Klaras Schal

Geschrieben in Crafting von Anna am 31. January 2012
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Inspiriert von Evas tollem Taschenbeitrag habe ich am Samstag endlich Klaras “Weihnachtsgeschenk” fertiggenäht. Abends habe ich sie dann auch direkt getroffen und konnte ihr das Geschenk übergeben. Also ganz passend zum Kälteeinbruch, den wir hier gerade in Hamburg erleben :-)

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Eigentlich hatte ich am Samstag auch nicht mehr viele Schritte vor mir, wenn man sich allerdings mehrmals beim Abmessen vertut, kann auch das recht einfache Zusammennähen von drei Stücken Stoff zu einem Schal sehr lange dauern…

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Das Ergebnis ist nicht perfekt gerade, aber das macht mir absolut gar nix aus. Wer guckt sich schon die Nähte eines Schals an? Mir gefällt meine Neuzusammenstellung der Stoffe sehr gut und der Schal ist durch die zwei Lagen (Baumwolle + Fleecestoff) extrawarm und sehr schön kuschelig. Und ich denke, die Farben passen super zu Klaras wunderschönem roten Haar.
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Sehr dankbar war ich bei diesem Projekt für meine tolle Schneidematte, das dazugehörige Lineal und meinen “Stoffpizzaschneider”. Wenn man so tolle Werkzeuge hat, macht das Nähen gleich doppelt so viel Spaß :-) Und für die, die an den weiteren technischen Details interessiert sind: Die Stoffe habe ich alle bei Karstadt gekauft, die gemusterten sind Tilda-Stoffe. Der Schal besteht aus einem langen Stück Fleece und einem Stück Baumwolle, das ich aus mehreren kleinen Teilen zusammengesetzt habe. Dann habe ich die beiden großen Teile rechts auf rechts mit ungefähr 1,5 cm Nahtzugabe zusammengenäht und durch eine kleine offengelassene Stelle gewendet. Die Öffnung habe ich dann mit der Hand zugenäht. Also eigentlich easypeasy :-)

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Eva schreibt: Winter im Wildpark

Geschrieben in Eva von Eva am 29. January 2012
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Weil wir zuhause alle immer so viel um die Ohren haben und selten dazu kommen, uns mal ganz in Ruhe zu sehen, haben wir uns fürs Wochenende vorgenommen, irgendwas nettes zusammen zu unternehmen.
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Und da wir eh gerade ein Auto zum Probefahren hatten, weil wir uns ein neues Auto kaufen müssen, sind wir zum Wildpark Schwarze Berge in Hamburg-Harburg gefahren.
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Es war wirklich ziemlich, ziemlich kalt bei -4°C und Schnee. Aber dafür waren auch nicht so viele Besucher da, man musste sich also nirgends an den Gehegen drängen. Und der Schnee hatte den ganz klaren Vorteil, dass alle Tiere ziemlich gut zu sehen waren.
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Tückisch war es, zu lange an einer Stelle stehen zu bleiben. Denn dann sind einem sofort die Finger und vor allem auch die Füße eingefroren. Aber irgendwie gab es doch immer wieder so viel zu gucken und zu streicheln…
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So ein genussvolles Kraulen hat sich dieses Hängebauchschwein jedenfalls gerne gefallen lassen.
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Mein Highligt war das Feldermaushaus, in dem die kleinen Tiere frei herum fliegen und gerne mal auf einem Rucksack oder Schal landen. Mama hatte zum Glück daran gedacht, eine Banane mitzunehmen. Und so konnte man mit sehr viel Geduld ein Stück Banane auf seiner Hand in die Luft strecken und irgendwann, nach langem Warten, ist eine Fledermaus gelandet und hat sich das Obst abgeholt.
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In der Kunsthandwerker-Halle haben wir uns bei heißer Schokolade mit Sahne aufgewärmt und die Meerschweinchen und Störche in ihrer Winter-Unterbringung beobachtet. Dieses Meerschweinchen lebt ja wohl im Paradies, bei so viel Auswahl…
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Danach waren wir schön aufgewärmt. Der Plan war dann durchs Freilaufgehege zu laufen, um einfach mal ein bisschen zu gehen und auch warm zu bleiben.
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Nicht einkalkuliert war dabei die Flugshow, die wir uns dann doch nicht entgehen lassen konnten.
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Uhu Lotte wollte nicht so richtig mitspielen und ließ uns lange in der Kälte warten. Dafür war die Vorführung mit dem Weißkopfseeadler um so beeindruckender.
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Nach der Flugshow waren wir dann aber so durchgefroren, dass wir einen schnellen Schritt an den Tag gelegt haben, um noch einmal bei den Wölfen und der Mäuseküche vorbei zu schauen, und dann auch wieder Richtung Auto zu gehen. 3 Stunden waren wir im Park gewesen und es war ein beeindruckendes Erlebnis, die Tiere auch einmal im Schnee zu beobachten.
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Eva schreibt: Kleine Glücklichmacher

Geschrieben in Eva von Eva am 28. January 2012
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Frisch ausgepresste Säfte sind etwas wunderbares. Mal nehme ich Grapefruits und Mandarinen, heute waren es saftige, zuckersüße Orangen.
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Beim Stricken kann ich mich absolut entspannen und ruterfahren. Immer eine Masche nach der anderen, Reihe für Reihe. Und dabei entsteht ein kuschelig-weicher Schal, dem ich beim Wachsen zuschauen kann.
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En liten snigel (schwedisch: eine kleine Schnecke). Auf meinem Daumennagel habe ich sie als mein persönliches Haustier immer dabei und bekomme gute Laune wenn ich sie sehe. Ob beim Stricken, Kassieren oder bei meinen Schwedischhausaufgaben.
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Vogelspuren im Schnee auf unserer Terrasse zeugen von kleinen Gästen in unserem Garten. Später entdecke ich dann auch voller Freude einige Meisen, Spatzen und zwei Rotkehlchen an den gestern aufgehängten Meisenknödeln.
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An meinem Klavier und beim intensiven Üben kann ich alles um mich herum vergessen. Meine Finger fliegen über die Tasten, ich steigere das Tempo, bin hochkonzentriert und werde in einen musikalischen Sucht-Strudel gezogen. Immer und immer wieder spiele ich meine Stücke und die Zeit vegeht.
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Und schließlich sieben wunderschöne Tulpen, die mir in der kalt-grauen Regen- und Schneezeit ein bisschen Frühling und bunte Farben auf den Schreibtisch bringen.
Hast du auch kleine Glücklichmacher, die dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern?

Eva schreibt: Fischbrötchen in Hamburg

Geschrieben in Eva von Eva am 25. January 2012
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In Anlehnung an Steffis Blog und “Haustier” präsentiere ich euch heute meine Fischbrötchen-Tasche. Schon vor 10 Tagen genäht, wartete sie immer noch darauf, auf Schwertfisch gezeigt zu werden.
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Es war ein ziemlich spontanes Projekt, aber diese spontanen Projekte sind mir die liebsten. Eine fixe Idee im Kopf, losziehen, Stoff kaufen, nähen, fertig. Meist bin ich gerade unterwegs, hab plötzlich Lust, mal wieder in der Stoffabteilung vorbei zu schauen und schon gehts los. Und beim Stoffkauf gibt es bei mir die Besonderheit, dass ich selten vorher weiß, wonach ich suche. Es ist nämlich nicht so, dass ich suche und dann etwas finde. Vielmehr lass ich mich überraschen, was es für eine Auswahl gibt und verliebe mich dann in irgendeinen bestimmten Stoff. Mir ist es glaube ich noch nie passiert, dass ich mich nicht zwischen mehreren Stoffen entscheiden konnte. Entweder ist es Liebe aif den ersten Blick, oder ich kaufe gar keinen Stoff.
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Leider ist Stoff nicht gerade günstig und für einen halben Meter kann man schon mal gut 10,-€ ausgeben. Ich weiß gar nicht warum, aber bedruckte Musterstoffe sind unwahrscheinlich teuer. Und der schwarze Außenstoff hat genau so viel gekostet wie der Futterstoff, ist dafür aber auch fest und robust. Insgesamt also eine lohnenswerte und zufriedenstellende Investition :-).
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Ich mag das Gefühl, mit dem erbeuteten Schatz zur Kasse zu gehen, genau nach meinen Wünschen zugeschnitten, und ihn anschließend nach Hause zu tragen. In der Bahn muss ich mindestens einmal die Tüte hervor holen, um ihn mir noch einmal anzuschauen. Und mein Gehrin arbeitet dann schon auf Hochtouren, um einen passenden Schnitt zu überlegen -wenn das denn nicht schon in der Stoffabteilung passiert ist.
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Wie schon gesagt, diesmal hatte ich jeweils einen halben Meter, es sollte also eine große Tasche werden. Und ich kaufe immer großzügig ein. Denn nichts ist dümmer, als bei 10cm knauserig gewesen zu sein, um vielleicht einen Euro zu sparen, und dann zuhause nicht hinzukommen. Ein paar Skizzen später und nach Festlegung der endgültigen Maße kann es dann richtig losgehen. Ich bin immer total eifrig, obwohl ich schon am Anfang weiß, dass es mich einige Stunden und zwischendurch auch einige Nerven kosten wird. Mal reißt der Faden, mal ist der Unterfaden leer, mal kommt irgendwas nicht hin, egal wie gut man gemessen und aufgezeichnet hat. Ich sage mir dann immer: Egal, jetzt habe ich schon den halben Samstag in Schlafzeug vor der Nähmaschine, dem Bügelbrett und mit Stecknadeln zugebracht, dann kommt es auf die andere Hälfte auch nicht mehr an. Und wenn der Stoff vom Bügeln noch heiß ist und man sich die Finger verbrennt, die dummen Stecknadeln einfach nicht durch den dicken Stoff wollen und einem fies in die Finger pieken, oder man einfach mal eine halbe Stunde braucht, um einen blöden Träger umzukrempeln, dann ist es Zeit für eine kleine Pasue, was zu essen und zu trinken und etwas völlig anderes tun.
Am allerbesten ist eigentlich der Moment, wenn man nach dem Zusammennähen aller Teile die ganze Tasche umkrempelt und sieht, ob man alles so zusammengesteckt und genäht hat, dass es passt. Dann kann man voller Stolz das letzte kleine Krempelloch zunähen, irgendwas in die Tasche füllen und -immer noch im Schlafzeug und mit müden Augen- vor den Spiegel treten und sein Werk an der eigenen Schulter bewundern.
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Merits und Moritz’ Weihnachtsgeschenk :-)

Geschrieben in Crafting, Freunde von Anna am 23. January 2012

Diesmal fast ohne Worte und nur in Bildern:

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Ganz zum Schluss ein ganz paar Worte: Es hat riesen Spaß gemacht, diese Muffinmixgläser zusammenzustellen und zu verschenken! Und ich glaube, sie sind auch ziemlich gut angekommen. Immerhin sind sie persönlich, bunt, mit Schokolade, selbstgemacht und zum Essen ;-)

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Das ziemlich beste Wochenende… II

Geschrieben in Daniel, My sweet sisters, 100 Gründe für Hamburg, Eating, Freunde, Eva von Anna am 22. January 2012
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Sonntag Morgen musste ich Eva recht bald rausschmeißen, denn ich war mit Sandra zum Frühstück im Café du Passage verabredet.

Unseren anschließenden Spaziergang am Leinpfad-Kanal habe ich dann mit einer kleinen Unterbrechung zusammen mit Melanie, Thomas und Juna fortgesetzt, um die Sonne maximal auszunutzen (und natürlich, weil ich so noch ein bisschen mit Juna kuscheln konnte) :-)

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Wieder zuhause, erwartete mich bereits Daniel, der zum Glück schon wiedergekommen war. Denn so nett es auch ist, das Bett mal ganz für mich allein zu haben, ist es noch viel schöner, mich beim Einschlafen an Daniel rankuscheln zu können :-)

Was dieses Wochenende übrigens auch außerordentlich gut gemacht hat, war das fantastische Wetter. Da kann das aktuelle Wochenende wirklich nicht mithalten…

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