Freitag

Geschrieben in nur so, Freunde von Anna am 31. May 2008

Heute mal kurz und bündig (für die männlichen Leser)

8: 00 Uhr Aufgestanden, Blogs gelesen

Frühstück

Schwedisch gelernt

Sachen zusammengepackt, losgegangen

(zugegeben, das Foto stammt von einem anderen Tag)
11.30-17.30 Uhr im Garten meiner Eltern für Uni gearbeitet (auf der Veranda des Gartenhäuschens, schön schattig!)

Arbeiten auf der Veranda

zwischendurch mit Lisa, Mama und Eva gequatscht

Arbeiten auf der Veranda2

nach hause gefahren, geduscht, umgezogen

19:00 mit Zak in Barmbek getroffen, ins MHC gefahren

gegessen, getrunken und über Marcels Dance- und Fotografiersucht amüsiert

zur Alster gelaufen, Restfeuerwerk angeguckt

dsc00125

(einfach mal gemopst , das Bild: Ich und Marcel, fotografiert von Zak)

noch mal zurück ins MHC

00:10 Uhr mit der Bahn nach hause gefahren (hups, das war ja gar nicht mehr Freitag! Aber fast :-)

Teil 2

Geschrieben in Wedding von Anna am 30. May 2008

Ich mochte zwar das eine Kleid, das mir bei Lilly gut gefallen hatte, aber ich war mir halt noch nicht sicher. Am Samstag nach dem Kleidergucken schickte Moni mir einen link zu dem Laden, wo sie und Kathi damals ihre Kleider gekauft hatten. Sie meinte, die homepage sähe zwar etwas altbacken aus, aber die Beratung sei damals sehr nett gewesen und die Preise waren auch sehr gut. Da Merit zum Glück genauso enthusiastisch war wie ich und am Montag frei hatte, haben wir uns dann auf nach Linau gemacht. Ein wirklich kleines Dorf ca. 30 Minuten vor Hamburg. Gar nicht so einfach zu finden!

Als wir dann auf dem Parkplatz standen, fiel mir folgendes Schild auf: “Liebe Kunden, wir sind gar nicht so klein, wie es aussieht. Kommen Sie herein, wir haben eine große Auswahl!”. Das Schild war nötig, denn von vorn sieht das Ganze wirklich recht klein und auch ein bisschen unheimlich aus, zumindest für Leute in unserem Alter ;-) Der Laden selbst ist wie ein Labyrinth: Treppe rauf, Treppe runter, nach links, nach rechts und irgendwann standen wir dann tatsächlich vor den Brautkleidern. Anders als bei Lilly wurden wir aufgefordert, erst mal selber zu gucken. Wir suchten dann drei oder vier Kleider aus, die ich mal anprobieren sollte. Die Verkäuferin war sehr, sehr nett, etwas älter und irgendwie schon fast mütterlich. Ich fühlte mich bei ihr gleich viel besser aufgehoben als bei der anderen. Erst einmal bot sie uns Kaffee und Wasser an und während sie das holte, konnten wir die Fotos bewundern, die an die Wände gepinnt waren. Mindestens seit Anfang der 80er haben wohl Paare ihre Portraitfotos an den Laden geschickt! Sehr lustig :-)

Ich habe dann die Kleider anprobiert und alle waren schöner, als die, die ich bei Lily probiert hatte. Das sah Merit auch so. Und dann zog ich eins an und dachte nur: super! Ich kam raus, stieg auf den obligatorischen Holzsockel und strahlte. Merit gefiel es auch sofort. Sie meinte, es würde absolut mein Kleid sein. Als ich es dann noch mit einem Schleier anprobierte, war ich völlig hin und weg. Noch dazu schien plötzlich die Sonne durchs Fenster (oder wenigstens habe ich es mir in meiner Erinnerung so abgespeichert). Wir waren uns beide sofort sicher, dass dieses Kleid auf jeden Fall viel schöner war, als das, welches ich am Freitag zuvor anhatte. Noch dazu war es gut 100 Euro günstiger! Perfekt. Leider durfte man allerdings keine Fotos machen, solange man das Kleid noch nicht gekauft hatte. Und als ich fragte, bis wann ich mich entscheiden müsste, hieß es: “Bis morgen.” Ohje. Ich wollte das auf keinen Fall mal eben so alleine entscheiden, sondern wollte, dass Mama und Anne ihr OK geben würden.

Also sind wir am nächsten Tag zu viert (Lisa ist auch noch mitgekommen) nochmal nach Linau gefahren. Die drei (die durchaus unterschiedlich sind, was Alter und Geschmack angeht) waren alle begeistert. Zum Glück! Zwar musste das Kleid laut Aussage von Anne und der Schneiderin noch ziemlich geändert werden (weil ich irgendwie krumm bin, oder so), aber mir wurde von allen gesagt, das wäre mein Kleid, Daniel würde mich darin bestimmt schön finden und ich solle es bloß kaufen! Gesagt, getan. Auf den Bildern, die wir dann machen durften, habe ich einen hochroten Kopf vor Aufregung. Der Sekt, den wir anschließend bekamen, hat auch nicht geholfen :-) Insgesamt habe ich also nicht lange gesucht. Aber ich denke, ich habe auf jeden Fall das richtige Kleid für mich gefunden. Und am Mittwoch darf ich es endlich wieder anziehen! Hoffentlich gefällt es mir da noch ;-)

I am excited!

Geschrieben in Wedding von Anna am 29. May 2008

…Denn am Mittwoch werde ich endlich mein Brautkleid anziehen! Nein, wir haben nicht heimlich den Termin mehrere Monate nach vorne geschoben :-) Aber nachdem ich das Kleid schon im Januar mit tatkräftiger Hilfe von Eva, Merit, Lisa und Mama ausgewählt hatte, und ich am Samstag Merit stundenlang durch die City geschleppt hatte, um Schuhe zu finden, werd ich am Mittwoch mit Mama und Anne nach Linau fahren, um das Kleid zur Änderung abstecken zu lassen. Und ich bin schon ganz aufgeregt, schließlich ist es schon über vier Monate her, dass ich es das letzte Mal in echt gesehen und angezogen hab.

Hier eine kleine (sprich: sehr lange, bilderlose) Zusammenfassung meiner persönlichen Brautkleid-kauf-Geschichte. Aus offensichtlichen Gründen kann ich das Ganze nicht mit authentischen Fotos illustrieren, denn wir haben uns entschieden, dass Daniel mich in dem Kleid ganz traditionell erst am Tag der Hochzeit sehen wird. Was einerseits cool ist, andererseits auch etwas gewöhnungsbedürftig. Denn normalerweise zeige ich ihm gleich nach meinen Einkäufen, was ich gekauft habe und frage ihn, was er davon hält. Ich vertraue seinem Geschmack und er hat eine ehrliche und liebe Art mir zu sagen, was mir seiner Meinung nach steht oder halt nicht. Nun habe ich das teuerste Kleidungsstück ausgesucht, das ich bis dato getragen habe und kann ihn nicht fragen, wie er es findet! Aber da mir von meinen Shoppingberaterinnen zugesichert wurde, dass ich mir da keine Sorgen machen muss, ist es ok :-) Auch wenn Daniel manchmal pseudo-rumjammert, dass ja ALLE schon wüssten, wie es aussieht, NUR ER nicht. Tja.

Ich habe mich schon sehr rechtzeitig auf zum Brautkleidkauf gemacht. Nämlich Anfang-Mitte Januar. Grund war, dass wir bereits drei Monate verlobt waren und ich endlich mal was richtig hochzeitmäßiges machen wollte :-) Und dass ich zu der Zeit Stress mit der Uni hatte und irgendwas Schönes zum Ablenken brauchte. Also habe ich Merit und Eva gefragt, ob sie Lust hätten, mitzukommen. Hatten sie. Seltsam ;-) Erster Laden auf unserer Liste war Lilly-Brautmoden in der Innenstadt. Es war schon ein komisches Gefühl, in einen Brautkleidladen zu gehen und zu sagen: Ich möchte ein Hochzeitskleid kaufen. Huh. Denn ich gestehe: Ich bin jemand, die grundsätzlich weiß, wo im Umkreis von 20 Kilometern Brautkleiderläden zu finden sind. Und welche Kleider gerade im Schaufenster ausgestellt sind. Seit Jahren. Nun tatsächlich selbst so einen Laden als potenzieller Kunde zu betreten war aufregend. Und ein bisschen komisch.

Nun, ich probierte dann viele Kleider an. Und viele waren auch schön, aber nur bei einem konnte ich mir ein bisschen vorstellen, dass es tatsächlich meins sein könnte. Kurz zusammengefasst: Ich hatte länger von einem Kleid mit stoffbezogenen Knöpfen im Rücken geträumt (ein bisschen so wie der Rücken des Brautkleids in dem link). Lilly Brautmoden hatte nur Kleider, die im Rücken geschnürt wurden. Eigentlich überhaupt nicht der look, den ich wollte. Aber die Verkäuferin meinte: “Bei ihrer Figur (relativ viel Oberweite, relativ schmale Taille) geht das nur so.” Achso. Ungewohnt war auch, nahezu nackt mit einer fremden Frau in einer Umkleidekabine zu stehen, die einem beim Anziehen helfen musste. Es war nicht schlimm, nur ungewohnt. Eigentlich war es sogar ganz cool, jemanden zu haben, der einen anzog :-) Dann wollte ich auf keinen Fall ein Kleid ohne Träger. Die Verkäuferin hat mir dann trotzdem eins zum Anziehen gegeben. Es war sehr schön, aber ich wusste von meinem Abiball, dass ich mich unsicher fühlen würde. Ich habe sehr viele Kleider anprobiert und es gab immer Details, die ich nicht gut fand. Zum Beispiel, dass das Kleid am Oberteil vorne wunderschön mit Spitze und Perlen verziert war, ab der Seitennaht hinten aber einfach nur glatter, weißer Stoff. Es wirkte, als wären zwei unterschiedliche Kleider zusammengenäht worden.

Wenn ich endlich in einem Kleid war, durfte ich auf einen kleinen Holzsockel steigen und wir haben den Vorhang aufgezogen, damit Merit und Eva gucken konnten. Einmal war es sehr lustig: Ich hatte vor dem Betreten des Ladens noch gesagt, dass ich es schrecklich finde, wenn das Kleid zweiteilig ist (Rock und Korsage) und diese Korsage dann spitz nach unten zuläuft. Die Verkäuferin kam einmal an und meinte: “Ich hab hier noch eine zauberhafte Kombination”. Merit kicherte schon. Als ich dann fertig angezogen aus der Kabine kam, konnten die beiden das Lachen kaum unterdrücken. Denn genau so eine spitzzulaufende Korsage hatte ich nun an und genau so begeistert war wohl mein Gesichtsausdruck ;-) Die arme Verkäuferin! Sie fühlte sich wahrscheinlich ein bisschen veräppelt. Insgesamt war sie sehr geduldig und ließ mich etliche Kleider anprobieren. Andererseits hatte ich trotzdem das Gefühl, dass sie uns drei nicht richtig ernst nahm und etwas genervt war. Das war schade.

Aber trotzdem war es sehr aufregend. Ich war auch froh, dass Eva und Merit mit waren, besonders, weil Eva irgendwann fragte: “Können wir auch mal einen Schleier ausprobieren?” Mir war das vorher gar nicht richtig in den Sinn gekommen. Als ich dann aber einen anhatte, fühlte ich mich plötzlich richtig bräutlich :-) Ich hab wohl ziemlich dämlich gegrinst, und Merit meinte nur trocken: “Gefällt dir wohl” ;-) Überhaupt war es einfach spannend. Nach mehreren Stunden hatten wir dann ein Kleid in der engeren Auswahl und sind dann noch Kaffee trinken gegangen. Obwohl ich ja eigentlich schon aufgekratzt genug war… (mehr morgen)

What shall I write about?

Geschrieben in Pfadfinder, 100 Gründe für Hamburg, Eating, Freunde von Anna am 28. May 2008
Allium2

Vielleicht über ein paar Dinge, die mich die letzten zwei Tage froh gestimmt haben:

1) Nette mails von Viola, Merit und Steffi

2) ein langes Telefongespräch mit Steffi am Montag abend (hey, noch jemand, den ich mit Hochzeitskram zuquatschen darf! Nein, ich werde sogar dazu aufgefordert! :-) Steffi ist die Freundin meines Cousins Niklas, wie einige ja schon wissen. Und sie ist einfach klasse. Da die beiden in Aachen studieren, sehen wir uns leider viel zu selten, deswegen freue ich mich schon besonders darauf, sie im September auf unserer Hochzeit zu sehen.

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3) Couscous mit Parmesan und Erbsen. Da Daniel und ich die letzten Tage nur sehr sporadisch zum Einkaufen gekommen sind (meist greifen wir nur schnell auf dem Weg ein Brot bei einem Bäcker ab), mussten wir manchmal unsere Vorräte angehen, um etwas Warmes zu Essen zu finden. Damit einher ging mein Geniestreich, Couscous (Vorratsschrank) zu kochen und diesen mit (gekochten) Tiefkühlerbsen (Gefrierfach), viel Parmesan (zum Glück noch im Kühlschrank), ein klein wenig Olivenöl und frisch gemahlenen Pfeffer zu vermischen. Ich hätte mich reinsetzen können. Einfach (und) köstlich! Bestimmt auch eine gute Beilage. Wenn ich Morgen dann eingekauft haben werde, wird es deswegen abends auch Lachs mit Zitronenschaum und Couscous-Erbsen-Beilage geben :-)

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4) eine Gruppenstunde, die einfach gut lief. Die Kinder basteln gerade in Kleingruppen ihre Traumlagerplätze und sind tatsächlich alle mit Elan dabei, womit wir so gar nicht gerechnet hätten. Ich wollte am Montag am liebsten selbst loslegen und mit Farbe, Kleister, Heißkleber, Sand und Holz spielen :-) Nicht so gut war der Zustand des Jugendkellers vor Beginn der Gruppenstunde. Er war so zugemüllt, dass ich gestern morgen ernsthaft davon geträumt habe.

Blaue Blume2

5) die Blütenpracht in Planten & Blomen. Von dort stammen auch die heutigen Fotos, die ich dort schnell zwischen Uni und Leiterrunde geschossen habe. Ich muss mir echt mal Zeit für einen Fototrip dahin nehmen. Vielleicht kommt ja sogar jemand mit?

Beet

Und was hat euch diese Woche schon froh gestimmt?

Der Countdown läuft…

Geschrieben in nur so, Learning von Anna am 26. May 2008

Daniel und ich sitzen gerade beide ganz fleißig an unseren Laptops im Wohnzimmer. Ich habe gerade einen Zeitplan für die nächsten 10 Wochen erstellt, denn in dieser Zeit muss meine Magisterarbeit fertig werden. Panik! Nein nein, höchstens ein ganz kleines Bisschen :-) Wollte euch nur mal darüber informieren. Und das ungefähr ist gerade in meinem Blickfeld:

Arbeitsplatz

Anmerkung 1) Nein, das Bild stammt nicht von heute, denn heute scheint in Barmbek keine Sonne. Aber ansonsten siehts auf dem Tisch recht ähnlich aus

Anmerkung 2) Die Blumen, die man rechts im Bild ein bisschen sehen kann, sind immer noch die gleichen Margeriten, die ich vor einer Woche im Alten Land gepflückt habe. Auch heute sehen sie noch prima aus. Perfekte Schnittblumen!

Shoe shopping (eine lange Geschichte)

Geschrieben in 100 Gründe für Hamburg, Freunde, Wedding von Anna am 25. May 2008

Gestern haben Merit und ich eine große Aufgabe in Angriff genommen: Brautschuhe für mich finden und kaufen. Vorschicken muss ich wohl die Bemerkung, dass mir “traditionelle” Brautschuhe (wie diese oder diese hier) für mich überhaupt nicht gefallen (und ich auch die Preise nicht so attraktiv fand) und ich von Anfang an eher Sandaletten haben wollte, weil ich die grundsätzlich bequemer finde. Und es würde ja wohl irgendwo in der Innenstadt schöne weiße oder cremefarbene, elegante Sandaletten geben, nicht wahr? Also traf ich mich um halb zwei mit Merit und wir machten uns auf den Weg.

Nach drei Stunden auf der Spitaler Straße und Mönckbergstraße und ca. 7 Schuhgeschäften später wussten wir dann besser Bescheid. Es gab viele wunderschöne, elegante Sandaletten, aber die waren alle schwarz. Wenn es denn mal Schuhe in “Brautfarben” gab, hatten sie meist einen holzfarbenen Absatz, sodass sie eher nach Sommerschuhen und nicht elegant genug aussahen. Oder sie hatten nur einen winzigkleinen bis nicht vorhandenen Absatz und waren damit auch nicht das, was wir suchten. Eine andere Variante waren übergroße Besätze aus Strasssteinen, die ansonsten sehr schöne Schuhe zum “No-Go” machten. Wenigstens hatten wir in der Zeit für mich einen Bolero zu dem Kleid gefunden, dass ich auf Kiras und Florians Hochzeit in zwei Wochen tragen möchte und Merits Outfit für meine Hochzeit ausgecheckt (denn ich sollte es genehmigen, bevor sie es kaufen würde ;-) Aber auf der Schuh-Front waren wir nicht viel weiter gekommen. Inzwischen war ich auch schon ganz schwach vor Hunger, sodass Merit und ich mal wieder unserer Sucht frönen mussten und einen Coffeeshop aufsuchten, wo wir uns mit Kaffee und Gebäck eindeckten. Nur zur Illustrierung unserer Sucht hier zwei Bilder von einer Shopping-Tour im April 2007 und von unserem Sonntagsausflug vor zwei Wochen:

Hafen mit Merit Pfingsten 013b.jpg
Shoppen m M geschafft!.jpg
Und eben habe ich noch diesen Post hier entdeckt. Jaja, es lässt sich nicht mehr abstreiten. Nachdem Merit sich über einen Mann mokiert hatte, der im Coffeeshop tatsächlich die Frechheit besaß, nicht etwa einen Muffin, Carrot Cake oder Bananabread, sondern einen Apfel zu kaufen, liefen wir zur Binnenalster. Diese Aussicht durften wir beim Kaffeetrinken dort genießen:
Alster Einkauf Merit Mai 2008.jpg
Außerdem drei junge Herren, die auf großen Pappplakaten “Free Hugs” anboten. Wir haben das Angebot zwar nicht angenommen, waren aber fasziniert vom Mut der drei. Ein paar Leute (vor allen Dingen Mädels) haben sich auch getraut, sich umarmen zu lassen.

Dann sind wir gestärkt weiter in die Europapassage gezogen. Wieder zwei Schuläden, die nicht hatten, was wir suchten. Dann aber traute ich mich in Laden Nummer drei doch einmal Schuhe in einer Farbe anzuprobieren, die Merit vorher kategorisch abgelehnt hatte ;-) Ich war auch nicht ganz überzeugt, aber ich wollte sie wenigstens mal anprobiert haben, denn 1. wollte ich mich später nicht ärgern, dass ich es nicht gemacht hatte und 2. hatte ich schon die letzten Wochen immer mal wieder gedacht, dass ich Schuhe in der Farbe zu meinem Kleid ziemlich cool finden würde. Also habe ich sie mal angezogen. Und fand sie klasse. Nein, sogar mehr als das: ich fand sie elegant, ein bisschen “out of the box” und noch dazu bequem. Und sie passten super zu meinem Kleid. Außerdem fühlte ich mich einfach gut in ihnen. Jetzt denkt ihr bestimmt: Wow, was für extrem supertolle Schuhe waren das denn wohl? Nur um eins klarzustellen: Für mich sind sie supertoll. Andere mögen sie sogar hässlich finden. Aber das ist ok. Außerdem hat Merit erlaubt, dass ich sie kaufe *g* Hier sind sie:

My shoes

Nach dem Kauf fühlte ich mich wesentlich besser. Der Preis war auch völlig in Ordnung und theoretisch kann ich sie auch noch 14 Tage lang zurückgeben. Und wenn ich dann doch in den nächsten 4 Monaten noch mal irgendwann irgendwo noch tollere Schuhe finden sollte, kann ich die ja immer noch kaufen und diese hier als meine Partyschuhe erklären ;-)

Aber nicht, dass ihr denkt, unser Beutezug wäre damit vorbei gewesen! Wir haben noch einen Abstecher zum Alsterhaus gemacht. Um es kurz zu fassen: Wo sonst hat man so eine schöne Aussicht von den Umkleidekabinen der Bademodenabteilung? Wirklich mal wieder ein Grund für Hamburg :-) Dehydriert und ziemlich fußlahm haben wir uns dann gegen viertel nach Acht auf dem Heimweg begeben. Ich war zwar sehr erschöpft, aber auch sehr zufrieden, da ich alle must-haves auf meiner Liste abhaken konnte und dem Ändern meines Hochzeitskleides nach dem Schuhkauf nun nichts mehr im Wege steht, hurra!

Aussicht aus dem Alsterhaus2.jpg
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