Frohe Weihnachten!

Geschrieben in nur so von Anna am 24. December 2012

Die schönste Weihnachtskarte, die ich dieses Jahr bekommen habe:

Merry Christmas

Ich bin aber auch sehr voreingenommen :-) Danke Klara!

Ich habe gerade mal seit zwei Tagen Weihnachtsferien und fühle mich schon viel ausgeruhter. Am Freitag war ich noch ganz furchtbar kaputt und müde, aber dreimal schlafen können, bis ich von selber aufwache, eine sehr nötige Essensverabredung mit Merit am Samstag, ein Konzertbesuch mit Anne, Manfred und Daniel am Sonntag und dieses vorweihnachtliche Rumpütschern zuhause mit Geschenke einpacken, Weihnachtsfilme gucken und Nachtisch für Heiligabend vorbereiten haben schon sehr geholfen. Wie gut, dass noch so viele solche Tage vor mir liegen!

Ich wünsche euch wunderschöne, hoffentlich freie Tage, zum Genießen, so wie ihr sie gerade braucht. Lasst es euch gutgehen.

Eva schreibt: Statusmeldung Nummer 2

Geschrieben in Eva von Eva am 21. December 2012
Eva
Seit gefühlt 1000 Jahren habe ich mich hier nicht mehr gemeldet. Und je länger es her ist, dass ich etwas geschrieben habe, desto schwerer fällt es mir, wieder etwas zu schreiben. Kein Thema erscheint mir spannend oder geeignet. Ich mache zurzeit fast keine Bilder, das gibt das graue Winterwetter meist nicht her. Selbst der Versuch, ein taugliches “Statusmeldung-Bild” zu schießen, ist - wie ihr sehen könnt- kläglich gescheitert. Trotzdem schreibe ich nun mal wieder. Auch wenn es nichts Spezielles zu erzählen gibt. Ab sofort wird meine Schreibblockade dann hoffentlich gelöst sein ;-).
Seit zwei Tagen habe ich Weihnachtsferien. Die Schule hat mich die letzte Wochen sehr gefordert, ich hatte viel für zwei wichtige Klausuren zu lernen, wir mussten Referate halten, und auch die erste Hausarbeit muss ich jetzt schreiben. Aber die Ausbildung macht mir weiterhin total viel Spaß. Ich habe nette Leute in meiner Klasse und der Unterricht ist wirklich abwechslungsreich. Letztens haben wir unser Gangbild analysiert.
Fußis
Dafür mussten wir mit Fingermalfarbe an den Füßen über Tapetenbahnen laufen und anschließend bestimmte Abstände und Winkel messen. Total lustig und auch interessant.
Die Adventszeit habe ich bisher auch sehr genossen. Aus Transparentpapier habe ich bunte Sterne für die Fenster gebastelt und bin in eine schwere Sucht geraten. Jedes Fenster ist mit einem Stern geschmückt, im Treppenhaus habe ich auch einen aufgehängt, und sogar an ein Fenster in meinem Klassenraum habe ich einen Stern geklebt.
Stern

Ich musste mich sehr beherrschen, nicht immer weiter zu basteln, sondern für die Klausuren zu lernen. Im Wohnzimmer haben wir auf dem Esstisch einen Adventskranz liegen. In dezenten Cremefarben passt er sehr gut in diesen Raum.

Adventskranz
Für ein Wochenende war ich mit Tim zuhause in Hamburg. Es war so wunder-, wunderschön! Ich freu mich jetzt schon sooo doll auf Weihnachten… noch 4 mal schlafen, dann seh ich euch wieder, Mama, Papa, Lisa, Basti, Anna und Daniel! Das ist der Vorteil am Ausgezogen-sein. Die Zeit zuhause ist immer nur schön. Wenn ich an das Wochenende denke, denke ich an Lisas Mädels-Geburtstagsfeier, unser Haus mit Fußbodenheizung und dem Geruch, wie es immer riecht, an einen witzigen Winterspaziergang im Schnee, leckeres Essen, Adventsmusik auf Klavier und Geige mit Anna, Wii-Spielen, zur Kirche gehen, Teigtaschen und ganz viel Schnee.
Spaziergang
Die nächsten Tage muss ich noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk fertig stellen, habe aber zum Glück endlich zumindest gedanklich für jeden was passendes gefunden. Außerdem muss ich schon wieder anfangen, für die nächste große Klausur zu lernen, aber ich habe mir heute genau eingeteilt, wann ich was lernen werde. Dann müsste das eigentlich hinhauen. Sonntag werden Tim und ich schon mal Vorfeiern. Wir sind bei seinen Großeltern zum Mittagessen eingeladen, wo auch Tims Bruder mit seiner Freundin und Tims Vater mit seiner Familie sein wird. Denn alles auf die Feiertage zu quetschen, war uns doch zu stressig.
Heilig Abend feiern wir mit Tims Mutter und der ganzen Familie bei der anderen Oma. Weihnachten mit Janina! Das wird toll! Auch darauf freue ich mich schon total, fast genauso, wie auf Hamburg. Jeder wird etwas zu essen fürs Buffet mitbringen, das Haus wird voll sein mit netten Menschen, ich kann mein Weihnachts-Outfit anziehen und den Abend genießen.
Es ist doch mal wieder typisch. Jetzt habe ich mich endlich dran gesetzt, um hier was zu schreiben, und meine Finger fliegen geradezu über die Tastatur. Von wegen Schreibblockade. Die bestand nur in meinem Kopf. Zugegeben, dieser Beitrag ist wirr und systemlos. Meiner Meinung nach aber doch ganz unterhaltsam und lesenswert. Also, Schreibblockade, du kannst verschwinden!

Statusmeldung

Geschrieben in nur so, Daniel von Anna am 14. December 2012

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch im Moment? Ich fühle mich ein bisschen ausgepowert. Nicht
so sehr, weil gerade besonders superviel zu tun wäre, sondern weil ich
einfach ein bisschen schlapp bin. Es ist zweieinhalb Monate her, dass ich
mal mehr als zwei Tage am Stück frei hatte und ich merke, dass es langsam
wirklich wieder Zeit für eine Pause ist (zumal ich im Büro unheimlich viel
friere). Einfach sein, nur Dinge tun, die ich möchte oder aber Dinge in
meiner Zeit und auf meine Weise tun. Das fehlt mir. Deswegen bin ich sehr,
sehr froh, dass jetzt gleich das Wochenende anfängt. Und dann nur noch
eine Woche und ich habe 10 Tage am Stück frei! Ein Traum. Auch wenn diese
sicher ganz schnell vorbeifliegen werden.

Jetzt erst einmal freue ich mich auf Sofazeit, Stricken, ausschlafen,
Geburtstagsfeiern mit Steffi, meine Leiterrundenweihnachtsfeier und ganz
viele Stunden zum Selbergestalten :-)

Wie geht es euch? Und worauf freut ihr euch?

Übrigens, hier jemand, der mein Leben immer wieder mit Liebe, Lachen, Licht und Wärme füllt:

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Danke, mein Daniel!

One day in November

Geschrieben in Freunde von Anna am 09. December 2012
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Heute Nacht hat es für Hamburger Verhältnisse ziemlich viel geschneit. Jetzt sitze ich im Schlafanzug auf dem Sofa, zwei Adventskerzen brennen und ich schaue auf die verschneite Welt da draußen. Auch wenn der Schnee leider bald in Regen übergehen wird, fühlt es sich gerade so richtig winterlich an.

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Ich finde es schön, Jahreszeiten ganz bewusst wahrzunehmen und ihre eigene Schönheit zu genießen. Ein Monat, der dabei gern recht stiefmütterlich behandelt wird, ist der November. Kalt, nass und grau und blöd sei der ja. Aber auch der November, der irgendwie im Niemandsland zwischen dem goldenen Oktober und dem vorweihnachtsfunkelnden Dezember liegt, hat seine Vorzüge. Er eignet sich nämlich ganz hervorragend dazu, gemütliche Herbstabende mit Freundinnen zu verbringen. Und diese können aufgrund der frühen Dunkelheit auch viel früher starten!

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Ich habe dieses Jahr einige meiner liebsten Freundinnen zu genau so einem Abend eingeladen. Das Zimmer war mit Apfellichtern und herbstlichen Blumen geschmückt, es gab Apfelpunsch aus Gläsern, für die ich kleine “Mäntelchen” gestrickt hatte und wir haben Herbstkekse gebacken. Zu essen gab es einen Süßkartoffel-Kürbis-Eintopf (das Rezept findet ihr hier) und selbstgebackenes Foccacia (das ich in Zukunft wieder Daniel backen lassen werde, bei ihm wird es 100mal luftiger!).

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Das Beste an diesem Abend war absolut unbestreitbar die Gesellschaft :-) Ich habe mich gefreut, dass es meinen Gästen gut ging und dass sie sich im Vorfeld offensichtlich schon genauso sehr wie ich auf den Abend gefreut hatten. Es war eine Runde, die ich so noch nicht zusammengetrommelt hatte, aber irgendwie kannten sich ja doch alle schon mindestens ein bisschen.

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Alle haben sich sehr gut verstanden, was ich auch gar nicht anders erwartet hatte, schließlich ist jede einzelne für sich genommen mir schon so lieb. Auch wenn ich selbst an diesem Abend etwas erkältungsangeschlagen war, war es doch mindestens genau so schön, wie ich es mir gewünscht hatte. Ein warmer, fröhlicher Abend, gefüllt mit Gelächter, guten Gesprächen und lieben Gesichtern. Genau richtig für den November.

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Kürbis-Zimt-Schnecken

Geschrieben in Baking von Anna am 03. December 2012
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Bevor alle im adventlichen Lebkuchen- und Dominosteine-Wahn versinken, möchte ich euch noch gern dieses tolle Rezept ans Herz legen. Im Gegensatz zu den oben genannten üblichen Verdächtigen ist dieses sogar quasi gesund: Schließlich ist Gemüse drin! Na ja, so richtig gesund ist es vielleicht nicht, dafür aber wirklich köstlich und nur zu gut dazu geeignet, dunkle Novembernachmittage und -abende zu versüßen (Dezemberabende bestimmt auch). Außerdem schmeckt es nicht nur gut, sondern sieht so aus, als würde es gut schmecken. Und duftet natürlich himmlisch. Was will man mehr?

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Zucker – zumindest ist das die Antwort, die in der Beschreibung zum ursprünglichen Rezept auf dem amerikanischen Foodblog Smitten kitchen (http://smittenkitchen.com/blog/2012/10/pumpkin-cinnamon-rolls/) gegeben wird : „The result is definitely a sweet bun. If you’re more sugar cautious, you could definitely dial back the dough’s and filling’s sugar by 1/4 cup. Then again, these are pumpkin cinnamon rolls, so maybe a little extra indulgence is in order.“

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Wenn der Süßegrad in einem amerikanischen Rezept so explizit angesprochen wird, dann werde ich sehr vorsichtig. Viele amerikanische und englische Backrezepte, die ich in den letzten Jahren gebacken haben, neigen sowieso schon zum Nahezuzusüßsein, auch ohne Warnhinweis. Dementsprechend habe ich die Zuckermenge entsprechend reduziert – und finde immer noch, dass diese Schnecken es in sich haben. Besonders toll ist, dass sie zum Backen dicht an dicht in eine Form gesetzt werden, sodass sie eigentlich nur oben und unten eine Kruste bilden. Ansonsten sind sie herrlich fluffig und matschig zugleich (wenn ihr versteht, was ich meine). Das Frosting ist meiner Meinung nach absolut nicht optional, sondern ein Muss. Dadurch wird es aber auch fast zwingend, dass man ungesüßten Tee oder Kaffee dazu trinkt… :-)

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Also, was meint ihr, sehen die nicht wirklich zum Reinbeißen aus? Und so schmecken sie auch, versprochen. Hier das Rezept:

16 bis 18 Schnecken

Für den Teig:

55 g Butter (+30g Butter für die Füllung)
120 ml warme Milch
2 1/4 TL Trockenhefe
440 g Mehl
50 g brauner Zucker
1 TL Salz
1/2 TL Zimt
1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
1/8 TL Kardamompulver (optional)
1/4 TL gemahlener/frisch geriebener Ingwer
160 g Kürbispüree (Einen kleinen Hokkaido entkernen und in kleine Würfel schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im Ofen bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen, bis die Stücke ganz weich sind. Die Stücke ein wenig abkühlen lassen, mit dem Stabmixer und etwas Wasser pürieren (notfalls kann man sie sicher auch mit der Gabel zermatschen), bis man Püree hat)
1 großes Ei

Füllung:

145 g brauner Zucker
1/8 TL Salz
2 TL Zimt

Frosting:

115 g cremiger Frischkäse
30 ml Milch oder Buttermilch
240 g Puderzucker, gesiebt (ich glaube, ich hab da weniger genommen, macht es einfach nach Gefühl)

Butter schmelzen. Warme Milch und Trockenhefe in einer kleinen Schüssel zusammenrühren. Wenn sich nach 5 Minuten Blasen auf der Oberfläche gebildet haben, ist die Hefe in Ordnung. Sonst brauchst du eine neuere Packung. In einer Mixschüssel Mehl, Zucker und Gewürze mischen. 55g geschmolzene Butter dazugeben, gut vermischen. Dann Hefemilch, Kürbispüree und Ei dazugeben, sehr gut durchmischen. Den Teig etwa 5 Minuten (ggf. mit der Hand) gut durchkneten. Den Teig in eine große, geölte Schüssel geben, abdecken. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (das Teigvolumen sollte sich etwa verdoppeln).

Eine große runde Springform (28 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, Teig daraufgeben und ebenfalls mit Mehl bestäuben. Teig zu einem Rechteck ausrollen (ungefähr 40 x 30cm). Teigrechteck mit der restlichen Butter bestreichen. Zucker, Zimt und Salz vermischen, über den Teig streuen. Den Teig von der langen Seite her vorsichtig aufrollen (geht noch besser mit vier Händen :-) Mit einem geriffelten Messer (z.B. einem Brotmesser) ohne Druck 2,5 cm breite Stücke von der Teigrolle “absägen”. Die Schnecken in die vorbereitete Form geben. Sie dürfen ruhig ganz nah aneinander sein! Dann die Form mit einem Handtuch abdecken und die Schnecken nochmal 45 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Für das Frosting den Frischkäse aufschlagen, bis er schön locker ist. Puderzucker dazugeben, gut vermischen. Milch langsam dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Schnecken 25 Minuten backen, bis sie schön fluffig und goldgelb sind. Form aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Das Frosting auf die Schnecken geben. Am besten noch warm genießen :-)

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Ein Essenstipp

Geschrieben in My sweet sisters, 100 Gründe für Hamburg, Eating, Restaurants in Hamburg von Anna am 01. December 2012
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Pünktlich zum Wochenende kommt hier ein Tipp, wo man in Hamburgs Innenstadt (und auch noch an zwei anderen Standorten in Hamburg) sehr lecker und in schöner Atmosphäre essen gehen kann.

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Das Mama Trattoria eignet sich natürlich auch für abendliches Essen gehen, das erste Mal ausprobiert habe ich es aber als willkommene Mittagspause während eines Shoppingtrips mit Lisa. Ein klein wenig abseits der Menschenmengen nahe dem Rathaus gelegen , kann man hier ganz entspannt ein, zwei Stunden verquatschen.

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Das Essen ist sehr lecker, die Speisekarte nicht zu groß (trotzdem hat es eine Weile gedauert, bis wir uns entscheiden konnten, es hörte sich alles so gut an) und der Service ausnehmend freundlich. Auf der schönen Website könnt ihr euch noch ein bisschen weiter informieren: http://www.mama.eu/

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Lisas Pizza “Bianca asparagi e caprino” war ein echtes Geschmackserlebnis und auch die “Spaghetti aglio olio e scampi” kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Sobald ich die nämlich aufgegessen hatte (und auch wirklich satt war), hätte ich sie am liebsten gleich nochmal bestellt.

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Besonders nett ist so ein Mittagessen natürlich mit der richtigen Begleitung, die dich dann auch noch kulinarisch weiterbildet, indem sie dir einen Hugo spendiert :-)

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