Eva schreibt: Guck mal, das ist meine :-)

Geschrieben in Eva von Eva am 26. June 2012
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Zum Geburtstag habe ich von Mama und Papa eine suuuper tolle Nähmaschine bekommen. Ich hatte mir wortwörtlich “eine kleine, feine Nähmaschine gewünscht”. Mit so einem guten Exemplat hatte ich dann aber nicht gerechnet. Sie lässt mein Näh-Herz höher schlagen, denn sie ist mit so vielen tollen Funktionen ausgestattet. Um nur einige Beispiele zu nennen:
- Sie stellt selbst die Unterfadenspannung ein.
- Man kann zwischen verschiedenen Stichmustern wählen und einem wird sofort der richtige Nähfuß und auch die optimale Stichlänge angezeigt.
- Es gibt einen Fadeneinfädler.
- Man kann ohne Fußpedal nähen, wenn man das möchte. Es gibt extra spezielle Knöpfe, mit denen alles geregelt wird.
- Es gibt spezielle Reißverschluss- und Knopf-Füße.
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Natürlich musste ich sie schnell ausprobieren. Und nachdem ich die sehr gut beschriebene Anleitung ausgiebig studiert hatte, habe ich mich schon bald ans Werk gemacht. Dafür musste noch besonderer Stoff her, den ich bei Fadenlauf in Tonndorf gefunden habe. Hier haben Mama und Papa auch die Nähmaschine gekauft. Und es gibt eine große Auswahl an tollen Stoffen, die man auch bezahlen kann.
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Was immer am längsten dauert, ist das Ausdenken, Aufzeichnen und Vorbereiten der einzelnen Stoffteile.
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Aber wenn man erst mal alles beisamen hat, kann man sich daran machen, alle Teile Stück für Stück zusammen zu fügen.
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Meine Tasche hat nun ein schwarzes Futter und schwarze Träger. Von außen habe ich den hell-türkisen Mustersoff gewählt, auf dem Igel, Spechte und Waschbären zu sehen sind. Der Boden und der obere Rand sind ebenfalls schwarz.
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In meiner Stoffkiste habe ich dann noch einen Reißverschluss gefunden, den ich noch irgendwoher hatte. Und da ich schon lange mal einen einnähen wollte, habe ich beschlossen, noch eine Innentasche einzunähen.
Zum Glück hatte Anna mir schon mal beschrieben, wie sie einen Reißverschluss eingenäht hat. Dadurch habe ich die Erklärung in meiner Anleitung gleich viel bessser verstanden. Und nach einem Probelauf an einem Reststück, habe ich mich schließlich ran gewagt. Und bin sehr zufrieden.
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Rausgekommen ist eine lustig bunte Tasche, in der Dinge im Din-A4 Format gut rein passen. In der Innentasche ist Platz für mein Portmonai, Handy und andere Dinge, die auf keinen Fall verloren gehen sollen. Jetzt bin ich (mal wieder :-) ) total im Näh-Fieber. Aber ich habe schon neue Projekte in Planung :-).

Time flies

Geschrieben in nur so, Travelling von Anna am 24. June 2012
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So much to do! Die letzten Tage waren wirklich vollgepackt mit Arbeit, Terminen, aufregenden Veranstaltungen und Vorbereitungen für eine ganz besondere Hochzeit :-) Deswegen war es hier ein bisschen still. Mal schauen, wie es die nächsten Tage so wird. Und wie sieht es bei euch aus? Auf jeden Fall bin ich froh, dass zwei Wochen mit täglichen Abendterminen vorbei sind und Daniel und ich uns wieder ein bisschen mehr zu Gesicht bekommen.

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Eine kleine Atempause konnte ich am Mittwoch abend machen. Ich war für ein zweitägiges Fotoshooting in Cuxhaven und Mittwoch Abend hatte ich Zeit, mal ein bisschen an den “Strand” zu gehen. Obwohl ich vielmehr einen Miniwattspaziergang gemacht habe :-) Die Nordsee und das Watt sind schon eine merkwürdige Sache. Was für eine seltsame Vorstellung, dass man so viel vom Meeresboden sehen und darauf herumlaufen kann!

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Holunderküchlein

Geschrieben in Baking, 100 Gründe für Hamburg, Eating, Natur von Anna am 15. June 2012

Wenn ihr nicht mehr zu lange wartet, dann könnt ihr noch in den Genuss dieser kleinen, feinen Köstlichkeit kommen: Pfannküchlein, in deren Teig Holunderblüten eingebacken sind.

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Es ist schier unglaublich, wie viele Holunderbüsche es in Hamburg gibt. Auf meinem Fahrradweg zur Arbeit radle ich ein ganzes Stück auf dem Wandsewanderweg entlang, wo die Feinstaubbelastung der duftenden weißen Blütendolden hoffentlich unbedenklich ist :-) Aber bestimmt findet man auch andernorts drei bis vier große Dolden, die man sich für diesen Leckerbissen pflücken kann. Wäre ja auch wirklich Verschwendung, die einfach nur vor sich hinblühen zu lassen.

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Dieses Rezept aus der Living at Home hat wirklich gut geklappt - wir haben die Küchlein dann aber ganz klassisch mit Apfelmark und Puderzucker gegessen. Auch seeehr lecker! Bestimmt kann man auch einfach nur sein Lieblingspfannkuchenrezept nehmen und die Blüten von vier großen Dolden zum Teig geben.

Probiert es doch mal aus, bevor der Holunder verblüht ist :-)

Eva schreibt: Und dann wünsch dir was

Geschrieben in Eva von Eva am 12. June 2012
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Geh hinaus, mach einen kleinen Spaziergang um den Block.
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Vielleicht findest du irgendwas schönes. Einen besonders glatten Stein. Eine bunte Vogelfeder. Eine Wiese voll mit Pusteblumen.
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Pflück dir eine und nimm sie ein paar Schritte mit.
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Schau sie dir genau an. Jeden einzelnen Samenflieger. Wie perfekt diese Blume doch gemacht ist.
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Dreh dich zur Sonne, schließ deine Augen und puste die kleinen Flieger in alle Winde.
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Und dann wünsch dir was.

Das Beste an Schweden…

Geschrieben in Daniel, Eating, Familie, Travelling, Natur von Anna am 08. June 2012

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… war eindeutig der Duft. So ziemlich das erste, was mir auffiel, als ich vor unserem Ferienhaus aus dem Auto stieg, war die gute Luft. Mit diesem Geruch nach Feldern, Wiesen, Kiefernwald und Seen in dieser ganz besonderen Mischung, die ich bisher nur in Schweden gerochen habe. Besonders an den Tagen, wo die Sonne ein bisschen mehr schien und die moosbewachsenen Felsen noch am Abend die Sonnenwärme abstrahlten, war dieser Duft einfach himmlisch. Es ist ein Geruch, der bei mir ganz tief in Erinnerung und Herz eingeschrieben ist. Umso herrlicher war es, die Gelegenheit zu haben, die Erinnerung nun mit der Realität abgleichen zu können, nur um festzustellen: In echt ist es noch besser, als ich dachte.

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Und jetzt habe ich eine ganze Handvoll neuer Erinnerungen, die sich mit diesem Duft verbinden :-)

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Zum Beispiel: Yoga morgens auf der Veranda im ersten Stock (während alle anderen im Haus noch schlafen und nur Papa schon längst unterwegs ist, um Butter und Marmeladentörtchen für‘s Frühstück zu besorgen).

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Eine Fahrradtour mit Daniel um den See Krön, während der wir neue „Freunde“ gefunden haben

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und die wir sehr entspannt bei bakad potatis med räkor (Ofenkartoffel mit Krabben) und einem Stück Prinsesstarta in diesem Café abgeschlossen haben.

Was ich dort toll fand, war die Teebar:  Man bezahlt am Tresen für seinen Tee und kann sich dann selbst aussuchen, welchen losen Biotee in hervorragenden Geschmacksrichtungen man sich aufgießen möchte. Sprich: leckerer, frisch aufgebrühter Tee in hoher Qualität! Das scheint in Schweden so üblich zu sein (in Kalmar haben wir das auch erlebt) und ist für Teeliebhaber wie mich ein paradiesischer Zustand (erst recht, wenn man die labbrigen, lauwarmen Beuteltees gewöhnt ist, die man aus zu vielen deutschen Cafés kennt). Gut gefallen hat mir auch die Auswahl an schwedischen Einrichtungszeitschriften, die dort zum Lesen auslagen :-)

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Ein Nachmittag am Frissjön mit Baden und Vokabeln lernen (zumindest für Lisa).

Frühstück auf der Wiese vor’m Haus (natürlich mit neugierig-empörter Beäugung der ein bis zwei Autos, die vielleicht in dieser Zeit vorbeikommen).

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Ach ja, der Duft von Ferien und Freiheit! Ein riesengroßer Dank geht an meine Mama, die uns diesen wunderschönen Urlaub überhaupt ermöglicht hat.

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Ein bisschen Sonne…

Geschrieben in Eating, Familie, Travelling, Natur von Anna am 07. June 2012
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auf dem Weg nach Schweden
… wünsche ich uns allen. In Hamburg regnet es heute (so wie schon gestern) bei gefühlten 8°C. Da hilft wohl nur, sich warme Gedanken zu machen, ein paar schön sonnige Bilder zu betrachten und ganz fest dran zu glauben, dass das Wetter bestimmt ganz bald wieder besser wird :-)

Übrigens auch nicht schlecht an so einem verregneten Morgen: Hafergrütze mit Ahornsirup und gerösteten Mandelblättchen und SONNENblumenkernen.

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Der noch blühende Apfelbaum direkt hinter unserem Ferienhaus. Besonders schön, wenn die Blütenblätter schneegleich zur Erde hinabregneten.
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Anna im Himmel: tausende Blumen für Blumensträuße direkt vor der Tür.
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Abendessen in Angseboda :-)
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Eine meiner Lieblingsblumen: Ehrenpreis mit wunderschönen blauen Blüten.
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Der perfekte Platz am See… Es war so schön dort! Unvergesslich auch der Lagerfeuerabend auf dem Felsen.
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