Sommerlager-Bilderreigen

Geschrieben in Pfadfinder, Daniel, Travelling, Natur von Anna am 30. July 2012
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Für Eva (und alle anderen, die sie sehen möchten) kommen hier ganz, ganz viele Fotos von meinem Sommerlager. Heute lasse ich mal die Bilder allein die Geschichten erzählen:

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Könnt ihr erahnen, wie schön es war? :-)

Wieder da

Geschrieben in Pfadfinder, Natur von Anna am 29. July 2012
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Um einige Mückenstiche, eine dicke Erkältung, Sonnenbräune und viele, viele wunderschöne Erinnerungen reicher bin ich zurück vom Sommerlager im traumhaft schönen Ruppiner Land. Nun darf ich mich noch ein bisschen ausruhen und in Erinnerungen schwelgen, bevor es morgen zurück in den Alltag geht. Wie viel eine Woche Pfadfinderlager doch ausmachen kann!

Berlin

Geschrieben in Freunde, Travelling von Anna am 16. July 2012
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Für viele ist Berlin sicher eine riesige, aufregende Stadt, eine Metropole mit unzähligen Kultur- und Shoppingangeboten, geschichtsträchtig und the place to be, hipp, unangepasst, urban…

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Für mich ist Berlin ein Ort der Ruhe, der Alltagsflucht, des im-Moment-Lebens, stundenlanger Gespräche auf dem Balkon, des sich-durch-den-Tag-treiben-Lassens. Eine grüne Oase, wo die Zeit langsamer vergeht und am Tag die Mauersegler schreien und des nachts die Fledermäuse rufen, vor allem definiert dadurch, dass sie Lenes Wohnort ist, unser Bewegungsradius nicht größer als eine halbe Stunde mit dem Rad in eine Richtung oder sogar nur zu Fuß.

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Stadt der Kanäle und Altbauten, betörend duftender Lindenbäume (nie war „betörend“ passender als am Freitagabend, als dieser betrunken-machende Duft in die Fenster des Bullis hineinwehte) und blühender Straßenbeete. Vor Blütenpracht überquellende Balkons, Eiscreme und Sommerregen.

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Ein Sommertraum. Lene sei Dank. Again. Perfekt.

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Endlich Wochenende!

Geschrieben in Daniel, Reading, Freunde von Anna am 13. July 2012
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Daniel und ich sind heute mit Eisessen und einem Besuch in der Barmbeker Bücherhalle mit anschließender Lesesession auf dem Sofa ins Wochenende gestartet. Perfekt! So ein Stapel Bücher neben dem Sofa birgt so viele Welten und Möglichkeiten, in die man abtauchen kann… Das erste habe ich schon ausgelesen, vielleicht war es doch nicht so schlau, auf eher kurze Werke zu setzen… Aber es ist sehr zu empfehlen: “Allmen und die Libellen” von Martin Suter. Man darf nun wirklich keinen “klassischen” Krimi erwarten, dann ist das Buch wirklich durchaus sehr schön. Finde ich. Und wie gut, dass sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, wenn gewollt :-)

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Und was hast du gemacht, um das Wochenende einzuläuten?

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Die Bilder stammen übrigens von dem wunderbaren Berlin-Wochenende, das ich vor einer Woche mit Helene erleben durfte :-)

Bruderfreund

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Familie von Anna am 09. July 2012
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Irgendwie gibt es immer Leute, die gerne etwas an ihrem Geschwisterstatus ändern wollen. Man hört dann: Ich hätte gern ne große Schwester, oder ne kleine, oder doch lieber keine, das gleiche gilt für Brüder. Zumindest ist das eine Zeitlang so, so zwischen 5 bis 15 ungefähr, vielleicht. Ich hatte das nie. Ich war immer sehr zufrieden mit meinem Geschwisterstatus, inzwischen bin ich seit vielen Jahren sogar sehr, sehr überglücklich, was natürlich hauptsächlich an diesen entzückenden, liebenswerten, wunderschönen jungen Frauen liegt, deren große Schwester ich sein darf.

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Und außerdem hatte ich ja Niklas. Niklas war kein großer Bruder, sondern – viel besser – mein Cousin. Wir mussten uns nicht im Alltag über große oder kleine Dinge miteinander anlegen, sondern konnten einfach nur Verbündete sein. Die meiste Zeit waren wir durch ziemlich genau 300 Kilometer getrennt, und wenn wir uns sahen, dann tauchte einer immer in eine völlig fremde Welt ab: Kleinstadt gegen Großstadt, Hamburger Diaspora gegen katholisches Emsland, Gokart gegen U-Bahn.

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Wenn die Familien sich gegenseitig besuchten, klebten wir aneinander. Schlafen war nicht so wichtig, stundenlanges nächtliches Witzeerzählen war da doch wesentlich notwendiger. Ich weiß noch, welche Qual es war, als wir einen Urlaub mal mit kleineren Geschwistern ein Zimmer teilen mussten und zur Ruhe verdammt waren. Ein bisschen trage ich das meinem vor der Tür Wache haltendem Onkel immer noch nach ;-)

Mit Niklas konnte ich die besten Abenteuer erleben. Eigentlich völlig alltägliche Dinge, aber für mich sind es Erinnerungsjuwelen: Ich fühlte mich wie eine Königin, wenn ich von ihm mit dem Gokart durch die Gegend kutschiert wurde. Brötchen kaufen und für Bruder und Schwester gehalten werden (was wir liebten!), Kino, das Spinnennetz (dem nahezu der gesamte Wollvorrat meiner Tante zum Opfer fiel), Eis- und Döneressen (und die gemeinsame Verwunderung über die krassen Preisunterschiede zwischen unseren Heimatstädten), der Campingschwedenurlaub, Comics lesen, A-Team gucken, gemeinsam zur Schule gehen (als Niklas mich während seiner Ferien in Hamburg besuchte), Kirmes- und Dombesuche, Übernachten bei Opa, die Tage in Petershagen.

Ich glaube, manchmal gaben wir jeweils gern mit dem anderen an. Von mir weiß ich es sicher ;-) Wir stritten uns fast nie, auch wenn wir uns sehr gern ärgerten.

Unvergesslich sind mir aber auch unsere gemeinsamen Erlebnisse aus jüngerer Vergangenheit wie Daniels und mein Besuch in Aachen, die schon fast traditionellen Nach-Weihnachten-vor-Silvester-Besuche von Niklas und Steffi in Hamburg. Wir sahen uns viel seltener als früher, und meist auch für viel kürzere Zeiträume, und trotzdem war die Verbindung beim Wiedersehen immer wieder sofort da. Oft vermisste ich ihn – und auch Steffi! – ganz schön doll.

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Im Moment leben wir das erste Mal in unserem Leben in derselben Stadt. Und das ist toll. Immer wieder merke ich, wie sehr mich das glücklich macht, ihn so häufig zu sehen, einfach mal zusammen Abend zu essen, oder ins Kino zu gehen, oder ihn bei Familienbesuchen in meinem Elternhaus dabeizuhaben. Und wenn wir dann nebeneinander mit dem Rad von Farmsen Richtung Barmbek radeln, und einfach so über Sachen reden, dann fühlt es sich fast so an wie damals. Und viel besser, weil es halt jetzt ist. Und nicht nur eine Erinnerung.

Die Bilder stammen von einem gemeinsamen Kino- und Cocktailabend letzte Woche :-)

A labour of love

Geschrieben in Crafting, My sweet sisters, Familie, Freunde von Anna am 05. July 2012

Man könnte sich zu Recht fragen, warum ich eigentlich in den letzten Wochen so beschäftigt war, wo es doch eigentlich Merits und Moritz‘ Hochzeit war, die am Samstag gefeiert wurde. Dafür habe ich aber tatsächlich eine ganz gute Erklärung parat: Zusammen mit Rebecca und Lisa war ich Merits Trauzeugin.

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Diese Spezies Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass sie am Tag der standesamtlichen sowie kirchlichen Trauung mindestens so aufgeregt ist wie die Braut, schon Monate vor dem eigentlichen Ereignis fieberhaft Exceltabellen mit Zeitplänen und Aufgabenlisten erstellt und mehrere Stunden darüber nachdenkt, was sie nur mit ihren Haaren anfängt (um dann, wie in meinem Falle, eine Woche vor der Hochzeit tränenüberströmt im Badezimmer zu stehen und den Friseur zu verfluchen, dank dem man nun aussieht wie eine Kreuzung aus Grünenpolitikerin und Rod Stewart). Auf keinen Fall zu vergessen natürlich der wundervolle Tag, an dem man sich freinimmt, um mit Braut und Brautmutter Hochzeitskleid-Shoppen zu gehen (und dabei an den Kauf des eigenen Kleids vor fast vier Jahren erinnert zu werden).

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Weiter Aktivitäten schließen das schon fast zwanghafte Schreiben, Empfangen und Beantworten von E-Mails mit ein (in meinem MeMo-Hochzeitsordner befinden sich 124 Stück), sowie die telefonische Kontaktaufnahme mit Kutschern und Schulsekretariaten (für den Junggesellenabschied) und Kirchenbüros (für die Koordination eines musikalischen Überraschungsvortrags in der Kirche), nicht zu vergessen die Skypekonferenzen mit den „Leidensgenossinnen“.

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Außerdem durchwühlt diese Spezies Buch-, Schreibwaren- und Krimskamsläden genauso wie den Keller der Schwiegereltern nach Zutaten für einen Spielekorb für den Kindertisch, sucht eine geraume Zeit im Internet nach der richtigen Schriftart für den Spruch auf den JGA-T-shirts und durchforstet zahlreiche Bilder auf Pinterest nach Inspirationen für das zu bestickende und nähende Ringkissen sowie der Anleitung zu einer Schleife, die 100%ig garantiert, dass die Trau-Ringe von diesem Kissen nicht abfallen, andererseits aber kinderleicht auch mit zitternden Fingern entfernt werden können. Nebenbei werden dann noch 12 Paar Engelsflügel mit Stoffmalfarbe auf die vorher erstandenen T-shirts für den Junggesellinnenabschied gepinselt, bei Freunden eine Staffelei zum Aufstellen des Gästebuch-Bilds ausgeliehen (danke, Vera und Simon!) und gemeinsam mit Schwester, Mutter und Mann das bereits erwähnte Gesangsstück eingeprobt (tagelanger „Oh happy day“-Ohrwurm sowie vereinzelte Rührungstränchen verursacht durch den wunderschönen Gesang der Schwester inklusive), Muffins gebacken und Luftschlangen gekauft und, und und.

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Wie ihr seht, gab es viel zu tun. Und das waren ja nur meine Aufgaben! Zusammen mit den anderen fünf 5 Trauzeugen und Trauzeuginnen haben wir mit Sicherheit eine ganz beträchtliche Menge an Zeit und Liebe in dieses „Projekt“ gesteckt, um für diese ganz besonderen Menschen einen ganz besonderen Tag mitzugestalten.

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Und wie viel Freude hatte ich dabei! Es war einfach toll, die Gelegenheit zu haben, so intensiv an der Vorbereitung und auch der Feier dieses Ereignisses teilzuhaben. Ich würde es jedes Mal wieder tun – und bin überzeugt, dass ich in Merits Fall wohl kaum wieder eine Hochzeit vorzubereiten haben werde. Aber für die Silberhochzeit stehe ich schon in den Startlöchern! ;-)

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Danke an meine Lieblingsschwiegermutter Anne, für das schöne Bild vom Ringeanstecken und die Bilder, auf denen ich selbst zu sehen bin :-) Und natürlich für dieses Hammerkleid, das du mir genäht hast!
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