang kostete mich das Projekt Nerven. Schließlich musste ich aus im Internet recherchierten Handymaßen ein sinnvolles Schnittmuster zusammenwurschteln, und diese Tätigkeit involvierte den mehr oder weniger korrekten Gebrauch von Linealen, Karopapier und Kopfrechenfähigkeiten. Sehr geholfen hat mir für den gesamten Nähvorgang diese Anleitung (http://www.youtube.com/watch?v=D0deShjg9pI), denn wenn ich mir wirklich alles selbst hätte überlegen müssen, wäre mein strickverwöhntes Gehirn sicher überfordert gewesen.

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Das Schöne am Stricken ist nämlich, dass ich dabei fast immer Anleitungen folge und selbst wenn etwas nicht klappt: Ich kann es immer noch wieder aufribbeln und die Wolle neu verstricken. Sobald ich aber einmal falsch in ein Stück Stoff reinschneide, weil ich zunächst denke, dass das so schon richtig ist, war’s das dann. Zumindest mit diesem Stück Stoff (und häufig halt auch mit meinen Nerven). Außerdem braucht man beim Nähen oft logisches und räumliches Denken. Jaa, selbst bei so einer kleinen Handytasche. Hilfe!

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Als ich dann aber mein auf Klaras Handy zugeschnittene Schnittmuster vor mir liegen hatte und noch dazu alle Materialien in meinen Vorräten finden konnte, ging es mir schon viel besser ;-) Den Vogel-Stoff hatte ich für Evas Loopschal gekauft (über den ich anscheinend nie gebloggt habe?!) und extra ein bisschen mehr bestellt (und zwar hier: http://de.dawanda.com/shop/treuepfand-DIY). Den hellblauen Fleecestoff hatte ich noch von Klaras letztem Weihnachtsgeschenk – bestens geeignet für kratzfreie Polsterung von Mobiltelefonen :-). Klettband war auch noch da. Und zum Glück auch noch ein Schlüsselband, das niemand mehr brauchte (davon habe ich den Karabiner geklaut), genauso wie hellblaues Baumwoll-Webband und das süße Eulen-Webband, das mir Andrea mal geschenkt hat (man kann die Webbänder aber auch in Andreas Shop kaufen, wenn man nicht das Glück hat, einfach mal so von ihr einen prallgefüllten „Restebeutel“ in die Hand gedrückt zu bekommen: http://de.dawanda.com/shop/schuys :-)

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Nach dem Schnittmusterbauen und Zuschneiden ging das eigentliche Nähen dann schwuppdiwupps – so wie immer, irgendwie. Im Nachhinein hätte ich die unteren Ecken der Tasche vielleicht doch lieber so abgenäht, wie im Anleitungs-Video erklärt und die Schlaufe für den Karabiner auch lieber in der Seitennaht oben an der Lasche und nicht hinten platziert – aber schön finde ich das Täschchen trotzdem. Und das Wichtigste: Klara hat es auch gefallen (und ihr Handy passt sogar rein…).

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Braucht noch jemand zufällig ne Handytasche? Jetzt hab ich ja schon Übung :-)

How to start a new year

Geschrieben in Daniel, Familie, Freunde, Travelling, Natur von Anna am 15. January 2013
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Ich habe in den letzten Tagen auf so einigen englischsprachigen Blogs gelesen, dass man den ersten Tag des Jahres mit Dingen füllen sollte, die man sich für das gesamte neue Jahr wünscht. So gesehen habe ich den Neujahrstag auf nahezu ideale Weise verbracht: entspannt, mit liebsten Menschen um mich herum, mit ein bisschen (viel) Stricken, Spazierengehen, auf dem Sofa faulenzen, Essen, am Kachelofen sitzen und mit meinem Daniel Sterne gucken. Sollte 2013 viel davon zu bieten haben, wäre ich durchaus zufrieden :-)

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Insgesamt haben wir den Jahreswechsel auf eine sehr schöne Weise verlebt: Wir waren mit Steffi und Niklas für fünf Tage in Hobstin, einem kleinen Dörfchen in der Holsteinischen Schweiz, in diesem wunderhübschen, gemütlichen Haus.

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Es war unser erster gemeinsamer (Mini-)Urlaub zu viert und wir haben gemerkt (nicht allzu verwunderlich), dass wir urlaubstechnisch (zumindest für Silvesterurlaube) sehr gut zusammenpassen. Ähnliche Interessen, viele Gesprächsthemen, Kocheskapaden und schnelle Entscheidungsfindungen über gemeinsames Programm: Strandspaziergänge mit Drachensteigen, Cafébesuche (dieses hier ist sehr zu empfehlen - köstlichste Torten und superfreundliches Personal!) und Umgebungserkundungen im Allgemeinen standen diesmal vorrangig auf der Liste. Und Faulenzen, naturally.

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Ich habe diesen kurzen Urlaub sehr genossen und bin das erste Mal nach vielen anstrengenden Wochen wieder richtig zur Ruhe und zum Ausruhen gekommen. Nahezu jeden Morgen von einem gedeckten Frühstückstisch und zwei gutgelaunten Mitfrühstückern empfangen zu werden, hat auch nicht geschadet :-)

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Danke, ihr Süßen, für die schöne Zeit!

steffi_anna
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Last two pictures taken by my sweet Daniel :-)
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