Himbeer-Buttermilch-Kuchen

Geschrieben in Daniel, Baking, My sweet sisters, Eating, Freunde von Anna am 29. May 2009
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Das Rezept hat Daniel gefunden und mir in einem Kommentar hier auf Schwertfisch verlinkt. Ich hab mir das natürlich gleich mal angeguckt und suchte jetzt nur noch eine Ausrede, den Kuchen ganz bald mal zu backen. Abends sind wir zu Eva gefahren, wo wir übernachten wollten. Zum Nachtisch nach dem sehr leckeren gemeinsam gekochten Abendessen (von dem es keine Fotos gibt, aber hier das Rezept; wir haben allerdings ganz normalen Pizzateig genommen und den Kürbis saisonbedingt durch Möhren ersetzt) gab es einen sehr leckeren Kuchen mit frischen Pfirsichen, den sie gebacken hatte.
Davon war auch Freitag Mittag noch etwas da, aber ich wollte doch soo gern das Rezept ausprobieren! Also haben Eva, Daniel und ich überlegt, wen wir denn mal zu Kaffee und Kuchen einladen könnten, um einen neuen Kuchen zu rechtfertigen. Schließlich haben wir Angie und Det gefragt, die zwar ziemlich verwundert waren, aber trotzdem gern gekommen sind. Noch dazu haben sie Simon mitgebracht, was eine sehr nette Überraschung war. Und der Kuchen ist auch ganz köstlich geworden! Er ging auch sehr einfach zuzubereiten, was für mich einen weiteren Bonuspunkt bedeutet. Geschmacklich ist er nicht zu süß, schön fruchtig und auch nicht zu mächtig.

Hier das für deutsche Springformen adaptiere Rezept, falls sich jemand mal daran versuchen will :-)

Himbeer-Buttermilch-Kuchen
Für eine Springform mit einem Durchmesser von 28cm

200g Mehl

1TL Backpulver

1TL Backnatron/Soda (notfalls durch Backpulver ersetzbar)

1/4 TL Salz

85g weiche Butter

220g Zucker

Vanillemark einer halben Vanilleschote (im Ursprungsrezept soll man 1TL Vanilleextrakt nehmen)

1TL fein abgeriebene Zitronenschale (hatten wir nicht, ist aber bestimmt lecker)

2 mittelgroße Eier

120ml Buttermilch
210g frische Himbeeren (oder Brombeeren, Blaubeeren…)

  • Backofen auf 200°C vorheizen. Springform einfetten.
  • Mehl, Backpulver, Soda und Salz vermischen
  • In einer anderen Schüssel Butter und Zucker ungefähr zwei Minuten “schaumig” rühren.
  • Vanillemark aus der Schote kratzen, unterrühren.
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  • Eier hinzufügen, gut verrühren.
  • Mehl und Buttermilch abwechselnd (zuerst 1/3 Mehl, dann 1/2 Buttermilch, dann 1/3 Mehl, 1/2 Buttermilch, 1/3 Mehl) langsam unterrühren, bis alles gerade verrührt ist.
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  • Teig in Springform geben, mit Himbeeren belegen (die mit der Öffnung nach unten sinken fast gänzlich ein, die anderen kann man noch ein bisschen sehen :-) und alles mit zwei Esslöffeln Zucker bestreuen.
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(vor dem Backen)
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(nach dem Backen)

  • Auf mittlerer Schiene ungefähr 20 Minuten backen (Stäbchentest)
  • 10 Minuten in Form abkühlen lassen, Form öffnen und noch mal 10 Minuten abkühlen lassen, dann kann man ihn auf einen Teller “umziehen”
  • Genießen! :-)
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Still no time…

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Freunde, Natur von Anna am 27. May 2009
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… aber trotzdem zwei neue Gründe für Hamburg und ein Locationtipp

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1) In Hamburg gibt es - im Mai ganz deutlich zu erschnuppern - hunderte und aberhunderte Akazienbäume. Zumindest lässt mich ihr köstlicher Duft dies vermuten. Und schön aussehen tun sie noch dazu (ich bin mir der grammatikalischen Fragwürdigkeit des letzten Satzes bewusst - aber er bleibt trotzdem so! Ha! :-)
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2) In Hamburg kann man in den letzten Jahren immer mehr nette Cafés entdecken. Merit und ich haben Sonntag freundlicherweise schon mal eins für euch vorgetestet: Das Café Liebes Bisschen
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Besonders positiv zu erwähnen: a) die geschmackvolle Einrichtung b) die Möglichkeit, laktosefreie Milch zu bekommen c) der Tee stammt nicht aus staubigen vorabgepackten Teebeuteln, sondern ist lose. Noch dazu sind die Betreiber sehr nett :-) Und die Cupcakes sprechen ja wohl allein optisch schon für sich selbst!
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 Auch wenn mein Fokus ein bisschen “off” ist...

No time to post today…

Geschrieben in nur so, Music von Anna am 26. May 2009

… I have work to do!

To do listsmall

But at least I can make cute lists, put silly stickers on them and listen to lovely music :-)

Kurzurlaub in Hamburg

Geschrieben in nur so, Daniel, Baking, My sweet sisters, 100 Gründe für Hamburg, Eating, Freunde, Natur von Anna am 24. May 2009
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Daniel und ich hatten das Glück, von Donnerstag auf Samstag einen sehr netten und erholsamen Kurzurlaub in Hamburg verbringen zu können. Zwar haben wir währenddessen auch ein bisschen (oder auch ein bisschen mehr, in Daniels Fall) gearbeitet, aber trotzdem fühlte es sich doch wie Urlaub an. Die Pension war die gleiche, in der ich schon mal übernachtet habe :-)

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Heute habe ich nicht so viel Zeit, ein anderes Mal schreibe ich gerne mehr (zum Beispiel über den köstlichen Kuchen, den Eva und ich gebacken haben, oder über unseren wunderschönen Ausflug in den Duvenstedter Brook, oder über gemütliche gemeinsame Abendessen, Frühstücksfreuden und spontanes Einladen von Freunden zum Kuchenessen), dafür wollte ich euch aber wenigstens schon mal ein paar Fotos zeigen.

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Ich hoffe, ihr hattet auch alle ein wunderschönes Wochenende (was ja noch nicht einmal vorbei ist!). Für mich beinhaltete es die Erfahrung, dass manchmal etwas, das mit wenig Aufwand viel Abwechslung bedeutet, so einfach zu haben ist und so schön sein kann.
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Magie!

Geschrieben in Crafting, Cooking, Eating von Anna am 21. May 2009

Drei kleine Zaubertricks zum Glücklichmachen:

1. Milchreis nicht einfach nur so kochen, sondern drei Stück ganz dünn abgeschälte Zitronenschale zur Milch geben und erst vor dem Servieren entfernen. Vorher war es Milchreis, nun ein absolut himmlisches süßes Hauptgericht. Die in Weißwein und Zucker gekochten Pfirsiche, die ich am nächsten Tag nochmal mit Quark und Haferflocken gegessen habe, waren auch nicht schlecht, aber der Milchreis war die eigentliche Offenbarung.

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2. Morgens nach dem Aufstehen lieber etwas nähen, als Blogs zu lesen und sich unkreativ fühlen ;-) Man muss nur aufpassen, dass das Glücksgefühl nicht irgendwann in Frustration umschlägt, wenn der vermaledeite Polyesterstoff zum xten Mal vom Bügelbrett rutscht… Da hilft nur, die Zähne zusammenzubeißen und sich dann ein wenig später über das fertiggestellte Projekt zu freuen :-) Holunderlimonade hilft auch.

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3. Wenn man hungrig wird, aber nicht wirklich kochen will, nicht irgendein verstaubtes Müsli verzehren, sondern lieber zusammen mit dem Ehemann Deluxe-Brote belegen und die Snackpause in der Küche zelebrieren.

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Habt ihr euch einen Zaubertrick auf Lager?

Handgemacht

Geschrieben in Learning, Crafting, Baking, Familie von Anna am 19. May 2009
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Zwei Kuchen für einen Familiennachmittag mit Kaffee,Tee, Kuchen und Kubb-Spielen :-)
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Eine neue Tasche (man könnte sie auch realistisch “Beutel” nennen). Ich liebe den Glitzerknopf :-) Und die superordentlich aussehenden Kappnähte im Innenteil. Die habe ich beim Nähen des Projekts quasi nebenbei gelernt, weil ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, eine Tasche ohne Futter zu nähen und die Nähte trotzdem von innen ordentlich aussehen zu lassen.
Kappnaht 1
Man kennt diese Naht von innenliegenden Jeansnähten. Hier gibt es eine Anleitung. Ich habe eine Anleitung aus einem Handarbeitsbuch benutzt, das zwar oberschreckliche Nähideen beinhaltet, aber halt auch gute grundsätzliche Erklärungen rund ums Nähen bietet. Bitte seht gnädig über meine schiefen Nähte hinweg, vielleicht liegt es ja auch nur an meiner Nähmaschine (meine heimliche Hoffnung).
Kappnaht 2

innen
Kappnaht 3

außen
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