Das Rezept hat Daniel gefunden und mir in einem Kommentar hier auf Schwertfisch verlinkt. Ich hab mir das natürlich gleich mal
angeguckt und suchte jetzt nur noch eine Ausrede, den Kuchen ganz bald mal zu backen. Abends sind wir zu Eva gefahren, wo wir übernachten wollten. Zum Nachtisch nach dem sehr leckeren gemeinsam gekochten Abendessen (von dem es keine Fotos gibt, aber
hier das Rezept; wir haben allerdings ganz normalen Pizzateig genommen und den Kürbis saisonbedingt durch Möhren ersetzt) gab es einen sehr leckeren Kuchen mit frischen Pfirsichen, den sie gebacken hatte.
Davon war auch Freitag Mittag noch etwas da, aber ich wollte doch soo gern das Rezept ausprobieren! Also haben Eva, Daniel und ich überlegt, wen wir denn mal zu Kaffee und Kuchen einladen könnten, um einen neuen Kuchen zu rechtfertigen. Schließlich haben wir Angie und Det gefragt, die zwar ziemlich verwundert waren, aber trotzdem gern gekommen sind. Noch dazu haben sie Simon mitgebracht, was eine sehr nette Überraschung war. Und der Kuchen ist auch ganz köstlich geworden! Er ging auch sehr einfach zuzubereiten, was für mich einen weiteren Bonuspunkt bedeutet. Geschmacklich ist er nicht zu süß, schön fruchtig und auch nicht zu mächtig.
Hier das für deutsche Springformen adaptiere Rezept, falls sich jemand mal daran versuchen will :-)
Himbeer-Buttermilch-Kuchen
Für eine Springform mit einem Durchmesser von 28cm
200g Mehl
1TL Backpulver
1TL Backnatron/Soda (notfalls durch Backpulver ersetzbar)
1/4 TL Salz
85g weiche Butter
220g Zucker
Vanillemark einer halben Vanilleschote (im Ursprungsrezept soll man 1TL Vanilleextrakt nehmen)
1TL fein abgeriebene Zitronenschale (hatten wir nicht, ist aber bestimmt lecker)
2 mittelgroße Eier
120ml Buttermilch
210g frische Himbeeren (oder Brombeeren, Blaubeeren…)
- Backofen auf 200°C vorheizen. Springform einfetten.
- Mehl, Backpulver, Soda und Salz vermischen
- In einer anderen Schüssel Butter und Zucker ungefähr zwei Minuten “schaumig” rühren.
- Vanillemark aus der Schote kratzen, unterrühren.
- Eier hinzufügen, gut verrühren.
- Mehl und Buttermilch abwechselnd (zuerst 1/3 Mehl, dann 1/2 Buttermilch, dann 1/3 Mehl, 1/2 Buttermilch, 1/3 Mehl) langsam unterrühren, bis alles gerade verrührt ist.
- Teig in Springform geben, mit Himbeeren belegen (die mit der Öffnung nach unten sinken fast gänzlich ein, die anderen kann man noch ein bisschen sehen :-) und alles mit zwei Esslöffeln Zucker bestreuen.
- Auf mittlerer Schiene ungefähr 20 Minuten backen (Stäbchentest)
- 10 Minuten in Form abkühlen lassen, Form öffnen und noch mal 10 Minuten abkühlen lassen, dann kann man ihn auf einen Teller “umziehen”
… aber trotzdem zwei neue Gründe für Hamburg und ein Locationtipp
1) In Hamburg gibt es - im Mai ganz deutlich zu erschnuppern - hunderte und aberhunderte Akazienbäume. Zumindest lässt mich ihr köstlicher Duft dies vermuten. Und schön aussehen tun sie noch dazu (ich bin mir der grammatikalischen Fragwürdigkeit des letzten Satzes bewusst - aber er bleibt trotzdem so! Ha! :-)
2) In Hamburg kann man in den letzten Jahren immer mehr nette Cafés entdecken. Merit und ich haben Sonntag freundlicherweise schon mal eins für euch vorgetestet: Das Café
Liebes Bisschen
Besonders positiv zu erwähnen: a) die geschmackvolle Einrichtung b) die Möglichkeit, laktosefreie Milch zu bekommen c) der Tee stammt nicht aus staubigen vorabgepackten Teebeuteln, sondern ist lose. Noch dazu sind die Betreiber sehr nett :-) Und die Cupcakes sprechen ja wohl allein optisch schon für sich selbst!
Auch wenn mein Fokus ein bisschen “off” ist...
… I have work to do!
But at least I can make cute lists, put silly stickers on them and listen to lovely music :-)